#Radreise #Rheinradweg #Bikepacking
Willkommen in der Radreise-Saison 2025!
Wir starten Anfang April mit einer kleinen 3-Tagestour am Rhein entlang auf der Eurovelo 15 von Karlsruhe nach Mainz.
Unsere Etappenziele sind dabei die beiden Kaiserdome in Speyer und Worms.
Wir genießen das frische Radeln im Frühling und jeden Tag wird es ein bissel wärmer.
Leider hat’s uns die Farbprofil-Einstellungen der DJI Action Kamera vor dem Start unbemerkt verhagelt und somit gibt’s diesmal stellenweise etwas überbelichtete Szenen – sorry. Wir hoffen, es gefällt euch trotzdem 🙂
[Musik] Hallo diesen Frühling aus Karlsruhe. Wir machen eine neue Tour. Diesmal wollen wir den Reheintalradweg von Karlsruhe aus über Speier Worms nach Mainz fahren. Drei Tage vor Frühlingsradeln im Rheintal. Es ist ziemlich kalt und wir sind aber trotzdem frohen und Mutes, dass wir diese Tour schön machen können und euch mal wieder was von unserer Radfahrerei berichten können. Auf geht’s. [Musik] ตุ๊บ nach Mainz. Auf geht. Ja. [Applaus] [Musik] [Applaus] [Musik] Der Schlossgartenpier beginnt gleich auf der Rückseite. Die ersten Leute sind auch schon da. Weite Parkwiesen, schöne große Schattenbäume und im Sommer ist hier mächtig was los. Es gibt auch einen kleinen See, der ist aber nur zur Zier und nicht zum Baden da. So, und wir beide fahren jetzt geradeaus auf eine der ganz langen Straßen, die vom Schlossgarten aus nach Norden führen, um dann irgendwann an den Reihenzukommen. Ja, wenn man hier von Katzruh aus nach Norden fährt, da gibt es so radial vom Schloss aus mehrere große ewig lange Straßen, teilweise bis zu 20 km lang. Ja, das hat der Markraf Karl von Barten hier so angelegt und die sind toll, weil der Hartwald bis ans Stadtzentrum rangeht. Ja. Und man ist dann hier von der Stadtmittte 500 m und man ist im Wald. Schön ist es hier zu radeln durch den Hartwald. Schon etliche Kilometer hier nördlich von Karlsruhe geht jetzt über den Finskanal, der den Hartwald so ein bisschen nach Norden begrenzt und wir fahren geradeaus dieses kleine Wegchen. Ja, für uns geht’s weiter nach Leopoldshafen Eckenstein und von dort an die Reihenfähre. Hier in Egenstein Leopoldshafen sind noch viele alte Häuser. Ist Heimatmuseum ist es okay. Und wir fahren jetzt runter in die Reihnauen und zunächst mal zur Reheinfähre Leopoldshafen. Und da überlegen wir dann, ob wir die Reheinfäre auf die linksreinische Seite nehmen oder ob wir die Eurovelo 15 Variante fahren, die auf der rechtsreinischen Seite Richtung Speier geht. Wunderschön ist, dass hier gerade alle Bäume in Blüte sind. So ein richtig schöner Vorfrühlingstag. Da macht auch nichts, wenn der etwas frische Ostwind noch hier drüber weht und es ein bisschen auskühlt. Zum Fahren, ist es schon wunderbar und die Reihenebene ist dafür immer sehr gut geeignet. Hier haben wir jetzt die Reinfähre Leimersheim. Das ist eine von den beiden rund um Karlsruhe. Die hier ist im Norden. So 15 km nördlich. Ja, die Entscheidung ist gefallen, ne? Die Entscheidung ist gefallen. Fahren rechtsreinisch. Wir fahren rechtsreinisch weiter auf der Eurovelo 15, dem Rheintalweg, der hier an beiden Seiten des Rheinufers geht und freuen uns auf hoffentlich nicht allzu viel Gegenwind. Ja, es wird schon gut entgegen. Ja. So, die ersten Wohnmobile haben wir hinter uns gelassen hier am Rhein. Es geht schon los. Die neue Saison beginnt