Was lässt sich aus der Vuelta Femenina 2025 mitnehmen? Ich blicke auf starke Teams, überraschende Performances und spannende Entwicklungen im Frauenradsport – und ziehe 5 zentrale Lehren für die Zukunft.

#VueltaFemenina #Frauenradsport #Cycling #TDFF #FDJSUEZ #SDWorx #MarianneVos #DemiVollering #AnnavanderBreggen #MarlenReusser

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Zu meinem Artikel über Monica Trinca Colonel: https://luukssportblog.wordpress.com/2025/05/10/monica-trinca-colonel-erst-durchs-raster-gefallen-jetzt-weltklasse/

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Während der Giroitalia der Männer aktuell läuft, haben die Frauen die erste große Landesrundfahrt ihres Kalenders bereits hinter sich gebracht. Die Velta feminina ist gestern zu Ende gegangen und wir schauen uns mal fünf Dinge an, die wir aus dem Rennen mitnehmen können. Zum Anfang schauen wir mal auf FDJ Sues. Die haben in Person von Demy Wollering die Velta gewonnen und durften damit sehr sehr zufrieden sein. Denn nachdem ja in der Klassiker Saison so einige Dinge nicht nach Planen liefen, war Demy Wollering hier stark und souverän, hat beide Bergankünfte als Solistin gewonnen und damit zum zweiten Mal in Folge die Welta für sich entschieden. Das Team hatte die komplette Woche alles im Griff und anders als bei manchem Klassiker hatte man irgendwie nie einen richtigen Zweifel daran, dass der Sieg nur über Demy Wollering geht. Jet Labus hat als Nummer 2 eine gute Rundfahrt gezeigt, ist am Ende noch in die Top 5 gefahren. Ivita Music hat auf der letzten Etappe gezeigt, dass sie auch eine starke dritte Option sein kann. war sehr angriffslustig, ist am Ende auch noch in die Top 10 gefahren. Dazu Vitora Guazini, die als Bodyguard quasi ihr Team durch die Etappen geführt hat. Auch eine starke Leistung von ihr. Als zweites möchte ich über Marlin Reuser sprechen. Bei Movies da hatte man ja nach dem Karriereende der großen Animag von Fleuten so ein bisschen eine Lücke auf der GC Position. Jetzt hat man für diese Saison mal den Reußer aus der Schweiz verpflichtet. Sie kam von SD Works und sollte diese Lücke so ein bisschen schließen. Sie war vor allem als starke Klassiker Fahrerin und Zeitfahrerin bekannt, soll jetzt aber bei Movie Star auf allen drei großen Landesrundfahrten das G anpeilen. Bei SD-Works hat sie immer wieder gute GC Performances gezeigt, aber noch nicht bei den ganz ganz ganz großen Rennen. Und da war jetzt natürlich die Frage, wie replizierbar ist das Ganze? Ich denke Platz 2, das kann man mittlerweile festhalten, bei der Valener Anfang des Jahres war absolut kein Ausrutscher. Sie war hier klar die zweitbeste Fahrerin bei den Bergetappen. Der Start war ja nicht optimal. Es gab ja dieses große Chaos beim Mannschaftszeitfahren, wo einige Fahrerinnen zu spät zum Start erschienen sind. Das lief nicht ideal für Movie da. Trotzdem wird sie am Ende klar zweite in der Gesamtwertung mit Liane Lippard und Marin Meering. Auch noch zwei solide Performances. ihrer Teamkolleginnen, die auch bei den anderen großen Rundfahrten sie unterstützen werden. Und auch ohne Einzelzeitfahren scheint sie absolut konkurrenzfähig in den großen Rennen. Sie hat sich hier bewiesen und dürfte endgültig den Sprung zur GC Fahrerin geschafft haben und das ist auch für Movie Star wichtig. Etwas durchwachsen dürfte das Fazit bei S-WX Protime ausfallen. Sie haben allgemeine