England hat uns verzaubert! 💕
In diesem Video nehmen wir euch mit auf unsere 8-tägige Reise von Hamburg nach London und weiter durch die schönsten Ecken Englands. Von der beeindruckenden Parade Trooping the Colour nach Oxford und Blenheim Palace in die idyllischen Cotswolds bis hin zur Welterbestadt Bath – wir zeigen euch das England, wie ihr es aus Filmen kennt!
Geplant haben wir u.a. mit Google Maps, unterwegs waren wir mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Lasst euch inspirieren für eure eigene England-Reise!
Was war euer Lieblings-Moment im Video? Schreibt es gerne in die Kommentare! 👇
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Sounds: “Loose Classic Bike Bell, Double Ding 2 by manofham — https://freesound.org/s/701039/ — License: Creative Commons”
Kartenmaterial:
© MapTiler (https://www.maptiler.com/copyright/)
© OpenStreetMap contributors (https://www.openstreetmap.org/copyright)
[Musik] Wir waren eine Woche unterwegs in England und haben uns damit einen langehegten Traum erfüllt. Die Route haben wir selbst geplant, um unabhängig zu bleiben und die Orte zu besuchen, die wir schon lange mal sehen wollten. Begleite uns auf unserer Reise und lass dich inspirieren, England auf eigene Faust zu entdecken. Unterwegs waren wir nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln und haben festgestellt, dass Bahnfahren bequem und Busfahren sehr günstig und unkompliziert ist und man fast überall hinkommt. Das Wandern durch die malerische Landschaft war herrlich und die Cocktailfahrt auf der Temse sehr entspannt. Unsere Reise führte in 8 Tagen von London nach Oxford und Blennheim Palace weiter in die Cotzws und anschließend in die Weltkulturstadt Bas. Google Maps war für die Planung echt unersetzlich. Damit haben wir nicht nur Sehenswürdigkeiten vor Ort, sondern auch alle Zug und Busverbindung gecheckt. Bahntickets sollte man am besten vorabuchen, die sind dann meist günstiger zu bekommen. Auch innerhalb eines Tages gibt es größere Preisunterschiede. Daher kann es sich lohnen, einen späteren oder früheren Zug zu nehmen. Tickets für die Bath Abby Tower Tour, Blanhheim Palace, Highclare Castle oder die römischen Bäder muss man unbedingt vorher kaufen. Spontan sein klappt hier meistens nicht, wie man sieht. Alles ausverkauft. Mit dem Flieger ging es von Hamburg nach London Heathrow. In Heathow angekommen, nimmt man am besten die Elizabeth Line zum Bahnhof Peddington und nicht den Hehrow Express, da spart man etwas Geld. Wir haben uns diesmal zum Campten Market aufgemacht, weil wir den noch nicht kannten. Das ist touristisch sehr überlaufen, aber es gibt leckeres Essen. Unter anderem hatten wir Sushi Rolls. Man kann zwischen den drei Schleusen, die es dort gibt, sehr gemütlich sitzen und sich ein englisches Lager oder ein Zeider schmecken lassen. Und in dem Moment kam tatsächlich ein Karaoke Party Narrowboat vorbei. เฮ [Musik] Und dann war es soweit. Wir sind extra einen Tag früher angereist, damit wir morgens rechtzeitig da sein können. Gegen 8 Uhr war es noch verhältnismäßig leer und so hatten wir einen super Blick auf die Parade und die Kutschen der Royals. Direkt gegenüber hatten sich die Gegner der Monarchie platziert. Die konnten sich aber trotz Megafon nicht gegen den Jubel des restlichen Publikums durchsetzen. Tja, und nach dem Ende des Spektakels sind wir gleich los zum Bahnhof Benedington, um von dort nach Oxford zu fahren. [Musik] Vom Bahnhof in Oxford zu unserem Hotel südlich der Innenstadt war es nicht so weit. Im Head of the River haben wir uns echt wohlgefühlt. Man kann bei gutem Wetter im Biergarten direkt an der Temse sitzen und richtig gut essen und trinken. Sonntags gibt’s ja sogar Yorkshudding. Auf der Themse, die in Oxford auch ISIS genannt wird, sind wir fluss aufwärts an den vielen Ruderclubs der Colleges entlang gefahren und haben so manches untergegangene Boot gesehen. [Musik] Blahim Palace, ein UNESCO Weltkulturerbe und der einzige nichtkönigliche nichtbliche Palast in England, der den Titel Palace