385 km, 3000 hm, 2 Tage, 3 Länder. Patrick und Laurin machen ihre erste Bikepacking Tour – und haben sich direkt für die Alpenüberquerung von München an den Gardasee entschieden. Was als Idee für ein entspanntes Abenteuer mit Kaffeepausen und Dolce Vita startet, wird zu einer echten Grenzerfahrung mit Regen, Gegenwind, Espresso und jeder Menge Tunnel!
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Timestamps
00:00 – Intro
00:20 – Servus aus München!
01:10 – Die Route
01:55 – Los geht’s!
04:34 – Bad Tölz
06:42 – Sylvensteinspeicher
08:03 – Achensee
12:55 – Tag 2 | Matrei am Brenner
15:11 – Brenner
17:12 – Sterzing | Vipiteno
18:44 – Brixen | Bressanone
20:37 – Bozen | Bolzano
23:38 – Kalterer See
26:21 – Schöffbrück | Nave San Rocco
28:23 – Gardasee
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Ah, [Musik] was ist denn das? Die ersten Ermungsentscheidungen sind schon da. Oh, nee, Z. Ich habe Spaß. Da wird auch der Hund in der Pfanne verrückt. Ich kann nicht mehr. Servus aus München. Patrick und ich, wir sind hier, um die Alpen zu überqueren. Das ganze wollen wir im Bike Packing Style machen. Auch das haben wir noch nie gemacht und werden jetzt die nächsten zwei Tage gehen Süden fahren. Ja, für unser erstes gemeinsames Abenteuer haben wir uns den Klassiker rausgesucht. München Gadase 385 km, 3000 Höhenmeter. Das Wetter hätten wir uns ein bisschen besser vorgestellt. 8° und Regen. Wir sind trotzdem bereit. Aber eine Sache, die fehlt uns noch. Hi. Servus. Was geht? Hallo. Servus. [Musik] Los ging es für uns in der bayerischen Landeshauptstadt. Von dort an der Isacheinspeicher und Achensee, bevor wir durch das Intal zum höchsten Punkt der Tour kamen, dem Brennerpass. Unser Ziel der ersten Etappe Stering. Tag 2 führte uns von dort durchs Iissacktal Richtung Bozen und entlang der Edge schließlich bis zum finalen Ziel am Gadasee. Insgesamt 385 km und 3000 Höhenmeter unsere Alpenüberquerung. München 12 Uhr Räder haben wir bekommen. Canyon Endur Einsteigerrad perfekt also für uns. Anfänger im Bike Packing eigentlich alles bereit jetzt. Mach schnell. Es regnet. Alter Schwede. [Musik] [Applaus] [Musik] Schönster Radweg Deutschland. [Musik] [Applaus] Erste Rampe raus nach Grünwald. Schon ganz schön ze noch. Erstmal warm werden, dann wird schon werden. So, wir verlassen München jetzt Richtung Süden. Bekannte Radautobahn. Wo sind wir? Flerer Forst. Perler Forst. 10 km auf der Uhr. Komplett nas Füße. Kann besser rote Hände Bayern. Als Snack [Musik] [Applaus] [Musik] [Applaus] 26er Schnitt. Ich glaube aber das ist okay. Ja, die P erstmal. Füße sind aber schon schön nass. Wir haben alle Regenjacken angezogen, die wir so dabei haben. Das geht jetzt mittlerweile. Wir befinden uns jetzt ja an der Ludwigshöhe waren wir gerade. Jetzt geht’s runter zum Kloster Schäftland und dann erstmal schön an der ISA entlang paar Meter machen. [Musik] Patrick, wir sind jetzt wieder in deiner geliebten Isa. Die war die erste Stunde für dich von dem Regen. Bist du nicht aus Zucker? Muss sagen am Anfang, also wenn man bei 7° und Dauerregen losfährt und 400 km vor sich hat, ist die Motivation schon eher ja ziemlich am Nullpunkt. [Musik] [Applaus] [Musik] 40 km wird Zeit fürs erste Geh. Die erste geh mir vorgenommen, heute gehe ich nicht grau. Also