Die Tour de France ist in der Normandie angekommen. Nach einem eher flachen Beginn geht es auf der 4. Etappe gegen Ende auf ein Klassiker-ähnliches Profil. Hier ist Punch gefragt – und den zeigen im spannenden Finale in Rouen eine Reihe Fahrer im Kampf um den vierten Tagessieg bei der Tour de France 2025 – darunter Mathieu van der Poel, Jonas Vingegaard und Tadej Pogacar.

Unseren Sportschau-Fußball-Kanal gibt’s hier::
https://www.youtube.com/@SportschauFussball

Wir freuen uns auf euer Abo bei Instagram:
https://www.instagram.com/sportschau

Checkt unsere Website aus:
https://www.sportschau.de

#TourdeFrance #TdF #ARDTOur #Pogacar

Das Lächeln ist noch nicht wirklich wieder zurückgekehrt in das Gesicht von Matthieu von der Pol. Klar, er trägt weiter gelb, aber der sturzbedingte Ausfall von Jasper Philipsen schmerzt bei der Mannschaft doch arg. Heute aber könnte der Träger des Maojon im Finale durchaus wieder selbst in einer Hauptrolle rücken, denn es geht von Am Rouan. 174 km zunächst lange flach in der Schlussphase aber reit sich ein kurzer Anstieg. an den nächsten. Ganz ähnlich wie schon am Sonntag Richtung Bolog. Spannung dürfte also garantiert sein. Direkt bei Kilom 0 kommt Leben in das Rennen. Es attackieren der Franzose Lenny Martinez und der Norweger Jonas Abrahamsen. Zu zweit aber ist der Weg Richtung Ran durchaus argit. Entsprechend dürften die beiden eher dankbar gewesen sein, dass wenig später auch noch der Franzose Thomas Gashinha zu ihnen aufschließt. Das große Feld hat offensichtlich nichts gegen dieses Trio 1 zu wenden. Schaltet erstmal auf Trödelmodus alle bis auf einen Kasper Ausgren. Dem fällt relativ spät ein, dass er auch noch hinterher fahren könnte Richtung Spitze. Da beträgt der Rückstand schon mehr als anderthalb Minuten. Die Frauen denken sich besser vier als drei einmal auch hier Geschwindigkeit ein bisschen drosseln. Kasper Ausgren ein exzellenter Zeitfahrer, rückt so näher und näher heran. In dem Fall kein unbeugsamer Galler, sondern ein unbeugsamer Däne. Macht aus dem Führungstrio nach 10 km Verfolgungsjagd ein Führungsquartett. 2 Minuten. Der grobe Vorsprung dieser vier vor dem großen Feld. Vorne wie hinten gilt an Unterstützung mangelt es garantiert niemandem an diesem Tag. Viel mehr Abstand ist dem Ausreißerquart allerdings nicht vergönnt. Dennoch Zeit für den ein oder anderen am Vortag in Mitleidenschaft gezogenen Profi sich unterwegs verarzen zu lassen, wie auch der Belgier Jordi Mous aus der Red Bull Bur Hansgruhe Mannschaft. Zeit auch für Motorradfotografen. Sich das besondere Bild zu suchen, gar nicht so schwer, denn Getreidefelder gibt’s in dieser Region Frankreichs doch das ein oder andere mehr. Nach rund 50 Rennkilometern die erste Tempoverschärfung im Piloton verantwortlich die Mannschaft des gesamtführenden Matthieu van der Pool. Alle übrigen Rolle noch entspannt im Windschatten mit so auch Jonas Wingegar, der Tourieger der Jahre 2022 und 23. Von den vier vorn der Franzose Tomag Gashin aus der Totalen Energiemannschaft wohl der unbekannteste. Jonas Abrahamsen dagegen hat bei der Tour 2024 schon für einige Aufmerksamkeit gesorgt. Der Dnee Kasper Ausgren sowieso einer der Prominenteren im Feld. Das gilt zumindest in Frankreich, garantiert auch für Lenny Martinez. eine der großen Nachwuchshoffnungen in unserem Nachbarland und bei der Dafiner Rundfahrt gerade erst noch Etappensieger. Alle vier hier vorn ein wahrscheinlich der Gedanke ans Bergtrikot. Sieben Punkte gibt es unterwegs. Das würde locker reichen, um die Spitze in dieser Wertung zu übernehmen, denn der aktuell führende Tim Wellens hat ja gerade mal drei Zähler auf der Habenseite. Wunderbarer Blick auf das Chat Gallard direkt oberhalb der Szenem Fluss, der ja auch durch die heutige Zielstadt Ruhan fließt. Fast schon unvermeidbar in Tour Woche 1. Irgendwann kracht es im Feld. betroffen. Dieses Mal der Kasache Fedorov, der Franzose Verch und der Amerikaner Kuss. Alle drei können zum Glück aber weiterfahren. Nur ein paar Kilometer später wiederholt sich das mit dem unfreiwillig Bodenkontakt. Gleich noch einmal Sinnbild für gestiegene Nervosität, denn es geht rein in Anstieg Nummer 1 des Tages, die Cote Jacquin. Vorne ist der Kampf und die Bergwertung eröffnet. Oben gibt’s zwar nur einen Punkt, den aber will jeder