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5 Comments

  1. In Schwerin geht das Thema endlich voran. Man hat die viel zu schmalen Schutzstreifen jetzt rot angemalt.
    Jetzt sind sie gefährlich und rot!

  2. Es ist seit Jahrzehnten bekannt, dass weitere Spuren oder in diesem Fall der Autobahnausbau nicht den gewünschten Effekt erzielen. Wer Straßen sät, wird Verkehr ernten oder so. [Greenpeace](https://www.greenpeace.de/klimaschutz/mobilitaet/bahn-autobahn) hatte 2023 dies analysiert und kam zu dem Ergebnis, dass das Staurisiko nach Autobahnausbau in vier von acht Fällen sogar gestiegen ist. Auf den umliegenden Hauptverkehrsstraßen sogar in sechs von acht Fällen. Die Menschen nehmen vermehrt das Auto und ertränken den kurzfristig schneller laufenden Verkehr in Staus und im schlimmsten Fall Gridlocks.

    Wir hatten erst kürzlich die [Diskussion](https://www.reddit.com/r/Fahrrad/comments/1npl1iu/nur_noch_eine_spur_bro_berliner_senat_will_radweg/?utm_source=share&utm_medium=web3x&utm_name=web3xcss&utm_term=1&utm_content=share_button), dass nun auch ein Radweg auf der Elsenbrücke in eine Autospur umgewandelt werden soll.

    In Ballungsgebieten könnten ein großer Teil der Pkw-Fahrten aufs Rad verlagert werden. Radwege entlasten konkret, weil sie Menschen motivieren können, Kurzstrecken mit dem Rad statt dem Auto zu fahren. Jedes Fahrrad statt Auto spart Platz (auch beim Parken), macht den Verkehr flüssiger und ist oft sogar schneller.

    Statt weiter Milliarden in unwirtschaftliche Straßenprojekte zu stecken, braucht es meiner Meinung nach eine vernünftige Priorisierung. [Hier eine Studie](https://www.transportenvironment.org/uploads/files/20240523_Datenanalyse_Kosten-Nutzen_compressed-2.pdf) zur Unwirtschaftlichkeit des europäischen Dachverband Transport and Environment dazu. Radwege und ÖPNV sollten und müssen mehr gefördert werden, aber richtig: Nicht nur das Angebot schaffen, sondern den MIV gleichzeitig in seiner absoluten Bevorzugen beschneiden.

    Tübingen macht es zum Beispiel mit erhöhten [Kosten für Anwohnerparken](https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/tuebingen/parkgebuehren-in-tuebingen-steigen-100.html) vor. Wenn ich mich in meiner Nachbarschaft umschaue, haben viele mehr Autos als Hausbewohner, die dann konsequent auf öffentlichem Grund abgestellt werden, da die Garagen nicht mit den heutigen Fahrzeugen mitgewachsen sind. Wäre ein interessantes Experiment, wenn ich dort eine Fahrradbox installieren würde.

    Wie seht ihr das? Was wären für euch sinnvolle Maßnahmen?

  3. Gutes Video gut erklärt, doch unsere Politiker werden von Lobbyisten gelenkt und das sind nun mal Autobonzen.

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