230 Kilometer, 2 Tage, 1 Zelt und ganz viel Freiheit.
Einmal rund um den Balaton – das klingt nach Urlaub, Sonne und Strand. Doch für mich wurde es zu einem ganz besonderen Solo-Abenteuer: Mein erstes richtiges Bikepacking-Erlebnis – allein mit dem Gravelbike, Isomatte, Schlafsack und einem Hauch Nervosität im Gepäck.

Los ging’s früh morgens auf den perfekten Radwegen rund um den Plattensee. Rechts das Wasser, links sanfte Hügel, dazwischen kleine Dörfer, Felder und Weingärten. Ich hatte keine Ahnung, wie sich 230 Kilometer wirklich anfühlen würden – aber ich wollte es einfach probieren.

Nach etwa 120 km suchte ich mir einen versteckten Platz direkt am See. Die Sonne verschwand langsam hinter dem Horizont, und es war dieser magische Moment, der zeigt, warum man solche Touren macht: totale Ruhe, ein warmer Tee aus dem Kocher, und das leise Plätschern des Balaton als Einschlafhilfe.

Der zweite Tag begann mit kaltem Wind, aber auch mit Vorfreude. Am Nordufer wird es hügeliger, wilder – und noch schöner. Die letzten Kilometer waren hart, aber ich hatte ständig dieses Grinsen im Gesicht. Ich habe mich verloren, wiedergefunden, geflucht, gelacht – und jede Sekunde genossen.

Wenn du selbst mit dem Gedanken spielst, mal alleine loszufahren: Tu es. Diese Tour war für mich mehr als nur eine sportliche Leistung – es war ein Stück Freiheit, das bleibt.

30° staubige Wege und 230 km rund um den Plattenssee Mit Zelt Schlafsack und Gravel Bike ging es ganz alleine durch Sonne Hitze und unglaubliche Landschaften Willst du wissen wie es ausgegangen ist Dann schau jetzt das ganze Video auf meinem Kanal

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