muss no vorbeugen. Enjoy. So, wir haben es jetzt nach Bads geschafft. fühlt sich jetzt gerade an wie ein Erfolg, aber wenn ich daran denke, dass wir noch 140 km haben und 1800 Höhenmet und wir haben jetzt 14 Uhr. Ich würde sagen, ab jetzt wird schön. Kurzer Nachtrag, sind nicht 14 Uhr, wir haben schon 15 Uhr. 140 km geht sich das noch aus. Ja, komm. Ja, fahren wir mal weiter. [Musik] Erste Gravel Passage. Läuft die Karre hier perfekt. Richtig geil. Und dazu sagen, seit 10 Minuten ist es von oben trocken. Wir sind zwar schon rudig nass, aber jetzt wird und die wunderschön. Ich habe jetzt noch eine persönliche Frage an dich. Wärst du heute morgen alleine auch losgefahren? Boah, ich kann es s fast nicht vorstellen. Ähm, ich muss ja auch sagen, ich hatte die ersten 20 Minuten ein richtigen Hass gegen alles. Ich kann es gar nicht besser definieren, aber ich bin jetzt eigentlich ganz froh, dass ihr verratet so letzten Meter hoch mal rechts zum Silbensteinspeicher mit Türkis man das heute verglühen wir nicht aber schon mal schön das glaube ich so der erste Meilenstein für die heutige Tour. Ja. Gleich haben wir die Hälfte. Na ja, 80 km haben wir. Ja, wunderbar. [Musik] Jetzt hat’s auch wieder schön angefangen zu regnen. Hier auf 800 m 6° haben wir eine Zeit zwar eine Stunde durchziehen, bis wir im Innental sind. Wir bräuchten ein bisschen extra Motivation, also alle mal Daumen nach [Musik] Also haben wir das regnerische Bayern hinter uns gelassen. Jetzt geht’s weiter nach Österreich und zum ersten Mal läuft’s auch so richtig. Selbst bei den Temperaturen muss man natürlich viel trinken, also gutes Bergwasser. Du hast hier richtig die Weisheiten raus. Ja, ich schwitze auch in meinem Zell hier. Also Oberkörper ist relativ warm. Füße und Hände. Ja, wenn man dich so sieht, würde man kaum meinen, dass du mal ordentlicher Radfahrer warst. Kurz verpflegt ging es weiter am Aensee entlang. Eigentlich war hier ein kurzer Badestop geplant, aber der fiel im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser. Spätestens jetzt haben wir gemerkt, lieber keine Pausen oder kurze Pausen machen, dafür warm bleiben. Achsee ist passiert. Wir machen uns jetzt mental bereit für die Abfahrt. Hoffentlich wird’s nicht zu kalt. [Applaus] [Musik] Natürlich hat’s für die Abfahrt ins Inter wieder volle Kanne angefangen zu regnen, aber egal. Weiter geht’s zum Endgegner des Tages, dem Brennerpass. Was treibt dich an an so einem Tag? kannst dir nicht sagen. Ich glaub, man spürt einfach ein bisschen Grenzenlosigkeit, der Freiheit und irgendwie ist es schön draußen zu sein. Im Innental läuft eher C, wo vor wir leichten Rückenwind haben. Gerade so ein bisschen ja im mentalen Loch. Immer noch 60 km, 1200 Höhm und 18 Uhr. Ah, das wird schon noch ziemlich anstrengend. Wenn man Richtung Brennerpass schaut, sieht’s auch eher sehr dunkel aus. Also hier unten ist es gerade schön trocken, aber jetzt noch mal ins nasse fahren. Eher nicht so Bock. [Musik] Was ist denn das? Jetzt wird’s steil. Der Regen kommt auch. Da wird auch der Hund in der Pfanne verrückt. [Musik] 150 km 12% Steigung. E ich keinen Bock mehr gerade. [Musik] Direkt am Anfang lief es erstmal rückwärts. Wir haben beide bisschen angefangen zu schmollen und spätestens jetzt war ich mir nicht mehr