trotz Niedriger. Schaut mal hier, wie das hier aussieht am Altrein. Ganz wenig Wasser nur drin und auch hier das Hauptgewässer vom Rhein. Komplett niedrig Wasser. Sieht man eigentlich sonst nur im Spätsommer, wenn es richtig trocken war im Sommer. เฮ [Musik] [Musik] Schön mit dieser Pappelallee hier, ne? Das ist cool. Mittlerweile haben wir schon fast 1 Uhr und der erste Hunger meldet sich. Wir sind gut ausgestattet und suchen uns jetzt hier ein Rastplätzchen. So, also direkt am Wasser ist es jetzt doch nichts geworden, weil da ist es einfach noch zu windig und zu kalt. Aber jetzt ist hier Festparzeit. Inselrott heißt das Ding hier, ne? Ja, so 25 km sind wir erst gefahren, aber egal. Es sind ja heute nur 60. Tut gut, ne? Ja. endlich draußen fahren. In diesem Sinne, Bonetit. Guten Appetit. [Musik] Das ist richtig schön hier durch die Flussauen zu radeln und der Frühling, der jetzt voll loslegt, alles ist in schönem hellen Grün und wir sind mal wieder allein unterwegs. Das ist einfach mega cool und macht sowas von Spaß. [Musik] [Musik] Ja, was gibt’s hier noch zu sagen zu dem Weg? Also, man muss sich drauf einrichten, wenn man mit Kettenantrieb fährt, dass die ganze Angelegenheit ziemlich staubig wird. Äh ist jetzt, glaube ich, noch auch so etliche Kilometer weiter auf dem Hochwasserdamm hier, ne? Und der ist halt so leicht geschottert, man kann super drauf fahren, aber könnte sein, dass wir dann auch schon nach drei Tagen mal so ein Kettenservice machen müssen, wenn wir die Runde durch haben, weil so drei Tage lang auf Schotterwegen fahren ist das sieht man dann schon am Rad. Da wende ich mich dann vertrauensvoll an den Kettenservice Menschen meines Herzens. Wir haben uns das erste Mal in unserer Radreisezeit granatenmäßig verfahren, weil wir gelabert haben und ähm die Abfahrt verpasst haben. Jetzt müssen wir hier bei Philipsburg uns ein komplett neuen Weg suchen, weil zurückzufahren ist ewig weit und es gibt auch keine Verbindung, weil hier immer wieder so Kanäle sind, aber auch schöne Badesehen. Bloß zu baden ist es noch zu frisch. Da steht’s. Tour des Spargel. Speier 16 km. Ich glaube, wir haben fast unseren Track wieder gefunden. Jetzt müssen wir noch so ein bisschen da um Philipsburg drumrum und dann kommen wir wieder an den Reihen auf unsere Spur Richtung Speier. Ja, war jetzt auch okay so drum rumzufahren. Okay. Ja, genau. Kann man mal machen. Also immer nur so Hochwasserdamm, das wird tatsächlich so ein bisschen langweilig auch. Ja. Und staubig. Ja. Gut, fahren wir weiter. Fahren wir weiter. Fahren wir weiter. Nach dieser wunderschönen Kaffeepause im Edk Markt geht’s jetzt auf die letzten 12 km nach Speier. Wir haben unseren Track wieder gefunden nach etwas längerer Umfahrung. Der ist auch asphaltiert jetzt hier. Das ist sehr gut. Dann fahren wir mal jetzt das letzte Stück bis nach Speier. [Musik] Und jetzt sind wir wieder am rein. Hey, guck mal, da drüben ist ein richtiger Strand. Wow, Cool. [Musik] So, langsam nähern wir uns der Stadt Speier am Rhein. Ganz im Hintergrund kann man schon den tollen großen Turm sehen, zumindest wir hier. Dieser Ouferweg ist jetzt mal wieder ein bisschen hoppeliger. Ist aber auch okay. Mittlerweile sind wir bei 55 km. Passt auch. Wir überqueren Reihen gegenüber von uns der DM von Speier. Unten drunter ein riesen Sandstrand, der glaube ich auch nicht