
Ist ja nichts Neues. #motonormativity geprägte Menschen fehlt eben die Perspektive, die Erfahrung und das Gefühl der #autogewalt im #fahrradalltag. #autojustiz und #autopolizei entscheiden dann oft zu Lasten des Radverkehrs. #öffentlichesInteresse
by Schmulus
3 Comments
Bitte noch mehr Rauten verwenden, ich kann den Text noch lesen.
Also dürfen Richter doch ihre Meinung mit einspielen? Finde ich problematisch.
Richter sind nämlich eher der high society zuzuordnen. Das heißt, dickes Auto und meist auch der Gedanke, wichtiger als die anderen zu sein. Noch mehr als andere könnte man Richter als heilige Autofahrer bezeichnen. Auch oder gerade sie werden Radfahrer als Störquelle ansehen. „Ich habe auch mal hinter einem Radfahrer gehangen und konnte nicht überholen“, das sind doch die ersten Dinge, die einem Richter durch den Kopf gehen.
Leider absolut nicht neutral unsere Judikative.
Zuerst müssen Richter und leider auch Staatsanwälte erst mal lernen, dass auch nicht-motorisierte Verkehrsteilnehmer Rechte haben und die Durchsetzung dieser Rechte mal prinzipiell im öffentlichen Interesse sind (weil man in der Gesellschaft eben lernen muss, dass wir auch als Verkehrsteilnehmer in einem rechtsstaat leben). Nur wenn das passiert, kommt es überhaupt zu Prozessen.
Richter lernen halt erst sukzessive, wie sie mit den Textbausteinen der Verkehrsanwälte von Versicherungen und Rechtsschutz-Versicherten Autofahrern umgehen müssen, um das mit geltenden Recht in Einklang zu bringen.