Partizipation ermöglichen – Studierendenstimmen in der Lehre nutzen: Ein Input von Nora Kaiser und Cynthia E. Heiner auf dem University:Future Festival 2024
Wie kann innovative Lehrentwicklung an Hochschulen aussehen und umgesetzt werden, die Studierende aktiv miteinbezieht? Das von StIL geförderte Projekt „Students‘ University“ an der Freien Universität Berlin unterstützt die Weiterentwicklung von Lehr- und Lernprozessen an mehreren Fachbereichen. Dabei entstehen Good-Practice-Beispiele für partizipative Lehrentwicklung. Im Rahmen des Inputs präsentieren wir Erfahrungen aus unserem Projekt und stellen verschiedene Formate vor, mit denen studentische Partizipation gefördert werden kann. Der Fokus liegt insbesondere auf Umsetzungsmöglichkeiten studentischer Beteiligung zur Gestaltung lernförderlicher Lehre. Wir möchten insbesondere Lehrenden, die Studierende stärker in die Lehrentwicklung einbeziehen wollen, neue Inspirationen bieten, Grenzen aufzeigen und dazu animieren vielleicht auch überraschende Ergebnisse zutage zu bringen.
Speakerinnen:
Nora Kaiser erwarb ihren Master in Bildungswissenschaft an der Freien Universität Berlin im Jahr 2022. Seitdem arbeitet Sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Dahlem Center for Academic Teaching, an der Freien Universität Berlin. Sie ist Teil des Teams vom Drittmittelprojekt Students’ University, welches innovative Lehrentwicklungsprojekte begleitet.
Cynthia Heiner earned her Bachelors Degree in Physics at the University of New Hampshire in 2002 and then moved to Berlin, Germany to continue her studies. After her Doctorate in experimental physics in 2009, she joined the University of British Columbia’s Science Education Initiative to pursue physics education research. She retuned to Europe in 2012 to help implement research-based pedagogies in science courses and advocate for change in the way teaching is designed within higher education structures. She is based at the Dahlem Center for Academic Teaching at the Freie Universität Berlin, and has also supported teaching initiatives at Imperial College London (2017-2020) and currently at the University of Leeds.
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Unter dem Motto “Tales of Tomorrow“ fand vom 05. bis zum 07. Juni die vierte Ausgabe des University:Future Festivals (U:FF) statt. Das U:FF ist die größte Veranstaltung zur (digitalen) Zukunft der akademischen Bildung. Themen sind unter anderem KI, Future Skills, Didaktik und Strategieprozesse.
Das U:FF 2024 wurde hybrid organisiert: Das gesamte inhaltliche Programm war online voll erfahrbar. Gleichzeitig ermöglichten Bühnen in Berlin, Bochum, Heilbronn, Leipzig und Nürnberg Begegnungen vor Ort. Das Programm basierte weitgehend auf Einreichungen aus unseren Communities. Abgerundet wurde es durch herausragende VIP-Speaker:innen. Das Festival fand bilingual auf Deutsch und Englisch statt.
Die Teilnehmenden sahen ein vielseitiges Programm mit über 300 Beiträgen von mehr als 600 Speaker:innen!
