Leider sitzt die Sattelstütze komplett fest im Sattelrohr.

Wie man sieht, schon einiges probiert:

– WD40

– anderer Rostlöser

– Rahmen erwärmt

– grobe Hebelkraft (Sattelstütze im Schraubstock eingespannt und am Rahmen gedreht)

-> Resultat: minimale Drehung des Rohrs, bis es jetzt gerissen ist.

Hat noch jemand eine Idee, was man machen kann?

by Some-Sun-8076

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28 Comments

  1. SieqwardZwiebelbrudi on

    also ich bin gegen wegschmeißen, aber bro…wieviel ist dein Arbeit wert für nen 100€ gesteckten Stahlrahmen?

  2. ace_oneseven on

    schwierig, da das mit dem Schraubstock jetzt auch nicht mehr möglich ist bleibt halt nur noch die Säge und von innen anzusetzen und das Rohr versuchen rauszuschneiden/biegen ohne den Rahmen zu beschädigen (wie tief steckt denn die Sattelstütze im Rahmen drin?), wobei der Rahmen mittlerweile auch schon in Mitleidenschft gezogen zu sein scheint, wenn man sich die Stelle unter der Sattelklemme (da wo die Nut endet) näher anschaut…

    [https://youtu.be/YSYBC1R-Pvg?si=_9BTyxEo7foFEJic&t=76](https://youtu.be/YSYBC1R-Pvg?si=_9BTyxEo7foFEJic&t=76)

  3. Wenn der Rahmen nicht irgendwas Besonderes ist oder du dran hängst, dann ist es die Arbeit nicht wert.

  4. GloveLegitimate7231 on

    Zwei Sachen:

    1) innen kühlen und außen wärmen. Z.B. mit einem Eiswürfel, (vllt sogar mehrere) den du mit einem Hammer in das Innere Rohr reinhämmerst. Von außen dann ruhig mehrere Minuten mit einem Fön dagegen
    2) du kannst z.B. mit einer Pfeile oder einem großen Schlitz-Schaubendreher von oben in die Aussparung und das äußere Rohr auseinanderdrücken.

  5. Embarrassed-Bad3573 on

    Wie ich prinzipiell vorgehen würde.

    1. Gewalt und Verzweiflung bis ich mich dann eingekriegt habe dann schematisch 😁

    Also

    2. Alles mehrfach, so jede 30 bis 60min über 5stunden mit WD40 fluten.
    Dann Sattelstütze mit nem Brenner erwärmen. Sattelstütze dehnt sich aus. Also etwas erwärmen, 3bis5min warten und das 3 oder 4 mal wiederholen so das wirklich alles schön warm wird. Dadurch kann zumindest nach dem Abkühlen etwas Luft entstehen zum rein schlagen und dann raus drehen.

    3. Gleiches vorgehen nur mit Schmiermittel. Ich würde ballistol oder nähmaschinenöl verwenden. Also rauf damit und das regelmäßig,. Wenn es spät ist auch einfach mal über Nacht stehen lassen. Vor dem neuversuch nochmal was rauf, genauso wie auf die Sattelstange und langsam hin und her drehen.
    Evtl wieder mit Wärme arbeiten.

    Da oben schon was abgerissen ist, wird es natürlich nur schwieriger und rein schlagen ist vllt keine gute Idee.

    Wenn du die stabis bei deinem Wagen erst gewechselt hast und die Gummis davon noch Rum liegen hast kannst du dir vllt was basteln.
    Einen bolzen, unterlegscheibe, Gummi, unterlegscheibe, Gummi, unterlegscheibe, Gummi, unterlegscheibe, Gummi, unterlegscheibe, Mutter.
    Das dann rein in die Sattelstange und die Mutter zu drehen, die Gummis werden gequetscht und vllt hast du so die Möglichkeit das ganze noch zu drehen denn viel hast du da ja leider nimmer.

    Ein Versuch ist es wert ❤️

  6. ApollinarisWasser97 on

    Versuch mal LubriShock von Technolit. Da hol ich gelegentlich feste Teile aus meinem Geländewagen raus.
    Das ist ein kriechöl was gleichzeitig extrem kalt wird.

  7. bikesailfreak on

    Also hatte das gleiche – dazumals Rahemn entsorgt. Und bereue es da es, denn es lag mir am Herzen.

    Ich würd aufbohren probieren- wenns nicht klappt weg.

  8. internal_wilderness on

    Ich hab in so einem Fall mal mit einen Metallsägeblatt das Rohr von innen an zwei Stellen aufgesägt. Hat ewig gedauert, hat aber funktioniert.

  9. So ne fest gesetzte Sattelstütze bekommst du fast nicht mehr raus, hier geht nur noch das ausbohren.

    Gibt ein gutes Video dazu: [https://www.youtube.com/watch?v=tVXgnqm2qEs](https://www.youtube.com/watch?v=tVXgnqm2qEs)

    Das du so viel Kraft aufgewendet hast das das Sattelstütze abriss zeigt das du genau solch einen Fall hast. Durch die abgerissene Sattelstütze ist diese Methode natürlich auch nicht mehr anwendbar.

