38 Kilo. 1.008 Wattstunden. 85 Newtonmeter. 1.249 Euro. Und ein Karton aus Polen.
Ich habe das Hanevear Duck 26 – eines der günstigsten E-Fatbikes auf dem Markt – 520 Kilometer durch den hügeligen Westerwald gefahren. In diesem Video zeige ich euch Komponente für Komponente, was ihr für 1.249 Euro wirklich bekommt, wo der Haken liegt, und für wen dieses Rad der perfekte Einstieg sein kann.
Plus: 4 Kriterien die kein anderer E-Bike-Test zeigt – und warum Frankreich Fatbikes liebt, die Niederlande sie verbieten will, und Deutschland wie immer dazwischen steht.
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FAKTEN AUS DEM VIDEO
2,05 Mio. E-Bikes in DE verkauft 2024 – erstmals mehr als normale Räder (Quelle: ZIV)
Durchschnittspreis E-Bike in DE: ca. 2.650 EUR (Quelle: Statista/ZIV)
11 Mio. E-Bikes im Bestand in Deutschland
Niederlande: 57% wollen Fatbikes verbieten (Quelle: NOS)
Amsterdam: Fatbike-Bann im Vondelpark ab Mai 2026
Hanevear Duck 26 Specs: 38 kg | 1.008 Wh | 85 Nm | 180 kg Zuladung
Inhalt
00:00 38 Kilo und 1249 Euro
00:25 Was ist das Duck 26
00:44 Was günstige E Bikes wirklich zeigen
01:25 Mein Test nach 520 Kilometern
02:12 Was bekommt man unter 1300 Euro
02:26 Was ist ein E Fatbike
02:48 20 Zoll oder 26 Zoll
03:14 Preise und Konkurrenz
04:00 Direct to Consumer erklärt
04:46 Komponenten ehrlich bewertet
05:28 Motor und Sensor
06:08 Akku Reichweite und Ladezeit
07:04 Bremsen und Schaltung
07:40 Gabel Fahrwerk und Komfort
08:06 Reifen und bester Tuning Tipp
08:36 Display und Beleuchtung
09:13 Gashebel legal oder illegal
09:35 Was 520 Kilometer wirklich zeigen
09:43 38 Kilo in der Praxis
10:35 1008 Wh und Akku Abhängigkeit
11:15 Trittfrequenzsensor am Berg
12:10 Verarbeitung unter der Haube
13:00 Frankreich Niederlande Deutschland
13:38 Für wen das Duck passt
14:33 Für wen das Duck nichts ist
15:02 Alternativen zum Duck 26
15:37 Mein bester Tuning Tipp
15:58 Online bestellen oder Fachhändler
16:14 Lohnt sich der Drehmomentsensor
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32 Comments
Schönes Video.
Aber was macht man , wenn man mal einen Ausflug vorhat?Beim Baumarkt einen Transporter mieten?
Welcher Fahrradträger kann den Gussklumpen ab ,eventuell 2 ?
Viele Dank für den intensiven Bike-check . leider bin ich wohl zu groß fur das Bike (189cm) , ansonsten wäre es interresant für mich.
Drehmomentsensor ist für mich Pflicht, bin also gespannt auf das kommende Video dazu. Auf ein Fatbike habe ich mit meinen 1,93 m keine Lust, dann lieber ein klassisches SUV. Meine bisherige Kaufentscheidung (lieber gebrauchtes Made in Germany, refurbished, als das Neumaterial von Ali Express) habe ich noch nie bereut: R+M Charger4 mit 11000 km, Top-Ausstattung, 3 Jahre Garantie für unter 2000 €. Läuft und läuft und läuft … Alternativ würde mich nur ein Nabenmotor mit Rekuperation interessieren, wenn er über Drehmoment angesteuert wird.
Eleglide Mopride 3 ❤ ich liebe es. Vor einem Jahr für 800€ durch Aktion des Herstellers gekauft. Hydraulische Bremsen, Shimano und 28kg. Im Prinzip das gleiche aber in geil😁 Superding 👍👍
Hab mir das Mockwheel Basalt 2.0 geholt. Sehr geil!
Ic habe das Hitway BKS6 Plus (wiegt auch 39kg), da kann ma in den Settings „Assisted Sensitivity“ und „Assisted Start Intensity“ legal einstellen.