sicher, ob es wirklich eine gute Idee war, ganz bis nach Stering zu fahren. [Musik] Also, ich bin schon so grau, mir ist gerade alles egal. [Musik] Normalerweise kann man hier die Aussicht auf die wunderschöne Nordkette genießen. Alles, was ich abbekommen habe, war Laurins Abwasser im Gesicht. Man sieht da oben die Schneefallgrenze. Also wird immer besser hier, weil ich kann nicht mehr. Wie ihr seht, sehen wir gar nichts. Bis nach Patch haben wir es noch geschafft, den steilen Anstieg der alten Brennerstraße rauf. Spätestens da wollten wir beide eigentlich aufgeben, aber keiner hat sich getraut es laut zu sagen. Steringen sind noch 44 km. Vielleicht müssen wir unser Schlaflager vorverlegen. [Musik] Jetzt sieht wirklich gar nicht mehr. Das sieht nicht so gut aus hier. Macht auch keinen Spaß jetzt mehr hier bei dem Wetter. Da ist es raus. Genau das wollte ich von ihm hören. Zeit sich nach einem Schlafplatz umzugucken. Kann nicht mehr. Läuft. Nächste nächste Gasthof ist unser. Sieht nicht gut aus. Ist echt sehr kein Druck. Kalt aggressive Autofahrer. Es reicht. Reich Panorama. [Musik] [Applaus] [Musik] Also, wir müssen an der Stelle hier abbrechend heute mal drei am Brenner. 180 km haben gereicht. Jetzt ist extrem kalt, arkalt. Wir haben beide keinen Bock mehr. Stering war zu viel für heute. So kurz vom Brenner, aber aber morgen 20 mehr. Das ist in Ordnung. Das können wir g packen. Wir ziehen uns mal um, gehen duschen und dann melden wir uns später noch mal. [Musik] Tag 2, Die Sonne scheint schon fast. Jetzt müssen wir das gut Wetterwind bisschen ausnutzen. Heute längere Etappe, weil gestern haben wir es leider nicht gepackt. Hat richtig Körner gekostet, aber wir haben uns einigermaßen erholt. Motivation ist okay. Motivation ist da. Heute sind deutlich über 200 km, aber viel davon geht auch ab. Also sind wir gute Dinge. [Musik] [Applaus] [Musik] [Applaus] [Musik] Die ersten 8 km sind geschafft am Brenner. Läuft gut. Wir drücken Wind. Trocken ist es auch. Kurze Steilstück steht jetzt noch bevor. Hier durchs Wiptal wird auch ganz schön warm, bisschen zu warm angezogen, aber es geht ja dann erstmal in die Abfahrt. Da braucht man die Klamotten. Wenn man die Pace so durchhalten, schaut’s gut aus. Aber heute fährt er auch mal wieder der richtige Mann vorn im Wind. [Musik] Ich habe hier einen neuen Friseur gefunden für Laurin. Ja, authentischer geht’s nicht. Wird ihm auch mal gut tun. Bin 1200 m hoch sind wir jetzt kurz vom Brennerpass. Die ersten Ermüungsentscheinungen sind schon da. bisschen Knie, bisschen Kopf, bisschen Rücken. Ja, ich glaube, wir müssen er noch reinkommen heute. Alles dabei heute. Jetzt schauen erstmal, dass wir hier das Steück noch hochkmen. [Musik] Vielleicht sind wir in Italien. 100 m. Ab. Was macht man da als erstes? Espresso trinken. Natürlich Espresso such. Schnellen schnellen, weil es ziemlich kalt. Man sieht auch hier schneebedeckte Bäume. Sieht wirklich ganz schön aus. Bisschen mystisch hier. Italia. [Musik] [Applaus] [Musik] Italien Ausbrandkaffee Siegträger endlich geht’s wieder guten Kaffee. Ganz schön ins Schwitzen gekommen. Berg hoch. Deshalb Tipp für die Abfahrt immer was trockenes auf die Haut legen, damit wir auch gesund nach Hause kommen. Ja, gesund hat er es nicht nach Hause geschafft, aber