  10. Andere user haben es auch schon geschrieben. Wenn die Sattelstütze aus Alu ist wird WD40 nicht viel bringen. Festgesetzte Verbindungen zwischen Alu und Stahl lassen sich am besen mit Natriumhydroxid lösen. Ist in einigen Abflussreinigern enthalten.

    Hatte genau das selbe Problem nichts hat irgendwas gebracht…. Über eine halbe Stunde Tropfen für Tropfen Drano Abflussreiniger auf die Verbindung gegeben und plötzlich war die Sattelstütze frei.

  11. Vergiss bitte die mechanischen Vorschläge. Reibahlen sind toll aber teurer als der Rahmen und ich habe schon zu viele Rahmen gesehen wo das Sitzrohr längs angesägt war, nicht mehr rund sondern beulig, verbogen, löchrig, angebohrt oder rissig.

    NaOH ist die schonende Lösung. Es greift den Stahl nicht an und auch den lack nur wenig, löst alu aber komplett auf. Außerdem ist es sehr günstig, weil in jedem Rohr-Reiniger Granulat für 1,50€ von DM steckt. Das Ganze Auflösen der Sattelstütze kann lange dauern, passiert dann aber von alleine.

    Am effizientesten geht es mithilfe einer kleinen Umwälzpumpe vom Teich oder so (so ein 5watt 10€ teil reicht). Dazu baust du den Rahmen in der Garage auf die gut durchlüftet ist. Stell den Rahmen umgekehrt auf einen mit 2-3 Litern Wasser gefüllten Eimer. Zum Beispiel einen großen alten Farbeimer. Das sitzrohr mit der stütze muss senkrecht nach unten in den Eimer zeigen und alle angeschlossenen Rohre so stehen dass die lauge nicht ins unterrohr oder kettenstreben läuft. Das Tretlagergehäuse zeigt nach oben.

    Nun setzt du unten in den Eimer deine Umwälzpumpe rein, mit einem stück Aquariumschlauch am Ausgang. Den fädelst du dann in das Tretlagergehäuse rein in das Sitzrohr mit der feste Stütze. Steck ihn so tief rein dass er vorbei an den Flaschenhaltergewinden geht damit dort keine Lauge rausläuft.

    Schalte dann die Umwälzpumpe an und schütte etwas Laugenpulver in das Wasser. Du wirst ein Zischen hören sobald die Lauge anfängt das Aluminium aufzulösen welches dann als grauer Schlamm in den Eimer zurückfällt. Das lässt du dann 1-2Wochen so laufen und kontrollierst ob es noch zischt. Wenn es aufhört zu zischen ist entweder die Laugenkonzentration zu niedrig oder die Sattelstütze ist schon fertig aufgelöst.

    Verwende immer Gummihandschuhe und Schutzbrille, schnüffele nicht direkt an der Lauge und lüfte gut!

    Wenn du dir sicher bist dass der Prozess fertig ist kannst du die Lauge durch langsames zugeben von verdünntem Essig neutralisieren.

  12. Ist vielleicht ein wenig krass. Aber was ist wenn man einen Metallbohrer benutzt?

  13. Es gibt Vorrichtungen, in die man den Rahmen (Tretlager) und Sattelstütze einspannt, die dann das ziemlich einfach machen.

    Aber da fehlt glaub ein Stück Sattelstütze für.

  14. AmbitiousLand3375 on

    Ich hatte das gleiche Problem bei einer Alusattelstütze in einem Alurahmen. Letztendlich habe ich mit einem Sägeblatt einer Metalbügelsäge, die Stattelstütze längs aufgesägt. War sehr befriedigend zu sehen wie sich die Sattelstütze entspannt und hat ungefähr 3h gedauert.

  15. Dear_Brilliant_1485 on

    Mit Sägeblatt oder Dreikantfeile von innen schlitzen…. dauert, funktioniert aber.

  16. Ist Schrott.

    Wenn du noch was damit machen willst, kauf dir Zubehör zum Löten, ein Mig Schweißgerät und Metallwerkzeuge und eine geeignete Schweißbank und bau den Rahmen einfach aus Stahl/Alu nach. .. geschweißt oder gemufft.

  17. Da der Rahmen schon gerissen ist würde ich mir jede weitere Mühe sparen und den Rahmen entsorgen. Im normal Fall ist ein neuer Rahmen deutlich günstiger als die Investitionen und Anstrengungen die jetzt noch unternommen werden müssten um den Rahmen wieder Sicher auf die Straße zu bringen.

  18. Die Teile haben sich durch Kontaktkorrosion* kaltverschweißt. Am schnellsten geht es, wenn du das ganze rosa Zeug in dem Müll wirfst und ein neues Rosa (vielleicht von Rose, hehe) kaufst und alle nicht-rosa Teile da dranbaust.

    *Alu und Stahl bilden mit Feuchtigkeit eine Batterie im Kurzschlussbetrieb.

    [https://de.wikipedia.org/wiki/Bimetallkorrosion](https://de.wikipedia.org/wiki/Bimetallkorrosion)

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