Veranstaltet wurde das University:Future Festival 2024 vom Hochschulforum Digitalisierung und der Stiftung Innovation in der Hochschullehre. Unterstützt wurde es vom Stifterverband. Infos unter https://festival.hfd.digital/de/
[Musik] ja schön dass Sie hier vor Ort dabei sind und auch online eingeschaltet haben und sich für das Thema Partizipation ermöglichen die Stimme der Studierenden in der Lehre nutzen interessieren wir alle kennen vermutlich dieses Bild einer klassischen Lehrperson die als alleinverantwortliche Expertin oder Experte vorne steht und für die Planung Durchführung und Organisation die Prüfung von Lehrveranstaltungen verantwortlich ist und davon wollen wir so ein bisschen wegkommen hin zur geteilten Verantwortung wo Studierende Lehrende und hochschuldidaktiker innen gemeinsam Verantwortung für den Lernprozess übernehmen und auf Augenhöhe gemeinsam eine positive Lehr und Lernerfahrung schaffen wir sind vom Projek students University das ist ein Drittmittelprojekt wann es von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre gefördert wird und am dalim Center für academic teaching der Freien Universität Berlin ansichtlich ist unsere Hauptaufgabe und auch unser Hauptziel war es lehrentwicklungsprojekte zu begleiten da gab es insgesamt fünf lehrentwicklungsprojekte in verschiedenen Fachbereichen und eine Besonderheit war dass es darum ging dass Lehrende Studierende und Didaktiker innen gemeinsam Herr Herausforderung identifizieren und auch diese versuchen zu lösen und das ging über einzelne Lehrveranstaltung hinaus also sollte einzelne Module oder vielleicht auch ein ganzen Studiengang betreffen genau das heißt wir haben versucht die studentische Partizipation und die geteilte Verantwortung als Chance zu nutzen wir wollten so ein bisschen wegkommen von dieser eindimensionalen Perspektive auf ein Problem hin zu einer multiperspektivischen Sichtweise wo halt diese verschiedenen Statusgruppen gemeinsam auf eine Herausforderung schauen und heute soll der Fokus vor allem auf den Studierenden legen warum eigentlich studentische Partizipation das wissen sie vermutlich alle hier sind ein paar von den positiven Effekten aufgeführt wir haben vor allem von dieser erhöhten Transparenz profitiert und eine gesteigerte Motivation und ein höheres Engagement bei den Studierenden erleben dürfen und damit einhergehend halt auch ein besseres Verständnis der verschiedenen stat Gruppen für die Lernprozesse und auch für didaktische Entscheidungen wir haben die Methode oder Design Thinking eingesetzt bei uns und haben uns da in der Methode des double Diamond orientiert das ist eine BenutzerInnen zentrierte Methode das heißt die Methode an sich erlaubt es schon dass die Studierenden im Fokus stehen und einen sehr hohen Stellenwert einnehmen es gibt einmal diesen Problemraum und den Lösungsraum die weil geöffnet werden also man beginnt mit einer Herausforderung vielleicht und schaut okay was könnte da alles dahinter liegen was gibt es für Probleme was sind Herausforderungen was sind vielleicht noch offene Fragestellungen und schaut mit Studierenden und anderen Statusgruppen gemeinsam was taucht da alles auf um dann wieder zurückzukommen zu einem zentralen Thema oder zu einer zentralen Herausforderung die man bearbeiten möchte um dann nicht direkt die erste Lösung der am einfallt umzusetzen sondern wieder den Lösungsraum zu öffnen wieder gemeinsam zu schauen möglichst viele Stimmen zu hören möglichst viele Perspektiven einzufangen kreative Ideen auch zu generieren und dann gemeinsam zu entscheiden welche Lösungsansätze sollen vielleicht erprobt und später auch implementiert werden wie das in der Praxis aussehen kann zeige ich gleich anhand von zwei oder wir zeigen das anhand von zwei Beispielen aus unseren lehrentwicklungsprojekten wir haben einmal in der Bioinformatik ein lehrentwicklungsprojekt durchgeführt da ging es um die Studien Eingangsphase eine Lehrperson ist auf uns zugekommen und sagte bei uns im