Die Straßenrad-WM in Ruanda startete am 21. September 2025 mit dem Einzelzeitfahren der Frauen. Mit dabei auch eine Medaillenhoffnung aus deutscher Sicht: Antonia Niedermaier. Die Highlights im Video.

Zusammenfassung: Antonia Niedermaier hat zum Auftakt der Straßenrad-WM in Kigali die erträumte Medaille im Elitebereich verpasst. Die 22 Jahre alte deutsche Meisterin zeigte im 31,2 km langen Einzelzeitfahren ein solides Rennen, belegte in 44:38 Minuten aber letztlich den sechsten Rang. Niedermaier wäre noch in der Nachwuchsklasse startberechtigt gewesen, entschied sich aber für einen Einsatz bei der Elite.
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[Musik] Herzlich willkommen zu den Weltmeisterschaften in Afrika, in Ruanda, in Kigali. Es sind die ersten Weltmeisterschaften des Radsportweltsverbands in Afrika und es werden schöne Weltmeisterschaften werden, wie uns diese Bilder direkt zum Start beweisen. Wir sind in Kigali mitten in Zentralafrika in der Hauptstadt von Ruanda und fahren dort einen anspruchsvollen Zeitfahrparcour ab. Bei den Damen geht’s über 31,2 km. Insgesamt sind mehr als 500 Höhenmeter zu bewerkstelligen. Aufgeteilt auf drei wesentliche Anstiege. Kotte Nianza zweimal, einmal von der einen Seite, einmal von der anderen Seite und zu guter Letzt die Kote Kim Hurura. Ein Kopfstein Pflaster Anstieg in Richtung Ziel. Das Rennen wird eröffnet von der Fahrerin aus Ruanda von Xaverin Nerere. startet als erstes in diese Weltmeisterschaften. Aber die großen Namen, die folgen später. Wir blicken dabei vor allem auf Anna Vanderbre. Als eine der ersten Topfavoriten an den Start gegangen, setzt sie auch früh viele Bestzeiten. An allen drei Timecheck Punkten fährt sie als erste durch und pulverisiert die Zeiten ihrer Vorgängerin. 44 Minuten, eine Sekunde und 2300. dass die Zeit die Anna Funderbrecken am Ende ins Ziel bringen. Ein wenig später startet dann der Block mit den Topfavoritinnen um Marlin Reuser. Sie eine der ersten der Topfavoritinnen, die an den Start geht aus dem hinteren Block und sie fährt so wie man es von ihr erwartet. Wie ein Schweizer Uhrwerk nimmt sie gleiche Bestzeit an der ersten Zwischenzeit. Marke schiebt da alle hinter sich und fährt ein wahnsinnig konzentriertes Rennen. Auch bei der zweiten Zwischenbzeit übernimmt sie die Bestzeit von Anna Vanderbregen und die Zeit verrät auch schon, dass es in Richtung Sieg für sie gehen könnte. Hinter ihr kommen noch Fahrerinnen, aber sie ist unfassbar stark drauf und vor allem immer wieder diese Benchmark von Anna Vanderbrengen verrett, dass es super stark wird. Am Ende ist sie 51,89 Sekunden schneller als Anna Funderbring. Viele Fahrerinnen hinter ihr beißen sich an ihr die Zähne aus, so auch die Australierin Brody Chapman, die das Podium in Angriff nimmt. Eine Minute 20 zunächst ihr Rückstand reicht vorläufig für den dritten Platz, aber es kommt ja noch Demy Wollering, eine weitere Prerace Favoritin, also Favoritin vor dem Rennen gewesen. Die Holländerin startet als letzte auf den anspruchsvollen Parcours. Bei der ersten Zwischenzeit sieht’s dann noch sehr, sehr gut aus für sie. liegt quasi zeitgleich mit ihrer Freundin und früheren Weggefährten Marlin Reuser. Auf dem Rückweg dann bei der zweiten Zwischenzeit schon die Zeit nicht mehr vergleichbar mit Marlin Reuser und das setzt sich in Richtung Ziel fort, so dass es für sie sogar noch hart wird, das Podium zu erreichen. Am Kopfsteinpflasteranstieg verliert sie weiter Zeit und muss ganz ganz aktiv gehen und kämpfen und sich von den Zuschauern ins Ziel tragen lassen, um am Ende den Bronzerang abzusichern. Platz 2 und damit Vizeweltmeistertitel geht an Anna Vanderbreangefochtene Siegerin an diesem Tag ist Marlin