tragen darf. Blheim Palace wurde anfang des 18. Jahrhunderts für John Churchill, den ersten Herzog von Malbor als Belohnung für seinen militärischen Sieg gegen die Franzosen in der Schlacht von Blenheim erbaut. Es ist definitiv ein Meisterwerk des englischen Barocks. Der Palast ist auch der Geburtsort von Sir Winston Churchill, einem der bedeutendsten britischen Premierminister. Die Ausstellung über sein Leben ist wirklich gut gemacht. Die Gärten wurden mit künstlichen Sehen und sanften Hügeln so gestaltet, dass sie den Eindruck erwecken, vollkommen natürlich entstanden zu sein. Im ehemaligen Küchengarten gibt es ein sehr gepflegtes Labyrinth. Und etwas daneben gibt es einen Schmetterlingshaus, das ihr auch unbedingt entdecken müsst. Es gibt dort sehr viele exotische Schmetterlingsarten. Es gab so viel zu sehen, dass am Ende die Zeit nicht mehr gereicht hat, auch zur berühmten Brücke und dem Obelisken zu gehen. Oxford ist nicht nur eine Universitätsstadt, sondern auch eine Filmkulisse. Zahlreiche Szenen der Harry Potter Filme wurden hier gedreht. Die Botlean Library diente als Krankenstation sowie Bibliothek von Hogwards und die Christch Church Hall war das Vorbild für die große Halle von Hogwards. Oxford hat 38 unabhängige Colleges und jedes hat seine eigenen Traditionen und Regeln. Wir haben das Trinity College sowie das Christchurch College besucht. Auf dessen Gelände steht auch die Kathedrale von Oxford, die von innen noch beeindruckender aussieht als von außen. [Musik] Nach drei Tagen in Oxford ging es dann für uns weiter Richtung Cotzwalls mit dem Zug nach Morton in Marsch und von dort mit dem Bus mit gefühlt 120 km/h weiter nach Süden bis Burton on the Water. Mitten durch das Dorf fließt der River Windrush, über den eine Reihe von sehr pitoresken Steinbrücken führt. [Musik] Es gibt ein paar schöne Läden, Paps und Restaurants und auch einen Supermarkt. Unsere erste Wanderung führte im Kreis über die Slaughters bis nach Nordon und dann am Tal des Windras entlang. Die Wanderwege waren nicht überlaufen und sehr gut ausgeschildert. Lower Slaughter hat man schnell erreicht. An der Wassermühle vorbei geht der Wanderweg dann Richtung Apperslauter. Mit meiner Drohne konnte ich hier ein paar schöne Landschaftsaufnahmen machen. [Musik] Die Cotzwalls sind eine Area ofstanding natural beauty, also eine Art Landschaftsschutzgebiet und der strecken sich über sechs Grafschaften. Der Name Cotswalls setzt sich vermutlich aus zwei altenglischen Wörtern zusammen. Schott für Schafspfer und W für hügliges Gebiet. Im Mittelalter war diese Region das Zentrum der englischen Wollindustrie. Der Reichtum, der durch den Wollhandel entstand, finanzierte den Bau der prächtigen Woolchurches und der eleganten Herrenhäuser, die wir heute bewundern. [Musik] Die Mauern, die die Felder in den Kotzwalls begrenzen, sind ein charakteristisches Merkmal der Landschaft. Diese Drystone Walls werden ohne Mörtel gebaut und bestehen aus perfekt aufeinander gestabelten Steinen. Eine Kunst, die seit Jahrhunderten weitergegeben wird. [Musik] Entlang dem alten Bahnlinie nähern wir uns am späten Nachmittag wieder Burton on the Water. Hier ist am Abend nicht mehr ganz so viel los, da die Tagestouristen wieder abgereist sind. Die zweite Wanderung führte Richtung Norden nach Stow on the World. Eigentlich wollten wir eine Fahrradtur machen, mussten aber feststellen, dass man mit dem Fahrrad meist auf den vielbefahrenen englischen Straßen und nicht auf beschaulichen Wald oder Wiesenwegen unterwegs ist. Es gab nirgendwo separate Fahrradwege. [Musik] Stow on the W ist eine historische Marktstadt und liegt auf einem 700 Fußhohen Hügel an der Kreuzung wichtiger Straßen der Kotzwalls und es war eines der Zentren des Wollhandels, die diese englische Region reich machten. 