Für 1,46 Millionen Euro wurde das Linkenheimer Tor in Karlsruhe umgebaut. Es erfüllt alle Regeln der StVO und ERA – und trotzdem fühlen sich Radfahrende hier so unsicher, dass sie verbotenerweise auf dem Gehweg fahren. Warum scheitert moderne Verkehrsplanung hier an der Realität?
In diesem Video analysiere ich im Rahmen meiner Bachelorarbeit genau diesen Knotenpunkt. Wir schauen uns an, warum der neue Linksabbiege-Radfahrstreifen (LARFS) von über 30% der Radfahrenden gemieden wird und warum “objektive Sicherheit” auf dem Papier nichts bringt, wenn die “subjektive Sicherheit” fehlt. Am Ende zeige ich euch meinen eigenen Alternativentwurf für bessere Fahrradinfrastruktur, der beweist: Es geht auch ohne Angst.

🚲 Inhalt des Videos:
0:00 Intro
0:30 Analyse: Das Linkenheimer Tor in Karlsruhe
0:57 Der Plan: Was sich die Stadt dabei gedacht hat
1:50 Meine Bachelorarbeit: Nutzen Menschen die Infrastruktur wirklich wie geplant?
3:00 Wichtigste Ergebnisse
4:20 Mein Lösungsvorschlag: So wird der Knotenpunkt sicher
4:50 Fazit: Warum wir Radverkehr neu denken müssen
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Ist für dich eine “fühlbare” Sicherheit wichtiger als die Einhaltung aller Normen? Wie würdest du an dieser Kreuzung fahren? Schreib es in die Kommentare! 👇

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44 Comments

  1. Es ist sehr schön zu sehen, dass in manchen Bachelor-Arbeiten immer noch wichtige Themen behandelt, gut analysiert und gelöst werden.
    Eine Arbeit welche zu wichtigen Erkenntnissen kommt und sich an der Realität orientiert anstatt ausschließlich auf Theorie zu basieren.

    Für die meisten Menschen ist eine Bachelor-Arbeit nur eine nervige Aufgabe die zwingend erforderlich ist. Das führt leider dazu das viele kompetente Menschen ein möglichst simples Thema ohne bedeutende Relevanz nehmen womit sie relativ wenig Arbeit haben und möglichst schnell fertig sind.

  2. die jetzige Umsetzung ist doch für die Tonne, wenn ich das aus der Ferne mal so sagen darf. Ne Linksabbigerspur zwischen den beiden Autospuren? Wie war das nochmal mit mindestens 1,5 m Sicherheitsabstand zum Radfahrer? sieht jetzt nicht gerade nach ner mindestens 3 Meter breiten Radspur aus … Als Autofahrer im Gegenverkehr fährt man da ja sicherlich mit weniger als 1,5 Metern am Radfahrer vorbei und kann wegen der baulichen Umsetzung gar nicht mal was dafür.

  3. Hier muss einem klar sein: Diese Führungen auf der Fahrbahn wurde genau von der Radlobby durchgedrückt und in die Regelwerke gebracht (und wird es teilweise heute noch bei Umbauprojekten). Es lässt sich heute noch in Publikationen vom ADFC aus den 2000ern nachlesen, wie sicher und toll ist, wenn man auf der Fahrbahn fährt.

  4. Radwege werden gebaut, nicht gemalt. Und bauliche Trennung heißt Bordsteinkante, farblich anderer Belag und wenn's geht auch eingezeichnete Fahrtrichtungen. Außerdem müssten nicht Radfahrer anhalten müssen, weil Autos von der Hauptroute abfahren, sondern die Radwege sollten erhöht geführt werden und die Autos diese als Hindernis sehen, damit sie möglichst weit runterbremsen müssen. Und mal nebenbei – warum sollte das nicht auch an einer Ampel der Fall sein? Sowas wie eine Verkehrsberuhigung, auf der bei Grün die Fußgänger rübergehen würden?

  5. Zum ersten, es wäre wahrscheinlich wesentlich günstiger gewesen, man hätte ursprüngliche Verkehrsführung so belassen, wie sie war. Mit der Umbaulösung hat man mal wieder das Kind mit dem Bade ausgeschüttet.
    Zum zweiten, räumlich getrennte Radwege nach dem Konzept, wie sie die Bilder aus den Niederlanden zeigen, sind bei Weitem nicht überall möglich – an der diskutierten Kreuzung auch nicht, da schlicht kein Platz ist, wenn man ohne weitere Flächenversiegelung auskommen will.
    Zum dritten, nur weil ein räumlich getrennter Radweg vorhanden ist, der dann auch zu benutzen ist, heißt das nicht, dass alle Radfahrer von der Straße verschwinden. Erfahrungsgemäß fahren Rennradfahrer lieber auf der Straße.

