




Moin, das hier ist mein Alltagsrad mit dem ich täglich so an die 25km schrippe, gelegentlich auch ein bisschen mehr. Jetzt im Herbst brauche ich aber auf jeden Fall Schutzbleche, der Fahrradladen um die Ecke hat mich abgewimmelt mit der Begründung, dass meine Gabel ganz komisch wäre… Ich habe halt eine Federgabel gegen eine Starrgabel getauscht und brauchte deswegen den zusätzlichen Abstand, um die Geometrie beizubehalten.
Meint ihr, dass ich lieber in einen Nabendynamo+Lampen investieren sollte oder in besseres Licht? Bei dem AXA Müll ist mir ein Gummi schon gerissen und ein Haken abgebrochen.
Außerdem wollte ich die Bremsen warten lassen, das ist mit der Begründung abgelehnt worden, dass es für die alten Dinger kaum noch Ersatzteile gebe.
Und irgendwer hat mal einen Laden hier in Hamburg (mit Onlineshop) empfohlen, der Nachbauten von Alt-Bars, ähnlich Surly und VeloOrange verkauft, kommt da wer von euch drauf?
(Ja, auf dem ersten Bild habe ich noch Schwalbe Big Ben drauf, die ich mittlerweile aber gegen schmalere Reifen gewechselt habe, damit das mit den Schutzblechen irgendwie was wird.)
by priority_2
4 Comments
Ich lese jetzt die Wall of Text nicht, aber bei dir würden einfache Schutzbleche so zum Stecken ausreichen. Und vielleicht neue Reifen, wenn deine abgefahren sind.
Dynamos sind mies für Licht. Kauf dir ein ordentliches von Sigma bsp das Aura 80. Das kannst du easy am Lenker festmachen.
I would love to have the bike myself, someday
SKS Bluemels gibt’s bis mindestens 60mm Breite, d h. da passen 55mm breite Reifen drunter, also je nach Phantasie des Herstellers 26×2.1 bis 26×2.3. (Schwalbe übertreibt gerne maßlos, meine Marathon plus MTB 26×2.1 waren als 54-559 beschriftet und hatten real auf meinen Felgen 48mm, während die Conti Contact Speed 50-559 auch genau 50mm breit sind.)
Nabendynamo ist toll, weil man halt überhaupt keinen Gedanken an Batterieladestände verschwenden muß.
Ist halt (relativ) teuer…
Bei lockerem, trockenen Schnee kommt man mit Stollenreifen erstaunlich gut klar. Verharschter, angetauter und wieder angefrorener Schnee oder Eis bedingen zwingend Spikereifen. Wollte ich jahrelang nicht einsehen; als ich dann feststellen mußte, daß Rippenbrüche mit über 40 nicht mehr so schnell heilen wie als Teenager hab ich mich dann auch dem saisonalen Reifenwechsel angefreundet.
Ideal wäre es, zwei Laufradsätze (mit identischen Hinterradnaben und Kassetten) zu haben, so daß man jedesmal nach Wetterbericht in wenigen Sekunden wechseln kann. Auf nichtwinterlicher Straße machen Spikereifen nämlich nur wenig Spaß… aber wenn man die braucht, dann ist man ohne sie komplett aufgeschmissen.