Moin liebe Fahrradfreunde,

mir wurde leider mein Stevens Supreme Pro (2021, RH 58) gestohlen, deshalb bin ich aktuell auf der Suche nach einem passenden Nachfolger.

Ich suche wieder ein alltagstaugliches Gravelbike für den Stadtverkehr, das aber auch auf längeren Touren und gelegentlich auf Schotter Spaß macht.

Zu mir:

  • 184 cm, bisher Rahmenhöhe 58 gefahren
  • Täglich 10 km Arbeitsweg in Hamburg
  • Zusätzlich Freizeitfahrten
  • Ganzjahresbetrieb bei Wind und Wetter

Wichtig sind mir:

  • Fest verbaute Lichtanlage
  • Schutzbleche
  • Gepäckträger optional

Ich schwanke aktuell zwischen:

Meine Frage:
Für den täglichen Stadtverkehr plus gelegentliche Touren:
Reicht das Cube vollkommen aus, oder merkt man im Alltag wirklich einen spürbaren Unterschied zum Stevens oder Rose?

Habt ihr noch andere Empfehlungen? Ich würde eigentlich ganz gerne bei einem deutschen Hersteller bleiben, zumindest bei einer deutschen Marke 😉
Lasse mich aber auch gerne überzeugen.

Ist der Aufpreis technisch und qualitativ wirklich gerechtfertigt, oder zahlt man am Ende vor allem für Marke und Finish?

Ich freue mich über fundierte Einschätzungen und echte Erfahrungswerte.

Danke & Gruß ✌️

by HowArtMYM

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11 Comments

  1. EducationalGas5494 on

    Bergamont? Deutsche Hersteller und sogar aus Hamburg. Die RD Modelle zB. Viel Erfolg und viel Spaß!

  2. NoCryptographer1849 on

    Das Cube wiegt 1kg mehr als die beiden anderen, was natürlich den Preisunterschied erklärt. das Rose hat auch praktische Details wie das integrierte Werkzeugfach und die Lademöglichkeit per USB, der Scheinwerfer (wie auch der Rest) ist erheblich besser.

    Fürs Pendeln würde ich persönlich das Cube nehmen und für 100€ extra nen gescheiten Scheinwerfer montieren. Fahre allerdings seit etlichen Jahren ein Rose DX Cross Pro 3000 mit entsprechender Straßenausstattung was wohl so in etwa der Vorgänger des Backroad ist. Sind alle drei gute Räder und ihr Geld wert, lass das Budget entscheiden.

  3. One_Raspberry_6951 on

    Lustig – ich habe zu 95% genau die gleichen Anforderungen und suche genau das gleiche und bin quasi genau so groß.

    Cube Nuroad FE Race

    [Raymon Territ Pro](https://biketech24.de/Raymon-Territ-Pro-Street-Gravelbike-Diamant-28-sand-brown-L) (Preis Leitungskracher)

    [Radon Regard 9.0 FE](https://www.radon-bikes.de/roadbike-gravel/gravel/regard-al/regard-al-90-fe-2025/)

    Sind meine Favoriten. Wichtig wäre mir ne GRX Gruppe (2×12 oder eben 1×12) hydr. Bremsen sowie Steckachsen. Und da es etwas sportlicher sein darf auch gerne ne Carbongabel und nicht zuviel Gewicht. Die 3 Kandidaten erfüllen genau diesen Zweck. Die Bergamont haben meistens nur die kleineren GRX Gruppen und keine Steckachsen was ich für den Preis nicht so dolle finde.

  4. Ich würde empfehlen das Fahrrad ohne Lichter etc zu kaufen und das selbst alles ran machen. Das alles ist wesentlich günstiger und du kannst dir auch bessere Lichter holen.
    Meine Empfehlung

  5. Useful_Leading8879 on

    Schau mal nach dem Ghost Roadrage AL EQ. Gibt’s reduziert für 1.280€ und biete alles was du brauchst.

  6. Mir würde noch das KTM Gravelator 20 LFC oder das KTM X-Strada LFC einfallen. KTM Räder haben übrigens nichts mit der Motorradfirma zu tun. Straßenausrüstung nachrüsten kommt meines Erachtens definitiv teuerer, insbesondere für alle, die einen Nabendynamo wollen.

  7. Die Hauptunterschiede in dem Bereich dürften bei Schaltung und vor allem den Laufrädern liegen. Während man heutzutage auch mit den einfacheren Shimano CUES oder GRX400 lange glücklich wird, trennt sich bei den Laufrädern die Spreu vom Weizen. Die Schaltung am Cube ist top (auf Augenhöhe mit den anderen beiden), der Ruf der Marke gut. Bei den Preisunterschieden würde ich Cube nehmen und wenn ich irgendwann Lust hätte auf bessere Laufräder, kann man sich die später noch holen und ist preislich immer noch weit unterm Rose. Aber mehr als etwas Gewicht würdest du damit auch nicht gewinnen.

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