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Für Trails und Gelände gibt es Mountainbikes, für die Straße gibt es Rennräder bzw. Roadbikes. Kein Mensch braucht ein Bike, was beides nicht so richtig kann. Und wenn schon Straße, Radreise und Touren, dann lieber gleich mit einem Hardtail.

So oder so ähnliche Kommentare lese ich immer wieder. Unter meinen Videos, in meinen PN’s auf Instagram oder so ziemlich überall im Internet. Und irgendwie ist da ja was dran – ein Gravel Bike vereint eigentlich das Schlechteste aus beiden Welten oder? Der seltsame Lenker und die ungesunde Sitzhaltung eines Rennrads und die eher miese Trail Performance und verhältnismäßig schlechte Straßentauglichkeit eines Cross Country Mountainbikes.

Kein Mensch hat auf dieses Gravel Bike gewartet. Und jetzt ist es irgendwie trotzdem in aller Munde und viele menschen haben Spaß daran. Machen Gravel Bikes überhaupt Sinn oder ist das alles nur ein großer Komplott der Fahrradindustrie um uns wieder neue Bikes zu verkaufen?

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Ich bin noch gar nicht so lange auf dem Mountainbike unterwegs und hab noch viel vor. Egal ob MTB, E MTB oder Gravel Bike – ich nehme euch mit auf meine Bike Abenteuer quer durch Europa und darüber hinaus.
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44 Comments

  1. Am meisten Spass habe ich gerade mit dem Gravelbike. Aber klar, es ist überall die schlechteste Wahl – das Mountainbike kann viel mehr, das Rennrad kann alles schneller. Aber der Sweet Spot aller Welten, das ist eben das Gravel, gefolgt vom old school Hardtail.

  2. Ich finde diese Diskussion wirklich unnötig. Ein Gravelbike hat viele Vorteile und es macht sehr viel Spaß damit zu fahren. Ich brauche definitiv ein Gravelbike!

  3. Ich habe das Thema Gravel Bike auch nie verstanden. Ich komme aus einer bergigen Region, wo man natürlich Moutainbike gefahren ist. Rennrad fahren auf der Straße hat mir nie Spaß gemacht, sondern ich möchte lieber in der Natur sein. Dann bin ich in eine flache Region gefahren. Das Mountainbike hat sich hier völlig falsch angefühlt. Viel zu groß, wuchtig und übertrieben. Außerdem auf den geraden Strecken kann man nicht wirklich schnell damit fahren. Aber völlig auf die Waldwege zu verzichten war auch keine Option. Also habe ich mich überwunden und ein Gravel Bike gekauft. Um mich selbst überzeugen zu können habe ich zumindest eins mit Federgabel gekauft. Und ich muss sagen ich verstehe den Hype. Es macht wirklich Spaß. Auf meinen alten Strecken würde ich damit nicht fahren wollen, aber im flachen Land, im Wald und auf Fahrradschnellwegen macht es einfach Sinn und Spaß. Man ist nicht so limitiert wie mit einem Rennrad und kommt trotzdem schnell voran, kann aber trotzdem auch mal in den Wald abbiegen. Also ich bin mittlerweile überzeugt.

  4. Für mich passt das Gravelbike perfekt. Ich möchte sportlich fahren, allerdings nicht auf Straßen, sondern hauptsächlich auf (meist geschotterten) Radwegen. Vor 10 Jahren gab es dafür nur die Auswahl zwischen sportlichen „Urban-„bikes oder Cyclocross-Rädern (dann meist mit entsprechend hochwertigen Komponenten und Preisen). Gravelbike für mich der perfekte Kompromiss.

  5. Ich hab ein Gravel weil es mehr Komfort bietet als ein Rennrad weil die 40ziger Reifen nicht aufs Rennrad passen auch wenn es schwerer ist als das Rennrad. Inzwischen gibt es auch Rennräder die so viel Reifenfreiheit bieten das auch 40ziger drauf passen. Außerdem fahr ich hauptsächlich Berg und da ist die Rennrad Übersetzung zu schwer. Soll doch jeder fahren was er will.