  6. Ich persönlich nutze die Knielinger Allee sehr häufig, um von der Nordstadt in die Oststadt und umgekehrt zu fahren. Deshalb hätte ich, um auf die andere Seite zu gelangen, eine Brücke von der Kniellinger Allee aus bevorzugt. Ob dies für 1,5 Millionen machbar gewesen wäre, steht natürlich auf einem anderen Blatt. Grundsätzlich wären mir auch an anderen Punkten in der Stadt (Kriegstr.) Brücken oder Unterführungen lieber. Nicht nur die Sicherheit, auch die Zeitersparnis ist vielen Pendlern bei der Auswahl ihrer Pendlerstrecke wichtig. Dafür würde man auch kleinere Umwege in Kauf nehmen. Mal abgesehen von dem mittig liegenden Todesstreifen an der gezeigten Kreuzung: Wozu bedarf es dort schon wieder einer Bedarfsampel? Sobald dem Kfz-Verkehr aus der Moltkestraße kommend eine Grünphase angezeigt wird, sollten sowohl Fußgänger als auch Radfahrer automatisch grün angezeigt bekommen. Diese Unart, jedes Mal anhalten und den Taster drücken zu müssen und darauf zu hoffen, dass man in die anstehende Grünphase mit einbezogen wird, gehört insbesondere im Innenstadtbereich abgeschafft. Oder sind die Karlsruher Autofahrer mit einer gleichzeitigen Grünphase für die restlichen Verkehrsteilnehmer überfordert?

  7. Karlsruhe hat sicher in den letzten Jahren viel in die Radinfrastruktur investiert, mal besser, mal schlechter. An vielen Stellen in der Stadt ändert sich jedoch seit Jahren nichts, obwohl diese verdammt gefährlich sind. Ein Beispiel dafür ist das Kreuzen der Stuttgarter Str. von der Luisenstr. aus kommend. Als Radfahrer bekommt man es zum Einen mit ner schlecht einsehbaren Stuttgarter Straße und schnellfahrendem Autoverkehr aus 2 Richtungen zu tun. Hat man diese überwunden, darf man sich zwischen parkenden Autos sowie einem Straßenlaternenmast, der mitten im Weg an der vorgegebenen Stelle zum Passieren steht, durchquetschen und muss das Kunststück fertigbringen, das Vorderrad nicht zu weit zwischen den dort oft parkenden Autos nach vorne rollen zu lassen, um den nicht einsehbaren Fuß- und Radverkehr von links und rechts kommend zu gefährden. Die Frage, die sich mir stellt, ist: Wieso ist dort Tempo 50 überhaupt erlaubt? Wieso ist Fahrzeugen (häufig Transportern) das Parken an so einer unübersichtlichen Stelle überhaupt gestattet und wieso markiert man die Querung für Radfahrer mitten durch ein Hindernis, in diesem Fall einen Laternenmast?

  8. Mich hätte es mehr interessiert, dass du drauf eingehst, welche Radwege wohin wie abbiegen und welche Entscheidungen du bei deinem Konzept hierfür getroffen hast

  9. Als Radfahrer hat man keine Lust Opfer von Autofahrer zu sein, die werden immer so schnell wütent und nehmen ab und zu Rechte, da sie bei einen Unfall keinen richtigen schaden bekommen, aber der Radfahrer. Ein Auto ist eine Gefahr für den Radfahrer und kein Genosse.

  10. Antwort: Unbedingt!!!
    Schmale Spuren zwischen Autos, Lkws und Bussen, wo jede Unaufmerksamkeit eines Fahrers mich das Leben kosten kann, ohne dass ich es selbst beeinflussen kann, geht GAR nicht und ist Stress pur im täglichen Radverkehr.

  11. Die Luftaufnahme zeigt einen roten Flickenteppich. Die Radfahrer müssen, um von Radweg zu Radweg zu kommen, über die Autostraße queren. Das sieht schon in der Theorie gefährlich aus.

