Am dritten Reisetag zeigt uns Conny die nähere Umgebung von Eastbourne. Von Eastbourne aus fahren wir zunächst an der Küste entlang zu “Birling Gap and Seven Sisters“, die inzwischen eigentlich „Eight Sisters“ heißen müssten und von dort aus zum „Seaford Head“, von dem aus man einen tollen Blick zu Birling Gap and Seven Sisters hat. Danach geht´s weiter zum mittelalterlichen Städtchen „Alfriston“ wo wir im Pub „The singing kettle“ zu Mittag essen und eine urige Buchhandlung besuchen. Anschließend fahren wir zur „St. Michael & All the Angels Church“ in Berwick, die von der berühmten Künstlergruppe “Bloomsbury Group” gestaltet wurde. Zurück in Eastbourne geht es noch zu einem Abstecher in den “Helen Garden”, bevor dann der 3. Reisetag endet. Viel Spaß!

[Musik] Einen wunderschönen guten Morgen. Wir sind heute unterwegs oberhalb der Klippen von Isborn der Küstenstraße entlang. Und was es da so alles zu sehen gibt, werde ich euch gleich erzählen. Vor uns seht ihr einen der bekanntesten Leuchttürme an der Küste von Istborn. Dieser Leuchtturm nennt sich Bellt Lighthaus und wurde 1834 in Betrieb genommen. Und besonders bekannt ist er, weil er direkt an der Klippe stand und die Erosion die Klippen ja immer mehr abträgt und man den ganzen Leuchtturm, ich glaube 20 m weiter ins Land versetzt hat, sehr aufwendig, um ihn zu erhalten. Ansonsten ist es hier eher so, dass man der Errosion ihren Lauf lässt, weil sie zu den natürlichen Dingen gehört hier an der Küste, aber diesen einen Leuchtturm hat man eben retten wollen. M. [Musik] Parkplatz von Burling Gap. Dieser Parkplatz gehört zu National Trust und wir können da aber umsonst parken, weil die Connie Mitglied bei National Trust ist. Wir werden jetzt hier parken, schauen uns den Ausstellungsraum von National Trust hier zu der Küste an, trinken einen Kaffee und hoffen, dass danach die Sonne rauskommt und das Wetter so wird wie angekündigt. [Musik] Wir sind jetzt im National Trust Visiter Center. Der Eintritt ist hier frei. Man kann hier diverse Dinge kaufen, von Nahrungsmittel über Andenken und auch ein Kaffee trinken, was wir zunächst mal gemacht haben, damit einfach das Wetter draußen besser wird. Es sieht jetzt auch schon viel besser aus, wenn man rausschaut. Und angeschlossen an dieses Visitor Center ist so ein kleiner Besucherraum, wo man verschiedene Dinge anschauen kann. Und es geht hier gleich los mit einem Überblick über die Seven Sisters hier auf diesem Küstenabschnitt. In diesem Ausstellungsraum erfährt man sehr viel über die Geologie der Kreideküste, wie z.B. die Kreidefelsen entstanden sind und wie sich die Küstenerosion im Laufe von Jahronionen entwickelt hat. Es gibt hier noch unzählige Schautafeln mit vielen Informationen zu der Gegend, speziell zu Burling Gap. Ich denke, ihr könnt beim Anschauen des Films vielleicht das eine oder andere mal stoppen, wenn euch eine Schautafel besonders interessiert. Was in der Ausstellung auf jeden Fall klar wird, ist, dass es sich an der Küste um einen ständigen Erosionsprozess handelt, der auch weitergeht. Und ähm und aus diesen Seven Sisters sind inzwischen ja auch acht geworden, also acht Felsvorsprünge und dass das im Laufe der Zeit sich noch weiter wird. Es wird vielleicht mal neun geben oder dann vielleicht nur noch sechs. Man belässt aber den Namen trotzdem. Wenn es aber interessiert, da kann man hier z.B. was aufdecken, wo noch mal erklärt wird, warum die Seven Sisters eigentlich mittlerweile E Sisters geworden sind. [Musik] In der Ausstellung gab es ja schon viele Informationen zur Erosion an der Küste hier am Wiziters. Sender außen am Haus sieht man es noch mal ganz genau. Das sind nämlich Abbruchlinien gezeichnet. Die linke weiße Linie und die rechts, die jetzt so allmählich verschwindet. Die vordere weiße Linie zeigt die Abbruchkande in 13 Jahren, also 2038. Und es ist unglaublich, also man kann sich es gar nicht vorstellen, dass dort, wo die Leute jetzt laufen, in 10 Jahren kein Boden mehr sein wird, sondern die Abbruchkante von einer neuen Klippe. Ihr könnt also davon ausgehen, dass die Küstenlinie hier