Gezeigt wird ausschließlich Feldweg-Niveau, bezeichnet wird als Fahrradstraßen, Radwege, Verbindungen, beworben mit Vorfahrt, Landschaft ansehen, Zielverbindungen, um dann nur die benutzenden Radfahrer zu ermahnen. Die Truppe ist hauptsächlich auf klobigen Leihrädern unterwegs.

Diese Wege dürften Ketten in kürzester Zeit schrotten, bei Nässe Kleidung verdrecken und Buckelpisten ähnlicher sein als sorglos benutzbaren Wegen.

Im Ergebnis werden in geradezu lächerlicher Weise Kleinkinder im Laufstall präsentiert, um in bekannter Form den Radfahrer von der richtigen Straße zu entfernen. So stellt sich Landaus Politik attraktiven Radverkehr vor und findet im SWR einen kritiklosen Multiplikator.

Damit ersetzt man kein einziges Auto. Für Landschaftsgenießer, die mit dem Auto erst hinfahren, mag sowas noch angehen, aber nicht für jemanden, der beizeiten mal am Ziel angekommen will.

by Hein-O

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6 Comments

  1. Man könnte sich Städte wie Freiburg anschauen und das radkonzept kopieren.

    Da kommst ohne ampel, meist verschattet quer durch die Stadt und an jeder großen Straße sind fahrradstreifen + ein radnetz im Umkreis, dass alle Dörfer und Städte angebunden sind.

  2. Bei mir war es, als ich endlich eine Wohnortnahe Arbeit gefunden hatte. Konnten dann ein Auto verkaufen, das andere ist nur noch für Zoo (mit Öffies nicht erreichbar), Opa/Oma besuchen (das selbe) und Baumarkt (mit Fahrrad sinnlos).

    Ansonsten fast alles zu Fuß, oder mit Fahrrad.

  3. Was es braucht? Niederlande Copy Paste. Richtig geil wird Radfahren dann, wenn man Innerorts auf beiden Seiten zweirichtungsradwege hat.
    Viele Osteuropäischen-Städte bauen ihre neuen Magistralen so. Auch kreuzungen haben dann zweirichtungsradwege und man kommt einfach flexibler durch.

    Achso und Radwege müssen glatter Asphalt sein.

  4. Klimawandel, ab 15 grad auch im Winter und immer schönen Wetter würde ich täglich zur Arbeit radeln…

  5. AaronRutherfort on

    ich finde die Landschaftgenießer sind als Radfahrer eher eine kleine Gruppe Menschen die auch jetzt schon mit den Rädern unterwegs ist. Viel mehr sollte man Menschen aus den Innerorten aufs Fahrrad bekommen, weil gerade die die Straßen mit unproportional großen Gefährten verstopfen und den Rad- und Fußverkehr so unsicher gestallten.

    Ich komme aus Brandenburg und wir haben tatsächlich sehr viele und sehr gut ausgebaute Radwege (nicht überall aber hauptsächlich). Auf meinen Wegen sind eher weniger die Verbindungsstücke zwischen den Orten kritisch, sondern eher innerorts wo es nur zwei fliesenbreite Gehwege gibt und jeder vollhong denkt ich muss da rüber.

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