  6. Ich fahre ein simples Trekking Rad für 600 Euro von der Stange. Leichte Upgrades nach Verschleiss aber es hat mich noch nie im Stich gelassen. Zwei fette Vaude Taschen, Zelt dazwischen und Rucksack oben festbinden, reicht für wochenlange Touren querfeldein. Damit fahre ich keine 200km am Tag aber 100 locker und mal auch nur 40 wenn es doch so schön überall ist 🙂

  7. Naja, 1992 mein erstes Tourenrad gekauft, nannte sich damals cross bike sah aber genau so aus wie nen Gravelbike Ochsenklenker, Lenkerendschaltung, dicke Reifen, perfekte Mischung zwischen Rennrad u Mountainbike hab ich heute noch gemufter Stahlramen einfach geil – was ich echt nen bisschen lächerlich finde ist der Verzicht auf Gepäckträger und low rider denn ehrlich wann fährst Du schon so enge Trails dass Deine Taschen hängen bleiben dürfte vielleicht 5 % aller Gravelbikebesitzer betreffen. Meine These: Das Gravelbike wurde von Ortlieb erfunden weil die einfach zu gute Taschen machen und darum Absatzschwierigkeiten hatten jetzt machen sie dick Schotter mit dem ganzen Rahmentaschen Gedöns 😅

  8. Der Kern des Problems: wir sind Mega schlecht im Leben und leben lassen. Wir sind so sehr damit beschäftigt, uns an unseren manchmal mühsam zusammengeschraubten Weltbild festzuhalten, dass wir den Teufel tun und zulassen, dass wir jenes auch nur im geringsten ins Wanken bringen. Weil wir bauen uns unsere kleine sichere Höhle und wenn die auf einmal ein Fenster hätte, da könnte ja wer weiß was reingucken. Nee nee. Machen wir nicht. Lieber die Scheuklappen hoch und durch. Bis zum bitteren Ende.

    Ich glaub ich hol mir auch ein Gräwl.

  9. Aber ist das nicht gerade ein Grund dafür sich ein Gravel zu holen? Halt die beste Spreizung aus beidem. Klar, fragst du einen mtbler der aus Herzen mtb fährt wird dir sagen dass es nicht taugt. Genau wie bei einem reinen Rennradfahrer.
    Für 80% der Menschen, die auf die Idee kommen ein bike für alles zu haben, kommt sowas doch ganz geil.
    Dieses „losziehen und entdecken“ ist doch ein super Punkt.

  10. da habe ich mir auch gedanken drüber gemacht..ich bin für mich aber zu dem entschluss gekommen dass ein crosscountry die beste option ist.. ich fahre damit crosscountry,fahre trails,mache bikepacking touren und benutze es für normale fahrtwege zur arbeit etc.
    somit brauche ich kein extra gravel bike weil selbst das bikepacking damit super funktioniert.
    für downhill spaß habe ich dann ein enduro,selbst damit kann ich auch mal normalere trails oder normale wege fahren
    aber ich denke da findet jeder für sich sowieso die eigene perfekte lösung

  11. Einigen wir uns doch einfach darauf, dass es die perfekte Maschine für all diejenigen ist, die ne Tour machen wollen und sich die Routen von komoot oder Google Maps planen lassen 😀

  12. Diese Diskussion um die Fähigkeiten von Gravel Bikes wurden damals um 2010 herum über Enduros geführt. "Wer braucht das? Die halten nicht im Bikepark, für die Touren zu schwer. Blablabla.. Es ist nunmal ein Kompromis. Das ist der Sinn. Und nicht jeder hat Platz und die Kohle mehr als 2 oder 5 Bikes unterzuhalten.