gute Wel dahingelegt, aber waren auf jeden Fall nicht das dominante Team früherer Tage, was man auch in anderen Rennen sieht. Femkeitze konnte auf der dritten Etappe mit dem Etappensieg und dem roten Trikot überraschen. Extrem starke Sprintperformance der jungen Niederländerin, die so ein bisschen ein Wiebesklon zu sein scheint auch recht breit und kräftig gebaut, powervoll und eben nicht nur eine reine Sprinterin, sondern kann auch den einen oder anderen Anstieg überleben. Auf Etappe 4 haben wir dann Vintage Anna Thunderbregen gesehen. Als Solistin konnte sie sich da durchsetzen und eine erste Duftmarke setzen. Das konnte sie nicht zu 100% bestätigen. Sie ist zwar wieder absolut konkurrenzfähig auch im GC, was sehr beeindruckend ist nach ihrer langen Pause und nun ihrer Rückkehr in den Profiratsport. Allerdings hat mir die taktische Leistung von ihr nicht so ganz gefallen oder hat bei mir Fragen hinterlassen auf der Schlussetappe. Im Schlussanstieg ist sie, nachdem die Helferinnen verbraucht waren, den kompletten Anstieg von vorne gefahren und das, obwohl sie ja hätte Zeit gut machen müssen, am Ende hat Demy Wollering sie attackiert, die Etappe gewonnen und auch noch mal in Reuser, die eine Sekunde hinter ihr lag vor der Etappe, konnte sie noch abschütteln und damit Anderfanderbrecken in Anführungsstrichen nur die dritte. Also will man die Miiwolering und auch andere schlagen, muss man sich da taktisch vielleicht was anderes, was aggressiveres überlegen. Aber trotzdem eine gute Leistung natürlich zwei Etappensieg und plus 3 im GC, da kann man jetzt nicht viel mehr erwarten. Trotzdem wird man hier von zwei ehemaligen SWKS Fahrerinnen geschlagen. Damit dürfte man natürlich unzufrieden sein und es bleibt spannend zu sehen, ob Verbregen da noch einen weiteren Schritt machen kann oder ob sie einfach wahnsinnig starke Wattzahlen am Berg treten kann. aber nicht mehr so richtig die angriffslustige attackierende Fahrerin an Berankünften ist, sondern eher dann wie auf Etappe 4 mit Soloetaken Attacken versucht Zeit rauszufallen. Beim Blick auf die Top 10 erkennt man, dass auch eine neue Generation von Fahrern in der zweiten Reihe sich formiert. Nicht alle sind super jung, aber trotzdem sehr, sehr spannend und entwickeln sich in den letzten Jahren sehr gut. Da ist zum einen Cedrin Kerbaul vierte jetzt geworden mit einer Career Performance ihr bestes GC Ergebnis. Davor war Platz 6 bei der Tour de France F, also bei einer Grand Tour und jetzt eben viert beste. Hat lange mitgehalten auf der letzten Etappe, musste dann allerdings doch loslassen. Trotzdem souverän Platz 4 geholt, die 23-jährige definitiv eine, die man für den Rest des Jahres auch auf dem Zettel haben muss. Nie Fischer Black ist die nächste, die einen Entwicklungsschritt gemacht zu haben scheint. Platz 6 jetzt bei der Velta ist ihr bestes Ergebnis bei einer großen Landesrundfahrt. Die 24-jährige kann man so als reine Kletterin sehen. Sehr leicht gebaut, nicht besonders groß. Hat dann eine gute Leistung gezeigt für Lidl Trek und dürfte damit auch sehr zufrieden sein. Die dritte im Bunde, die ich hervorhegeben möchte, ist Monika Trinker Kolonel. die ist zwar schon 25, ist allerdings erst seit 2 Jahren oder jetzt in ihrem zweiten Jahr zurück im Profizirkus, ist womöglich die Aufsteigerin der Saison. Über sie habe ich auch gestern einen Artikel auf meinem Blog verfasst, den findet ihr in