Drei Tage, eine Challenge: mal eben zum Bodensee und zurück. Schönstes Wetter, tolle Landschaften, interessante Städte… beste Zutaten für eine Traumtour. Nach zwei Bikepacking-Touren durch Schwarzwald und Odenwald nun in drei Etappen über die Schwäbische Alb nach Süden auf dem 2021er Hohenzoller Radweg nach Ludwigshafen, zurück auf dem Schwäbischen Alb Radweg. Das Zelt blieb zu Hause, weil Hotel einfach besser zu meinem Rhythmus passt (und der Camping-Funkte noch nicht so richtig übergesprungen ist).

Wer die Tour nachfahren möchte, findet die Tracks hier bei Komoot:
https://www.komoot.com/de-de/collection/1894488/-radreisen
0:00 Intro
1:11 Tag 1 – Herrenberg – Balingen – Tuttlingen
5:14 Tag 2 – Bodensee – Sigmaringen – Veringenstadt
9:35 Tag 3 – Meßkirch – Bad Urach – Stuttgart
14:13 Fazit

Detailinformationen zu den Highlights aus Wikipedia

moin und hallo Freunde des radwanderns Stan war mal wieder on tour in badenwürteberg das Wochenende um den 12 Oktober 2 versprach topwetter ideal für eine neue Herausforderung die Idee zu Tour entstand schon 2021 und sollte entlang der damaligen Führung des huhollanradwegs von Rottenburg am Necker bis Ludwigshafen und dann parallel dazu auf dem schwäbischer albradweg zurückführen später muss jemanden aufgefallen sein dass der hohzollanradweg nicht an der und zollandstadt schlechthin Sigmaringen vorbeiführt und so wurde die Wegführung der beiden Radwege angepasst statt parallel in Nordsüdrichtung kreuzten sich die beiden Wege nun bei burledingen ich bin aber die ursprüngliche Planung abgefahren um etwa drei gleich lange Etappen zu bekommen mit geeigneten Orten für die Übernachtung begann die Tour nicht in Stuttgart sondern in Herrenberg die erste Etappe führt über barlingen nach Tuttlingen die zweite über Ludwigshafen an Bodensee und Sigmaringen nach whingen Stadt und die dritte über badurach nach Stuttgart die gesamte Tour sollte 335 km lang sein und hatte ungefähr 3840 Höhenmeter mit der S-Bahn ging es früh morgens nach Herrenberg die Anfahrt mit dem Rad hatte ich mir auch erspart weil ich da schon ein paar mal gefahren bin und weil ich besonders vor der ersten Etappe entlang des Albtraufs in der Region der 10 1usender Respekt hatte um 9 Uhr bei frischen 8°ad fiel der stschuss und zunächst ging es durch das gou südlich des Schönbuchs vorbei an der Wurmlinger Kapelle die wir auf der neckertalradtour 2019 schon einmal besichtigt hatten nach Rottenburg am Necker im Gebiet um Rottenburg lebten bereits in der jungsteinzeitmenschen und die Römer haben hier etwa um das Jahr 100 nach Christus eine erste Siedlung angelegt besonders sehenswert ist hier der Dom St Martin aus dem 15 Jahrhundert hier schließ sich nun auch auf den hohen Zollern Radweg zunächst ging es ein Stück lang den neckerfluss aufwärts um dann in Bad Niederau nach Osten abzuknicken vorbei an der überregional bekannten Römerquelle und quer rüber Richtung alptrauf ein Highlight und eine klare Empfehlung für ein gesonderten Besuch das römische Freiluftmuseum villa rustica oberhalb von Hechingen dafür war natür jetzt keine Zeit in der Ferne grüßt bereits burghohens hollan echingen war der nächste Wegpunkt ich war zum ersten Mal in der Oberstadt und die Steigung dort hinauf hatte es durchaus in sich hier verließ ich die neue Streckenführung des hohen Zollern Radwegs und es ging Schnur straxs nach Süden nun endlich war ich auch am aldrauf angekommen ein Blick zurück auf die Burg hohen Zollern die majestätisch auf einem dem alptrau vorgelagerten 855 me hohen Zeugenberg trontt gegen 1 Uhr erreichte ich blingen die Kreisstadt des Zollern albkreises wo das zollernchloss zu einem kurzen Stopp einlud das Schloss geht zurück auf das 13 jahrhundert war Wohnsitz eines obervogts verfiel aber im Laufe der Zeit und wurde im 20 Jahrhundert aufwendig restauriert heute ist dort ein Museum eine Jugendherberge untergebracht die Mittagspause wollte ich allerdings noch nicht machen denn der nächste war potenziell noch besser geeignet am Stausee Schönberg war es dann soweit die Temperatur erreichte mit gut 28° hier maximum leider war die Gastronomie am See noch oder schonen geschlossen aber zumindestens eine Toilette und die Sitzgelegenheiten waren verfügbar also Zeit für das Mittagessen