    Letztenendes entwickelt sich die Industrie unglaublich schnell und effektiv. Wer weiß, wo auch diese Kategorie bald steht und ob es nicht eventuell noch mehr Kategorien wie beim MTB geben wird, die die ganzen Stimmen ruhig stellen wird. Wir können auf jeden Fall dankbar sein.

  13. Ja ganz klar, irgendeinen versteckten Sinn muss Dein Filmchen ja haben — und wenn's nur der gesponserte "Kopfhörer" ist , vielleicht sind's auch nur die Abos und die Klickbaits. Biken ist ja inzwischen schon fast zur fundamentalen Glaubensfrage geworden / unfassbar wie extrem bis verspannt das ganze Thema geworden ist🎉😢 Draufsetzen, treten, einfach mal abschalten, auch wenn es manchen Freaks so dermaßen schwer fällt

  14. So gut kann ein Marketing nicht sein, dass sich ein Produkt nachhaltig etabliert. Langfristig regelt das der Markt. Und die Nachfrage scheint ungebrochen, preislich zahlt man für den Hype-Faktor drauf.

  15. Das wichtigste ist doch herrauszufinden was man selber will, und nicht was andere brauchen.
    Ich bin nach einigen Basteleien bis vor kurzem eine recht exotische Konfiguration gefahren. ATM Fully Rahmen, Airride mit LockOut, CC Dual Air Federgabel, All Terrain Reifen, breiter DH Lenker mit Bars, Gepäckträger mit Seitentaschen, große hydr. Discbrake. Egal wo und wie weit, es hat sehr gut funktioniert und nie versagt.
    Nur einige Schubladendenker waren beim einordnen überforderd als sie es gesehen haben… 😂.

  16. Unfassbar harmonische Resonanz hier! Stark!!!
    Was vielleicht Interessierten helfen könnte: beim Gravelbike ist die Haltung insgesamt eher dem Rennrad ähnlich. Man gewöhnt sich dran und wird dadurch erst schnell.
    Da gibt es auch eine Bandbreite, aber sie lässt sich halt nicht mit Trekking- oder MTB vergleichen.
    Was mir hier gefehlt hat, war der Hinweis auf Aerobars! Ohne die fahre ich nicht mehr! Werde sie wohl demnächst sogar an mein Trekkingrad anbauen, mit dem ich von November bis Februar pendele. Das bringt echt viel bei Wind und auch ohne Wind: 2-3 km/h sinds bei mir!
    Ansonsten: Mich hat der anglizistische Name zunächst abgestoßen, aber es ist schon eine gute Sache! Auch ich bin früher Hardtail-MTB gefahren, in den 1990ern. Und ich habe mich auch etwas verar… gefühlt, weil das Gravel dem nun sehr nahe kommt: Mit schlanken Slicks (glatte, schmalere Reifen als MTB, aber 26er Rädern am MTB bin ich in den 90ern also schon "gegravelt". 😉
    Ich habe immer den schnellsten Weg gesucht, das war meist asphaltiert, aber eben zwischen den Ortschaften sind die wunderbaren Feldwege, die wir haben, irgendwann in der Mitte oft nur Schotter, Kies, Sand. Für diese Abschnitte ist das Gravel gemacht: Damit man 80% auf glattem Asphalt rollt und 20% zwischendurch auch locker wegsteckt und sogar genießen kann. Dadurch kommt man sehr gut vom nervigen Straßenverkehr weg! Die Haltungsgeometrie verlangt mehr, bringt aber mehr Tempo. Für Touren taugt es auch: Wenn man das Gepäck auf ein Minimum reduziert: Es reicht eine mittlere Rahmentasche und eine Lenkerrolle. So habe ich schon zwei schöne Touren im Sommer mit Übernachtung (draußen, ohne Zelt) hier in der Gegend von Leine und Aller (Nord-Hannover) gemacht. Traumhafter Minimalismus. Dasselbe werde ich beizeiten auch mal mit dem Rennrad machen.
    Ich glaube, das Gravel kann für alle, die nur ein Rad haben wollen, sehr viel abdecken, aber Liebhaber werden von jedem Radtypus gern mindestens eins haben. Mein Marin Hardtail von 1994 steht zwar seit Jahren unbewegt, aber es ist der "Vater" aller meiner anderen Räder und bekommt ein Andenken auf dem Altenteil. Sonst habe ich noch eine Alttagshure (Cityrad 5-Gang Positron, auch 90er), ein Trekking für Nässe und eben Renn- und Gravelbike für Trockenheit. Ich würde niemand raten, Gravel- oder Rennrad bei chronischer Nässe (Winterzeit) zu fahren! Der Verschleiss explodiert selbst wenn man länger putzt als fährt! Ist nicht sinnvoll zum Pendeln. Ich bin letztes Jahr 7500km gefahren, davon 6500km zur Arbeit. Übrigens bin ich mit dem Cube Nuroad Pro (Alu) vollkommen zufrieden. Hat kleine qualitative Schwächen, aber bei 1000€ auch zu erwarten.