das ist eine andere Geschichte. Vier Espressi, zwei für Laurin, zwei für mich. Komm, kann man machen. Fahrt für uns. Die Autos haben Blockabfertigung [Musik] Vorteil mit Fahrrad. Aber jetzt nur noch großes Blatt ist gut, ne? Wie Skada se der Patrick ist optimistisch. [Applaus] [Musik] Übrigens, ab hier beginnt ein Radweg, auf dem man 200 km bis zum Gaderase durchfahren kann. [Musik] So, hier waren wir gewesen. Leider haben es gestern nicht geschafft. Das wird jetzt umso schöner auch ein bisschen was los hier in der Fußgängerzone und schauen jetzt mal, dass wir hier schnell durchkommen. Blauer Himmel, das macht Bock. Hier ein wunderschönes Tal. Isacktal krass guter Radweg wollt und wir schauen, dass wir jetzt demnächst auf dem 30er Schnitt steigern werden. Dann schauen mal hier vor uns sind auch schon die ersten Bikepacker Novum. Gestern sah da die Welt anders aus. Die holen wir uns jetzt. Serv danke. Danke. [Musik] Erste mal Sonne. Jawohl. Geil hier. Festungsanlage massiv gebaut oder? Aber mega [Musik] angekommen in Brixen. Die letzten 20 km waren gratis. Gradis. Li gut, ne? Voll Gradis. Es ist auch deutlich wärmer geworden. 16° oder sowas hier. So, so stellt man sich Bikepacking vor. Woll ich auch gerade sagen. So hab uns vorgestellt. So kann Plan. So kann’s bleiben. [Musik] So muss Radweg sein. Jawohl. So macht Spaß. Läuft gut, wird immer wärmer. Regenwolken sind zwar vor uns, aber vielleicht ziehen die weg, bis wir in Bozen sind. [Musik] Regen ist zurück. 5 km verbotzen oder Zeh. Es war alles schön und gut. Sehr warm. Wir waren kurz davor, das kurze Trikot auszupacken, aber jetzt kommt der Regen zurück. Erstmal wieder kleines Motivationsloch. Ja, jetzt hat der Wind auch ein bisschen gedreht. Gegenwind ist auch nicht so angenehm gerade. Ja. Ja, CS Ding. Aber der Radweg läuft super. Toller Radweg hier. Kann man nur empfehlen. [Musik] Ersten 100 sind geschafft. 114 noch to go. Burzen in Sicht. gerade so breit. Zeit für Coffeeop. [Musik] Absolut grau gerade. Jetzt kommt die Sonne raus. Patrick man die soll auf kurze Drück umrüen. Bin noch ein bisschen skeptisch. Schau mir gleich mal an. Wir machen jetzt noch ein bisschen Farbe. Der Local Hero auf dem Mountain Bike hat uns eigentlich helfen wollen, hat uns aber erstmal so richtig gezeigt, wo der Hammer hängt. Er war am Limit, wir waren im Limit. Also übersuert weiter Richtung kalterer See. Coffee Stop haben wir geschafft. Voller Energie. Die Sonne war draußen. Deshalb fahren wir jetzt auch hier schön überkaltern. Paar extra Höhenmeter, aber die schönere Route. Es rollt ja auch eigentlich. Rollt. Ja, jetzt geht’s hier in die Weinwerge. Auf jeden Fall wunderschön hier. Läuft hier auf der alten Bahnrasse schön bisschen Berg hoch, aber wie ich finde, einer der schönsten Radwege, die man überhaupt fahren kann. Also zu mir meinest mal ist das schönste, die man fahren kann. Ist na ja, vielleicht kenne ich nicht genug, ja, aber der ist absolut schön. Ich muss einfach mal noch mal kurz ein Wetter in Kudos geben. Wir sind gestern mit sieben Regenjacken bei 5° rumgeeiert. Ich bin hier gerade kurz kurz unterwegs. Laurin hat noch ein langes Trikot an. Schauen, wie lange noch, aber das sind schon gewaltige Temperaturunterschiede von 5. Jetzt sind wir gerade bei um die 20. So kann es