Studiengang da brechen irgendwie mehr Studierende ab zu Beginn des Semesters als im Vergleich zu anderen Studiengängen wir haben die Vermutung das könnte an den mangelnden mathematikkompetenzen liegen oder an der fehlenden sozialen Eingebundenheit wir wollen da irgendwie was machen wissen aber nicht genau liegt es daran könnt ihr gemeinsam was gestalten und dann haben wir gesagt gut wir fragen die Studierenden als Expertin in ihrer selbst was ist denn die Herausforderung haben ganz viele blitzinterviews durchgeführt mit Studierenden und dabei verschiedene ja oder haben offene Fragen gestellt gefragt was sind dann eigentlich eure Herausforderungen wie seid ihr damit umgegangen was hättet ihr euch noch gewünscht und haben das dann alles notiert und geklastert und dann auch wieder gemeinsam mit Studierenden und Lehrenden geschaut was sind die zentralen Themen die wieder auftauchen und es waren halt so organisatorische Fragen dann da die soziale Eingebundenheit tatsächlich eine Herausforderung und natürlich auch so ein bisschen der Lernstoff dass es da teilweise Schwierigkeiten gab besonders interessant war dass diese Herausforderung nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt am Anfang aufgetreten sind sondern über die das gesamte Semester hinweg eigentlich so verschiedene Schnittstellen oder Ansatzpunkte waren wo halt bestimmte Herausforderungen besonders stark waren und da haben wir gesagt okay wir müssen also gucken an diesen verschiedenen Stellschrauben was können wir da für Lösung generieren auch da haben wir uns wieder gemeinsam zusammengesetzt haben äh einen Workshop gemacht und geschaut okay was sind Ideen was sind Einfälle was könnte man da machen und sind letztendlich zu verschiedenen ja Maßnahmen zu verschiedenen Zeitpunkten gekommen eine Maßnahme die wir ähm erprobt haben waren erst die Brief der noch vor Semesterstart an die erststudierenden geschickt wurde wo so organisatorische Fragen geklärt wurden also wo finde ich eigentlich Ansprechpersonen oder was muss ich am Anfang schon installiert haben damit ich dann gut vorbereitet ins Studium gehen kann und mehr Zeit habe für den Lernstoff dann ähm gab es ähm zur sechsten Woche eine Methoden Woche die eingeführt wurde wo die Studierenden keine Hausaufgaben aufbekommen haben sondern Zeit bekommen haben um so ein angeleiteten reflektionsprozess durchzuführen mit hochschuldidaktiker innen gemeinsam um ihen eigenen lern oder ihr eigenes Lernen so ein bisschen zu reflektieren und zu schauen wo habe ich noch Herausforderung was muss ich vielleicht noch angehen und es wurde mer auf die Lernprozesse an sich fokussiert und dazwischen haben wir noch mit einer Lehrperson vereinbart dass es eine Kennenlernzeit in den Vorlesungen geben soll und zwar haben die ersten 5 bis 10 Minuten sozusagen wurde es so ein angeleiteter kennenlernprozess eingeführt weil die Studierenden in Gruppen oder in Paaren immer die Übungen und Hausaufgaben durchführen sollten und da stellte sich heraus dass es gar nicht so leicht ist für viele Studierenden da geeignete komelitonen zu finden oder auf die zuzugehen und deswegen wurde da Zeit extra für eingeräumt genau das zweite lehrentwicklungsprojekt war am John F Kennedy Institut da ging es um die Neugestaltung eines currikulums der nordamerikastudien da war der Wunsch dass das ein bisschen ähm Studierenden gerechter gestaltet wird oder auf die Studierbarkeit auch so ein bisschen geprüft wird und dass die interdisziplinärität so ein bisschen angeschaut wird da haben wir mit Tutorinnen und Studierenden so eine Student journey Map ausfüllen lassen wo über einen über diesen Zeitraum des Semesters oder des Studiums sozusagen eingetragen W werden konnte wann ist der worklout besonders hoch wo tauchen verschiedene Herausforderungen auf wann ist der Lernstoff vielleicht besonders stark und dann konnte man noch m einzelne Aspekte und Themen eintragen die ein besonders wichtig waren und dieses diese journeys wurden dann als Grundlage