der vier Ausreißer bekommen. Tut ihn letztlich Kasper Ausgren, also der Nachzykler in Sachen Ausreißversuch. Das Hauptfeld in dieser Phase noch mit gebremstem Tempo, hat dennoch den Rückstand auf etwas mehr als 75 Sekunden runtergeduckt. Gibt’s irgendwie eine Perspektive für die Spitzengruppe? Zumindest mal in Richtung Zwischensprint der Etappe knapp 31 km vor Ruand. Kurz zuvor blöde Situation für Gilan Ailip, einen der Mitfavoriten auf den Tagessieg. Defekt zur Unzeit. Ein nervöser Mechaniker tut das Übrige, die Chancen des zweimaligen Weltmeisters zu ruinieren. Die 20 Zähler bei der Sprintwertung sichert sich der Norweger Abrahams und die übrigen drei Ausreißer rollen einfach durch. Im Hauptfeld ist Jonathan Milan der schnellste, direkt dahinter Binjam Gemein. Nächste Steigung. Einer nach dem anderen werden die Ausreißer geschluckt. Einzig der Franzose Lenny Martinez verteidigt C einen Vorsprung, ist erst da oben, damit zwei Punkte für ihn. Aber der aktuelle Träger des Bergtrikots ist ebenfalls nicht untätig. Tim Wellens ist als zweiter an der Kuppe. Einzähler damit für ihn insgesamt also deren vier. Julian Ala Philip und seine Helfer versuchen alles bei ihrer Aufholjagd. Nach dem blöden Defekt verbrauchen aber unendlich viel Energie. Nächster Schock im Hauptfeld. Kurz vor einer engen Kurve wird die Straße schmaler und schmaler. Die Folge. Auch hier kommen Fahrer zur Fah. Zum Glück halten sich die Folgen in engen Grenzen. Vorne wird 20 km vor dem Ziel auch der letzte aus der einzigen Spitzengruppe gestellt. Lenny Martinez eingeholt vom Feld. Damit alles wieder offen. Auch Julian Ala Philipp hat sich zumindest ans Ende des großen Feldes wieder herangekämpft. Chap erstmals an der Spitze in dieser Phase. Die Teamkollegen von Tade Pog versuchen die Konkurrenz so unter Druck zu setzen, denn heute sind ja durchaus Abstände möglich in der Gesamtwertung. Entsprechend höchste Konzentration gefordert, sowohl bei Tade Pogada als auch bei seinem Widersacher Jonas Wingegar. [Applaus] rein in die letzte Bergwertung. Die Rampe Santi leer bis zu 15% steil. Wismaisebik drückt aufs Tempo. Florian Lipowitz kann in der ersten Gruppe nicht ganz mithalten. Vorneattacke von Tadipoga. Nur einer ist an seinem Hinterrad. Jonas Wingegar. Alle übrigen haben Rückstand. Auch der Mann im gelben Trikot Matthew van der Pool. Also in dieser Phase 2 gegen den Rest. Noch dreieinhalb Kilometer. Die Verfolger sind wieder dran. Sieben Fahrer beieinander, nicht dabei Primus Roglitch. Und jetzt rein ins Finale. Nächste Attacke von Jenson. Immer wieder die Köpfe, die sich umdrehen, den Gegner ins Visier nehmend bei vor allem Poga und wir sehen das vor allem am roten Helm von Jonas Weg. [Applaus] 30 40 m Vorsprung jetzt Almeda Almeda an Position 2, dann kommt Remkendepol dann Jonas Wingegard im gelben Trikot jetzt tritt er an Matthieu Vanpol noch mal dieser Schlussanstieg ist nicht so schwer, aber es ist noch weit es sind noch 700 m bis ins Ziel ist erstmal dann Almeer ran der geht raus Jganson spielt nicht mit um den Sieg. Pog an dritter Position. Oscar Onlay ist super mit im Rennen dabei. Ist jetzt direkt hinter Jonas Wingergegard. Almeda ein Materpool. Wie lang bleibt er hinten dran im Windschatten? Wann geht er raus? Wann geht er raus aus dem Sattel? Pogata direkt dahinter. Letztendlich Matthew Vanderpol ist nicht der Mann, der um den Gesamtsieg fährt, aber er will dieses gelbe Trikot mit allem, was er hat, verteidigen. Jetzt ist er drin. Jetzt ist er spurt, aber Poka geht mit, bleibt noch so ein bisschen im Windschatten. Kommt er vorbei. Nein, Vanerpol ist vorne. Es ist knapp. Doch Pog macht es. Der 100. Profisieg in der Karriere von Tade Pogacia. Und was für einer. selbst ein Matt von der Pool letztlich chancenlos, ebenso wie der drittplatzierte Jonas Wingegar. Eine Macht Demonstration verbunden auch mit 10 Bonussekunden für den Tagessieg. Primo Sorglit rollt als 18 über die Linie mit 32 Sekunden Rückstand. Florian Lipowitz kassiert letztlich 54 Sekunden. In der Tageswertung vorn die ganz großen Namen. Was für ein Finale, wenn auch letztlich fast alle Topfahrer beieinander waren. Auch die Gesamtwertung so knapp wie es nur geht. Platz 1 und 2 sind jetzt zeitgleich. So verbleibt das gelbe Trikot weiter auf den Schultern von Mathieu Van der.