der Videobeschreibung. Sie ist jetzt siebte geworden, auch eine starke Leistung, wurde als fünftletzte abgehängt, konnte dann Labus und Fischer Black nicht mehr folgen, würde am Ende siebte in der Gesamtwertung. auch da eine starke Leistung und zum Abschluss Ninke Winkel vom Team Picknick Post, die jüngste hier im Bunde mit 20 Jahren, hat ihr großes Potenzial nochmals unterstrichen. Den ersten ist sie aufgefallen, vermutlich letztes Jahr bei der Tod, wo sie zweite am Belanga Hill wurde, jetzt ist sie neunte geworden auf der Schlussetappe und damit auch neunte in der Gesamtwertung. die beste junge Fahrerin unter 23 und das war definitiv der nächste Schritt in ihrer stetigen Entwicklung der letzten Jahre. Auf die können wir auch sehr sehr gespannt sein. Soll heißen, hinter den ganz großen Namen entwickelt sich auf jeden Fall eine spannende neue Generation, habe ich es jetzt mal genannt von Fahrerinnen, auf die wir uns in den nächsten Jahren noch freuen dürfen. Und zum Abschluss noch der Blick auf Wisma Lisebike. Die sehe ich auch eher so durchwachsen bei dieser Velta. Zwei Etappensiege von Marianne Woss und das grüne Trikot am Ende. Damit wird man auf jeden Fall sehr, sehr zufrieden sein. Untermauert auch ihren Goat Status im Radsportzirkus. weiterhin einfach brutal konstant, immer vorne dabei und auch weiterhin eine absolute Siegfahrerin. Äh, der zweite Sieg, den hat sie auch einer Nachwuchsfahrerin zu verdanken. Immoin Wolf aus den USA, 19 Jahre jung, letztes Jahr noch bei den Juniorinnen unterwegs. Jetzt hier eine richtig, richtig starke Vorarbeit für den zweiten Etappensieg von Marianne Woss. Starkes Rennen von ihr und das macht auf jeden Fall Hoffnung für Wismalise Bike. Was allerdings nicht so gut lief, ist die GC Frage, denn wir haben weiterhin keine Antwort darauf erhalten, ob Paulin Feron Provau, die ehemalige Weltmeisterin, auch um die großen Rundfahrtsiege mitfahren kann. Par hat sie ja gewonnen, sie hat aber auch angekündigt, sie will irgendwann mal um Tour de France Fam Siege mitfahren. Hier konnte sie definitiv nicht in Bestform antreten. Es gab einen unerwarteten Zeitverlust auf Etappe 4 und Etappe 5 ist sie dann gar nicht erst gestartet. Also, da gibt’s weiter Fragezeichen. Wir haben sie nicht am Berg gegen die besten fahren sehen und da bin ich weiter etwas ratlos, was wir denn von ihr in diesem, aber auch in den nächsten Jahren erwarten können. Gut, wiederum für Vismal Lise Bike war dann Marion Bunel. Die Französin konnte bei den beiden Bergetappen mit Platz 7 und 9 doch ordentlich in die Bresche treten. Ist aber nach Zeitverlust auf Etappe 3 im Gesamtklassement nicht in die Top 20 gefahren. Damit wird man also nicht ganz zufrieden sein. Trotzdem haben wir wieder in einem Team mit Mix aus jung und alt gute Ansätze gesehen. Marianne Woss hat geliefert, Imigon Wolf war stark. Marion B auch mit zwei starken Bergetappen. Dahinter muss man dann eben gucken, wohin es für Paulin Feron Priveau geht. Es ist auf jeden Fall ein interessantes Team, man diese Bike und das haben sie hier wieder gezeigt. Das waren also meine fünf Erkenntnisse aus der Veta Feminina. Schreibt mir doch gerne in die Kommentare, wie ihr die einzelnen Punkte, die ich aufgezählt habe, sehen und ob ich vielleicht was vergessen habe. und dann sehen wir uns Montag in einer Woche wieder zum nächsten Video.

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