natürlich bleiben, hoffen wir zumindest. Macht auf jeden Fall deutlich mehr Spaß als in der Regenjacke und läuft auch ein bisschen besser. Ero ist everything, ne? Sind nur noch 100 so langsam wieder. Jawohl. Ihr seht schon, der Regen ist wieder da. Das ist hier echt eine Gefühlsachterbahn. Das ist der zweite kurze Schauer. Weil da hinten sieht aber sonnig aus. Und ich glaube, wir sind gleich durch. Jetzt gerade bisschenrund läuft. Ja, schön ist es. Kurzcha haben wir überstanden. Wir stehen jetzt hier zwischen Weinbergen, Pessen, kaltereer See vor uns. Warte, ich zeig’s mal kurz. Wunderschön. Also schöner geht’s kaum. Man sieht aber schon den nächsten Schauer da hinten. Aber auch bisschen Sonne. Ja, ich glaube an die Sonne. Aber auf jeden Fall sind wir gut in der Zeit. Müssen wir uns jetzt beeilen. Hell wird schon noch sein, wenn wir ankommen, aber es wird 100 km doch noch ein bisschen zäh. Mal die Uhrzeit checken. Es ist 16 Uhr. Ja, deswegen easy. D fahren wir los. [Musik] [Musik] Hast du keinen Spaß? Ich habe Spaß. Und die Pflege, die mir gerade ins Auge geflogen Laurin hat sich gerade beschwert, dass wir keinen Spaß haben, weil wir hintereinander fahren. Nein, ich glaube, wir sehen spaßfrei aus für Außenstehende. Ich weiß auch nicht, wie man das aus dem System kriegt, aber irgendwie sind wir schon immer sehr auf Zeit und Kraft, aber die der Zeitdruck ist einfach da 100 km. Nächst mal kürzere Etappen. [Musik] 5 km später. Nächster Schauer. Regenjacke wieder an. Kann sich nicht so richtig entscheiden. Der Wetterkott. [Musik] Nächste Regenfront haben wir hinter uns gelassen. Ich glaub, es war die letzte. Ich denke, es war die letzte, aber schauen wir nach hinten. Z ma wir die Kamera hoch. Sieht schon, aber der Wind der Wind nervt. Ja, es war gerade schon richtig mad, aber wir sind durch. Und jetzt kann eigentlich auch nichts mehr passieren. Ja, bauen mehr Druck. Bruder, was hast du gemacht? [Musik] Radweg hört auf wegen Baustelle. Hätten wir mal auf die Schilder gehört. Bike Packing Junge ist der Kn schwer. CS Ding. Immer noch brutaler Gegenwind. 60 km to go, aber wir haben ja einen richtigen Ehrenmann, der mal eine Führung übernommen hat, die seit Kilometern von vorne schrubt. Yes. [Musik] Jetzt sind wir richtig in Italien drin. Sehr schön. Aber der Wind, das himmlische Kind, welches hier auch ORA genannt wird, hat uns das Leben schon ganz schön schwer gemacht. Der Hund Schauer halt. Weiß auch nicht mehr, was ich dazu sagen soll. Bist du so richtig in den Bike Packing Modus gekommen? Na, ich denke, wir beide müssen müssen noch üben, das ganze weniger gehetzt zu machen. Ich denke, das kommt vielleicht davon, wenn man den Radsport nur als Sport gemacht hat bisher. Und natürlich das Wetter hat die Sache schon hart gemacht und wahrscheinlich zu mehr einer Challenge als einem Genusstrip, aber ich kann mir schon vorstellen, dass ich das demnächst noch mal nach machen werde, wahrscheinlich aber bei besserem Wetter und mit ein bisschen mehr Zeit. [Musik] Das war’s. Der letzte Schauer, der letzte Berg, die letzten 10 km. [Musik] zum Schluss für dich noch mal hier 15% Abfahrt oder was? Das wünscht man sich noch 380 km in den Bein. Oh nee, nicht abfasst. Zie, ich habe Rücken. Ich habe Rücken. 