Share.

22 Comments

  1. Was ist mit Lipowitz los ? Schon 1:50 min zurück und dabei war es bisher nur flach mit 2-3 ganz kurzen Anstiegen (Heute 800m und 10,3% als Pogacar und Vingegaard weg sind)…..War der Druck durch die Medien doch zu groß (ZDF Spotlight kurz vor der Tour etc) Ansonsten Almeida ist definitiv dieses Jahr auch in der Form seines Lebens und könnte nach Pogi und Vingegaard sogar absolut gesehen der derzeit drittstärkste Fahrer der Welt sein

  2. Dass die Favoriten selbst bei leicht hügeligen Etappen, bei denen man eigentlich die Sprinter vorn gesehen hat, den Ton angeben, lässt mich am sauberen Radsport der 2020er-Jahre weiter zweifeln. 😮

  3. Ist schon sehr komisch, daß Pogacar als Bergspezialist auch die Top-Sprinter schlägt. Es wird immer absurder. Und wozu noch die Tour schauen? Der Sieger stand doch schon vor Beginn der Tour fest. UAE macht es möglich.

  4. Wann wird der "Thumb-Down-Counter" wieder aktiviert?
    Nix los mit "Free Speech" in den "Verunreinigten Staaten von Armseligstan".

  5. mit dem hinweis, dass ihr Den dopiongstar übrhaupt eingeladen habt, um ihn zu interviewen. ist für mich die tour de france und die sportschau an diesem punkt ….. vorbei. und die tour ist was sie immer war ein festival des dopings.

    als nächstes kommt dann der erik ?

  6. Wo sind denn eigentlich unsere Deutschen Fahrer ? Eigentlich wie jedes Jahr, sie fahren nur hinterher ! Wäre ja auch mal wieder schön, wenn ein Deutscher Fahrer um Gelbe Trikot mit fahren / kämpfen würde !

  7. Ich war noch nie ein Pogacar-Fan. Aber nun hat er aktuell alle Trikots inne. Muss er dann stündlich gelb, grün und getupft tauschen oder gibt ein Shirt, das vorne gelb, hinten grün und am Kragen getupft ist? Fragen, die geklärt werden müssen!!!!🐢🐢🐢

Leave A Reply