Der. Arme. Mann. Offensichtlich ja auch sehr zerknirscht und gezeichnet von dem Unfall.
Oreelz on
3600€ „Teilschuld“
Für eine Tötung aufgrund mangelnder Aufmerksamkeit und zugegeben Abstand zum Fordermann des Rentners.
Denkt dran, wenn ihr Fahrrad fahrt, habt ihr Teilschuld.
agnatroin on
Jesus Christ.
Am4ranth on
Das schlimmste? Nein, das ist Erik G. passiert, denn der kam nie wieder nach Hause. Täter-Opfer-Umkehr von der Kanzel aus. Widerlich.
RydRychards on
>”Ihnen ist das Schlimmste passiert, was einem Straßenverkehrsteilnehmer passieren kann – und Sie müssen mit den Erinnerungen leben.”
Wurde die Richterin vielleicht auch schon mal angefahren? Ansonsten kann ich mir diese Aussage nicht erklären.
idowonderwhy on
Das ist ziemlich unglaublich
Cam515278 on
Es beginnt doch schon mit der Sprache. “Der Radfahrer kam ums Leben.” Passiv. Sprachlich kann ich das von dem Autofahrer nicht weiter entfernen. Nein, der Radfahrer wurde getötet!
Kam ums Leben kann man dann sagen, wenn man einen Unfall verursacht hat, der einen Stau produzieren und in diesem Stau kommt jemand um. Aber nicht, wenn man denjenigen direkt umgebracht hat.
Lemon_1165 on
Geldstrafe? 3000 Euro für ein Menschenleben? Die Justiz in Deutschland ist der Witz aller Witze.. Echt Wahnsinn..
Muenchenradler on
Ich verstehe die Welt nicht mehr.
1: grob fahrlässiges Verhalten ist plötzlich schuldmindernd. Der Grund warum er den Radfahrer nicht sehen konnte ist dass er bei mindesten 70 km/h statt 35m Abstand nur ca 10 m hatte. Das allein ist ein Grund für ein Fahrverbot und eine empfindliche STrafe, auch ohne Unfall.
Satt das als Mehrung der Schuld zu werten, denn das vorsätzliche Missachten der Vorschriften hat zu einer Situation geführt, in der ein Unfall nicht vermeidbar ist Mit ordentlichem Abstand wäre das Fahrzeug vor ihm kein Sichtblock gewesen und er hätte locker Zeit gehabt den gleichen Schlenker zu machen wie das Fahrzeug vor ihm und am Radfahrer vorbei zu fahren.
Heist für mich: der Typ hat nicht nur in einer STresssituation falsch reagiert, er hat selber alles getan um so eine Situation zu provozieren
2:
Staatsanwalt: “Ihnen ist das schlimmste passiert” … und was ist mit dem Radfahrer und seinen Angehörigen?
ich wurde mal von einem LKW aus dem Sattel gehoben (der hat mich nur mit dem eigentlichen Fahrzeug überholt und ist nach rechts zum Straßenrand gefahren als ich zwischen LKW und Anhänger war. Dann hat mich der Anhänger umgestoßen und ich hatte glück , dass ich auf dem Fußweg rechts daneben ein paar Purzelbäume schlagen durfte ohne die Hauswand oder ein anderes Hindernis zu treffen)
Ich wette der LKW Fahrer hatte einen Schock, aber ich wette auch, dass das ungute Gefühl dass ich jahrelang hatte wenn ein LKW neben mir gefahren ist, deutlich belastender war.
axehomeless on
Ganz ehrlich, wie kommen wir gegen dieses weit verbreitete Denkmuster an? Ich bin echt jedes Mal wieder hoffnungslos traurig.
Olderhagen on
Grob fahrlässig kostet also knapp 3000 Euro und ein schlechtes Gewissen. Okay… Hätte der Autofahrer sich an die Gesetze gehalten hätte er 35 m Abstand halten müssen (halber Tacho) und hätte den Radfahrer rechtzeitig gesehen.
LilleBoy on
Man kann ihr nur wünschen, dass sie diese Erinnerung möglichst lange, jede Sekunde quält
Blitzard333 on
Es wäre schön, wenn man nicht nur Verständnis für Autofahrer hätte.
Der Richter äußerte trotz des schlimmen Unglücks Verständnis für die Rentnerin. Er bekannte, dass er als Autofahrer schon selbst beim unachtsamen Öffnen der Fahrertür einen Fahrradfahrer vom Sattel geschubst hatte.
Early-Intern5951 on
Ich frag mch echt wie Angehörige mit so einer einseitigen und verqueren Rechtssprechung zurechtkommen. Hätte vollstes Verständnis wenn dem Rentner oder der Richterin nach so einem Urteil plötzlich was zustößt. Die 3600€ könnte man auch durch einen Mittelfinger ersetzen.
17 Comments
ohh nein der arme Autofahrer hat einen Radfahrer getötet und muss jetzt mit den Erinnerungen leben? ob er das wohl schafft?
anscheinend hat er es ja nicht mal geschafft Sicherheitsabstand zu halten, die rite Rückleuchte zu sehen oder zu bremsen.
Ich hoffe mal, dass der Führerschein für lange Zeit bzw immer weg ist. (leider steht da im Artikel nichts zu)
Und mein Beileid an alle Angehörigen des Radfahrers.
