






Moin ihr alle, ich bin Lina!
Bin ziemlich neu hier, also bitte nett sein:)
Auf den Fotos seht ihr mein gutes altes Rad, das, wie auf den Fotos zu sehen; zwar ein wenig mit Rost zutun hat, an sich aber gut funktioniert.
Im kommenden Monat wollte ich gern eine Bikepacking Tour nach Dänemark machen, habe allerdings nicht das Geld und die Muße dazu, mir ein neues Rad zu kaufen.
Meine Frage deshalb ist: Was sollte ich vorbereiten, sodass die 12 Tage gut vorbereitet sind? Ist der Rost zu schlimm? Was kann man dagegen machen?
Da ich nicht so recht das Know-How habe, um den eventuellen Umbau durchzuführen, würde ich es wahrscheinlich in eine Werkstatt bringen – wie viel muss ich da erwarten?
Ich hoffe, ihr könnt mir helfen 🥰
by Easy__Bathroom
11 Comments
Nein. Nicht alles muss krampfhaft auf gRaVeL getrimmt werden. Das ist ein schöner alter Randonneur. Nicht mehr und nicht weniger.
Zwei Fragen zuerst:
Was meinst du mit Gravel? Meinst du damit Dünen-/Küstenwege oder durch die Wälder über Stock und Stein?
Wie verstehst du Bikepacking? Wirst du in Hotels, Shelter oder Zelt übernachten?
EDIT: Wir sind früher auch mit unseren Halbrennern durch Belgien und die Niederlande an das Meer gefahren. Das geht alles. Ich würde bloß nicht mit dem vollgeladenen Rad über Stock und Stein im Wald fahren, da du Gefahr läufst dir einen Achter reinzuhauen.
Lass das Rad, wenn es möglich ist, nochmal bei einer Werkstatt kontrollieren. Schaltung, Bremse, Felgen. Die Reifen müssen, wie u/spankx bereits sagte, wahrscheinlich erneuert werden.
Dann muss du dir klar werden wie du dein Zeug transportierst. Reicht dir der Heckgepäckträger? Musst du dir Rahmentaschen oder einen Handlebag besorgen?
Vielleicht findest du auch noch eine Luftpumpe für die ursprüngliche Halterung.
Wichtig wäre außerdem, dass du eine weitere Lichtquelle mit dir führst. Ich kann nicht beurteilen, welche Leistung deine Dynamobeleuchtung hat.
Weitere Details können dann nach deiner Beantwortung der Frage geklärt werden.
Such dir jemanden, der den Peugeot-Rahmen gegen ein gebrauchtes Trekkingrad tauscht, dass auch mit Gepäck klarkommt. In dem Zustand ist das eher für die urbane Kurzstrecke – und damit meine ich nicht den Rost.
Die Reifen müssen 100% neu.
Nein.
Nein. Erstens sieht das eh schon aus wie Schrott und zweitens kriegst du da keine breiten Reifen rein. Ich hab selbst ein RR aus den 1990ern. Wenn du da 28er Reifen rein kriegst, haste Glück.
Meins ist ein Koga Stahlrahmen von 1996 oder 1998. Dieses ist wohl eher aus den 80ern oder noch älter. An meinem ist übrigens praktisch kein Rost dran.
Habe selber grad ein altes französisches Rennrad modernisiert und kann dir sagen dass es sehr viel Arbeit ist und man definitiv Kompromisse eingeht. Am Ende hat es aber Mega Spaß gemacht und ich habe ganz viel gelernt. Ich habe es in einer sepbsthilfewerkstatt gemacht und kann es nur weiterempfehlen, ist aber natürlich davon abhängig ob da jemand hilfsbereites arbeitet. Je nachdem was du schon am Rad gemacht hast, solltest du halt einfach mal wirklich alles auseinandernehmen und ein neues tretlager besorgen, Steuersatz neu schmieren etc.
Mein Umbau hat jetzt circa 400€ gekostet. Das hätte ich aber nicht gemacht wenn das Fahrrad nicht so einen emotionalen Wert für mich hätte.
https://preview.redd.it/upql35whtngf1.jpeg?width=3840&format=pjpg&auto=webp&s=e7a3722bf5297eb98c77a21354ccd3183179cd11
Das Rad steht erstmal gut da, ohne es jetzt live gesehen zu haben natürlich. Der Rost ist soweit kein Problem. Man könnte das vorsichtig mit feiner Stahlwolle und WD40 entfernen und dann mit Rostumwandler behandeln, wenn sich das deutlich ausbreitet oder das optisch stört.
