Sind breitere Reifen am Rennrad wirklich schneller und komfortabler, oder folgen wir nur einem Trend? In diesem Video macht Patrick den ultimativen Test. Wir vergleichen drei Reifenbreiten unseres Partners Continental (25mm, 28mm und 35mm) auf glattem Asphalt und auf grobem Schotter. Patrick fährt jede Runde mit konstanten 250 Watt und angepasstem Luftdruck, um herauszufinden, welcher Reifen in der Realität am besten abschneidet.
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Kapitel ⏱️
0:00 Intro
0:20 Der Trend zu breiten Reifen
1:04 Das Test-Setup
1:51 Erster Test: 25mm
2:43 Zweiter Test: 28mm
3:54 Dritter Test: 35mm
5:05 Analyse: Ergebnisse auf Asphalt
8:14 Analyse: Ergebnisse auf Schotter
9:57 Fazit: Fahrgefühl vs. Realität
10:11 Tipps für den perfekten Luftdruck
10:24 Outro
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40 Comments
Was fahrt ihr aktuell an eurem Rennrad? Schreibt es uns in die Kommentare! 👇🚴♂
5 Bar nennt man heute Bretthard? Ich habe meine Reifen immer auf 10 Bar aufgepumpt. Aber solche Scheißwege bin ich halt auch nie gefahren.
Da es z. Z. keine Rennräder gibt auf den ich einen 40ziger fahren kann hab ich ein Gravel Race gekauft und fahre einen Schwalbe Pro One in 38mm auf der Newmen Gravelfelge (25mm Maulweite) Dadurch kommt der Reifen mit 40,5mm raus, genau das was ich wollte. Mir ist der Komfort bei den schlechten Radwegen in Deutschland wichtiger als die Geschwindigkeit weil wenn man mal ein paar Stunden im Sattel sitzt den Unterschied deutlich merkt.
Nächstes Jahr wird es wohl Rennräder geben wo ich auch einen 40ziger rein bekomme und es eine Full Wireless Shimano Ultegra DI2 gibt 🙂
By the way: Die Jungs von GCN in UK habe diesen Test schon gemacht, etwas ausführlicher ,-)
Kommt auch auf das Körpergewicht an, ab 75kg zählt man schon als schwer😅 da ist dann breiter und dadurch weniger Druck Komfortabler.
30mm auf dem Aero Schrubber also wenn geballert wird ü 40Km/h, 35mm auf dem Coffee Moped.
25 mm – 5 bar? Was wiegt der Fahrer? 50 kg? 😉
Ich habe aktüel 30mm mit 5 bar
Ich bin letzte Woche in 2 Tagen 290 km gefahren. Es war sehr komfortabel
Der Test bringt so eigentlich Recht wenig. Um das geht es ja gar nicht. Der Vorteil der breiten Reifen liegt darin daß man den mit weniger Reifendruck fahren kann. Ist einfach viel komfortabler und entspannter als mit hohem Druck. Man ist nicht schneller aber durch die ersparten körner kannst du länger härter fahren. Ist ein Unterschied ob es dich mit 8 bar wie früher durchbeutelt oder ob man entspannt und bequem fahren kann.
ich fahre ein 10 Jahre alten Rose Renner mit Scheibenbremsen und 25er Reifen. Ich mag mein Rad ,hätte aber gern 28er drauf .geht aber kaum vor allem vorn. Sich deshalb ein neues Rad zu kaufen, find ich übertrieben. Ich fahre hier und da auch mal kurze Abschnitte auf dem Inndamm von Kufstein Richtung Rosenheim .Feiner ,festgefahrener Schotter. Geht auch mit diesen 25er Contis gut.
Conti GP 5000 AS 35mm das ganze Jahr, jedes Jahr
25er mit 5Bar bretthart?
Wie ist die Angabe (min-max) von Conti für den Luftdruck?
Ich fahre 25er pro one von Schwalbe. Da ist sind min. 6 Bar drauf zu laden.
ich fahre 28er…mich würde eher mal ein video über falt oder drahtreifen interessieren. hab drahtreifen. was findet die community besser? was sind die vor und nachteile?
Sind das nicht unterschiedliche Reifen? Der 35er ist der GP 5000 AS TR, die anderen die normalen GP 5000 oder? Damit wäre der Test, so unwissenschaftlich er eh schon ist, ziemlicher Quatsch
Völlig inkompetent. Regelrecht gedankenlos. Mein lieber Mann ! Der breite Reifen ist für Pflastersteine besonders geeignet. In der Halle auf Holz ist ein 18 mm Reifen natürlich schneller. Boaaaah
32 – Will nix mehr anderes
Fahre 32er auf 25er Felgen
Merkt man den Unterschied zwischen 28 und 32 vom Komfort her? Hab jetzt 28er drin und hätte gern etwas mehr Komfort. Aber ich glaube mehr als 32 paßt nicht in meine Gabel.
