Ich kenne mich leider zu wenig mit Fahrrädern aus als das ich beurteilen könnte ob zum einen, der Preis gerechtfertigt, obwohl man bei 75€ wahrscheinlich nicht viel falsch machen kann. Ich kann leider auch nicht einschätzen wie viel es etwa kosten würde das Rad wieder aufzupeppen.

bin dankbar für jede Hilfe!

https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/ktm-trekkingrad/3024023071-217-6477

PS: Wie kann man sich vor Hehler Ware auf kleinanzeigen schützen?

by Such-Algae-2006

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4 Comments

  1. Sicherlich kein absolut schlechtes Rad, aber von den Komponenten schon recht betagt und eher Unterklasse. Für 75€ solltest Du prinzipiell frischere Räder bekommen mit besserer Ausstattung, z.B. mit Deore LX oder XT Schaltgruppe. Wichtig ist, dass die Rahmengrösse passt und ein gepflegter Gesamtzustand, idealerweise im Trockenen gelagert.

  2. Das Rad ist natürlich älter (späte 80er/frühe 90er), aber voll in Ordnung. So mit das beste, was man mit 75 Euro machen kann. 75 Euro sind sehr, sehr wenig Geld für ein Fahrrad, auch für ein gebrauchtes.

    Für 75 Euro bekommt man heute im Wesentlichen entweder sog. “Baumarkträder”, also im Prinzip Kernschrott, der so um die 10-20 Jahre alt ist (älter werden diese Räder auch normalerweise nicht) und mal so 200-400 Euro gekostet haben. Dafür sind 75 Euro leider rausgeschmissenes Geld.

    Oder halt noch ältere, von der Technik veraltete, aber eher solide Räder die einfach aufgrund des “veraltet seins” so günstig sind. Die sind dann so 30-50 Jahre alt (so wie dieses hier). So ein Rad hat früher mal (umgerechnet, an den damaligen Technikstand angepasst, inflationsbereinigt) um die 1000-2000 Euro gekostet. Das sind dann durchweg solide “Markenräder” und die Erstbesitzer haben sich normalerweise viele Jahre gut drum gekümmert, weil sie eben nicht billig waren.

    Das hier vorliegende KTM hat einen ordentlichen, gemufften Stahlrahmen, eine 1 Zoll Stahlgabel mit Gewindesteuersatz, einen 3x-Antrieb mit Vierkantkurbel (vermutlich 3×7) und Canti-Bremsen. Das ist ehrliche, auch heute noch fahrbare Technik mit gängigen Standards, reparaturfreundlich, für die man auch noch (im übrigen SEHR günstige) Ersatzteile bekommt. Wenn das Rad nicht völlig runtergerockt ist (auf den Bildern immer schwer zu beurteilen, aber hier sieht man zumindest keine “Warnhinweise”) würde ich das Rad für 75 Euro bedenkenlos kaufen wenn die Größe passt und die Testfahrt positiv ausfällt. Man sollte 20-70 Euro für Ersatzteile einkalkulieren, das ist ganz normale Wartung die eben je nach Fahrleistung einmal im Jahr oder alle paar Jahre nötig ist (neue Züge, ggf neue Bremsbeläge, Kette, Kassette, Reifen).

    Vor Hehlerware schützt man sich durch ggf. einen Kaufvertrag von Privat und vor Allem im ersten Schritt durch die Wahl von einem freundlichen, seriös wirkenden, ggf gutbewerteten Verkäufer. Wobei ich das Risiko für Hehlerware bei so einem Rad mit einem niedrigen aber realistischen Preis für eher gering halte.

  3. Stiller_Winter on

    Wenn du die Reparatur selber machst, kriegst du unter 100 fast den kompletten Antrieb neu, falls notwendig ist. In der Werkstatt kostet dann aber mehr, als das Fahrrad selbst. Deswegen würde ich eher die Taktik “fahren bis das Teil zerfällt” wählen.

  4. Das ist nix besonders schönes, aber für den Preis OK. Ich würde da eher ein MTB einer großen Marke mit 3×8-Gang Schaltung nehmen (deutlich leichter zu modernisieren als eine 7-Gang). Aber sehr viel kannst du nicht falsch machen, AUSSER: pass auf, dass die Sattlelstütze gut raus geht und nicht fest ist, sonst Finger weg. Ich vermute, dass die Kerze mit alter Klemmung nicht original ist.

    Und du musst dir bewusst sein, dass ein update aller Verschleißteile (Züge, Hüllen, Reifen, Kette, Kassette/Schraubkranz, Pedale, Sattel, Griffe,..) €150-200 nur für die Teile kostet.

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