
Meine Meinung: Oftmals sind Radfahrer auch Autofahrer. Außerdem, jeder Radfahrer ist ein Auto weniger auf der Straße, was einen besseren Verkehrsfluss bedeutet. Wenn die Infrastruktur ernsthaft auf die Bedürfnisse von Radfahrer ausgelegt ist, ist das ein Gewinn für alle – Radfahrer, Autofahrer und Fußgänger. Wie das richtig funktioniert zeigen unsere Nachbarn in Dänemark und Niederlande. Ich vermisse dafür aber den notwendigen Willen in der Politik und Bevölkerung. So wird es für alle irgendwie, freundlich gesagt, sub-optimal bleiben.
by luettmatten
6 Comments
Radfahrer könnten alle Rechte der Welt haben und den (deutschen) Autofahrer würds nicht jucken. Es wird ja nichtmal einfach akzeptiert das man auf der Straße vollwertiges Verkehrsmitglied ist wie jeder Roller, Traktor, Mofa…
Nein man wird angeschrien, angehupt, angespuckt, mit Scheibenwischwasser bespritzt…
Also ja gerne mehr Rechte und mehr Infrastruktur warum auch nicht? Dann aber auch die Rechte durchsetzen und Ramboautofahrer kontrollieren undbestrafen.
ZDF habt ihr noch alle Tassen im Schrank?
Wenn in einer Überschrift eine Frage gestellt wird, kann man fast immer davon ausgehen, dass die Antwort “Nein” ist. Ganz einfach weil in Überschriften Hot-Take-Bullshit-“Journalismus” am besten klickt.
Es gibt halt keine Wertigkeit von Verkehrsteilnehmern, und Artikel 1 gilt für jeden.
Im technologieoffenen heiligen Autoland der unbegrenzten Geschwindigkeit hat gefälligst alles von der Straße zu verschwinden, was nicht KFZ ist. E-betriebene Fahrzeuge werden grad noch so geduldet.
Es ist in der allgemeinen Öffentlichkeit bekannt, das Fußgänger und Fahrradfahrer zuviel Rechte und Raum in Anspruch nehmen, im Gegensatz zum Autoverkehr. Autofahrer werden seit Jahren systematisch außen vorgelassen und benachteiligt.