
Tach
Ich habe mir in den Kopf gesetzt, mal um den Bodensee zu fahren, vermutlich so von Stein am Rhein aus: https://link.locusmap.app/t/is7tn4
Das sind 244km. Also am 1 Tag 🤪
Andere verrückte, die ihr schon sowas gemacht habt: wie ernährt ihr euch bei so irren Ideen? Für gross Pause werde ich keine Zeit haben, denke ich. Alle 20km Energiebars? 1kg Gummibärchen?
by alexs77
10 Comments
Ganz. Viele. Tomaten.
https://www.faz.net/aktuell/technik-motor/fahrrad-und-co2-bilanz-13-kilogramm-tomaten-fuer-2500-kilokalorien-18468552.html
Wir waren heute 100km unterwegs am Bodensee. Leider hatte ich Magenprobleme, aber sonst einfach Brötchen, Gel, Bars…was auch immer. Auch ein paar Salztabletten, da ich viel schwitze. Und dann viel trinken. Also das für ca 100kg. Hast Du schon Mal solche Distanzen hinter Dich gebracht oder was war deine längste Tour?
Verrückt ist das nicht. Kohlenhydrat Pulver in die Flaschen, Bananen, Riegel, Gels. Ich persönlich habe für über 180km ein dickes Nutellabrot dabei
Die unromantische aber effektive Antwort heißt bei mir: Ich rechne einfach.
Während der Fahrt esse bzw. trinke ich ca. 70g Kohlenhydrate pro Stunde. Die kommen durch ISO-Drinkpulver im Wasser und alle halbe Stunde, im Wechsel, einen Hafer-Müsliriegel und ein Kohlenhydrat-Gel von Decathlon.
Ich habe schon mit diversen Mengen pro Stunde experimentiert, und bei mir geht für Langstrecken alles ab 55g KH pro Stunde zum Durchhalten, und alles ab 70+ macht dann einfach Spaß und man wird nicht schwächer, ermüdet nicht und ist am Ende gefühlt noch genauso frisch wie am Anfang. Falls du eine Vorstellung von Wattzahlen hast: Ich fahre Langstrecken ab 200km meistens mit 190 bis 205 Watt, je nachdem wo deine persönliche Leistung liegt sollte man die Mengen also entsprechend anpassen.
Wichtig ist auch: Wenn du dir einen Plan machst, halt dich auch dran. Nicht einzelne Verpflegungseinheiten während der Fahrt auslassen, weil man denkt “jetzt im Moment fühle ich mich gerade gut”, das rächt sich später.
Wenn du gut in Schuss bist, sollten 240 km kein physisches Problem sein. Alle 20 bis 30 km einen Energieriegel oder ein Gel passt. Ich bekomme auf länger Strecke irgendwann Hunger auf etwas salziges. Kleine Salamiwürstchen z.b. von Aoste können eine gute Abwechslung sein.
Damit sich die Tour nicht bis spät hinzieht, solltest du nur sehr wenig und kurze Pausen machen. Besser ist durchzufahren. Überlege dir vorher 3 oder 4 Stellen, an denen du pinkeln, dein Wasser auffüllen und eine Cola oder sowas kaufen kannst. Dann nach 5 Minuten weiter
Minimieren dein Gepäck. Werkzeug, Ersatzschlauch, CO2-Patrone, Luftpumpe, Telefon, 2 Flaschen Wasser, Essen, Wind-/Regenjacke.
Viel Erfolg!
Wir haben früher die Bodenseerundfahrt gemacht, das waren 220. Es gibt noch immer so etwas ähnliches: [Bodensee Radmarathon – Der Radmarathon um den Bodensee, auf vier unterschiedlichen Strecken von 5 verschiedenen Startorten.](https://bodensee-radmarathon.ch/)
Zur Frage: 3 L isotonisches Getränk in den Trinkbeutel, Plus Pulver für weitere 3 L. Du solltest allerdings vorher testen, ob du es gut verträgst – Plus gut verträgliche Riegel und ja, warum nicht 1-2 Sandwiches.
Am Ziel ein Bier kühlstellen 🙂
Wie schon alle sagen, Rigel, Süßigkeiten Carbs Im trinken etc sind der way to go.
Ich würde aber trotzdem noch ein Stop für ein “richtiges” essen/ Mittag einplanen.
Zumindest ging mir das so, dass ich einmal was deftiges im Magen brauche zwischen dem ganzen süßkram.
Also irgendwas vom bäcker, döner Pommes, egal.
Wenns über 150 km sind, mach ich einmal richtig Pause. Irgendwas richtiges essen, danach ein bisschen chillaxen. Kostet mich vielleicht 30-45 Minuten, aber danach ist die Motivation wieder voll da. Aber jeder ist da ein bisschen anders drauf.
Ich würd auch schon im Finsteren losfahren, wenn die Strecke gut genug ist. Dann passt die Pause zum Mittagessen gut.
Ansonsten irgendwelche Riegel. Mannerschnitten find ich auch nicht schlecht, sind aber ein bisschen trocken.
Ich mag den ganzen Süßkram in der Menge überhaupt nicht, gibt Pappmaul und klebrige Pfoten. Was ich gern hab sind kleine Wraps gefüllt mit aller möglichen Zeugs.
Erdnussbutter, Frischkäse, Hummus, whatever mit irgendwas von Gemüse bis Reis als Füllung. Gern unterschiedliche Sachen.
Das kann man sich zur Not auch spontan am Discounterparkplatz zusammenwürfeln.
Bin letztes Jahr meine ersten beiden Touren über 200 km gefahren: 207 mit 2000hm und 220 mit 800hm. Die erste Tour nur morgens Kaffee und auf Tour n paar haferriegel und 3 trockene vollkornbrötchen. Zu trinken Wasser.
Zwei Tour hab ich dann versucht einfach stündlich n Haferriegel zu essen. Hat auch ganz gut geklappt.
Muss aber dazu sagen das ich auf keine Top Rundenzeit aus war. Eher son Schnitt von 20 kmh.
Bei mir kommt es auch sehr drauf an wie gut ich am Vortag gegessen habe.