2 km zwei. Dann geht’s back ab zum Gaderen. [Musik] Einlauf am Gaderse. Yes. [Musik] Wo ist er? Wo ist er? [Musik] [Applaus] [Musik] Yes. Jetzt erstm ein Eis kann sich sehen lassen. Es kann sich wirklich sehen lassen. Münchenengadase Laurin, wurden deine Erwartungen erfüllt? Nicht ganz. Einiges kam unerwartet. Trotzdem würde ich sagen, was ein schöner Ausflug und jetzt fühle ich mich ziemlich kaputt und bin froh, dass wir hier sind. Freue mich schon aufs Eis und auf die Pizza. Ja, wir haben auf jeden Fall was geschafft. 380 km 3000 Höhmet war schön. Würde aber wirklich sagen, den Trip kann man wirklich jedem empfehlen. Ich ist klar zwar jetzt ein bisschen hart, aber es gibt extrem viel Radwege. Ja, gut zu fahren. Ist richtig gut zu fahren. Ja, voll. Also, man muss es nicht auf zwei Tagen machen, man muss es auch nicht auf einen Tag machen. Ich sag mal 4 F Tage ist eine angenehme angenehmer Tagesdistanz zum Fahren. Es gibt ja auch viel mehr schöne Städte noch auf dem Weg, wie wir jetzt quasi abgeklappert haben. Da sollte man sich einfach Zeit nehmen und dann jeder nachem eigenen Tempo und seinem Wetter oder wie er sich es einrichten kann. Auf jeden Fall sowas kann jeder von euch machen. Aus so Natur entdeckt man nicht nur die Landschaft, man lernt auch definitiv sich selbst kennen. Man entdeckt und überwindet neue Grenzen. Für mich ist das Freiheit auf zwei Rädern und ein Abenteuer der ganz besonderen Art. Also Leute, wenn euch unsere Fahrt gefallen hat, noch mal Glück gehabt, aber ja, wir sind ja auch keine schönen Wetterfahrer. Denk ich denke aber auch als Anfänger Bike Pack haben wir auch schon einiges dazu gelernt und ja, ich denke, wir können noch die eine oder andere Reise dieses Jahr gemeinsam angehen. Ja, genau. Bis zum nächsten Mal. Alles klar. Servus. Ciao. Patri.
24 Comments
Wart ihr schon mal auf so einem Trip unterwegs? Oder wäre das was für euch? Schreibt’s in die Kommentare 👇🏻👇🏻👇🏻
Jungs, starkes Video! Endlich ist es raus, war schon die ganze Zeit gespannt 🙂 Es macht Spaß zuzuschauen. Vor einem Jahr haben wir zu zweit genau das gleiche gemacht, Genau die gleichen Bilder, genau das gleiche Wetter. Aber wir haben die erste Etappe nur von München bis Innsbruck gemacht und haben dort übernachtet. Der zweite Tag war dann bis Bozen, bis dorthin hatten wir auch wie Ihr dauernd Regenschauer, es war 2 Grad oben auf der Brennerpasshöhe und wir sind ebenfalls auf der Römerstraße und die Ellbögen gefahren. Der dritte Tag dann aber immer weiter auf der Hauptroute durchs Trentino, nicht zum Kalterer See. Auch ich habe hier ein Video darüber. Es war ein tolles Erlebnis, wie Ihr sagt, gut zu fahren, die besten Radwege, die man sich vorstellen kann. Meine Empfehliung: Genug Klamotten für jedes Wetter dabei haben, wir hatten Schneeregen bei plus 2°C oben auf dem Brenner und das Ende Mail! In Trento waren es dann 24°C.
super schönes Video, und Italien ist einfach Liebe puhr.. danke fürs er wecken der Lust selber so eine Tour zu fahren .. wie lang habt ihr zwei im schnitt für 100km gebraucht .. ganz klar mein Fitness level ist nicht so krass hoch wie euer
Tolles Video. Mega Danke. Es sieht aus, dass der Italienische Teil schöner und mit besseren Radwegen ist. Ist es so? Im Deutschen un Österreicher Teilen sieht man nur Landstraßen mit vielen LKWs unterwegs.