normal ist. Ja, und schon sind wir fast am Altstadtrand. Hier links ist das historische Museum. Seit Jahrzehnten weit über Speier hinaus, bekannt durch seine hochkarätigen geschichtlichen Ausstellungen. Jetzt geht’s noch ein bisschen aufwärts und schon ist man am Platz vom Speirerdom. Die Stadt geht in ihrer Geschichte auch wieder zurück, bis auf die Römer, die hier die erste Siedlung am Rhein errichteten. Doch erst viel später im Heiligen römischen Reich wurde sie durch den Dom zur bedeutendsten Stadt mit Wohnstand und Reichtum. Im Felsischen Erbfolgekrieg komplett niedergebrannt, wurde Speier danach die Hauptstadt der bayerischen Rheinpfals. Glück hatte die Stadt im Zweiten Weltkrieg. Da gab es kaum größere Schäden und so gibt’s hier eine der schönsten Altstädte in der Region und eben diesen riesigen wunderbaren Kaiserdom, der seit fast 1000 Jahren hier existiert. Er ist der größte erhaltene romanische Kirchenbau der Welt und gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Jetzt sind wir am Dom von Speer angekommen. Der Wind hat uns bisschen schwer gemacht, aber es war okay, ne? War okay. Ja, zwischendrin war es mal C, aber der Kaffee war dann super. Der Kaffee war gut. Der hat die letzten 12 km noch mal geholfen. Und dann gucken wir mal, wo unsere Unterkunst ist, ne? Ja. Ja, genau. Sehr schön. Für heute kehren wir dem stattlichen Dom noch den Rücken und erlauben uns durch die Magistrale die Maximilianstraße in die Altstadt einzutauchen. Was für eine wunderbare Stimmung zum Nachmittag. Die Caféses sind gut besucht und die Sonne steht schon fast hinterm Altpörtel, dem großen Stadturm und Tor im Westen. Einmal unten am Turm mit den beiden Uhren durch. am Speichererschuh vorbei und ja, gleich wieder zu weit geradelt. Unsere Unterkunft ist doch schon da vorne gewesen. Wir sind da. 60 km. Schöne Etappe, [Musik] Feierabend. Sieht gut aus, oder? Ja, hier ist der richtige Eingang. Das sieht doch toll aus. Ja. Hallo und guten Morgen direkt vom Dom zu Speier. Wir sind schon unterwegs. Wir schauen jetzt mal noch kurz in den Dom rein und dann geht’s weiter heute nach Warms. Warms. Genau. Weiter am Rhein an der Reintal Radwegstrecke. Das ist wieder so Uferfahren. Da sind wir mal gespannt, ob es auch wieder so staubig wird wie gestern, ne? Ja, wahrscheinlich schon. Der Wind ist ein bisschen weniger heute und Sonne ist gut, aber es ist immer noch frisch und kalt. Aber wir haben ja auch erst Frühling. Der Speirer Dombau wurde um 1030 vom salischen Herrscher Konrad dem II begonnen. Er wollte damals die größte Kirche ihrer Zeit bauen, was seinem Herrschaftsanspruch als Kaiser des römischen Reiches untermauen sollte. Als er dann schon 1039 im Dom begraben wurde, war dieser aber noch eine Baustelle. Erst 30 Jahre später erfolgte die erste Einweihung, doch es folgte eine Umgestaltung nach der anderen. Das Mittelschiff erhielt ein Gewölbe, das größte sei der Antike und auch die Türme wurden neu und höher ausgeführt. Im Jahr 1106 stand der Dom dann endlich vollendet und es war die damals längste Kirche der Welt. Heute ist der Speiererdad nach der Kathedrale von Klun, also dort, wo wir mal den Eisenbahnradweg in Burgund geradet sind, die größte romanische Kirche überhaupt. Immer wieder wurde der Dom von Brentenheim gesucht. Am schlimmsten war es 1689, als im Felszischen Erbfolgekrieg die Truppen Ludwigs