  17. Anstelle eines Gravel-Bikes hätte ich gerne wieder mein altes 6-Gang Kette unkaputtbare Stahlrohrfahrrad als Neuauflage, das früher mal für 450 DM zu haben war, und nun ähnliches plötzlich 1500€ kostet, wenn es überhaupt verkauft wird, weil es angeblich so 'retro style' ist. Wtf.

  18. Es gibt vieles, was kaum ein Mensch braucht, mir fallen da spontan Steckachsen und 27.5" ein, aber ich brauche eigentlich nur Gravelbikes und quasi nix anderes mehr. Ich habe mir schon in den 1980ern so eine Art Pseudo-Gravelbike mit den damaligen Mitteln zusammen gebaut, olles Herrenrad, langschenklige Felgenbremsen, Rennlenker … und genau das gibts heute mit Disc usw. in 'gescheit'.
    Aber das kann jeder sehen wie er/sie will. Wenn jedeR Gravelbikes toll faende, dann waeren sie am Ende noch teurer 😁

  19. Ich bin der Meinung…man kann nie genug Räder haben. Ich fahr zur Arbeit mit einem E Gravel und privat nutz ich mein EMTB Fully. Ich will mal so und mal so radeln. Ja und ich hätte gerne noch 100 mehr, weil es sooooo schöne Räder gibt 😊 es ist mein Hobby und man bewegt sich draussen an der Luft und das zählt. Hauptsache man ist glücklich und sei es mit dem Bobby Car im Bike Park 😊

  20. Für Leute die wie ich aus Berlin kommen, ist das Gravel-Bike gut. Die Strassen werden immer schlechter, es gibt immer mehr Baustellen und im Grunewald ist auch andauernd was gesperrt. Also für Leute die relativ schnell fahren wollen und ständig auf schlechte Strassenverhältnisse stoßen, ist es sinnvoll. Und das sage ich als fanatischer Rennradfahrer der sich Berlin irgendwann beugen musste……..

  21. Eine sehr spannende Diskussion. Das Rad wird mittlerweile zu oft als Mittelpunkt des Events gesehen.
    Dabei ist es wichtiger Spaß zu haben, das Erlebnis zu genießen, neue Menschen kennenzulernen und neues zu entdecken.
    Klar kann ein entsprechendes Bike dabei helfen.
    Aber es kann die Erfahrung, die man macht, nicht ersetzen.
    Kurz zu mir: Ich bin Tom 35 Jahre alt, mehr als ein Dutzend Jahre im Fahrradgeschäft tätig und Enduro- sowie Reiseradfahrer.
    Ob mit dem YT Capra, dem VSF TX 1000 oder dem Salsa Fargo, jede Tour war ein Erlebnis.

    Immer daran denken: Es ist nicht wichtig ob dein Topmodernes Rad die Nachbarn oder die Nasa zum schwitzen bringt.
    Es ist wichtig wenn Du mit deinen Freunden am Lagerfeuer sitzt, zum Angelausflug fährst, eine Zelttour machst oder ihr zusammen eure ersten 100 Kilometer am Stück.

