
Moin zusammen!
Ich hab heute einen Hamax Buddy gekauft und diesen auch direkt wie in der Gebrauchsanweisung montiert, Adapter sitzt fest, werde ich vor der ersten Fahrt aber nochmal nachziehen. Ist es korrekt, dass der Sitz an sich ordentlich Spielraum hat wenn ich an ihm schüttel und auch nach vorne kippe? Irgendwie kann ich dieser „einfachen“ Konstruktion noch nicht vertrauen, vielleicht kann mir da ja jemand von euch ein wenig mein Bedenken bzw „Angst“ nehmen? Kann ich meine kleine da bedenkenlos reinwerfen?
by Flackojin
9 Comments
Kannst ja erstmal mit dem Einkauf paar Touren drehen bevor das lütte rein kommt
Naja rein setzen würde ich das Kind schon, aber ja das scheint so zu passen.
Wir hatten einen Britax Römer mit ähnlicher Konstruktion und der hat drei Kinder durchgehalten.
Das Design des Kindersitzes ist gut durchdacht. Ich sehe nur ein Problem: Wird es zu hoch montiert, hat das Fahrrad einen hohen Schwerpunkt und Stabilitätsprobleme. Ich habe Kindersitze auf Höhe des Radschutzes eingebaut, mit einer kleinen Lücke zur Stoßdämpfung.
Wenn Dein Töchterchen drin sitzt, ist die Halterung ja dauerhaft unter Spannung, da rüttelt dann nix mehr.
Wir hatten auch einen Hamax für unsere zwei, als sie noch jünger waren (aber anderes Modell mit Liegeeinstellung die oft nützlich war – Kinder sind tatsächlich häufig weggepennt).
Ich erinnere mich noch gut an das Geklapper, wenn man mit dem Sitz leer unterwegs war…
Ich hab halt immer nach dem Einstecken nochmal kräftig dran gezogen, um zu checken, dass der Sitz wirklich eingerastet ist. Und natürlich auf die beiden grünen Einrast-Anzeigen geschaut. Ist ja im Prinzip auch an sich schon redundant, da die beiden Seiten unabhängig einrasten, wenn ich mich richtig erinnere.
Habe vor 2 Wochen einen Römersitz montiert. Drehmomente, Mindestabstand zum Gepäckträger und seitlichen Maximalabstand zur Hinterachse beachten. Ich habe und werde die Spannung der Schrauben regelmäßig kontrollieren.
Hallo, ich habe die gleiche Kontruktion bei mir am Rad (ist ein thule aber gleich aufgebaut). Da musst du dir keine Gedanken machen. Was bei mir jedoch ein Thema war, ist das Fahrverhalten. Ich musste den Sitz nochmal deutlich nach unten und sehr nah zum Sattel bauen, da ich sonst das Gefühl hatte mir haut das Vorderrad ab. Kann bei dir mit einer anderen Rahmenkonstruktion ganz anders sein, aber ich würde es testen.
Solange der Halter an der Sattelstange fest sitzt, kann nicht viel passieren. Das “Spiel” in den Stahl(!!)-Stangen ist gewollt und muss auch so sein. Stahl hat ausgezeichnete Federeigenschaften, insbesondere wenn es so geformt ist. Das ist perfekt um dem Kind auf dem Sitz Komfort zu versprechen. Die federnde Eigenschaft sorgt außerdem dafür, dass nicht viele Vibrationen in die Sattelstange übertragen werden, die Schrauben können so auch (eigentlich) nicht locker werden.
Die Aufnahme zwischen Stahlstangen und Sitz dürfte Konstruktionsbedingt etwas Spielraum haben (wenn ich mir die Anleitung so anschaue). Der ist ja sogar nochmal gefedert. Da dürfte auch irgendwo ein Minimalgewicht drin stehen, dass ist wichtig, damit der Sitz bei starkem Bremsen eben nicht nach vorne schwenkt.
Und selbst wenn: Die Kinder sitzen eh so nah am Rücken, im allllllerschlimmsten Fall berührt das Kind halt deinen Rücken.
Das hilft dir jetzt nur bedingt: es gibt Sitze da sitzt das Kind vor dir.
Das Kind sieht nach vorne was und nimmt am Geschehen teil.
Wenn man mal stürzen sollte, hat das Kind auch bessere Karten in meinen Augen.
Stell dir Folgendes vor: du fährst über Unebenheiten (aka deutsche Fahrradwege und Straßen) und der komplett starre Kindersitz gibt jede Erschütterung eins zu eins an die Wirbelsäule und das Gehirn deines Kindes wieder.
Oder du stellst dir dieses Szenario mit einem Sitz vor welcher durch sein Wackeln einen Großteil dieser Stoßenergie umsetzt und abfedert.
Ich bin auch schon lange mit Sitz am Rad unterwegs, der klappert leer immer wie verrückt. Wichtig wäre mir, dass er auch „beladen“ noch Luft zum Rad hat um da im Falle einer Erschütterung nicht direkt aufzusetzen.