des 14. die Kurpfals und Speier systematisch verwüsteten. Bis ins 18. Jahrhundert immer wieder aufgebaut und wieder zerstört, sollte der Bau tatsächlich Anfang des 19. Jahrhundert sogar ganz abgerissen und als Steinbruch verwendet werden. Kaum zu glauben, aber das passierte im Laufe von Jahrhunderten ganz vielen Bauwerken. Klar ist ja auch verlockend, wenn unmengen von behauenen Steinen zum Stadt und Festungsbau einfach so herumliegen. Der Minzer Bischof Kolmar hat das damals aber verhindert und so können wir den Turm heute noch bestaunen. Und krass, etwa eine Million Euro werden jährlich für die Instandhaltung benötigt. In der Krypta, dem Gewölbek des Doms, sind vier Kaiser, drei Kaiserinnen und Könige begraben. Der Dom ist damit die bedeutendste Grablege des Mittelalters auf deutschem Boden. Wir haben wieder einmal das Glück, dass gerade zwei Schulklassen dort hineingehen und verzichten diesmal auf den Besuch dort [Musik] unten. Ja, guten Morgen, Al. Du bist ja hier auch in Speier. Das finden wir ja toll. Magst du mit uns mitfahren? Ja, wir f dich mit. Das ist sehr schön. [Musik] So, für uns geht’s jetzt weiter. Erstmal runter an den Reihen. Müssen wir mal gucken, wo wir das finden und dann am Rein weiter nach Norden. So, jetzt sind wir schon fast wieder am Reihen dran, ne? Ja, hier direkt hinter dem Deich fließt er rein und dann gucken wir mal, wann wir da auch mal wieder was von dem sehen. Also fahren wir auf zur Wie hieß sie? Leberwurstinsel. Leberwurstinsel. Leberwurstinsel. Sachen gibt’s hier im Ländle. Das ist total verrückt. Sind noch nichtmer im Ländle. A stimmt. [Musik] [Musik] Das ist jetzt heute so eine richtig schöne echte Frühjahrstour, so wie man sich es wünscht. Milde Temperaturen und herrlich. [Musik] [Musik] Ja, vom rein sieht man im Moment gar nicht so viel. Jetzt geht’s hier wieder mal durch die Auenwälder. Wir sind schon südlich von Mannheim und genießen die Fahrt wieder auf einem ruhigeren Stück Radweg. Das tut sehr gut. [Musik] Es ist mal wieder soweit. Wir suchen irgendwo westlich von Ludwigshafen in so einem Naturschutzgebiet nach einem kleinen Picknickplatz. Das Problem ist, dass hier sieht zwar gar nicht so aus, aber der Grundwasserspiegel ist hier sehr hoch und hier ist alles irgendwie sumpfig drumrum neben den Wegen. Jetzt hoffen wir mal, dass wir da so ein Hütchen finden, wo es was gibt. Ach, na, kaum spricht man es aus. Perfekt. Das war eine gute Idee von dir abzuzweigen. Nicht drauflegen. Hier machen wir Pause oder? Das ist perfekt für uns. Na, Pause. So, das ist der Schlemmertisch, der Genussradler. Gut gestärkt geht’s weiter. Wir fahren jetzt noch ein bisschen durch diese Auenlandschaft hier in diesem Park westlich von Ludwigshafen und gucken dann mal, dass wir wieder ins Reinufer kommen. Irgendwo dabei hinter Okersheim hinter der BSF geht’s dann wieder ans Rheinufer und unseren normalen Weg weiter. Das ist der Sumpf hier mit den Alligatoren. Mal. Hoffentlich kommen die nicht noch. Uhu. Ich mag nämlich keine Alligatoren. Ja, krass. Hier wird also am Anfang April schon bewässert, weil es so trocken ist. Schon wieder verfahren. Diese Tour ist unter einem speziellen Vorzeichen, aber für uns ist es gut, weil das passiert immer, wenn wir uns gut unterhalten und es uns gefällt. Ja, wenn wir ganz entspannt sind und einfach nur losradeln. Ja, so muss es sein. Die BS1 