    Und falls Du jetzt denkst: "Ich würde schon gerne eine Tour machen aber hab nur ein 250€ Trekkingbike…"
    Ist die Kette gut geölt, ist das Schaltwerk eingestellt, ein paar Pannenschutzreifen drauf und ein paar Taschen an den Gepäckträger… Dann fahr los. Dein Abenteuer beginnt mit Dir!

  22. Ein Gravelbike auf MTB-Strecken 🙂 Ein Gravelbike mag auf schlechten Strassen noch seine Berechtigung haben, aber lustig finde ich nur weil man einen anderen Mantel hat fährt man Trails im Wald die eher MTB-Strecken vorbehalten sind

  23. Toller Beitrag!
    Mich nevt das ganze Thema, Ich habe ein 7 Kg Rennrad für den Sportlichen Part auf der Straße,
    ein Mountain Bike, und ein Gravelbike.
    Am meisten aber fahre ich aber das Gravelbike und dies auch als Tägliches Fahrrad bei Wind und Wetter.

    Ich glaube das die meisten Kritiker so ein Fahrrad garnicht richtig über Wochen gefahren sind wenn überhaubt!
    Kritiker lasst doch jeden selbst entscheiden was Er/Sie fahren mag!

  24. Hi!
    Du gehst das Thema völlig korrekt an! – man braucht doch sowieso nur zwei gesunde Beine …
    Ich bin zweiradkrank, mit und ohne Motor!
    Bin fast im Rentenalter und habe wirklich schon jede Menge unmögliche Kombinationen getestet …
    Rennrad mit dicken Reifen, Mountainbike mit schmalen Reifen …
    Vierzlinder mit Stollenreifen und Crosser auf Slicks …
    In erster Linie muss es deiner Persönlichkeit entsprechen und verdammt noch mal Spaß machen!
    Beim Fahrrad habe ich mich konservativ entschieden und fahre entweder Streety oder Mounty …
    Beim Motorrad ist und bleibt für mich die Supermoto das non plus ultra – ich wohne einfach in der entsprechenden Gegend!

  25. Ich möchte es mal mit einem Wort beschreiben "Evulotion" und diese gehört zum Leben wie das Atmen… Es soll doch jeder das tun was im Freude bereitet und woran er Spaß hat…

  26. Soll doch jeder fahren was er will. Für mich ist das nichts aber ich bin ja nicht repräsentativ. Wenn es Menschen aufs Rad bringt und rauskommen ist es doch recht. 👍🏻

  27. Das Gravelbike als Allrounder!? Habt ihr mal an richtig geile Liegeräder gedacht? Geringerer Luftwiderstand, keine Schmerzen an verschiedenen Körperstellen, wahnsinnig bequeme Sitzschalen, höhere Zuladung, niedrigerer Schwerpunkt, kein Überschlag möglich bei Notbremsung, durchaus moderat geländegängig mit richtiger Bereifung, bessere Sicht auch nach oben… usw;). Weltreisen werden auch mit Liegerädern unternommen.

  28. Man braucht kein Rennrad außer man fährt Rennen. Aber das wissen die Menschen nicht und nutzen sie trotzdem 🤣
    Das gravel ist halt ein Kompromiss aus renn und Mountainbike. Wenn man nur eins hat oder man hat 5-10 Räder für jeden Zweck speziell.

  29. Man braucht kein Rennrad außer man fährt Rennen. Aber das wissen die Menschen nicht und nutzen sie trotzdem 🤣
    Das gravel ist halt ein Kompromiss aus renn und Mountainbike. Wenn man nur eins hat oder man hat 5-10 Räder für jeden Zweck speziell. Ich habe mein graveling wieder verkauft weil ich von den 5 Lenker griff Positionen keine einzige angenehm fand! Rennrad finde ich eh Scheiße da ich keine Strecke kenne wo der Asphalt durchgängig glatt ist um dauerhaft Spaß zu haben.