  12. also ich war erst verwirrt aber im ganzen ja ich bin da komplett bei dir ich sehe eine Bauliche Trennung zwischen Rad und Auto Verkehr genau das ist was es Benötigt um Rad Verkehr angenehm zu gestalten.
    danke für das Schöne Video bitte weiter so ich hoffe du bist irgend wann für die Straßenplanung in meiner Stadt verantwortlich

  13. Eine sehr einfache Lösung. Wie in Taiwan und China sollte Radfahrern und Mopedfahrern das Linksabbiegen untersagt und stattdessen eine „indirekte Kreuzung“ eingeführt werden (zuerst geradeaus fahren, warten, dann geradeaus fahren). Diese Lösung bringt Klarheit und verringert die Anzahl von unfälle, indem Radfahrer zuerst geradeaus fahren und an der gegenüberliegenden Seite warten, sind sie Teil des "geradeaus"-Verkehrs und müssen sich nicht mehr mit dem Gegenverkehr arrangieren, was die Situation für alle klarer macht.

  14. Ich fahr auch viel Rad bei uns sind auch überall diese Roten Verkehrswege, ich beachte die einfach nicht fahre wie immer und störe auch kein damit, das Geld hätte man sich sparen können.

  15. Das Fazit verstehe ich nicht. Diese Kreuzung ist OBJEKTIV der Horror. So wenig Abstand zu allen Seiten, zu kreuzende Streifen auf denen Autos/LKW mit 50 von hinten ankommen können. Viele verschiedene Spuren die man nicht auf den ersten Blick erfassen kann.

    Die Lösung ist also nicht, dass man auf irgendwelche SUBJEKTIVEN Ängste besser eingeht.

    Die Kreuzung sieht echt gruselig aus. Ich würde da weder auf dem Fahrradweg, noch auf dem Gehweg (wo ich Fußgänger gefährde) fahren. Bei solch unübersichtlichen Dingern fahre ich mitten auf der Fahrbahn, damit mich jeder sieht und keiner auf dumme Gedanken kommt. Wenn ich kann, vermeide ich solche Kreuzungen auch komplett und nehme geringe Umwege in kauf.

  16. Das sehe ich in meinem Staedtchen (Erlangen) auch staendig, die Leute fahren auf dem Gehsteig statt auf der Fahrbahn, weil sie sich da 'sicherer' fuehlen — ja denen kann man nicht helfen, die werden erst merken, dass ihr Gefuehl falsch ist, wenn sie von einem Rechtsabbieger untergepfluegt worden sind … und dann ist es zu spaet … und mich schauen sie bloed an, weil ich korrekt auf der Fahrbahn unterwegs bin … 🙄

  17. Ich lebe in Kornwestheim bei Ludwigsburg und in den letzten Wochen gingen hier einige neue Fahrradkreuzungen in Betrieb. Aus meiner Sicht sind die alle "theoretisch" gut, praktisch nutze ich die akademisch vorgeplanten Radrouten nicht. Sie sind entweder deutlich langsamer (2 Rotphasen) oder schlecht zu erkennen oder unkomfortabel. Die vielen "roten Zonen" bei der Karlsruhe-Kreuzung sehen ähnlich aus…

  18. In meiner Heimstadt Pforzheim, wurde auch so eine gefährliche Abbiegemöglichkeit für Radfahrer installiert. Nur sehr mutige Radfahrer oder solche, die nichts mehr zu verlieren haben, nutzen diese Möglichkeit zum Abbiegen. Ein Fehler (übersehen werden) beim Abbiegen, geht immer zu Lasten des Radfahres! Der Autofahrer muss einen Fehler nur mit dem Führerscheinentzug bezahlen, der Radfahrer aber mit seinem Leben!
    Die einzig Sinnvolle Lösung ist eine bauliche Trennung!

  19. Wieso nimmt man sich nicht einfach mal ein Beispiel an anderen Ländern wie beispielsweise Holland. Ist doch klar, dass man sich unsicher fühlt. Aber nein, Deutschland muss ja was "eigenes" machen, uhhh.

  20. Such dir ordentliche Arbeit , Radfahrer gehört auf den Radweg und der sollte möglichst nicht auf die Straße sondern auf einen Abschnitt des Bürgersteigs oder weit weg in den Wald oder Park. Einfach nur Geldverschwendung so was, passiert immer wieder wenn irgendwelche Minderheiten laut aufschreien. Infrastruktur wird massiv dadurch gestört und Handwerkern , Lieferanten usw. Parkraum genommen. Ist aber nur meine Meinung. Zu viele Gelder werden für sowas verschwendet , man muss auch nach alternativen Strecken suchen . 😊

  21. Absoluter Wahnsinn. Hauptsache irgendwas mit Radweg machen. In Berlin haben sie jetzt eine Straße zur Fahrradstraße gemacht, die 4m breite Bürgersteige MIT RADWEG hat(te).

  22. Wie kommst du eigentlich darauf, daß die subjektive Sicherheit dieser Kreuzung realitätsfern ist? Radfahrer, die sich zwischen Autospuren einfädeln müssen?!?

