Gude! An die aktiven Randpendler*innen:

Ich will endlich final umsteigen und #mdRzA. Die Grundvoraussetzung sind prima:

  • Ich habe seit 5 Jahren ein top Gravelbike, mit dem gerne Touren fahre und das auch nach 3h keine körperlichen Ausfallerscheinungen provoziert. Von meiner Kondition mal abgesehen. 😄
  • Arbeitsweg sind ~21 km einfache Strecke. Also eine bequeme Stunde pro Weg. Keine nennenswerten Steigungen. (Auto = 35 min)
  • Ab der Haustür fast alles Radweg. Touristisch zwar echt stark frequentiert, dafür aber wirklich toll ausgebaut. Nur am Ende kurz durch die Stadt. In Kombination mit der Streckenlänge quasi perfekt zum Podcasts ballern.
  • Notfalls sind sogar rund 12 km mit SPNV überbrückbar. Taktung ist morgens zwar richtig mies, aber ist ja auch nur für den Notfall.

Problem:
Ich krieg den Arsch nicht hoch. Ist halt so bequem mit dem Auto. Gesundheit und Geld sind keine wirklich effektiven Motivatoren. Morgens noch halb verbimmelt in der Kälte stehe ich dann da und denke mir… "Uff, jetzt aufs Rad? Ach nö…"

Was früher half:
Wenn ich gute Podcasts hörte oder mal Youtube-Videos von Radreisen geschaut habe, dann hat es mich direkt rausgetrieben und die Tour war gefahren.

Nun geht es aber ums tägliche Pendeln… Oder wenigstens 3, 4 Tage pro Woche.

Was hat euch den letzten Tritt gegeben, endlich richtig mit dem Rad zu pendeln? Habt ihr nette Podcasts oder Videos oder irgendwas anderes, was euch motiviert hat? Ich glaube, wenn erstmal die ersten Pendeltage hinter mir liegen, dann ist auch die richtige Radlaune da und ich freu mich auf die nächste Tour.

Aber dieser miese innere Schweinehund… 🤬

by JohnW1cksMom

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10 Comments

  1. ParticularClaim on

    Das Anfangen ist das schwerste, wird dann schnell zum Selbstläufer. Gibt nicht besseres, als zum Feierabend aufs Rad, da wird der Kopf direkt frei.

    Ich wohne jetzt 5 Min zu Fuß vom Büro und ich vermisse meinen alten längeren Arbeitsweg manchmal sehr.

  2. Beim mir war die Motivation für 15km auf relativ guten Radwegen mit nervigen stadtstücken an Anfang und Ende, dass es zuverlässiger war als die S-Bahn und ungefährt gleich lang gedauert hat. Ich war im meinem Leben nie wieder so fit wie in dem einen Jahr pendeln. Dann bin ich auf 4km Innenstadtstrecke an die Arbeit ran gezogen. Jetzt steh ich von 20min Weg 10min an Ampeln…

  3. Der Spaß an der Bewegung. Bei Kälte stehe ich morgens auf und denke mir “Uff, jetzt im Home Office versauern? Ach nö…”.

    Mittlerweile geht mir etwas ab, wenn ich mich morgens nicht bewege.

  4. Simbertold on

    Ich hab mal meinen BMI ausgerechnet, und festgestellt, dass ich langsam wirklich gen Übergewicht tendiere. Da ich aber keinen Bock habe, nochmal extra Sport zu machen, ist das Radfahren dann optimal.

    Und ich mag es, dass die Fahrtzeit sehr kalkulierbar ist. Keine Chance, dass ich im Stau stehe oder sonstwas.

    Weitere Möglichkeit: Rechne dir aus, was du so an Sprit sparst dadurch. Sollte ja pro Woche locker 150 km Fahrt sein, die du nicht machst, wenn du radfährst. Je nach Verbrauch biste da doch direkt bei 20€ pro Woche oder so. Die kannste doch nutzen, um dich dann zu belohnen. Aber eben nur das Geld, dass du tatsächlich gespart hast, indem du nicht fährst.

  5. laugenbroetchen on

    Selbsttäuschung vielleicht, sieh es Prokrastination: willst du dich auf den Arbeitsweg machen oder lieber eine Radtour machen? (und am Ende zufällig bei der Arbeit ankommen)

  6. No_Top3857 on

    Denk immer dran wie beschissen 21 km für dein Auto ist… massive Kurzstrecke macht die Karre auf Dauer hin

  7. Caesar2011 on

    Berechne dir die Kalorien für die 40km jeden Tag und stell dir vor was du dafür leckeres Essen kannst. 900kcal ist ne ganze Hauptmahlzeit. Guten!

  8. random_name3107 on

    Kann ich voll verstehen, quäl dich nicht mit dem Anspruch 3-4 die Woche zu fahren. Mach es erstmal einmal. Ich habe damit freitags angefangen. Einfach mit der bahn und dem Fahrrad hin und mit dem Rad zurück. War voll geil einfach Freitag Nachmittag in den Feierabend zu radeln und morgens fand ich es auch viel entspannter als mit dem Auto. Da kam ich immer schon gestresst auf der Arbeit an.

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