und einen frisch gebrühten Kaffee war doch gut den Campingkocher mitzunehmen gut gestärkt ging es nun an den Aufstieg zum Höhepunkt der Tour dem Lemberg mit 166 m die höchste Erhebung der schwäbischen Alp die letzten 500 m waren sehr steil mit reichlich losem groben Schotter unfahrbar für mich da war schieben angesagt und dann war auch noch der Aussichtsturm gesperrt aber die Aussicht bis zum Schwarzwald der Feldberg war gut zu erkennen war trotzdem klasse hier muss man auf jeden Fall noch mal hin der Rest der Etappe ging dann von einer 18% Rampe in gosheimal abgesehen gemütlich Backup bis zur Kreisstadt Tuttlingen welche ich um 17 Uhr erreichte tutlingen hat gut 37 000 Einwohner und ist bekannt als Welthauptstadt der Medizintechnik übernachtet wurde diesmal im Hotel zellplätze sind in diesem Teil des Landes dünn gesätt und so konnte ich das Gepäck stark reduzieren noch ein paar Daten zur Etappe die zurückgelegte Distanz betrug 106 km mit 1660 Höhenmeter Berg auf und 1500 m Berg ab die Fahrt dauerte 6 Stunden 20 Minuten was im Durchschnitt von 16,8 stundenkilm entspricht mit Pausen war ich gut 8 Stunden unterwegs Tag 2 begann mit einem Frühstück am Marktplatz das Hotel hatte leider kein Frühstück angeboten um 8 Uhr war ich startklar das Thermometer zeigte wieder 8° an aus der Stadt ging es gleich mal eine 15% Rampe hinauf aber der Blick auf die noch schlafende im Frühnebel liegende Stadt hat dafür entschädigt erstes Highlight der vido 862 m hoch belohnte den heftigen Anstieg gleich am Morgen mit einer fantastischen Aussicht auf die Bodenseeregion gegen 10:30 Uhr erreichte ich den Überlinger See und konnte die wunderbare Lichtstimmung genießen vom Steg aus war eine Vielzahl von Wasservögeln zu beobachten Zeit für einen Badestopp hatte ich nicht eingeplant es lagen ja noch 60 km und etliche Höhenmeter vor mir nächster Stopp war Ludwigshafen wo ich an der dortigen Marina eine Kleinigkeit zu mir nehmen konnte mein letzter Blick zurück auf den See und dann ging es auf dem hohen zollradweg wieder gen Norden an den schwackenreuter baggersehen ehemalige kiekuben sind verschiedene Lost Places zu sehen die sicher noch mehr interessante Fotomotive geboten hätten das Gebiet ist heute ein Naturschutzgebiet mit zahlreichen zum Teil vomus bedrohten Pflanzen und Tierarten unterwegs dann auch immer wieder besondere Anblicke wie die ca 20 silberreier auf einer Wiese bei unterbichtlingen zur Mittagspause gegen 1 Uhr erreichte ich Messkirch wo ich im Hofgarten des Schlosses die Treibstoffvorräte auffüllen konnte sehenswert hier die stadtvahrkirche St Martin aus dem Jahr 1526 mit einer rockcorarstattung aus dem 18 Jahrhundert das Schloss der Grafen von Zimmern aus dem 16 Jahrhundert sowie die vielen alten Häuser in der Altstadt auch die schwbischallemanische Fasnet wird hier gefeiert nach einem kurzen Stopp am Kloster in zckhofen ging es weiter ins Donautal das Sperrwerk mit seiner Fischtreppe ist uns wohl bekannt hier sind hier schon 2009 mal im Kanu Kanal hinab Richtung Sigmaringen gerutscht aufregende Sache das Sigmaringen selbst ist natürlich auch immer einen Stopp wert diesmal konnte ich einen Blick in die Schlosskirche werfen und auch für ein Eis war Zeit schließlich waren es jetzt nur noch 12 km bis zur Unterkunft und es war es 3 Uhr das letzte Stück der Tagesetappe verlief wunderschön im til der lauchat ein etwa 60 K langer Zufluss der Donau gegen 25 Uhr erreichte ich dann wingenstadt und das war gut so denn die Küche im Gasthaus hatte nur bis fünf offen die Unterkunft war okay sehr nette wirzleute es lieg direkt neben dem Rathaus gebaut 1415 und somit ältestes Rathaus von hohen Zoll das Besondere an weringenstadt ist nämlich dass es auf dem Stadtgebiet 34 Höhlen gibt von denen 15 als Naturdenkmäler geschützt sind besonders erwähnenswert und deshalb auch von mir besucht die göpfelsteinhöhle die mühlberghöhle und die nikolausöhle zahlreiche Funde in diesen Höhlen die auf den Zeitraum von 100.000 bis 60.000 vor Christus datiert werden konnten dokumentieren das Leben zu jener Zeit die Daten zur Etape die Distanz betrug 102 km mit 1200 Höhenmetern Berg auf und 1240 bergab die Fahrt dauerte 5 dreiviertel Stunden was einem Durchschnitt von knpp 18 km/h entspricht mit Pausen war ich