Kann mir das jemand einordnen? Warum sind die Teams gegen die Tracker? Das sind ja namhafte Teams: Lidl-Trek, Visma-Lease a Bike, Canyon/SRAM, EF Education-Oatly und Picnic Post NL.
Im Artikel steht was von Datenschutz? Bei einem rennen?
Es geht um die App als solche, die man auf die Radcomputer oder normale Rechner installieren soll. Darauf bezieht sich auch die Beschwerde wegen Datenschutz, denn evtl. Datenlecks sind halt uncool.
edit: hinzukommt, dass sich die UCI komplett aus der Verantwortung zurückzieht
Careful-Syrup-7616 on
Das eigentliche Problem war nicht der Tracker an sich, sondern wie die UCI das Ganze durchgezogen hat. Die Teams hätten den Tracker selbst montieren und warten müssen und wären auch für Schäden oder Verluste verantwortlich gewesen. Dazu kam, dass die UCI die Datenkontrolle bei sich behalten wollte, was heikel ist, weil viele Teams schon in Velon investiert haben, also in ein eigenes GPS-System. Für sie wirkt das so, als ob die UCI ihr Konkurrenzprodukt einfach einseitig durchdrücken will.
Die Teams hatten der UCI zwar signalisiert, dass sie Sicherheitsmaßnahmen grundsätzlich unterstützen, aber eben nicht in dieser Form. Sie wollten, dass entweder alle Fahrerinnen gleich behandelt werden oder dass die UCI selbst die Verantwortung für Installation und Betrieb übernimmt. Dass die UCI dann trotzdem stur blieb und Teams, die nicht mitziehen wollten, gleich disqualifizierte, hat das Ganze eskalieren lassen.
Unterm Strich: Es geht weniger um den einzelnen Tracker und mehr um Haftungsfragen, fehlende Mitsprache und die Kontrolle über wertvolle Leistungs- und Positionsdaten.
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Es geht um die App als solche, die man auf die Radcomputer oder normale Rechner installieren soll. Darauf bezieht sich auch die Beschwerde wegen Datenschutz, denn evtl. Datenlecks sind halt uncool.
edit: hinzukommt, dass sich die UCI komplett aus der Verantwortung zurückzieht
Das eigentliche Problem war nicht der Tracker an sich, sondern wie die UCI das Ganze durchgezogen hat. Die Teams hätten den Tracker selbst montieren und warten müssen und wären auch für Schäden oder Verluste verantwortlich gewesen. Dazu kam, dass die UCI die Datenkontrolle bei sich behalten wollte, was heikel ist, weil viele Teams schon in Velon investiert haben, also in ein eigenes GPS-System. Für sie wirkt das so, als ob die UCI ihr Konkurrenzprodukt einfach einseitig durchdrücken will.
Die Teams hatten der UCI zwar signalisiert, dass sie Sicherheitsmaßnahmen grundsätzlich unterstützen, aber eben nicht in dieser Form. Sie wollten, dass entweder alle Fahrerinnen gleich behandelt werden oder dass die UCI selbst die Verantwortung für Installation und Betrieb übernimmt. Dass die UCI dann trotzdem stur blieb und Teams, die nicht mitziehen wollten, gleich disqualifizierte, hat das Ganze eskalieren lassen.
Unterm Strich: Es geht weniger um den einzelnen Tracker und mehr um Haftungsfragen, fehlende Mitsprache und die Kontrolle über wertvolle Leistungs- und Positionsdaten.