Mit dem ersten Parameter stellt man ein, wann der Motor einsetzt, das ist bei mir jetzt eine 1/4 Kurbelumdrehung. Mit dem zweiten Wert stellt man die Beschleunigung/Drehmoment ein – damit beschleunigt das Bike auf der höchsten Stufe (5) wie ein eMoped. Ich habe die Parameter auf 2 (1/4 Kurbelumdrehung) und 4 ( von max. 5) gestellt und man muss damit fahren können. Stufe 5 der Beschleunigung ist im Strassenverkehr oder Parkplatz auf dem Supermarkt gefährlich. Diese zwei Werte kann man bei ziemlich jedem China-Bike mit Radnabenmotor einstellen.
Mit meinem Hitway bin ich im Schwarzwald meine alten MTB-Strecken locker gefahren, auch blockte Abschnitte – alles kein Problem. Berganfahren im schweren Gelände geht mit Panzer mit meinem obigen Setting 2/4 ebenfalls, muss aber die Kraft haben für die 1/4 Kurbelumdrehung. Fazit: Tummel mich mit dem Hitway-Panzer mit Vesperkorb vornedrauf mit den eMTBlern für tausende Euro😂😂😂
Zum BKS6 Plus : Ein tolles Rad für 1100€ und nach 400km würde ich sofort wieder kaufen! Bei Ali habe ich ein frei programmierbares Netzteil von 10-90V und 2-15A gekauft und dazu entsprechende Adapter für eBike & eScooter gebaut. Damit kann man dann auch mal schneller laden falls erforderlich…
Der Haken? vielleicht gibt es eine Hantelbank gratis beim Kauf?🤔😅
Wie immer – sehr guter und ausführlicher Test (Stärken und Schwächen) mit differenzierter Bewertung, für wen das Fatbike geeignet ist . . . und für wen eben nicht :o) – weiter so !!!
Ich habe vor ca 3 Jahren als Zweitrad eins für 1000 Euro gekauft. Kein Fatbike. Es macht so ziemlich was es soll. Was mich stört: es ist einfach vom Rahmen her zu kurz. Ich bin ein kleiner Mensch und kann mich damit arrangieren aber eigentlich ist es eine Fehlkonstruktion. Fahren tut es gut für den Preis.
Zum Thema Fatbike:
– ich kann es nur schwer ohne Batterie fahren, für mich Dealbreaker
– die Fatbikereifen passen in keinen Radgeepäckträger am Auto
– Für die Stadt wird ein Satz neue Mäntel ohne Profil fällig
+ mit geringem Reifendruck mehr Fahrkomfort (aber mehr Rollwiderstand)
+ Lifestyleprodukt (wers mag)
Weil die 20" Fatbikes aus China verhältnismäßig günstig sind fahren in meiner Metropole alle Lieferando-Typen damit rum, die bremsen für nix & niemand und prägen/ruinieren somit das Image von Fatbikefahrern, die hier in der Hierarchie knapp über Stehrollerfahrern eingeordnet werden. Wer sonst noch chinesische Fatbikes kauft tut das nach meiner Einschätzung weil er kein Geld für ein teureres E-Bike hat.
… Allenfalls als Zweisitzer mit 2er Sitzbank würde ich mir so etwas zulegen wollen, ist auf jeden Fall cooler als ein Longtail Lastenrad und günstiger als ein NIU Scooter, um die Freundin damit abzuholen. Dann rollt das Ding aber nur noch im Turbomodus, mit Sitzbank kann man wohl nicht gut pedalieren.
dankeschön
Bei 38 Kg ein klares Nein!!!
Der Preis ist gut, aber nix für mich. Ich brach wenn, ein kleines, leichtes Bike bis max.22kg(incl. Akku), und da ich in Berlin wohne, kommt für mich eher ein E-Faltrad in Frage. Das kann ich in den Öffis mitnehmen, eingeklappt sogar ohne extra Ticket dafür.
Den 38 Kg-Klopper bekäm ich alleine keine Treppe hoch, hat mehr Nach-als Vorteile.
Ansonsten, klasse Bericht mit den Vor-und Nachteilen. 👍🙂
180kg Zuladung?
