Find ich bitter, dass ausgerechnet so eine Argumentation vom ADFC kommt. Die hälfte der Argumente könnte man genauso gegen Pedelecs bringen. Aber ein noch schnelleres, noch schwereres und wesentlich größeres Pedelec ist natürlich weder auf Fahrradwegen, Gehwegen (mit Fahrrad frei) noch im ÖPNV ein Problem. Weil wird ja von Hilde und Horst an den 4 schönen Wochenenden im Jahr benutzt. Die will man natürlich nicht verprellen. Auch kosten die Pedelecs 3000€ während für so einen popeligen Xiaomi Scooter nichtmal 400€ fällig werden.
So besiegelt man halt auch irgendwie den Ruf ein Rentnerverein zu sein…
E-Scooter sind wesentlich kompakter und schmäler als Pedelecs und sind wesentlich günstiger als Klapp-Pedelecs. Dass das Verhalten der unsäglichen Leihscooter die Gesetzgebung der ganzen Fahrzeugklasse beeinflussen soll finde ich absurd. Schränkt doch einfach die Leihscooter ein.
In Barcelona fahren vmlt. Millionen von den Dingern rum aber kein einziger Leihscooter.
Auf den schmalen Radwegen ist es mit einem schmalen E-Scooter wesentlich angenehmer zu fahren. Wurde schonmal von einem Taxifahrer auf dem Radweg abgedrängt und nur weil der E-Scooter so schmal war kam es nicht zum Crash mit dem Gegenverkehr.
Auch sind diese Dinger so bescheutert bei uns wegen der unsäglichen Gesetzgebung. Versicherungspflicht, Kennzeichen, besondere Zulassung für Deutschland (20km/h vs. 25km/h und wesentlich höhere Preise) und jetzt auch noch größtenteils Verbot im ÖPNV.
Ja, so werden die Dinger natürlich nicht sinnvoll benutzt werden können und nur von besoffenen 15-jährigen in der Nacht gefahren.
S_Nathan on
Finde ich gut.
Diese Teile sind generell eine Pest. Nein, sie sind nicht so schlimm wie Autos, aber die Autos haben wir leider schon. Das müssen wir bekämpfen, aber wir müssen uns nicht zusätzlich noch ein völlig unnötiges Verkehrsmittel dazuholen, welches zum einen den bereits knappen Platz, der was anderem als dem Auto gewidmet ist (Geh- und Radwege), belegt, und zum anderen Fuß- und Radverkehr verdrängt.
Dass die Teile auf dem Radweg fahren sollen finde ich auch blöd. Die sind halt auch für den Radweg zu langsam und für den Gehweg oder die Fußgängerzone zu schnell. Zu schnell übrigens auch, weil man offenbar bei den Teilen die Geschwindigkeit nur schlecht regeln kann. Das ist auch der Grund, aus dem ich finde, dass es ein Unterschied ist, ob man mit dem Rad in die Fußgängerzone darf, oder auch mit dem Roller. Abgesehen davon, dass es meiner Erfahrung nach auf Rollern einfach mehr Vollasis gibt als auf dem Rad (inklusive E-Bike).
Bevor jemand kommt und meint, dass es auch genügend Radfahrer gibt, die <= 20km/h fahren. Ja, die gibt es, und das geht glaube ich bei den meisten vorbei. Bei Rentnern weil die irgendwann abtreten, und alle anderen lernen es halt mit der Zeit.
2 Comments
Titel hab ich aus der “ADFC Radwelt” übernommen.
Find ich bitter, dass ausgerechnet so eine Argumentation vom ADFC kommt. Die hälfte der Argumente könnte man genauso gegen Pedelecs bringen. Aber ein noch schnelleres, noch schwereres und wesentlich größeres Pedelec ist natürlich weder auf Fahrradwegen, Gehwegen (mit Fahrrad frei) noch im ÖPNV ein Problem. Weil wird ja von Hilde und Horst an den 4 schönen Wochenenden im Jahr benutzt. Die will man natürlich nicht verprellen. Auch kosten die Pedelecs 3000€ während für so einen popeligen Xiaomi Scooter nichtmal 400€ fällig werden.
So besiegelt man halt auch irgendwie den Ruf ein Rentnerverein zu sein…
E-Scooter sind wesentlich kompakter und schmäler als Pedelecs und sind wesentlich günstiger als Klapp-Pedelecs. Dass das Verhalten der unsäglichen Leihscooter die Gesetzgebung der ganzen Fahrzeugklasse beeinflussen soll finde ich absurd. Schränkt doch einfach die Leihscooter ein.
In Barcelona fahren vmlt. Millionen von den Dingern rum aber kein einziger Leihscooter.
Auf den schmalen Radwegen ist es mit einem schmalen E-Scooter wesentlich angenehmer zu fahren. Wurde schonmal von einem Taxifahrer auf dem Radweg abgedrängt und nur weil der E-Scooter so schmal war kam es nicht zum Crash mit dem Gegenverkehr.
Auch sind diese Dinger so bescheutert bei uns wegen der unsäglichen Gesetzgebung. Versicherungspflicht, Kennzeichen, besondere Zulassung für Deutschland (20km/h vs. 25km/h und wesentlich höhere Preise) und jetzt auch noch größtenteils Verbot im ÖPNV.
Ja, so werden die Dinger natürlich nicht sinnvoll benutzt werden können und nur von besoffenen 15-jährigen in der Nacht gefahren.
Finde ich gut.
Diese Teile sind generell eine Pest. Nein, sie sind nicht so schlimm wie Autos, aber die Autos haben wir leider schon. Das müssen wir bekämpfen, aber wir müssen uns nicht zusätzlich noch ein völlig unnötiges Verkehrsmittel dazuholen, welches zum einen den bereits knappen Platz, der was anderem als dem Auto gewidmet ist (Geh- und Radwege), belegt, und zum anderen Fuß- und Radverkehr verdrängt.
Dass die Teile auf dem Radweg fahren sollen finde ich auch blöd. Die sind halt auch für den Radweg zu langsam und für den Gehweg oder die Fußgängerzone zu schnell. Zu schnell übrigens auch, weil man offenbar bei den Teilen die Geschwindigkeit nur schlecht regeln kann. Das ist auch der Grund, aus dem ich finde, dass es ein Unterschied ist, ob man mit dem Rad in die Fußgängerzone darf, oder auch mit dem Roller. Abgesehen davon, dass es meiner Erfahrung nach auf Rollern einfach mehr Vollasis gibt als auf dem Rad (inklusive E-Bike).
Bevor jemand kommt und meint, dass es auch genügend Radfahrer gibt, die <= 20km/h fahren. Ja, die gibt es, und das geht glaube ich bei den meisten vorbei. Bei Rentnern weil die irgendwann abtreten, und alle anderen lernen es halt mit der Zeit.