Ich würde mir meinem Rennrad nie auf so einer Schotterstraße fahren wie in dem Test.
Mit meinem vorletzten Rad hatte ich noch 23er. Auf dem vorvorletzten noch Schlauchreifen mit 10bar. Heute 28er mit 6bar. Bin zufrieden damit.
premium 🔥
Mann muss es mit vielen Kurven testen.
Inzwischen 29mm vorn und 32mm hinten aufm Rennrad (Scheibenbremse), aufm TT 26mm und 28mm (Felgenbremse). Tubeless. 4,2/4,4bar. Absolut komfortabel und sehr schnell. Super Grip dazu. Will nichts anderes mehr.
Die Rennradfahrer habe ich schon immer verachtet, für ihre gefährlichen und dummen 20 mm Reifen. 1988 habe ich mir mein erstes Liegerad gebaut und bin schnell und bequem an meinem Ziel angekommen. Überland auf geteerten Wegen und durch Wälder auf feinem Schotter. Während die Typen mit den schäbigen Neonklamotten das Fahrrad in ihrem Kofferraum transportiert haben. Alles nur um Leute zu imitieren die für viel Geld lebensfremden Regeln folgen. Eine völlig perverse Idee.
Fahre 28 mm Conti 5000 TT mit 4 bar, gemessen ca. 33 mm breit. Rollen super, auch noch mit 3,5 bar, werden dann aber sehr indirekt. 74Kg
28mm Conti GP5000 mit TPU. Beste
Ich fahre mit meinem Rose XLite den Conti GP 5000 mit 25mm und 8 Bar.
Ich fahre 33mm Crossreifen auf meinem Endurace von Cube, nutze 3.6 Bar bei 79 KG. Ich fahre hauptsächlich einen Mix aus Straße und Gravel/ Forstwegen fühlt sich komfortabel und vor allem sicher an… Macht richtig Spaß diese Reifenwahl…
Interessanter Test und gelungenes Video!
Frage mich jedoch, warum ihr den Test bei 250W und nicht bei zum Beispiel 150W oder 100W gefahren seid. So hat doch der Luftwiderstand einen größeren Einfluss auf die Zeit.
Auf vertrauten besseren Strecken fahre ich 25mm. Bei längeren Touren ins Unbekannte will ich schlechtere Wege nutzen können um zB auch Bereiche mit viel Verkehr auf schmalen Straßen vermeiden zu können. Dafür nutze ich gerne ein altes Querfeldeinrad mit 32mm (noch mit Seilzugscheibenbremse) Das nutze ich auch als Winterbike.
Da könnt ihr erzählen was ihr wollt, aber Schlauchreifen sind eindeutig besser gerollt als Drahtreifen. 19mm Schlauchreifen 130 gr die sind schon sagenhaft gerollt auf Titanfelgen mit Aerospeichen. Habe auch Schlauchreifen Conti 21mm und 23mm gefahren, die rollten wchon weit besser als Drahtreifen oder Faltreifen
Wie hier einige auf stolz tun weil sie noch Felgenbremse fahren…Entweder seid ihr ü60 oder habt kein Geld für vernünftige Bremsen,ganz einfach
Ich fahre vorne 225. und hinten 285 das rollt genial
Frage, wie kannst du mit den reifen überhaupt über so eine Schotter Strasse fahren ? Das würde mich interessieren. Hab jetzt 2 mal bei 3 Touren einen Platten gehabt. 1 Tour ging über 200 m Schotter ca. Der 2 Platten war heute hier über 0 Schotter gefahren fahre Tpu Schläuche aktuell noch. Denke steige aber jetzt entweder auf die 5-6€ normalen oder light Schläuche .. Tpu bin ich 3 Jahre ohne Platten gefahren aber jetzt 2 Hintereinander mit 2 verschiedenen bikes !!! Die alten Schläuche kann man auch wie vor 30 Jahren flicken ohne den Schlauch zu wechseln. Tpu soll besser laufen aber werden 0,5-1w sein denke auf das kann man verzichten oder . 2 Grund die Schläuche kosten 1/5 von Tpu … was würdet ihr machen? Das tubless Geschichte will ich wegen der sauerrei nicht
1. Subjektive Wahrnehmung vs. reale Geschwindigkeit: Hoher Reifendruck erzeugt hochfrequente Vibrationen, die vom Fahrer oft fälschlicherweise als hohe Geschwindigkeit interpretiert werden. Tatsächlich rührt dieses Gefühl von Speed von den ständigen Beschleunigungskräften der Vibrationen her, während die messbare Vorwärtsgeschwindigkeit durch diese Hindernisse oft sogar sinkt.