Wow, bin 2m groß und 140kg schwer, hab ein Pegasus EVO strong Lite für 1250€ als Leasing Rücklaufer bekommen, bin zufrieden, aber interessant
Was ein Mastschwein – würde ich mir nicht mal für 100€ kaufen
Ein Moped oder Klein-Motorrad in jeglicher Hinsicht, einzig die Pedale erinnern entfernt an ein Fahrrad.
Nichts läge mir (Alter 60+, in hügeliger bis bergiger Gegend lebend) ferner, als ein solches Gefährt anzuschaffen oder zu bewegen.
Ein Gewicht von 38 kg für ein sogenanntes "e-Bike"ist aus meiner Sicht absolut inakzeptabel.
Aber wie immer – jeder soll kaufen, was der Markt anbietet und was persönlich gefällt.
Keiner muss 2000€+ für ein gutes E-Bike mit Mittelmotor von: Bosch, Yamaha(Giant Syncdrive & Brose) oder Shimano ausgeben.
Bei Upway & Rebike bekommt man gute gebrauchte/refurbished E-Bikes ab 700€.
Das macht deutlich mehr Sinn als sich einen nagelneuen Chinaböller mit billigem Nabenmotor zu kaufen & sich nach 1 Jahr wundern das man keine Infrastruktur Ersatztteile für die Elektronik bekommt & warum sich Fachwerkstätte weigern die Dinger anzunehmen.
Selbstverständlich gibt es auch keine Händler die den Elektroschrott hier anbieten denn diese Service Infrastruktur ist teuer.
E-Fatbikes sind so ziemlich die schlechtesten E-Bikes die man sich kaufen kann.
Extrem Schwer, extremer Roll & Luftwiederstand sorgen dafür das man deutlich geringere Reichweiten hat.
Diese fetten Reifen passen in keinen Radständer was für Leute wie mich die Auto mit E-Bike ersetz haben komplett nutzloß macht.
Im Gelände sind Fullys natürlich um Welten besser.
Wer Breite Reifen mag soll sich lieber 27.5" Schwalbe Super Moto-X kaufen die sind 7.11cm Breit. (passen aber nstürlich nicht in jedes Fahrrad.)
Ich Hab mein Riese – Müller Charger 2 vor ca. 2 Jahren für unter 1000€ (im Winter) bei ebay kleinanzeigen gekauf der Bosch Performance CX (Gen 2)
hat jetzt Knapp 20000km runter.
Nur E-Bikes mit Drehmomentsensor sind in der EU zu gebrauchen alles andere ist minderwertiger Abfall.
Hallo
Möchte mich bei ihnen bedanken für die kompetente Beurteilung, in allen Punkte kann ich zustimmen, ich fahre mit 81 Jahre ein Himiway D5 allerdings mit Drehzahlsensor habe 2000 Km geradelt ohne Probleme, was ich noch erwähnen möchte das ich eine Anfahrhilfe über Drehgriff habe (sehr hilfreich) 6 KMH ist Okay,und ein zweites AKU über China angeschafft halbe Preis baugleich wie Original
MFG Wolfgang
Da kauf ich lieber beim Händler die Ecke. Bei mir ist die Ecke etwa 5 Km entfernt, trotzdem bei Diesem. Alternativ ein Rad ohne Akku 🤷♂
Also ein Gasgriff am E-Bike ist schon erlaubt. Allerdings nur bis eine Unterstützung von 6km/h. Sprich als Anfahrhilfe erlaubt. Alles über 6km/h bedarf einen Führerschein und Kennzeichen.
Ich besitze ein Misterride 7000 (20×4"), das ist auch aus China Teilen in Karlstuhe zusammen geschraubt worden. Stabil, durchdacht, besteht aus genormten Teilen von der Stange. Sogar die Batterie ist eine genorme Silverfish die ich ohne Probleme nachkaufen konnte. Da hier montiert hat es alle Zulassungsnummern als Pedelec und regelt dort ab. Qualitativ kann ich nicht klagen, auch wenn es 32kg wiegt. Wissen muss man nur, dass diese Dinger kaum ein Servicepunkt reparieren wird, also DIY angesagt ist.
Hallöchen
Auch in Frankreich ist es nur ein Pedelec , wenn der Gashebel bis 6km/h unterstützt , in ganz Europa ist Pedelec bis 25km/h
Nur mit Pedalkurbel erlaubt .