Ich habe noch diesen Artikel über die Anwältin gefunden, die Freispruch gefordert hat:
https://www.tag24.de/chemnitz/lokales/fuehrerschein-in-chemnitz-kaum-zu-bekommen-personalmangel-sorgt-fuer-lange-wartelisten-3326197
Lachhaft, deprimierend, erzürnend.
Der. Arme. Mann. Offensichtlich ja auch sehr zerknirscht und gezeichnet von dem Unfall.
3600€ „Teilschuld“
Für eine Tötung aufgrund mangelnder Aufmerksamkeit und zugegeben Abstand zum Fordermann des Rentners.
Denkt dran, wenn ihr Fahrrad fahrt, habt ihr Teilschuld.
Jesus Christ.
Das schlimmste? Nein, das ist Erik G. passiert, denn der kam nie wieder nach Hause. Täter-Opfer-Umkehr von der Kanzel aus. Widerlich.
>”Ihnen ist das Schlimmste passiert, was einem Straßenverkehrsteilnehmer passieren kann – und Sie müssen mit den Erinnerungen leben.”
Wurde die Richterin vielleicht auch schon mal angefahren? Ansonsten kann ich mir diese Aussage nicht erklären.
Das ist ziemlich unglaublich
Es beginnt doch schon mit der Sprache. “Der Radfahrer kam ums Leben.” Passiv. Sprachlich kann ich das von dem Autofahrer nicht weiter entfernen. Nein, der Radfahrer wurde getötet!
Kam ums Leben kann man dann sagen, wenn man einen Unfall verursacht hat, der einen Stau produzieren und in diesem Stau kommt jemand um. Aber nicht, wenn man denjenigen direkt umgebracht hat.
Geldstrafe? 3000 Euro für ein Menschenleben? Die Justiz in Deutschland ist der Witz aller Witze.. Echt Wahnsinn..
Ich verstehe die Welt nicht mehr.
1: grob fahrlässiges Verhalten ist plötzlich schuldmindernd. Der Grund warum er den Radfahrer nicht sehen konnte ist dass er bei mindesten 70 km/h statt 35m Abstand nur ca 10 m hatte. Das allein ist ein Grund für ein Fahrverbot und eine empfindliche STrafe, auch ohne Unfall.
Satt das als Mehrung der Schuld zu werten, denn das vorsätzliche Missachten der Vorschriften hat zu einer Situation geführt, in der ein Unfall nicht vermeidbar ist Mit ordentlichem Abstand wäre das Fahrzeug vor ihm kein Sichtblock gewesen und er hätte locker Zeit gehabt den gleichen Schlenker zu machen wie das Fahrzeug vor ihm und am Radfahrer vorbei zu fahren.
Heist für mich: der Typ hat nicht nur in einer STresssituation falsch reagiert, er hat selber alles getan um so eine Situation zu provozieren
2:
Staatsanwalt: “Ihnen ist das schlimmste passiert” … und was ist mit dem Radfahrer und seinen Angehörigen?
ich wurde mal von einem LKW aus dem Sattel gehoben (der hat mich nur mit dem eigentlichen Fahrzeug überholt und ist nach rechts zum Straßenrand gefahren als ich zwischen LKW und Anhänger war. Dann hat mich der Anhänger umgestoßen und ich hatte glück , dass ich auf dem Fußweg rechts daneben ein paar Purzelbäume schlagen durfte ohne die Hauswand oder ein anderes Hindernis zu treffen)
Ich wette der LKW Fahrer hatte einen Schock, aber ich wette auch, dass das ungute Gefühl dass ich jahrelang hatte wenn ein LKW neben mir gefahren ist, deutlich belastender war.
Ganz ehrlich, wie kommen wir gegen dieses weit verbreitete Denkmuster an? Ich bin echt jedes Mal wieder hoffnungslos traurig.
Grob fahrlässig kostet also knapp 3000 Euro und ein schlechtes Gewissen. Okay… Hätte der Autofahrer sich an die Gesetze gehalten hätte er 35 m Abstand halten müssen (halber Tacho) und hätte den Radfahrer rechtzeitig gesehen.
Man kann ihr nur wünschen, dass sie diese Erinnerung möglichst lange, jede Sekunde quält
Es wäre schön, wenn man nicht nur Verständnis für Autofahrer hätte.
Aus einem anderen Fall…
https://amp.focus.de/regional/hamburg/richter-mit-ueberraschendem-bekenntnis-rentnerin-80-faehrt-zwei-menschen-tot-gericht-gibt-ihr-den-fuehrerschein-zurueck_id_12569907.html
Der Richter äußerte trotz des schlimmen Unglücks Verständnis für die Rentnerin. Er bekannte, dass er als Autofahrer schon selbst beim unachtsamen Öffnen der Fahrertür einen Fahrradfahrer vom Sattel geschubst hatte.
Ich frag mch echt wie Angehörige mit so einer einseitigen und verqueren Rechtssprechung zurechtkommen. Hätte vollstes Verständnis wenn dem Rentner oder der Richterin nach so einem Urteil plötzlich was zustößt. Die 3600€ könnte man auch durch einen Mittelfinger ersetzen.