Moin zusammen,

Vergangene Woche hat mir ganz klassisch ein Auto beim Rechtsabbiegen die Vorfahrt genommen, ich konnte noch leicht abbremsen, bin aber mit ca 25kmh in seine hintere Beifahrertür geknallt. Glücklicherweise hatte ich keine Schramme bis auf einen blauen Fleck am Oberschenkel, die Tür ist ganz schon zerdellt. Parallel hat mein Rad nun einige Schrammen am Lenker, die aber eher oberflächlich zu sein scheinen. Kontaktdaten sind ausgetauscht, der Autofahrer ist sich seiner Schuld zu 100% bewusst und meinte, dass er einen Schaden auch gerne seiner Versicherung meldet. Ich frage mich, ob ich nun ein Unfallgutachten aufnehmen sollte? Der Rahmen ist aus Carbon und ich vermute, dass der bei einem Gutachten als wirtschaftlicher Totalschaden deklariert wird. Wie kann man kostengünstig rausfinden, ob das Rad noch technisch nutzbar ist?

by monkeyw1thpants

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3 Comments

  1. Few-Ease8734 on

    Ganz einfach: Gar nicht. Auf jeden Fall nicht kostengünstig.

    Ich würde mir wünschen, dass sich die (überfinanzierte) Rennradgemeinde vor(!) dem Kauf eines 5000€ Rennrades darüber informieren würde, welche Vor-/Nachteile Carbon mit sich bringt. Im übrigen ist Carbon in Hinblick auf “Nachhhaltigkeit” in vielerlei Hinsicht eine pure Katastrophe.

    Sollte der Rahmen Strukturschäden haben, kann die das Teil bei 50KM/H unterm Arsch wegbrechen. Daher: Ein Carbonrahmen ist nach einem heftigen Crash entweder zu tauschen oder du musst mit der Ungewissheit klar kommen, dass das Teil evtl. gebrochen ist.

    Lass es vom Gutachter kaputtschreiben, verkauf den Rahmen als defekt(!!) auf Ebay und kauf die ein neues Rad.

  2. Die kratzer sind ja nicht einmal bis aufs carbon runter. Weshalb sollte das ein totalschaden sein? Keine splitter, keine risse, keine fasern

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