Würde gerne eine Diskussion anstoßen über den Ansatz von SQlab.

Deren Meinung ist ja, dass eine Kippbewegung des Beckens vorteilhaft ist. Daraus hat sich deren „Active“ Technologie abgeleitet.

Bei allen Bikefittings habe ich bisher nur gehört, dass das Becken, von hinten gesehen, nicht kippen soll bei der Tretbewegung.

Ich muss sagen, es klingt nicht unlogisch was SQlab da schreibt.

Wie sehr ihr das? Ergeben sich andere Nachteile wie Kraftübertragung aufs Pedal?

by Paul_van_Gaul

3 Comments

  1. Glaub ich nicht dran, bis das in unabhängigen Studien entsprechend bestätigt wurde (erinnert mich sehr an Biopace von Shimano). Wenn das Sattelobermaterial nicht ultra grippy ist, kann man ja auch auf normalen Sätteln etwas Bewegung in der Hüfte haben. Begleitende Kraft- und Beweglichkeitsübungen kann das System von SQ Lab nicht ersetzen — hätte aber Bedenken, dass es Leute dazu verleitet, nicht mehr daran zu denken.

  2. Accomplished-Cat2849 on

    Die Sättel von Sqlabs bewegen sich kaum, was mit dem Bikefitting ansatz gemeint ist, ist einfach ein übermäßiges Wippen des Beckens was aus einem zu hohen Sattel resultiert.

    Habe einen mit active auf dem Gravel und ohne auf dem Rennrad. Unterschied merke ich nicht wirklich. Mag den Sattel ohne activ tatsächlich mehr, da hier der Übergang zur Auspaarung fließender ist, keine Ahnung warum es bei den anderen anders ist.

    Insgesamt sind die Sättel von SQlabs aber mit Abstand die gemütlichsten. Aber auch deren Pedale sind mir mit meinem schrägen Fuß Gold wert

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