Ich wohne in einer sehr hügeligen Stadt und muss teilweise sehr steile Strecken bewältigen. Ich hab ein Budget von 900€ für ein neues Bike und kann mich nicht entscheiden bzw. bin ich unsicher welche Art von Fahrrad es überhaupt werden soll.

Einerseits hätte ich gerne ein Alltagsrad mit allem drum und dran (Scheibenbremsen, Spritzschutz, Radnabendynamo, Gepäckträger, Nabenschaltung). Andererseits sind mir solche Räder viel zu schwer. Ich hatte schon in Vergangenheit Räder die einfach viel zu schwer waren, um so steile Strecken gut zu bewältigen.

Deswegen wäre ich nicht von einem Rennrad abgeneigt. Das wäre leicht, die dünnen Reifen haben einen geringen Rollwiderstand, die Geometrie zwingt einen zum Strampeln. Vielleicht passen auch etwas dickere Reifen drauf, die angenehmer sind im Alltagsgebrauch.

Was meine Entscheidung auch sehr einschränkt, ist der Umstand dass ich sehr klein bin. Ich bin 158cm und hab kleine Hände. Meiner Erfahrung nach sind meine Hände zu klein für die Bremshebel von vielen Rennrädern.

Was meint ihr? Irgendwas in Richtung Trekkingrad oder doch lieber ein Rennrad oder "Fitnessbike"? Oder was ist entscheidend an einem Fahrrad beim bergauffahren?

Update: ich hab mich für ein Cross Bike/Urban Bike entschieden. Es wird das hier

by oddlylikable

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14 Comments

  1. Stiller_Winter on

    Für die steilen Strecken braucht man die richtige Übersetzung und eine passende Geometrie. 5 kg Unterschied im Fahrradgewicht spielen im Alltagsleben keine große Rolle. Deswegen bin ich für ein banales Trekkingrad mit guter Überzeugung (wie 32/51 Kettenblatt/Ritzel zum Beispiel).
    P.S. Die kurzen Kurbel (170 oder sogar 165 mm) wären auch nicht schlecht.

  2. EducationalAd4365 on

    Schau dir Trekking Räder an, alles was beschrieben hast. Kassette hinten kann man immer wechseln, wenn was nicht passt mit der Übersetzung.

  3. Bei dem Budget würde mich nach einem gebrauchten Rohloff-Rad umschauen, gibts auf KA ab 500. Meist sind das gut ausgestattete Trekking Räder mit allem was du da schreibst. Sind sicherlich eher “schwer”, aber mit dem Rohloff-Übersetzungsrahmen machen steile Strecken auch auf so “schweren” Rädern Spaß. Die Nabe ist auch ist sehr wartungsarm.

  4. Ich habe als Alltagsrad ein Maranello Lite von KTM, das ist ein relativ leichtes (ca 14kg) Trekking-Bike mit sehr entspannter Übersetzung für Anstiege. Die Übersetzung ist für Anstiege angenehmer als die an meinem Rennrad und es ist noch dazu komplett alltagsrauglich. Eventuell wäre da ja was für dich, sollte jeder ZEG-Händler verfügbar haben

  5. Es gibt voll ausgestattete Fitness Bikes. Da hättest du eine etwas sportlichere Geo als beim Trekking Rad.
    Ich hab z.b. ein Orbea Carpe in S, das mir bei 165 etwas zu klein ist.

  6. 158cm? Schau dich nach einem gebrauchten 26″ MTB um und bau das nach deinem Gusto um. Oder schau ob ein halbwegs brauchbares Elektromofa, sorry, ich meine “E-Bike” im Budget ist.

  7. Es gibt auch so ein Mittelding aus Trekking und „Rennrad“, das eher für die Straße optimiert ist. Nennt sich oft Hybrid / Fitness / Urban oder teilweise auch Flatbar Gravel (die Grenzen sind teils fließend).

    Im Vergleich zum reinen Trekkingbike bist du sportlicher unterwegs und sparst dir oft die – für deinen Fall – unnötige Federgabel. Gleichzeitig sind die Gänge auch nicht so schwer wie bei einem Rennrad.

    Davon hat jeder Hersteller was im Angebot und teuer sind die Räder nicht unbedingt.

  8. odersowasinderart on

    Wie sind denn eure Strassen und Radweg? Bei mir solche Holperpisten stellenweise, dass ich ein fully mit dünnen Reifen genommen hab. Alles andere wurde mit einfach zu unbequem mit der Zeit.

  9. Gebrauchtes XC Hardtail Mountainbike. Mit ner ordentlichen Schaltung ist nämlich jeder Berg machbar.

  10. Gravelbike ist doch eigentlich genau die Antwort die du suchst. Die gibt’s teils auch schon mit Schutzblechen und Nabendynamo – irgendwas von Cube gab es da zumindest.

    Und von wegen welches Fahrrad: Du kannst bei jedem Rad unterschiedlich Breite reifen montieren. Bist nur in einem gewissen Bereich eingegrenzt je nach Felge und Rahmen. Der ist aber außer an einem reinen Rennrad normalerweise sehr groß.

    Genauso kannst du meist eine andere Kassette oder andere(s) Kettenblatt montieren je nachdem welche Übersetzung du willst.

    Beides kann man relativ einfach selbst machen.

  11. Awkward_Permit1191 on

    Crossrennrad eignen sich gut für die Stadt. Relativ leicht, aber trotzdem robust und schnell zu fahren.

    Dazu haben sie Übersetzungen für steile Steigungen(wenn es nicht 1-fach ist) und häufig auch noch Aufnahmen für Gepäckträger und Schutzbleche.

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