Zu einem gravel Bike würde ich das nicht umbauen, weil der Lenkewinkel einfach zu steil ist und die Technik auch sehr alt ist. Sprich bei einem Rad, was mit Gepäck im Gelände bewegt wird, geht doch mal was kaputt und die Ersatzteile bei dem Alter sind schwer zu bekommen und manchmal muss man dann auch angrenzende Teile tauschen weil es nix kompatibles gibt. Das ist bei modernen Komponenten anders da ist man dann eher im Baukasten Stil und kann Komponenten unabhängiger von einander tauschen. Ich würde es weiter als commuter fahren ist mit dem Lenker und griffen etc ja auch ganz chillig.
Für die Tour würde ich es einmal zu einem guten Radladen geben, denen sagen, was du damit vorhast und dass die das low Budget mäßig daraufhin inspizieren und wenn nötig fit machen sollen. Du kannst ja auch Radtaschen und co an dem Rad verwenden, das ist ja schon mal.
Wenn du es selber checken willst, würde ich folgendes kontrollieren:
Reifen (auf Verschleiß und Risse und ggf tauschen)
Laufräder (Rundlauf, Nabenspiel, Lagerlauf, Speichen Spannung)
Bremsen (Beläge und Felgen)
Schaltung (Verschleiß der Kette, kettenblätter, Kassette, sauberes schalten)
Tretlager
Pedallager
Steuerlager
Alle Schraubverbindungen
Damit hättest du das gröbste abgedeckt
Es gibt auch viele solcher Inspektionslisten:
https://fahrradblog.de/wissen/fahrradpflege/checklisten/fahrradinspektion-wartung-mit-checkliste/
Ich hab mir die Liste nicht genau angeguckt, aber sowas gibt schon einen guten Leitfaden an dem man sich orientieren kann.
Wenn du dann weiterhin Bock auf Radreisen hast, würde ich nach einem gebrauchten Trekkingrad (mein Favorit, weil kein Rennradlenker) gucken, das dann moderne Komponenten hat oder ein gebrauchtes Gravel.
Trekking Rad: sowas wie Stevens x8 Tour
Gravel: sowas wie Cube nuroad fe
Je nach Budget gibt es da natürlich auch alles nach oben offen von Marken wie Brother, surly, Salsa, norwid uvm.
Viel Spaß und immer gute Fahrt ☺️
Du musst erstmal ergründen, was du dir von einem Umbau zum „Gravel“ versprichst. Du hast da ein sehr schönes klassisches Reiserad/Randonneur, das ist genau die Radgattung die für Bikepacking gemacht ist (bevor man es bikepacking nannte). Mit so einem Rad kann man bei jedem Wetter mit Gepäck über befestigte Wege (asphaltierte und geschotterte, sowie gute Naturwege) fahren. Das ist gemeinhin das Terrain, wo auch ein Gravelrad hinpasst. Du hast also sozusagen schon ein Gravelrad.
Wenn es dir darum geht, „härteres“ Gelände zu fahren, wird dir die Schaltung einen Strich durch die Rechnung machen. Eine Rahmenschaltung ist für normale (befestigte) Routen gut, aber man kann damit nicht in ruppigem Gelände schalten wo man beide Hände am Lenker haben muss. Einen Umbau der Schaltung halte ich an dem Rad nicht für sinnvoll. Ausserdem sind die Mittelzugbremsen für echtes Gelände nicht stark genug. Auch hier ist ein Umbau nicht sinnvoll.
Wenns beim Begriff „Gravelbike“ dir aber nur darum geht, dass ein Rennlenker dran sollte, dann ist das kein Problem. Dieses Rad hatte original sowieso einen Rennlenker, der passt auch vom Stil und ergonomisch besser dazu. Ein Umbau bedeutet nur einen neuen Lenker für vielleicht 25 Euro, neue Bremshebel für 20, und Lenkerband für 5. Ist also relativ problemlos machbar.
Warum?
Sorry für die Frage, aber ist das ein Bot? Habe mich gerade gewundert, warum hier 18 Antworten stehen, aber ich nur 11 sehe. War dann im Profil von OP und dort sind alle Antworten gelöscht.
Falls dem nicht so ist, tut mir es Leid. Fand es bloß merkwürdig.