2. Energieverlust durch vertikale Auslenkung (Impedanz): Zu hoher Druck verhindert, dass der Reifen Unebenheiten schluckt. Stattdessen muss das gesamte System aus Rad und Fahrer über jede Unebenheit angehoben werden. Diese vertikale Hoppel-Bewegung verbraucht Energie, die dann nicht mehr für den Vortrieb zur Verfügung steht.
3. Umwandlung in Wärme im Körper (Suspension Losses): Die durch hohen Druck entstehenden Vibrationen werden über den Rahmen in den Körper des Fahrers geleitet. Dort reiben Gewebeschichten aneinander und absorbieren die kinetische Energie, indem sie diese in Wärme umwandeln. Diese Dämpfungsverluste können erheblich sein; in Tests wurden Verluste von bis zu 290 Watt gemessen.
4. Physiologische Auswirkungen und Ermüdung: Vibrationen sind nicht nur ein physikalisches Energieproblem, sondern führen zu messbarer neuromuskulärer Ermüdung. Sie erschweren Stabilisierungsaufgaben des Oberkörpers, was die Herzfrequenz und den Sauerstoffbedarf um etwa 2,4 % steigert und somit die Leistungsfähigkeit des Athleten mindert.
5. Reifenform und Walkarbeit (Hysterese): Schmale Reifen haben bei gleichem Druck eine längere Aufstandsfläche als breite Reifen. Da sich der Reifen beim Abrollen am Kontaktpunkt verformt, entsteht interne Reibung im Karkassenmaterial, die Energie in Wärme umwandelt und den Rollwiderstand erhöht.
6. Überschreitung von Gesundheitsgrenzwerten: Die Vibrationsexposition beim Radfahren auf rauen Straßen mit hohem Reifendruck ist so hoch, dass sie oft die gesetzlichen Grenzwerte für Ganzkörper-Vibrationen überschreitet, die normalerweise für das Arbeiten an vibrierenden Maschinen gelten.
Quellen:
1. Der YMC Reifendruck-Guide fürs Rennrad und Gravelbike – You, Me & Cycling
2. roadbikerider.com
3. Part 4B: Rolling Resistance and Impedance – SILCA
4. The Missing Link: Suspension Losses – Rene Herse Cycles
5. Tubeless vs Clincher Tyres: Which Is Actually Faster in 2026 – Roadman Cycling
6. Vibrationen im Radsport – Deutsche Sporthochschule Köln
7. Guide zum perfekten Reifendruck – bike-components
8. Miles M. Turner: Cycling on rough roads
9. Jan Heine: Optimizing Your Tire Pressure for Your Weight
10. Total System Efficiency – Zipp/SRAM
35 mm 4,5 bar
Mit den richtigen Bremsen und Rahmen kann man auch einen 30mm Reifen mit einer Felgenbremse fahren (dann bleiben auch keine Steinchen am Reifen hängen ;-), TPU Schläuche mit 7 Bar und das ding rennt wie verrückt. Im Winter tut es auch ein 23er ist billiger und rollt schlechter (Mein Winterrad wiegt 14 kg und ab und zu fahre ich bergauf mit einer alten Flak-Weste der Bundeswehr rum 😉
Interessanter Test, eins wird aber vergessen.
Der erhöhte Komfort wird sich auf Dauer i.d.R. positiv auf die Muskulatur auswirken. Sie ermüdet durch Schläge auf schlechtem Untergrund nicht so stark. Diesen Effekt merkt man aber nicht bei 10 km Strecke sondern erst viel später. Bei langer Strecke ist man daher länger schnell 😂.
Wahrscheinlich ist ein 35er Reifen auch schon wieder zu breit und damit auch deutlich schwerer, er fährt sich dann auch schwerfälliger.
Ein 35er Reifen und eine 19er Maulbreite machen auch keinen Sinn, der Reifen kommt da nicht in die Form, die er eigentlich einnehmen soll.
Für mich persönlich hat sich der 30er Reifen sehr gut bewährt, bei rund 75 kg auf der Waage lässt er sich sehr angenehm fahren und bringt viel Komfort.
Das wichtigste ist der der schepernde Freilauf. Des muss zien like Hechtsubbn.
Fahre mit 30 mm bin zufrieden damit.
Perfekt, dass der Test mit dem gleichen Rad und Reifen wie ich fahre durchgeführt wurde 😀