haben wir jetzt hinter uns gelassen, einmal drum rum gefahren und sind tatsächlich jetzt wieder, wie heißt der? Vater rein habe ich auch mal irgendwo gelesen. Der ist da oben unten irgendwo da hinterm Dam und dieser wunderschöne asphaltierte Weg im Gegensatz zu gestern. bringt uns jetzt weiter nach Norden Richtung Warms, wo wir heute dann diese Tagesetappe beenden. Wunderbar zu fahren hier. Und ihr seht es, kurze Ärmel. Frühling ist da. Hurra! Chill, chill, chill, chill! เฮ [Musik] [Musik] [Musik] Wir sind am Starttrand von Warms angekommen. Wow, das ist also der Warmser Kaiserdom. Spannendes Gebäude hier, zu ganz aus Buntandstein gebaut. So, da ist er. Der Dom zu warms. Wir haben es geschafft. Wieder mal irgendwie, ich glaube 55 km haben wir heute. Passt sehr gut. Da gehen wir jetzt auch noch mal rein und schauen uns den auch noch an. Der Wormser Dom St Peter steht auf dem Areal des ehemaligen römischen Forums, dem höchsten Punkt der Stadt, wo sich schon in spättromanischer Zeit eine Basilika befand. Das war auch der hochwassersicherste Punkt der damaligen Siedlung nahe dem Rhein. Das Innere des Turms ist wieder sehr klassisch nüchtern im romanischen Baustil. Nur die Altäre wurden nach der Stadtzerstörung 1690 im verschnörkelten und goldenen Stil des Barok ausgestattet. 1048 gab es hier sogar Mal eine Papstwahl und Martin Luther musste sich vor 500 Jahren vor Kaiser Karl dem V verantworten, weigerte sich aber seine Schriften hier zu widerrufen. Es gibt auch ein Glasfenster, das der Historie der Stadt Worms gewidmet ist und diesen besonderen Moment und damit den Reformator zeigt. für eine katholische Kirche einzigartig. Wir gehen jetzt mal runter in die Krypta unter die Kirche. Hier sind fünf Generationen der saalischen Herzöge aus dem 10. bis 11. Jahrhundert begraben. Natürlich waren die Steinsäge früher verziert und auch viel repräsentativer ausgestellt. So eine unterirdische Grablege ist aber immer ein bisschen unheimlich, aber dazu auch ein besonderer Ort der Geschichte zum innerhalten. An der Südseite des Doms gab es früher auch mal ein Kreuzgang, von dem diese feinen gotischen Reliefs stammen. Leider wurde dieser Bereich anfang des 19. Jahrhunderts komplett abgerissen und existiert heute nur noch draußen als kleiner Park. Ja, und wir haben noch ein paar Kilometer zu unserer Unterkunft zu radeln und müssen uns auch noch was zum Abendessen kochen und ein guten Reihenwein dazu einkaufen. [Musik] Unser Einkauf haben wir jetzt gemacht. Heute waren wir aber wieder beim Lidl. Knapp 60 km sind es wieder. Das passt und es ist richtig schön warm geworden. War eine sehr schöne Tagesetappe heute. Guten Morgen vom Herrnheimer Schloss bei Worms, wo wir übernachtet haben. Hier ist ein ja, wie soll man sagen, so ein Postbarockschloss ganz schön anzusehen mit einem kleinen Garten dran. Und hier gucken wir mal kurz rein und dann fahren wir weiter an den Reihen zurück, ne? So ein bisschen und dann äh nach Mainz. Genau. Das ist heute unser Tagesziel. Unser Ziel. So sieht’s [Musik] aus. Cool, ne? [Musik] [Musik] [Musik] Spannend ist auch hier gibt’s wieder einen Jakobsweg hier in der Pfalz, der dem Rheintal entlang folgt nach Süden. Und auch auf dieser Tour lassen wir uns auch ein kleines Stückchen Eisenbahnradweg nicht entgehen. Hier geht so 3 vi km lang von Worms nach Osthofen. Ein alten Bahntrassenradweg. Den