genutzt für eine Fokusgruppe auch da kam wieder aus allen Statusgruppen verschiedene Akteurinnen zusammen und haben überlegt oder Ideen generiert was könnte man vielleicht verändern was müsste vielleicht zeitlich ein bisschen angepasst werden gibt’s Seminare die methodisch oder inhaltlich ein bisschen angepasst werden sollen ein großes Thema war auch das Auslandssemester weil es da verschiedene ja Aspekte gab die zu berücksichtigen sind und dann wo wurden Lösungsvorschläge generiert und diese wurden dann in die Ausbildungskommission gegeben und jetzt schauen wir was die daraus machen eine Sache die schon umgesetzt wurde ist ein lehrfreier Tag der wurde sich gewünscht das heißt es gibt jetzt dort einen Tag wo es keine Lehre gibt und wo sich aber studieren und Lehrende dennoch treffen und gemeinsam über Lernprozesse und die Lehre sprechen können ja wenn man jetzt studentische Partizipation so ein bisschen in die Theorie einen ordnen möchte gibt’s ganz viele verschiedene Modelle wir haben so ein bisschen uns an meberger orientiert und auch hier sieht man es gibt verschiedene abstüfungen von studentischer Partizipation also auch Mitwirkung das wären bei uns die blitzinterviews z.B kann eine studentische Partizipation sein einfach dadurch dass eine Transparenz geschaffen wird und auch nach Meinung gefragt wird und man auch offen dafür ist und damit arbeitet die Mitbestimmung haben wir z.B im Form der Fokusgruppen durchführen können weil da wirklich alle eine gleichberechtigte Stimme hat und man sozusagen demokratisch so ein bisschen überlegt hat oder auch abgestimmt hat was wird jetzt als nächstes erprobt und die Selbstbestimmung konnten wir unserem Projekt ermöglichen ind dem z.B eine Studentin ein M Barcamp selbst inhaltlich sich überlegen strukturieren und organisieren konnte damit die Methoden auch alle auf jeden Fall hängen bleiben und sie die vielleicht selbst einsetzten äh gehen wir darauf noch mal kurz ein das blitzinterview ist tatsächlich Methode die es erlaubt innerhalb von kurzer Zeit ein gutes Stimmungsbild abzufragen auch wenn man z.B denkt es gibt da Herausforderung oder irgendwas ist schwierig da kann man mit relativ offenen Fragen die Studierenden ansprechen und wir haben auch die Erfahrung gemacht dass wenn man wirklich mit so einer Haltung von Interesse auf die Studierenden zugeht dass die sehr gerne von sich berichten und die kennen halt ihre Herausforderungen auch am besten deswegen sollte man das auf jeden Fall nutzen wenn man selbst nicht die Zeit hat als wpers jeden einzelnen studieren oder Studierende zu befragen kann man die Studierenden sich auch gegenseitig befragen lassen kann sagen hier ich habe einen Leitfrage leitfah mit drei Fragen vorbereitet geht mal ein Paaren zusammen interviert euch zu den Themen haltet es schriftlich fest und dann sammelt man es ein kann das auswerten und hinterher wieder transparent machen was macht man mit den Ergebnissen was hat man vielleicht daraus gewonnen die Student journey Map das ist so eine visuelle Methode ich sollte auf gar keinen Fall den schwarzen Knopf drücken eine visuelle Methode mit so einer x und y- aachse wo man über einen selbstgewählten Zeitraum so Verläufe eintragen lassen kann also man kann sagen ich möchte schauen okay wie fandet ihr diese eine Lehrveranstaltung Bezug auf eure Motivation eure Aufmerksamkeitsspanne auf das Interesse von den Themen ich kann aber auch ein ganzes eine ganze lehrverhaltstung anschauen oder ein ganzes Semester und kann das auch so ein bisschen abwandeln und einzelne Aspekte noch mit eintragen genau das ist auch relativ schnell unkompliziert und man kann das super gut nutzen als Grundlage für z.B eine Fokusgruppe wenn man schon weiß ich habe bestimmtes Thema das möchte ich mit mit Studierenden mir anschauen dann kann man die diese jne Map vorher ausführen lassen und das führt dazu dass auch ruhige Studierende etwas haben an dem sich z.B festhalten können dann kann man darauf eingehend fragen warum