Heute aus der MOPO:

Schwerer Verkehrsunfall in Barmbek-Nord: Ein Lkw erfasst beim Abbiegen einen Radfahrer (58) – der Mann wird schwer verletzt.

Am Samstagnachmittag gegen 14 Uhr ereignete sich in Barmbek-Nord ein schwerer Verkehrsunfall. An der Kreuzung Fuhlsbüttler Straße/Drosselstraße wurde ein 58-jähriger Fahrradfahrer von einem Lkw erfasst. Der 49 Jahre alte Lkw-Fahrer habe das Fahrrad offenbar übersehen, teilte die Polizei mit. Der Radfahrer stürzte demnach und geriet unter den Tanklaster.

Beide Beine des Mannes seien überrollt worden, hieß es. Feuerwehr, Notarzt und Sanitäter versorgten den Verletzten am Unfallort und brachten ihn zur Behandlung in ein Krankenhaus. In Lebensgefahr schwebt er laut Polizei nicht.

Die Fuhlsbüttler Straße wurde komplett gesperrt. Nach Angaben der Polizei war der Lkw am Samstagnachmittag in der Drosselstraße unterwegs und wollte in die Fuhlsbüttler Straße abbiegen.

Gestern aus dem Spiegel:

Am frühen Morgen ist in Hamburg-Langenhorn ein Radfahrer bei einem Unfall lebensgefährlich verletzt worden. Es sei zu einem Zusammenstoß zwischen dem Radfahrer und einem Auto gekommen, sagte ein Polizeisprecher. Details etwa zum Unfallhergang waren zunächst nicht bekannt. Die Polizei sperrte die Langenhorner Chaussee zwischen Stockflethweg und Am Ochsenzoll.

Medienberichten zufolge prallte ein 37-jähriger Autofahrer auf Höhe einer Fußgängerampel frontal mit dem Radfahrer zusammen und verletzte ihn schwer am Kopf.

In diesem Jahr sind in Hamburg bereits zehn Radfahrer ums Leben gekommen, so viele wie im gesamten Vorjahr. Zuletzt hatte der Tod von Schauspielerin Wanda Perdelwitz in der Hansestadt für große Anteilnahme gesorgt. Bei einem sogenannten »Dooring«-Unfall war die 41-Jährige lebensbedrohlich verletzt worden und später im Krankenhaus gestorben.

Die jüngsten Vorfälle werfen wichtige Fragen zur Verkehrssicherheit in Hamburg auf. Wie kann dafür gesorgt werden, dass alle Menschen sicher durch Hamburg kommen egal ob zu Fuß, mit dem Rad oder anderem Verkehrsmittel? Kennt jemand Hamburger Initiativen oder Organisationen, die sich aktiv für mehr Verkehrssicherheit einsetzen?

Hatte Hamburg nicht die Kampagne Vison Zero ausgerufen oder habe ich das falsch im Kopf? Also dem Ziel von null Verkehrstoten und null Schwerverletzten, plus bis 2030 sollen 80% aller Wege zu Fuß, per Rad oder ÖPNV zurückgelegen werden. Wie bewerten die Hamburger*innen hier die bisherigen Fortschritte?

Ich wünsche auf diesem Weg den Betroffenen eine hoffentlich gute Genesung.

by LepraZebra

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