
Lange Geschichte kurz:
Ich überlebte einen Zusammenstoß mit einem Auto aber meine linke Körperhälfte war quasi Brei.
/Username checks out. Es folgten recht bittere Jahre.
Irgendwann wurde ein Radweg vor meiner Tür und auf meinem Spazierweg angelegt und ich sprach gelegentlich mit Radreisenden, die vornehmlich nach dem Weg fragten. Viele meiner Freunde hatten sich zudem Anfangs der Pandemie neue (e-)Bikes gegönnt, ich wurde irgendwie leicht neidisch.
Als ich dann endlich eine high tech Prothese genehmigt bekam probierte ich mich an einem alten Fahrrad aus.
Ein Jahr später konnte ich bereits mit dem eBike zur neuen Arbeit pendeln.
Zwei Jahre später, also letztes Wochenende, erfüllte ich mir schließlich den Traum von einer Runde Nordschleife, was mir immer noch surreal erscheint.
Das hat mal gebockt, ich kann nur jedem nahelegen diesen bügelglatten Asphalt, mit seinen wilden Abfahrten und strammen Anstiegen, einmal selbst zu erfahren. Rad am Ring findet jährlich statt.
Und während ich mir hier weiter selbst auf die Schulter klopfe schwingt auch Demut mit. Nicht religiöser Art, sondern wegen der vielen Menschen, die mir geholfen haben das zu ermöglichen, früher oder später, direkt oder indirekt. Selbst wenn das jetzt etwas komisch klingen mag, auch du mit deinen ständigen Kk-Beiträgen. Danke💚
by gasidiot
2 Comments
Man darf mit dem Fahrrad auf den Ring?!
Verrückt, wie das Leben manchmal spielt…
‚Rad am Ring‘ war mir bisher unbekannt, aber das hört sich nach ‘ner Mordsgaudi an. Kudos!