Hallo zusammen,
ich fahre seit einem Monat jeden Tag mit dem Fahrrad zur Arbeit, und ich muss sagen: Ich liebe es. Die Sonnenaufgänge, die Natur, die Bewegung, das Ungestörtsein.

Bisher war ich nur gelegentlich mit dem Fahrrad in der Stadt unterwegs, das Fahrrad stand von Frühling bis Herbst draußen an einem Geländer angeschlossen und wurde nur dann gepflegt wenn etwas kaputt war. Mein neues Fahrrad möchte ich jetzt besser behandeln, ich bin auch darauf angewiesen dass es funktioniert. Da ich keine Möglichkeit habe es im Haus abzustellen steht es draußen unter einem Vordach.

Daher an alle Pendler da draußen: Was tut ihr um euer Fahrrad am laufen zu halten? Und in welchem Rythmus? Gibt es im Winter bzw. bei Nässe Dinge die besonders zu beachten sind?

by Sveagol

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8 Comments

  1. Blaze_Shepard on

    Also ich habe jetzt auch ein E-Bike zum Pendeln besorgt und möchte damit natürlich auch besser umgehen als mit den “Vorgängern”.

    Hab jetzt mal mindestens nach den letzten beiden Fahrten den groben Dreck mit einem Pumpsprüher und nicht maximalem Druck abgespritzt, damit das gesamte nicht festtrocknet und weiterführenden Schaden anrichtet.

    Habe die Kette, die Kasette und den Motor nur rudimentär abgespritzt, nicht mehr, als es Regen würde aber halt mit sauberem Wasser. Sollte das kompletter Stumpfsinn sein gern korrigieren.

  2. Humble_Committee_193 on

    Du wirst schon ein Gespür bekommen.
    Groben Dreck runter
    Kette sauber halten, wechseln.
    Bremsen im Auge behalten

    Für mich hat sich es als das wichtigste herausgestellt, dass das Rad abtrocken kann und nicht dauerhaft Nässe ausgesetzt ist.

  3. Efficient-Loquat7050 on

    Fahre jeden Werktag mit Ebike. 5000km pro Jahr. Ich mach die Sachen wie sie anfallen. Putzen ist m.M.n. überbewertet, die Kette muss eh ca. jedes Jahr neu und gegen Winterkorrosion nach Fahrt bei Regen kann man nicht viel machen. Meins ist nachts in der Garage, steht aber den Arbeitstag draußen Rum. Zug für Kettenschaltung würde ich jedes Jahr ersetzen, da sehr nervig wenn er Verschleiss-bedingt abreißt.

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  4. Finde ich gut, dass Du auf dein neues Bike gut achten willst. Schau Dir mal ein paar Tutorials auf YouTube an, das meiste kann man schnell lernen.

    Zum Beispiel die Reinigung des Antriebs. Säubere die Kette, die Ritzel und vor allen die Röllchen des Schaltwerks, da sammelt sich oft der meiste Dreck. Ab und zu alles feucht abwischen, die Schraub-Verbindungen kontrollieren (Drehmomente beachten)…

  5. Efficient-Loquat7050 on

    Für die Aufrechterhaltung der Funktion (als Pendler braucht man es ja jeden Tag) würde ich ein Ersatzteillager anlegen. Falls genug Platz in der Wohnung vorhanden ist, würde ich auch Ersatzlaufräder bereit halten.

  6. H4zardousMoose on

    Der beste Wartungssensor ist das Gehör. Solange das Rad keine eigenartigen Geräusche verursacht und die Kette halbwegs leise ist, ist alles gut.

    Ich nehme mir immer vor etwas regelmässiger Öl nachzugeben, aber der Unterschied ist gering, halt etwas lauter und ein wenig ineffizienter,aber schlussendlich mache ich es doch nur ein paar mal im Jahr. Sicher halbjährig die Kette mit einer Kettenlehre prüfen und Kette zeitig austauschen. Reduziert den Verschleiss der Zahnräder. Bei der Gelegenheit auch die Bremsbeläge kontrollieren und wenns gegen das Ende geht, regelmässiger kontrollieren.

    Wenn du im Winter fährst und die Strasse gesalzen wird, lohnt es sich insbesondere bei Nässe doch mal Öl nachzugeben. Abwaschen muss man den Antrieb aber nicht, kann man sich höchstens überlegen, wenn nach einer nassen Winterausfahrt das Rad mehrere Wochen stillsteht (Aber selbst dann gibts eigentlich nur Flugrost). Wenn Öl nachgegeben wird, Überschuss mit sauberem Lappen abwischen. Sonst sammelt sich daran nur Schmutz und wird zur Schmirgelpaste.

    Jährlicher Frühlingsputz, wenn die Salzsaison vorbei ist, bester Zeitpunkt für eine neue Kette.

    Ich teste jeweils kurz vor jeder Fahrt Reifendruck (mit gezogener Bremse einmal kurz vorne und hinten das Rad kräftig nach unten drücken, man entwickelt ein Gefühl für das richtige Mass an Deformierung) und die Bremsfunktionalität (mit gezogener Vorderbremse Rad nach vorne schieben, mit Rückbremse rückwärts, Rad muss blockieren). Wenn man das drin hat, dauert es nicht mal 5 Sekunden. Verhindert, dass man nach 5 Minuten Fahrt umdrehen muss, weil etwas nicht passt und dann zu spät zur Arbeit kommt.

  7. srekar-trebor on

    Durch einen geschlossenen Kettenkasten, Nabendynamo, Nabenschaltung und Trommelbremsen brauchen höchstens die Reifen ab und zu was Luft. Der Rest läuft und läuft und läuft.

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