gut 8 Stunden und 15 Minuten unterwegs Tag 3 startete wieder um 8 Uhr in der Früh das ist der Vorteil vom Hotel gegenüber dem Zeltplatz man schmeißt alles in die Tasche und los geht’s Zelt wäre auch in anderer Hinsicht herausfordernd gewesen das Thermometer zeigte gerade mal 3° über Null an das hatte ich so nicht auf dem Schirm die ersten Kilometer waren recht frisch an den Waden eine lange Hose hatte ich nicht dabei dafür war die Lichtstimmung im lauchradtal wieder einmalig weiter ging es jetzt auf dem schwäbischeer Alp Radweg ich fahre gerne auf diesen Radwegen Streckenführung und Fahrbarkeit sind da meist sehr gut und man ist vor zugewachsenen Waldwegen sicher auf die kommod ein gerne schickt bzw die man selbsttirrtümlich mit einbaut vorbei ging es an Maria Berg mit seinem imposanten benediktinerinenkloster das auf das 13 jahrhundert zurückgeht und in dem heute eine Einrichtung der Jugend und Behindertenhilfe im diakonischen Berg untergebracht ist auch sehr sehenswert ist die Altstadt von Trochtelfingen einem Ort mit gut 6000 Einwohnern einem imposanten Geschützturm einem Schloss aus dem Jahre 1450 und zahlreichen Fachwerkhäusern im Tal der großen lau angekommen vorbei an der Quelle im Kloster Offenhausen ging es dann beim Gestüt Marbach nördlich weiter zum Schloss grafenck ursprünglich ein Jagdschloss der Herzöge von Würtemberg um 1770 zum barockenschloss umgebaut die dunkle Vergangenheit des Ortes eine Tötungsanstalt der Nazis in der 1940 über 10 000 Menschen getötet und verbrannt wurden ist hier mit einer gedenkst und einem Dokumentationszentrum aufgearbeitet heute ist das Schloss grafeneeg eine Einrichtung der Behinderten Hilfe und Sozialpsychiatrie nach einem kurzen stöpp in Münsingen auch hier sind zahlreiche Fachwerkhäuser zu bestauen ging die Fahrt weiter mit einem Abstecher auf das ehemalige truppenübungsgelände mittendrin stehen noch zwei Gebäude des ehemaligen Ortes gran die Stephanuskirche wurde Ende des 11 jahrhunderts gebaut der spätgtische Chor stammt aus dem Jahre 1522 im alten Schulhaus befindet sich ein Museum für Lokalgeschichte und eine Wirtschaft gruor wurde bereits 1095 erwähnt zu Beginn des Zweiten Weltkrieges wurde die 665 Einwohner Zwangs umgesiedelt weil der Ort dem Gebiet des Truppenübungsplatzes zugeordnet wurde danach diente das Dorf als Kulisse für Häuserkampf Übungen und wurde dann im Verfall preisgegeben nach Auflösung des Truppenübungsplatzes 2006 wurde das Dorf wieder öffentlich zugänglich gemacht bzw was davon übrig blieb nach Verlassen des Truppenübungsplatzes führte der schwärbische albradweg nun durch das wildromantische ärmstal vorbei an bewaldeten Hügeln in den Farben eines Indian Summers nach badurach einer weiteren Perle auf der Alp und Ausgangspunkt einer Vielzahl von Premium Wanderwegen die ich auf komod in einer Collection gesammelt habe die Temperatur war mittlerweile auf 25° gestiegen ein Plus von über 20° innerhalb von 5 Stunden es wurde Zeit für den letzten großen Anstieg der Tour noch einmal 250 Höhenmeter bis erkenbrechtsweiler unterwegs ein schmanal für alle Freunde der onomie ein Planetenweg mit maßstabsgerechten Modellen des Sonnensystems mein letzter Blick auf die Burg Tech dort oben war ich erst im September 23 beim Trippel hohen neufen Breidenstein Tech und dann ging der endspur über Nürtingen durch den sauhak und entlang der Kirsch und dem Necker bis nach Hause die letzte Etappe hat es noch mal in sich laut garmen betrug die die Distanz 128 km mit 1100 Höhenmeter Berg auf und 1470 Berg ab die Fahrt dauerte 6 Stunden 20 was einem Durchschnitt von 20 kmh entspricht Pausen war ich knapp 8 Stunden unterwegs ein fzit kurz gesagt wieder mal eine Traumtour atemberaubende Landschaften tolle Städte speziell die Alp zieht einen in ihren Bann die insgesamt 335 km und 3800 Höhenmeter waren gut auch ohne Motor zu bewältigen mal vom Lemberg abgesehen da hätte ich mir eine Schiebehilfe gewünscht wie immer ist die Tour auf Komo zu finden in meinen collections soweit der Reisebericht von meiner dreitage Tour mit dem gravel Bike zum Bodensee und wieder zurück wenn es euch gefallen hat würde ich mich über einen Like freuen danke fürs zuschauen und bis denne ST on tour

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