Reuser. Sie gewinnt mit einem deutlichen Abstand von fast 52 Sekunden auf Anna Thunderbrecken. Demy Wollering liegt sogar eine Minute und fast 5 Sekunden hinter ihr. Beste Deutsche und einzige deutsche Starterin Antonia Niedermeier ist am Ende auf dem sechsten Platz auch ein extrem gutes Rennen gefahren. War ein dreimal auf dem Podium der Weltmeisterschaften. Jetzt hast du es endlich den Titel. Das machte diesen Sieg wahrscheinlich noch süßer. Ja, ich dachte sogar noch mehrmals. Ich dachte, ich war bestimmt zehn mal auf dem Podium. Ich kann es fast nicht glauben. Ich weiß, es ist wahr. Ich habe es so oft versucht. Es hat nicht geklappt und jetzt ich denke, ich habe es geschafft. Es ist wirklich speziell. Es war so eine harte Leistung. Es ist mehr als 15 Minuten entfernt und ich denke, ich muss es erstmal reinsen lassen. Ja, der Kurs war wirklich brutal. Ja, du siehst, ich muss immer noch ganz hart atmen. Ich bin eigentlich nicht so diese super hochlaktate Fahrer, aber dieser Kurs man konnte wirklich das ganze nach oben schießen. Das war schon Wahnsinn. Ich bin zur Ziellinie gekommen. Ich musste wirklich ganz hart fahren auch am letzten Anstieg. Vielleicht bin ich sogar ein bisschen zu hart am Start gefahren. Ich war voller Laktat, aber ich denke, es war der richtige Weg, das so zu pen. Ich habe auch einen Vorteil, dass ich eine relativ schwere Fahrerin bin. Ohne ganz viel Efort leisten zu müssen, kann ich ziemlich schnell Berg abfahren und konnte dann in den Anstiegen meine Leistung konzentrieren. Das habe ich gemacht und es war so hart, so hart, aber ich habe es geschafft. Ich bin so glücklich. Ja, und ich weiß natürlich, jeder sagt es, aber ich mein es aus der Tiefe meines Herzens. So viele Menschen haben mit mir so hart gearbeitet, das hier zu erreichen. Und das ganze seit so vielen Jahren mit so viel Leidenschaft, mit so viel Liebe, wir machen das zusammen und schließlich kann ich das zurückzahlen. Das ist vielleicht nicht das, was ich sagen soll, das Richtige, aber es ist so ein bisschen das, was ich fühle. Und das ist das, was ich erreicht habe, das macht mich glücklich für mich selbst, aber auch für die ganze Gruppe um mich herum. Und auch ja, auch neben dem Sport, wenn der Sport nicht hier wä, würde ich wäre ich mit Sicherheit voller Liebe für diese Menschen und für das Projekt, das wir geschafft haben. Wir sind in Afrika, das erste Mal, dass die Weltmeisterschaften in Afrika sind. Wie war die Atmosphäre? Ja, ist wirklich speziell für mich. Ich war noch nie in Afrika und speziell nicht in Ruanda davor, aber um ehrlich zu sein, in dem Zeitfahren, in der Vorbereitung, auch, weil alles geschlossen ist, ich habe nicht so viel mitbekommen. Ich bin so sehr im Tunnel, da könnten schwarze Wände, pinke Wände sein. Ich kann es nicht wahrnehmen, weil ich so sehr auf meine Leistung konzentriert bin. Vielleicht frägst du mich nächste Woche noch mal oder im Straßenrennen, wo die Atmosphäre einfach mehr zu einem kommt. Und hier war viel mehr die Frage, wie istind die klimatischen Bedingungen, wie sind die Straßen, wie ist der Parcours? Das war was wir im Kopf hatten. Marlin Reuser, die neue Zeitfahrweltmeisterin gewinnt vor Anna Vand derbrechen und Timy Wollering. Herzlichen Glückwunsch zu diesem absolut herausragenden Ergebnis und Rennen. แ [Musik]

5 Comments

  1. Hier nochmal etwas konstruktiver.
    Es muss einfach mehr drin sein, als das billigste Mikrofon aus der Mediamarkt Grabbelkiste.
    Dazu war bei 0:43 noch der Whatsapp Web Sound zu hören. Das ist einfach der Art von Veranstaltung nicht gerecht. Danke, dass ihr das hochladet, aber ein bisschen mehr Mühe sollte man sich geben!

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