  23. Bei 1:50 hab ich direkt schon gesehen AUTSCH. einmal das rechtsabbiegeteil, da hätte ich direkt schiss von den rechtsabbiegern angefahren zu werden und was soll der Quatsch wo man mitten auf die ampel zufährt?

    Und ja dein Plan deckt genau diese 2 Probleme ab 😀

    Bin nur bewusst auf diese 2 dinge eingegangen, da diese mich als unbeteiligten direkt davon abhalten würden, mich auf diese sprühstreifen auf dem boden zu verlassen, denn kreuzende Autos halten diese nicht auf.

    Unglaublich wie viel Geld dafür verschwendet worden ist wtf

  24. Wir haben in DE leider alte Stadt- und Verkehrsplaner die ihre eigenen Projekte nicht nutzen und kaum in der Stadt unterwegs sind. Das ist ein strukturelles Problem in Deutschland.

  25. Interessanter Bericht.
    – Zusehen ist, dass Verkehrsplaner gern was auf dem Papier malen und den Baubetrieben die Sache auch egal ist.
    – Klar sollte sein, dass Verkehrsplanung NIEMALS aus der Sicht der Radfahrer erfolgen darf, aber schon gar nicht aus der Sicht von Leuten, die sich vorstellen jetzt Radfahrer zu sein.
    – Der Radfahrer ist in unserer Zeit ein asoziales A-Loch geworden. Diese Umbauten erfolgen doch, weil der Radfahrer nicht in "seinem Revier" bleibt. Weil er die Fusswege okkupiert hat.
    Jeder kann sehen, dass für Radfahrer spezielle Regeln an Kreuzungen gelten. Regeln die exakt die 20 Sekunden existieren, wie derjenige Radfahrer braucht über die Kreuzung bei Rot zu fahren.
    Aus meiner Sicht brauchen wir Klarheit. Ein Radfahrer bekommt "sein Revier". Dort darf er fahren. An Kreuzungen kann er sich an die Vorschriften halten. Tut er es nicht, muss er mit aller Härte reglementiert werden. ( z.B: abschaltes der E-Antriebs, Helmverbot , tragen seines vergrößerten Organspendeausweis auf dem Rücken )
    Alles andere ist Augenwäscherei. Der Radfahrer könnte problemlos zwischen den Autos fahren. Die Schuld, dass es das nicht will, schiebt er gern auf die Autos.
    Jedoch verhält er sich auf dem Fussweg deutlich rücksichtsloser, als er es dem Autofahrer vorwirft.

  26. Das größte Problem bei baulich getrennten Radwegen ist doch, dass innerstädtisch nicht komplett getrennt werden kann. Es kommt zwangsläufig immer wieder zur Berührungspunkten (Stichwort Kreuzungen und Einfahrten) und dort zu Konflikten. Je mehr der Radverkehr getrennt und damit aus dem Blickfeld der Kfz-Fahrern verschwindet, desto gefährlicher wird es an Kreuzungen und Ein- und Ausfahrten.

    Radfahrspuren auf der Fahrbahn rücken den Radverkehr ins Blickfeld des Kfz-Verkehrs.

    Viele Radfahrer sind leider nicht selbstbewusst genug und bringen sich und andere durch ihre eigene Angst in Gefahr (indem sie z.B. auf dem Gehweg radeln).

  27. Das ist nicht nur ein Unsicherheits"gefühl". Das ist scheissgefährlich. Leider werden Radfahrer als bewegliche Poller zum Schikanieren der Autofahrer benutzt.

    Ich bin über 70 und schwerbehindert und fahre im Zweifel lieber auf dem Gehsteig wenn das objektiv ohne die zu bedrängen möglich ist. Ich bin einfach feig.

  28. Man braucht keine Voodoo-Begriffe wie 'subjektive Sicherheit', um diese Kreuzung als Sicherheitskatastrophe zu erkennen. Drei Radwege parallel, mit vielen Zwangskreuzungen zwischen Fahrrad und Auto sind objektiv! gefährlich. Weiterhin werden die Räder an mehreren Stellen auf den Gehweg geführt, was zu noch mehr potentiellen Gefahrmomenten führt.

    Hier hätte man Platz gehabt, einen Kreisverkehr zu schaffen, der das Linksabbiegen völlig vermeidet, und in den meisten Szenarien auch den Autoverkehr flüssiger macht.

    Bachelor Vorschlag? ist der jemals mit Ampelphasen durchgeprüft worden? Ich befürchte, dass hierüber lange Ampelphasen die gesamte Kreuzung für den Autoverkehr gesperrt ist, was dann zu kilometerlangen Staus führt; lustig für Radler, aber realistisch???

