Der Antrieb ist dieses Gerät hier vorne, also Kette, Kettenblätter und Ritzelpaket hinten. Und auch das ist wichtig, wie du dich auf dem Rad fortbewegen kannst. Beim Graveln gibt’s anders als beim Rennrad auch die Option, dass du vorne nur ein Kettenblatt fährst. Das macht das Schalten ein bisschen einfacher, das macht das Rad ein bisschen unkomplizierter und dadurch günstiger. Aber es kann deinen Einsatzzweck verfehlen. Wenn du beispielsweise vorhast, sehr viel Berg aufzufahren, dann kann es für dich auch cool sein, wenn du auf dem Gravel Bike zurückgreifst, was zwei Kettenblätter vorne hat. Der Hintergrund ist hinten sind dann einfach die Gangsprünge zwischen den einzelnen Ritzeln nicht so groß und damit kommst du dann auch steile Berge und lange Anstiege immer mit der richtigen Trittfrequenz, die für dich eben passend ist hoch. Yeah.

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26 Comments

  1. 1 Kettenblatt vorne macht das für Anfänger IMENS einfacher, ich habe immer wieder Kunden die nicht wissen wie man die Kette behandeln sollte und tun sich damit sehr schwer.

  2. Ich habe gelernt, dass die Übersetzung bei 1by besser wäre. Und man mit 2by nur schneller ist, bei Rennen etc. Deshalb habe ich mich für mein 1. Rad für ein 1by entschieden.

  3. 2x bzw bei älteren Rädern auch gerne 3x.
    Warum ? Mehr Flexibilität und weniger Verschleiß. Auch wenn ich heute am MTB 1*12 fahre, sehe ich Vorteile bei den älteren, wie auch neueren, Systemen mit mehr Kettenblättern.

    2/3x X erlaubt es über das Kettenblatt sehr schnell große Gang Sprünge zu tätigen, was gerade Off Road sehr hilfreich sein kann, wenn man spontan im völlig falschen Gang ist. Durch plötzliches Bremsen etc…

    Während man beim 1x X nur eine gerade Kettenlinie in der Mitte der Kassette hat, hat man bei 2/3 * X entsprechend 2 bzw 3 Gänge mit quasi gerader Linie. Und die Abstufungen dazwischen sind mit weniger Schräglage, als beim modernen 1* X. Das reduziert den verschleiß zweifach. Durch mehr Verteilung auf mehr Kettenblätter und durch weniger Schräglage. Natürlich wäre die extreme maximal außen Position mit deutlich mehr Diagonale… aber ich denke mittlerweile weiß eh jeder das man diese nicht benutzen sollte. Da ist man mit 1*X zwar Idiotensicherer, ändert aber nichts daran das 2/3 * X mehr Gänge hat wie die Diagonale geringer ist.

    In den meisten Fällen hat man bei 12/3 * X auch mehr Abstufungen, was gerade dann ganz nett ist, wenn man maximal effektiv seine eigenen Möglichkeiten ausnutzen möchte. Wenn man hin und wieder zwischen 2 Gängen fest hängt und keiner davon optimal ist, können mehr Kettenblätter auch mehr Zwischenschritte möglich machen.

  4. Ich habe mir im Juni 2025 das Carver Gravel 230 gekauft mit der Shimano GRX820-Gruppe 2×12 und bin begeistert von dem Rad. Ich werde aber irgendwann die 11-34-Kassette hinten gegen eine 11-36 tauschen, weil mir an steileren Anstiegen manchmal noch ein Gang fehlt. Damit warte ich aber vermutlich, bis die erste Kette verschlissen ist. Denn dann muss natürlich auch eine etwas längere Kette drauf.

  5. Die Übersetzung bei 2×12 ist nicht unbedingt besser bergauf als 1×12. Bei der 2×12-Option (Shimano GRX) ist die Range bei der Kassette meist kleiner. Da hat man dann zwar eine feinere Abstufung und mehr Optionen bei hoher Geschwindigkeit, bergauf jedoch ist die 1×12 besser, da sie leichtere Übersetzungen produziert. Zum Beispiel Cube Nuroad Race 2×12 vs. Cube Nuroad C:62 One 1×12): 2×12 (31 Zähne, kleines Ritzel vorne: 36 Zähne größtes Ritzel Kassette = Übersetzung von 0,86) und 1x 12 (40 Zähne Kurbel : 51 Zähne größtes Ritzel Kassette = Übersetzung von 0,78)

  6. Das hängt natürlich immer vom Setup ab
    Ich fahre 1x mit 38er Kettenblatt vorne und einer 10–52 Kassette hinten. Damit habe ich eine super Bergübersetzung (leichtester Gang 38/52 ≈ 0,73), also auch für richtig steile Rampen machbar. Mit größeren Blättern vorne wäre der Anstieg deutlich härter.

  7. 2-fach ist für mich die bessere Option. Auch schon weil ich das GRavel im Urlaub manchmal mit einem zweiten Laufradsatz als Rennrad nutze… Gibt es aber leider immer weniger…

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