Das Rad mag ja ganz interessant sein, aber Qualität merkt man nicht nach 500 km . Das merkt man erst nach 5 Jahren.
Gashebel ist LEGAL in Deutschland, wenn er nur bis 6 km/h wirkt. Wie ist das beim Duck?
Angenehme, weil ruhige Art, ein Produkt differenziert zu erklären. Das gefällt mir gut!
Mich würde ein Vergleich von faltbaren E-Bikes interessieren, vor allem von Ado versus Fiido (X 2025), beide 20 Zoll Klappräder.
Danke für die ehrliche Vorstellung.
Das Duotts C 29 ist noch preiswerter, etwas leichter und auch sehr solide.
HAb den Weg nach einem Servicefall vom Mittelmotor Premiumbike zum China Bike gemacht. Ich hab bereits mehere Bike dieser Art gehabt, und kann sagen die sind meist robust und haltbarer als man denkt. Auch das Duck26 hab ich gefahren. Kommt halt darauf an was man will… Ich mache Strecke im Pendeleinsatz zur Arbeit,, 25km pro Tour also 50km am Tag. Wechsel aber sehr schnell die Räder, meist nach 4000km. Auf Grund meines Profils ist ein Kadenzsensor bequemer, generell willst Du bei meiner Strecke im Monat soviel Bequemlichkeit wie geht. So dann auf die Fatbikes gekommen.
Es gibt Abstriche, ja. Aber im Vergleich zu noch ein paar Jahren, sind die Bikes aus China im großen ganzen besser geworden. Übrigens auch legaler, siehe das Duck26.
Davon ab, aufgrund von Lehrgeld das ich bezahlt habe, ausschließlich solche Bikes im Einsatz. Dort kann ich eigentlich alles selbst warten, oder falls nötig kosten günstig tauschen. Den Schraubkranz vom Motor runter zu kriegen ist vielleicht bissel frickelig wegen der Welle. Früher war das sogar noch einfacher mit den Hailong Akkus Ersatzteile zu beschaffen.
Ich weiß aus Erfahrung, das sehr oft die ersten 3000km gar nichts ist. Kette immer noch okay, weil ja kein Mittelmotor. Mir ist noch nie eine Speiche gebrochen, gelockert aber schon. Vielleicht muss mal der Steuersatz nachgezogen werden. Mein persönlicher Rekord sind gut 6000km ohne wirkliche Wartung auf nem China eBike.
Das ist wirklich gut! Die Chinesen sind Meister in der Produktionsoptimierung. Die haben alles an einem Ort, alles irgendwie standardisiert und auf Volumen- Das merkt man am Preis.
Zum Video, bin ehrlich erfreut hier eine Vorstellung ohne Jubel oder schlecht reden vorzufinden.
Nettes Review, aber von diesen sackschweren Dingern lasse ich eher die Finger, mal ein Fatbike offroad zu fahren würde mich aber schon reizen.
Bei der Schaltung muss man aber dazu sagen dass diese Schraubkränze eine ziemliche Sackgasse sind, ich brauche und verlange jetzt nicht überall ne SRAM XX Eagle Transmission, Shimano XT, XTR [Di2] usw. aber zumindest diesen Uraltkram will ich nicht mehr haben, ja, einfach billig und trotzdem halbwegs zuverlässig, aber ich hätte zumindest mal einen HG-Freilaufkörper, dann auch nur ne Acera T3000 mit 8 Gängen dran, reicht, man hat dann aber vor allem noch einen Upgradeweg und kann dann später bspw. auf eine Cues U6000 aufrüsten (hab da letztens ein Set aus 11x-Linkglide-Kassette, Schaltwerk, Schalthebel 11x und Kette für ca. 120€ beim Ali bekommen).
Soll sich auch gerade bei Fatbikes lohnen die neuen Reifen dann auch gleich ohne Schlauch Tubeless einzubauen, da man dann noch niedrigere Luftdrücke fahren kann und die dementsprechend noch mehr schlucken.