Klasse Video muss man unbedingt selber fahren 👍
Ich bin im Mai von München ins Erzgebirge (Stoneman Miriquidi Land) geradelt .ca 460km und 3800 hm
Nice Video 🎉. Ja Bikepacking ist kein Ponyhof! Bei 23* und ☀️ kann ja Jede *r.
Meine erste echte Tour, damals nannte sich der Spaß noch Fahrradreisen, führte mich 1991 nach Irland.
Ihr seit ja mit Arschrakete und Hinterradtaschen gefahren. Würdet ihr einen Qualitativen Unterschied ausmachen? Mal vom Coolness Faktor abgesehen!
@ Canyon Shop in München: Ich würde im übrigen auch gern mit einem Bike aus eurem Portfolio kostenfrei einmal eine Tour fahren 😉 ich mach auch ein Foto von unterwegs…
Sehr ehrlicher Beitrag, sehr gut !
Genau die Tour bin ich vor 3 Wochen gefahren. Ebenfalls in zwei Tagen 🙏 schön die bekannten Wege zu sehen und bei den anstrengenden Stellen mit zu fühlen 😀
Den Klassiker München – Gardasee in unter 24h (inklusive Pausen). Das ist mein Einstieg in den Urlaub. Super um zu sich zu finden und abzuschalten. Im Dunkeln den Brenner runter und in einer Bar in Sterzing noch den letzten Café trinken bevor es durch die Nacht geht, ist ein Highlight….
Bin vor ein paar Wochen auch bei Regen und ~15° von München übern Brenner gefahren, absolute hölle.
Aber am nächsten Tag bei 30° in Südtirol im Biergarten gehockt 😃
München Bardolino 348 km in 19 Std mit dem Stahlrenner selbst 75 Jahre alt…ihr Schneeflöckchen
Sehr schönes Video, kurzweilig & perfekt geschnitten.Wars für euch Sportfahrer ein Abtörn mit Gepäck zu fahren? Mich nervts immer….. machs aber trotzdem, weil Radreise – Entschuldigung, bikepacking😂 – einfach geil is.
Sehr schönes Video, Jungs. Danke
Hat er tatsächlich bei 4:20 die Lasche des Gels einfach weggeworfen?
Vieles wiedererkannt und daher an einigen Stellen geschmunzelt. Ich/wir waren mit MTBs unterwegs und auch auf deutlich kürzeren Etappen, denn bei uns war es Urlaub und wir haben uns Zeit genommen. Das Erlebnis sollte bei Bikepacking Touren immer im Vordergrund stehen. Ich fahre zwar auch eine Tour im Jahr mit längeren Etappen (8 Tage je ca. 170 km), wobei ich das auch immer wieder genieße und viele Teile immer wieder erkenne – frei nach dem Motto "Ach, hier bin ich".
Stark!
warum fährt man bei diesem Sauwetter, so eine Tour ? Lg. Ernst
Schaut nach einer entspannten Tour aus. Ich mache das immer non Stop als von mir daheim 372 km 3.300 hm in 18 Stunden Fahrzeit und 12 Minuten Pausenzeit (wegen Regenjacke anziehen, rote Ampeln, Bahnübergänge). Aufgrund der großen Taschen an den Rädern dachte ich ihr schlaft draußen. 🚴
Bei dem Wetter, das müsste ihr nochmal bei Sonne machen 😀
Schön das Canyon mit Gepäckträger mal zu sehen! Danke dafür!
Bestes Format!
So soll es sein: Freiheit auf 2 Rädern! Bitte mehr davon!
Es geht wahrscheinlich jedem Rennradfahrer so dass er "von Haus aus" mehr Zug auf der Kette hat, als ein Bikepacker.
Aber was nicht ist, kann ja noch werden. So sieht man auch mehr von Orten der Region.
Hab ich mich verguckt, oder hat er die Ecke vom Gel in die Pampa fallen lassen? 🫣
Eine doppelte "Grenzerfahrung" – in jeder Hinsicht!