jedes Jahr anders ausschauen wird und auch das Haus da hinten, das übrigens direkt an der Klippe steht, wird’s dann wahrscheinlich nicht mehr geben, wenn ihr in 10 Jahren hier diese Stelle besucht. Inzwischen haben sich die Bewölkung und der anfängliche Küstennebel völlig aufgelöst und es ist mittlerweile super Wetter hier. [Musik] Der Seaf Head, der übrigens nur ein paar Kilometer von Burling Gap entfernt ist, ist ein Naturreservat, von dem man aus einem wunderbaren Blick auf die Klippen hat. [Musik] Für einen Blick auf die Seven Sisters muss man allerdings ja, ich würde mal sagen so 10 Minuten Fußmarsch in Kauf nehmen, um ein bisschen näher an die Klippen ranzukommen. Das lohnt sich aber in jedem Fall, weil der Bleck ist einfach sensationell. Inzwischen sind wir in All Freston, unserem nächsten Ziel angekommen. Hier wollen wir ein bisschen durch Städtchen laufen und vor allen Dingen zu Mittagessen. Con hat uns den PUB The Singler vorgeschlagen und es war wirklich richtig ur da drin. Also absolut gemütlich und das Essen war sensationell. Es gab auch für die Vegetarier vegetarische Sachen. Also richtig toll. [Musik] Goodbye. Nach dem Essen im PUA hat Conja Vorschlag gemacht, mal in den Bücherladen schräg gegenüber zu gehen und es ist hier wirklich total ur und es macht Spaß hier ein bisschen zu schmöckern. [Musik] Hier in All Friston, ganz in der Nähe der Kirche gibt es auch so eine Art Museum von National Trust. Und so als Blickfangen haben die hier tatsächlich eine Seemene hingestellt. Da bleibt man natürlich erstmal stehen und guckt. [Musik] In der mir ist die Kirche von Alliston. Alles sehr schön und sehr englisch. Wir haben All Friston verlassen und sind nun in einem neuen Städtchen namens Burwick. Und in Burwig gibt’s eine ganz berühmte Kirche, die sogenannte Burwick Church. Genauer gesagt heißt diese Kirche St. Michael and all the Angels. Und wir sind jetzt gerade auf dem Weg dahin. Der Pfad zur Kirche ist von Mauern umgeben, aber dank Kamerastick kann man mal über die Mauer schauen und entdeckt da Dinge, die einem sonst verborgen geblieben wären. Die Burwick Church ist ein sogenannter Great. Das heißt eine besondere Sehenswürdigkeit von nationaler Bedeutung. Die kleine Dorfkirche geht auf das Jahr 1150 zurück, hat also normanischen Ursprung. Ein Grund, weswegen man die Kirche unbedingt besichtigen sollte, sind die Wandgemälde im Inneren. Sie wurden 1940 von der sogenannten Bloomsburry Group gemalt. Das ist eine Künstlergruppe, die sich nach einem Stadtteil von London benannt hat und unter diesen Künstlern war z.B. die Schriftstellerin Virginia Wolf auch und diese Künstlergruppe hat die Kirche gestaltet. Die Wandgemälde sie orientieren sich an zeitgenössischen Bewohnern und es ist wirklich eine einzigartige Verbindung von moderner Malerei und eben kirchlicher Tradition. Die Friedhofsanlage rund um Perfect Church ist typisch für ländliche englische Kirchen. Äh die Grabsteine hier sind auf dem 17. bis 19. Jahrhundert und tragen Namen dann bekannter lokaler Familien. Inschiften sind sehr schlicht und die Grabsteine sind größtenteils verwiddert oder leicht geneigt, was dem Ort eine ganz besondere Atmosphäre gibt. Nach der Bwick Church geht’s jetzt wieder zurück nach Isborn, wo wir noch einen kurzen Abstecher in den Hellen Garten machen wollen. [Musik] Der Hellen Garten wurde in 1904 angelegt. Man kann da z.B. Crazy Golf da vor uns spielen oder eben Picknick machen, auf den Rasenflächen sich ausruhen und die Natur genießen. Nach einem tollen Tag rund um Esborn sind wir jetzt am Abend wieder zurück bei Connie und Morris. Sie wohnen in diesem wunderschönen Haus von glaube ich 1857 mit einem super idyllischen Garten außen herum. Das ist Conys Hobby, den zu pflegen und anzulegen. Es macht Spaß, da jeden Tag durchzugehen und ich genieße immer ja den Blick vom Garten dann auf das Haus, wo wir untergebracht sind. Und mit diesem Blick will ich mich verabschieden. Wir sehen uns morgen wieder auf unserer neuen Tour. Eine gute Nacht wünsche ich euch. [Musik]

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