Die Rahmengrößen sollte man auch ansprechen, weil so einige im eher niedrigen Preissegment bieten oft nur wenige oder eine einzige Größe und One Size fits all, nein, einfach nein, du kannst keinen 2m-Mann auf eines setzen dass für eine 1,65m-Dame ist und umgekehrt hinge sie wahrscheinlich genauso in den Seilen bzw. käme nichtmal an die Pedale mit dem Sattel so tief wie es geht, wäre zu begrüßen dass es zumindest mal drei wie XS/S, M/L und XL/XXL gibt.
Elektro Fatbike ist bei mir auch gerade ein Thema, aber ich spiele immer in einer anderen Liga. So als ehemaliger E-Biketester und Fahrradmechaniker. Aber vorher mal ne ganz kurze Aufklärung. Was das sog. Fatbikeverbot in A-dam betrifft. Das ist hier viel zu verkürzt dargestellt. Im Deutschlandfunk, zBsp am 16. 02. 11:56 Uhr ist darüber berichtet wurden. Und da ich mir gerade selber eins baue wurde ich hellhörig. Das Problem ist nicht das Fatbike oder das E-Fatbike an sich, sondern diejenigen Räder die weit über 45 km/h fahren. Die werden in unserer "Super Gesellschaft" meist von den armen Schweinen gefahren, die Leute, die zu faul zum laufen sind, mit Essen beliefern. Und in der Branche ist Zeit halt Geld, weswegen zu schnell gefahren wird und Abkürzungen durch Parks genommen werden. Eigentlich traurige Geschichte.
Und jetzt zu meinem Fatti. 85 Nm, darüber lach ich. Es ist ein nahezu ungenutztes Bergamont Deer Hunter, welches ich gebraucht gekauft habe. In das ich einen Mittelmotor mit 160 Nm(da ist die Auswahl leider klein) und einen 720 Wh Akku gebaut habe. Der Akku allerdings mit den besten Zellen auf dem Markt. Ausstattung ist tiptop: Sram X9, Magura MT Trail, Schwalbe Reifen, BUMs Beleuchtung usw. Gewicht 22,5 kg … allerdings ohne Ständer, Gepäckträger und starr. Preislich liegt es etwas höher, so ca 1500 Euro, und da das Rad praktisch neu war, war es auch nicht soooooo viel Arbeit. Lediglich zum zentrieren des Hinterrades musste ich in einen Laden, da mein klassischer Zentrierständer die 190mm Einbaubreite der Hinterradnabe gar nicht schafft.
MfG
habe ein Hitway Fettbike voll gefeder beim Blackfriday für 831 geschossen. Habe Bremsleitungen auf hydraulisch umgestellt bin zufrieden. Bei dem Preis kann mann das Bike aufwerten. Und man muss wissen für welchen einsatz das Fahrrad sich lohnt.
Beeindruckendes Bike, aber nix für mich. Für meine Bahn&Bike-Touren brauche ich ein Rad, mit dem ich nicht 10 Minuten vor dem Aufzug Schlange stehen muss, um auf den Bahnsteig zu kommen, und dadurch den Zug verpasse. Mein Gravelbike ist da genau richtig, das hebe ich mit einer Hand am Oberrohr hoch, trage es wie eine Reisetasche die Treppen rauf und runter und kann so auch mit kurzer Anschlusszeit noch umsteigen. Damit kann ich auch in einen recht voll besetzten Regionalexpress noch einsteigen und mich zum Aussteigen zwischen stehenden Passagieren durchschlängeln. Ohne E-Bike ist meine eigentliche Radtour vielleicht etwas kürzer, dafür aber kann ich mit dem Deutschlandticket längere Anreisen und Heimreisen bewältigen.
Danke für die sachliche Vorstellung und den Test.
Ich könnte mir für mich nur einen Anwendungsfall für dieses Fahrrad vorstellen: Falls ich tatsächlich mal einen Fahrradwohnwagen bauen oder kaufen sollte. Da kommt der Vorteil des starken Motors voll zum tragen, während durch die Masse des Anhängers das ungestüme anfahren des Motors sicherlich abgemildert wird. Da man mit Wohnwagen auch eher selten am oberen Ende des unterstützten Geschwindigkeitsbereichs fährt, wäre noch nicht mal das 48er Kettenblatt ein Problem. Vermutlich würde ich mir aber einen zweiten Akku dazu kaufen, damit immer einer vom Solarmodul des Wohnwagens aufgeladen wird, während der andere im Einsatz ist.