    Ich bin Fußgänger, Motorradfahrer, Autofahrer und (fast) täglicher Fahrradfahrer. Die Versuche, die Interessen einzelner Gruppen mit Absolutheitsanspruch in den Vordergrund zu stellen führt nur zu Gegenbewegungen, das Pendel schwingt von einer Extremstellung in die andere. Hier schwingt deutlich Herbert Marcuses 'repressive Toleranz' mit, soll heissen wir, die In-Group hat Anspruch auf Toleranz, alle anderen nicht. Das hatten wir schon so oft, dass wir eigentlich daraus hätten lernen können und sollen.

  29. Diese Verkehrsführung im Video verunsichert mich nicht nur als Radfahrer, sondern auch als Autofahrer. Diese Dreiteilung des Radverkehrs ist mir ein Graus (Radfahrer rechtsabbiegend, Autofaher rechts abviegebd, Radfahrer gerade aus, Autos gerade aus, Radfahrer links abbiegend, die dann auch noch auf eine Ampel zufahren).

    Klare und einfache Führung bevorzuge ich.

    Die nächste Unsitte ist Platz zu sparen, indem man den Radweg auf eine Seite legt und in beide Richtungen benutzungspflichtig macht. Am besten noch im Mischverkehr mit Fußgängern und viel zu schmal. An Einmündungen müssen Autofahrer dann nach links und rechts schielen. Als Radfahrer muss man erstmal quer über die Straße, um dahin zu kommen oder wieder weg.,

  30. Aus aktuellem Grund noch ein Aspekt, der zusätzlich wichtig ist: ich wohne in der Nähe von Bonn und war dort gestern mit dem E-Bike in der Nordstadt. Auch hier gilt es leider als Lösung, einigermaßen komplexe Linien auf die Fahrbahnen zu pinseln. Rückfahrt 22 Uhr bei Regenwetter: ich habe die Linien praktisch nicht gesehen, bis ich direkt darüber gefahren bin. Speziell so ein Linksabbiegerstreifen eingeklemmt zwischen zwei Autostreifen. Nicht ganz so schlimm wie hier im Video, aber unangenehm auf jeden Fall. Verkehrsführungen für den Radverkehr müssen einfach besonders logisch und sicher sein, denn Radfahrer/innen haben wegen der höheren Geschwindigkeit deutlich kürzere Reaktionszeiten als Fußgänger/innen. Location für Eingeweihte: von der Kölnstraße links auf den Bertha-von-Suttner-Platz.

  31. Was sagt das über dein Studium aus, wenn man nicht einmal den unterschied zwischen Einzahl und Mehrzahl der Wortes "Million" bescheid weiß? Es heißt: "Über eine Million Euro…", und nicht "Über eine MillionEN Euro". Lernt erst einmal Deutsch!

  32. People on bicycles should not get mixed up between car lanes. Cars should not cross through bike lanes. Edit: I liked your solution. Looks thoroughly Dutch. Also the whole "nothing has gone wrong yet, therefor it is safe" is bad and invalid logic. People would not head straight into danger normally. They evade it. Thus they take different routes. People do risk assessment on their own. The current layout screams danger.

  33. Ich fahre sehr oft mit dem Roller auf den Straßen und mit dem Verkehr mit. Ich fühle mich nicht unsicherer oder zwischen den Autos eingequetscht. Ok, die Radfahrer fahren nur 20-25 km/h dass ist vielleicht ein bisschen was anderes. Aber wen ich mir so die schmalen Radwege sehen, wo die anderen Radfahrer entgegen kommen und so Links und rechts schlendern, dann hab ich aber auch angst zusammen zu stoßen z.b. bei 5:13 Da hab ich es fast schon knallen gesehen. 5:22 Warum zieht er so schnell und hastisch auf meine Spur und dann wieder zurück? Bei solche Situationen bekomme ich immer ein schreck. Schließlich fährt man ja immernoch mit ca 40 sachen aneinander vorbei.

  34. Wieviel Prozent der Radfahrer kennen die konkreten Verkehrsregeln? Wieviele ältere Radler können den den Kopf so weit drehen um den nachfolgenden Verkehr einzuschätzen?

  35. Ich fahr da täglich drüber. Ich bin exakt der radfahrer der hier beschrieben wird: Ich weiß wie die verkehrsführung sein sollte, aber ich nehme lieber den bordstein bis zur kreuzung und nehme dort die ampel. fühlt sich einfach sicherer an.

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