nehmen wir doch gleich mit, auch wenn er nur geschottert ist. Fühlt sich an wie in [Musik] Burghund. เฮ [Musik] [Musik] Hi, gucke mal [Musik] hier. Unser morgendlicher Besuch am Rhein steht wieder an. Wir haben den Reihen wieder erreicht und es geht weiter nach Norden. [Musik] [Musik] [Musik] [Musik] เ [Musik] Hier an diesen Chillern steht’s erste Mal dran, Mains noch 37 km heute zu fahren. Der Rheinradweg ist auch hier komplett ausgeschrieben von Lauterburg bis nach Mainz. Jetzt sind wir ja schon den zweiten Tag hier auf den Radwegen in Rheinlandpfalz unterwegs und stellen fest, dass hier auf der linken Reihenseite der ganze Radreiseeweg geteert ist und in bester Qualität ausgebaut und auch beschildert ist. Da braucht man eigentlich nicht mal irgendeinen Navi unterwegs. Na ja, vielleicht doch in den Städten, da ist es dann schon ganz gut, wenn man gezielt die Sehenswürdigkeiten anfahren will oder einfach nur schauen, wo der nächste Laden zu Proviant einkaufen ist. Apropos Proviant, wollten wir nicht jetzt mal nach einem schönen Rastplätzchen hier irgendwo schauen? Wie findest du den da unter den Bäumen an der Bank? Komm. Rastplatz Rudelsheim am rehein. Ich glaube, hier machen wir Päuschen. Ist zwar noch ein Ticken zu früh, als wir gedacht haben, aber ist doch wunderschön. Ich wollte schon mal immer durch die Löwenzahnbiese fahren zum Risus. Ja. Und hier Genussradeln Teil 3. Wieder eine fulminante Mittagspause an einem schönen Plätzchen, wo wir uns jetzt hier richtig gut gehen lassen, ne? Mhm. Ich freue mich schon. Ich habe Hunger. Weinberge im Hintergrund, das Rheinufer da vorne wunderbar lauschig. Ich glaube, wir haben jetzt über 20°, oder? Ja. Also jetzt heute ist ein richtig toller Tag. Total schön. Also dann, guten Appetit. Guten Appetit. Das war eine sehr schöne und entspannte Pause und so schön warm. Wir werden ja glatt noch länger geblieben. Weiter geht’s auf dem schönen Radweg. Teilweise kann man hier sogar ganz entspannt nebeneinander fahren, wenn alles frei ist und nichts entgegenkommt. Ach, das tut richtig gut, hier auf dem Rad zu sein. Also, diese Szenerie erinnert uns doch tatsächlich sehr stark an Burgund da hinten mit dieser großen Stiftskirche und dem schönen Dörflein und natürlich die ganzen Weinberge drumrum, ne? Ja, also das hier ist nicht Nein, sondern Oppenheim. mit dem Kloster da hinten. Da müssen wir uns noch korrigieren. Kommt vor. Das kommt vor. Ja, also das ist richtig cool hier. Irgendwie haben wir jetzt so eine Verbindung zu unserer Mosour von letztem Sommer. Dieses Stück, was wir gerade gefahren sind, jetzt diese drei Tage, das ist ja das, was uns gefehlt hat. Als wir letztes Jahr im Sommer wegen dem Regen in Mainz abgebrochen haben und dann mit der Bahn zurückgefahren sind. Kennt ihr dieses Schild? Habe ich so in der Form auch noch nie gesehen. Ja, meine Liebe, das ist schon cool hier, ne? Das ist super schön. Oppenheim und Niierstein. Ja. Wow. So, das hier ist ja wohl mit Abstand eins der schönsten Stücke unserer Tour heute hier. Also, wer sich fokussieren will, fährt am besten von hier nach Mainz auf der einen Seite und auf der anderen Seite vom rein zurück oder umgekehrt. Es ist wunderbar hier Beinberge, Reinschleife, es gibt viele Kaffees und Restaurants. Sehr cool. Ach, guck mal. Und das Sturbahn ist auch da. Das Glockenspiel. Mhm. Cool ist es