19. Jahrhundert wurden zu bis zu 20.000 Schafe auf den zweimal im Jahr Stadtwind in Markttagen gehandelt. Heute werden hier unter anderem viele Antiquitäten gehandelt. Einen so großen Antiquitätenladen wie diesen hier haben wir vorher noch nie gesehen. An der Kirche St. Edwards gibt es noch ein bei Touristen beliebtes, leicht verstecktes Portal zu entdecken, welches von uralten Eiben umrahmt wird. [Musik] Und ja, es gibt hier auch immer noch Schafe. Wir mussten aber lange wandern, um welche zu sehen. Etwas später wurden wir auf einer Wiese sogar von Pferden begrüßt und umrundet. [Musik] Über den River Dickler und den River E kommt man dann wieder nach Burton on the Water zurück. Das war dann auch schon der letzte Abend in den Cotzwalls. [Musik] Die Reise nach Bath ging über Cheltenham und Bristolle. [Musik] BF ist die einzige Stadt in Großbritannien, die als ganzes zum UNESCO Weltkulturerbewe erklärt wurde. Der Name stammt von den römischen Wäern, die im ersten Jahrhundert nach Christus um die heißen Quellen herum errichtet wurden. Die Paltony Bridge über den Fluss Aven ist mit Geschäften und Wohnhäusern überbaut. Weltweit gibt es nur eine Handvoll Brücken dieser Art. Sie wurde 174 fertiggestellt. Die Stadt erlebte ihre Blütezeit im 18. Jahrhundert, als sie zu einem modischen Kurort für die britische Oberschicht wurde. Dies spiegelt sich in der eleganten geogianischen Architektur wieder. Jane Auston, eine der bekanntesten englischen Schriftstellerinnen, lebte von 1801 bis 1806 in Bart. Ihre Romane, die Abtei von North und Elliot spielen hauptsächlich in dieser Stadt. Circus ist ein kreisrunder Platz, umgeben von eleganten georianischen Häusern. Die Architektur ist von römischen Arenen inspiriert und bildet zusammen mit dem Cresent ein beeindruckendes Stadtbild. Wer genau hinsieht, entdeckt in der Fassade viele kleine Details und Symbole. Das Haus mit der Nummer 1 am Royal Crescent ist heute ein Museum und zeigt, wie eine wohlhabende Familie im 18. Jahrhundert gelebt hat. Die Räume sind original getreu eingerichtet vom eleganten Salon bis zur Küche im Keller. Man bekommt nicht nur einen Eindruck vom Leben der Oberschicht, sondern auch von dem der Bediensteten, das meist sehr beschwerlich war. Ein Besuch hier macht die georgianische Zeit richtig lebendig. Fast so, als würde man durch ein historisches Filmset spazieren. Apropos Filmset, dieses prachtvolle Stadthaus wurde schon mehrfach als Kulisse für historische Serien und Filme genutzt. Hier wurde unter anderem für Bridgerton, Vanity Fair oder The Dutches gedreht. [Musik] Mitten im Stadtzentrum erhebt sich die imposante Bath Abby. Die spätgotische Kirche beeindruckt mit ihrer aufwendig verzierten Fassade und den farbenprächtigen Fenstern. Wir haben die 212 Stufen des Turms erklommen und konnten von oben auch in die römischen Bäder blicken. Im Turm wird gezeigt, wie die Glocken geläutet werden, wie das filigrane Fächergewölbe von oben aussieht und dass man durch Öffnungen ins Innere der Kirche blicken kann. [Musik] Im Café Sweet Little Things haben wir uns noch einen Afternoon Te gegönnt. Dazu gehören Sandwiches, Scones mit Clotted Cream und Marmelade, kleine Törtchen und Tee. Das sieht nicht nur hübsch aus, sondern schmeckt auch genauso gut. Perfekt für eine leicht dekadente Auszeit mitten in Barth. Nach zwei Nächten mussten wir uns leider schon wieder von Barth verabschieden und haben uns auf den Rückweg Richtung London gemacht. [Musik] Acht Tage, fünf Orte und unzählige unvergessliche Momente liegen hinter uns. Vom Quirlig London über das elegante Oxford, den eingerüsteten Blendheim Palace, die zeitlose Schönheit der Kotzwallz bis hin zur georganischen Pracht von Barts. England hat uns mit seiner Vielfalt verzaubert. Die Reise war eine schöne Mischung aus Geschichte, Kultur, Natur und Architektur. Sie hat uns gezeigt, warum diese Insel seit Jahrhunderten Reisender aus aller Welt anzieht. Wir hoffen, dass euch dieser Einblick in unsere Englandreise gefallen hat. Wenn ihr Fragen zu bestimmten Orten oder Tipps für eure eigene Reiseplanung habt, lasst es uns in den Kommentaren wissen. Danke fürs Mitreisen und bis zum nächsten Abenteuer. Ja. [Musik]
2 Comments
Danke für das informative Video❤
Einfach nur schön, das möchten wir auch ❤