  30. Für den NORMALO wird ein Gerät , welches Alles ein wenig kann wohl die beste Wahl sein .
    Für mich ( 60 + in bergigem Gelände zu hause ) ist KEIN Fahrrad eine gute Wahl … 🙂
    Wenn mich der Wahnsinn packt , habe ich ein leichtes geländetaugliches Dingens mit
    veralteter Schaltung , V – Brakes und einem Sattel , der die Reichweite auf die nächstgelegene Bergbaude limitiert .
    Dann 2,5 Stunden Erholung und nach hause der Frau assistieren und Mitleid zeigen .

  31. Ich bin früher Rennrad, also Rennmaschine und auch selbst Radrennen, gefahren. Touren hatte ich eine ganze Zeit mit meinem ollen Stahlrahmen, noch einem der wenigen handgefertigten, inkl. einer der ersten DuraAce Ausstattungen gemacht. Ich hing an diesem Rahmen, bis zu einem schweren Unfall. Dann habe ich überlegt und mir für zukünftige Radtouren und weil es mich ohnehin mehr zum Cross, Wald und über das Feld zog ein Gravel zugelegt. Allerdings Rahmen aus Alu, da ich doch lieber alles dabei habe und auch mit Zelt und Gepäckträger unterwegs bin. Ich würde nicht wieder tauschen wollen, auch wenn mir die Carbon-Gabel Anfangs Kopfzerbrechen machte, weiß ich doch aus alten Tagen und den Anfängen wie schnell Carbon brechen kann und dass es dann keinerlei Reaktion mehr braucht und leider auch noch für die Umwelt Gift ist. Ich war damals ini den '80.er an der Entwicklung beteiligt und es wurde versprochen dass Carbon/Kohlefaser einmal recycle fähig wäre… alles Bullshit. Aber mein Rahmen ist super stabil und macht wirklich alles mit. Und wo ich fahre treffe ich bestenfalls nur Wanderer, Crosser oder MTB's beim Training an, die dann auch ziemlich blöd schauen was ich dort mache. Dafür ist ein Gravel jedenfalls genau richtig. Die Diskussionen werden nur von Idioten angestoßen, die nicht von sich behaupten können dass die Weltelite auch deren Hinterrad kannte oder kennen täte…
    Wir sind alle Radsportler und selbst die einfachen Touries gehören dazu und man grüßt sich auch immer.
    So habe ich dies noch in alten Zeiten kennengelernt.

  32. Also es scheint wohl vielen Leuten zu gefallen und damit hat es seine Berechtigung. Ich selbst hab mein Gravelbike wieder verkauft und finde es gibt Besseres – die fehlende Federung macht es einfach nur bretthart auf wirklichem Gravel. Die Übersetzung oft zu schwer für steiles Gravel Gelände. Der Rennlenker ist einfach nur ungemütlich auf langen Touren. Man sieht auch immer schön auf den Biketour Videos wie die Leute verzweifelt versuchen gerade zu sitzen und sich mit 2 Fingern am Lenker abstützen. Es ist etwas schneller als ein Tourenrad oder leichtes Hardtail – aber unwesentlich. Ok bei starkem Wind ist der Vorteil größer.

  33. Ich hatte ein Rennrad, hauptsächlich zum pendeln zur Arbeit und zurück. Unsere Straßen hier sind allerdings sehr schlecht und es gib einen kürzeren und schöneren Weg 17km am Kanal, allerdings mit Schotter. Da ich aber trotzdem flott unterwegs sein wollte habe ich mir ein alten Basso Palta Rahmen gekauft und den Rest selbst angeschraubt. Ich bin damit auch schon häufig im Gelände gewesen und alles, was keine zu hohen Wurzeln oder Sprünge beinhaltet, geht absolut klar. Ich finde ein gravel bike daher durchaus berechtigt und möchte auch nicht mehr zurück.

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