hier so an den Weinbergen entlang zufahren und diese Wärme zu spüren, die wir ja so ein bisschen vermisst haben in den letzten zwei Tagen so mit 10 bis 13° und Daunjacke fahren, da ist das jetzt schon besser mit 20° und Shirt an. So lässt sich radeln. [Musik] Juhu, hier geht’s jetzt sogar so ein bisschen auf und ab an diesen Randweinbergen ist klar, denn viel Platz ist hier nicht. Da vorne ist der rein, da kommt die Straße gleich und die Bahnlinie. Und da geht’s den Berg hoch hier zu den Weinbergen. [Musik] Wow. เฮ [Musik] [Musik] Hier haben wir jetzt was. Das ist ein etwas schwierig. Ziemlich weicher Schotter. Man schwimmt hin und her. Es ist wie fahren in Brei. Bin mal gespannt, wie lange das Stück so geht. Aber das kennen wir eigentlich eher von so Strecken ganz weit im Süden, Albanien oder sonst [Musik] wo. Also, ich habe gar nicht gewusst, dass heute schon am frühen Nachmittag Ebbe ist. Ändert sich auch ständig. Könnt es schon hören da hinten den Partydampfer. Da geht’s ab. Partybat rammel voll. Tja, hier wussten wir noch nicht, was uns dann in Mainz erwartet. Lang weit ist es ja auch nicht mehr hin, aber schaut selbst, wie es weitergeht. Langsam nähern wir uns der Stadtgrenze von Mainz. Den Rummel haben wir eben schon gehabt auf dem Schiffle. Jetzt kommen wir hier irgendwie so übers Hafengebiet rein in die Stadt. Radweg ist aber weiterhin gut. Jetzt sind wir schon fast da. Da hinten kann man die Stadt sehen. Jetzt gibt’s hier nur noch fahren an der Reinpromenade, ne? Aha, da ist heute die Hölle los. Da ist die Hölle los. Man kann es sehen da hinten. Da kommen wir aber auch noch durch. Ihr könnt sehen, es ist das beste Wetter. Jeder heute hier in Mainz ist draußen. Hier ist richtig was los. die wissen, dass morgen das schlechte Wetter kommt. Ach du meine Güte. Okay. Hopla. Das ist ja verrückt hier. Also ich glaube das mit der Eisdiele können wir vergessen. Da können wir erstmal 3 Stunden anstehen. [Applaus] [Musik] [Musik] Das gibt’s gar nicht. [Musik] Hier muss irgendein Fest [Musik] sein. Also hier in Mainz ist die absolute Hölle los. Wir haben es rausgefunden. Hier ist heute dieses Wochenende Mainzer Weinfrühling. Deswegen ist hier so viel Ramba Zamba. Es ist genauso schlimm wie vor einem Jahr. Es ist genauso schlimm wie vor einem Jahr. Uh. Uh, das ist ein Ding hier. Was für ein krasser Gegensatz. Rummelplatz und Landtag, Rheinlandfald und das Schloss von Mainz. [Musik] So, ihr Leben Das war unsere Tour nach Mainz mit einem fulminanten Volksfestabschied hier an der Reinpromenade. Wir sagen tschüss. Bis zum nächsten Video. Macht’s gut. [Musik]
4 Comments
Wie schön euch wieder auf Radreise begleiten zu dürfen. Besonders da ihr direkt an meiner Heimatregion vorbeigefahren seid.
Danke fürs Video Hochladen. Ich freue mich schon auf die nächsten Touren.
Mit frischen Grüßen aus dem nassen Norden
Wolfgang
Sehr schönes Video, toll gefilmt und super kommentiert 👍🏻 freut mich euch gefunden zu haben.
Liebe Grüße aus Erfurt
Vielen Dank für gut gemachte Radtour-Doku. Sie motiviert zum Nachradeln.
Ich freue mich euren nächsten Reisebericht. Vielleicht dann mal wieder mit Zelt campen?
Guten Morgen, ich mag euch beide wirklich sehr und freue mich immer über ein tolles neues Video. Meine Frage wäre: mit was für Räder seid ihr unterwegs? Ein schönes Wochenende.. und gerne weiter so… danke fürs mitnehmen😀