haben sie da diesen Verlauf eingezeichnet ah ist ja interessant wie ist es dazu gekommen und dann ist man eher animiert auch was zu was zu sagen und zu sprechen und auch so unbewusste Prozesse kann man da vielleicht so ein bisschen aufdecken wenn man selber noch nicht ganz in Worte fassen kann aufzeichnen sein Stresslevel kann man meist ganz gut und ist natürlich auch mit anderen Methoden kombinierbar genau wir lernen also oder ich hoffe ihr nimmt mit dass studentische Partizipation den Schiff vom teaching to learning unterstützen kann und dass mehrere Perspektiven auf jeden Fall vielfältige Ideen bringen können und auch viele kreative Lösungsansätze schaffen können und ähm es gibt verschiedene Wege studentische Partizipation zu ermöglichen nicht nur diese paar die wir heute aufgeführt haben aber es zeigt sich halt dass auch kleine Aktion oder Interventionen große Veränderung anstoßen können und wir bei haben die Erfahrung machen dürfen und sind auch davon überzeugt studentische Partizipation lohnt sich so das war’s schon jetzt können wir schon zur Diskussions und Fragerunde starten ich ergänze noch ganz kurz den kommst genau also im Sinne dieses kom ich hoffe auch von der Gespräch heute früher auf die Community stage ich weiß nicht alle waren dabei auch ander nicht aber das ging um die Zukunft die Lehr die Zukunft die Hochschule und wie man sieht da hatten wir gehört partizipation ist so wichtig für alle Statusgruppen Studierende Mitarbeitern Verwaltung Qualitätssicherung Forscher Lehren also die List ist long und das bietet eine Prozess inem man die richtig begleiten kann diese Änderung zu machen das ist eine änderung von diese jeweile Tätigkeiten die sind nicht gewöhnt das hatten wir auch gehört die die Verw die Verwaltung ist nicht gewöhnt vielleicht Kontrolle wegz lassen also in diese Prozess durch diese Mischung von die Statusgruppen aber diese offenlich und ehrliche Austausch kan nicht nur die neue Lösungen aber auch die problemneue Perspektive drauf und damit sind alle eingebunden um auf diese neuen Lösungen gemeinsam zu arbeiten und deswegen wur ich das nur unterstreichen dass die dieses Prozess ist eine strukturierte Weg um Veränderung zu bringen wir können nicht sagen was die Änderung Ende sind aber damit können wir auf jeden Fall das Gut begleiten danke schön wir würden auch gern die Fragen in das hier anwesende Publikum geben der Chat denkt noch ein bisschen und deshalb euch einladen zu fragen wenn ihr fragen habt und wir haben da drüben mit Laura ein Mikrofon einfach die Hand heben dann sehen wir euch ansonsten während ihr nachdenkt vielleicht noch äh würde mich interessieren ähm und ich hoffe ich habe das nicht verpasst wie ihr evaluiert also wie stellt ihr fest ähm dass das funktioniert dass das gut ankommt für die verschiedenen Stakeholdergruppen ähm und vielleicht wie könnt ihr euch vorstellen auch sicherzustellen dass diese Prozesse nachhaltig verankert werden also das sind tolle Projekte wie bekommt man die in die Breite ähm das diese beiden Dinge würden mich persönlich interessieren soll ich den erst ach so ja gern nein nein du machst ersten gut genau also im also es ist ein zwei Jahresprojekt und wir haben es leider nicht geschafft sozusagen eine quantitative Erhebung zu machen und vorher zu sagen okay wir prüfen jetzt genau die Statistik hinterher bzw ist der Zeitraum auch zu kurz um wirklich eine nachhaltige langfristige Wirkung festzustellen was wir gemacht haben ist wir haben halt die auch wieder die Studierenden befrag gesagt hey war das für euch merkt jetzt Veränderungen haben auch den erst Brief z.B den wir eingeführt haben hinterher evaluiert gefragt die Studierenden die es bekommen haben wie ist der bei Euch angekommen fehlt euch da was wie war das so und haben auch mit Tutorinnen und Mentorin zusammen noch mal geschaut was kann man da verändern und haben halt hinterher sozusagen Interviews durchgeführt im Bezug auf wie erlebt ihr selbst die Veränderung ist da schon was passiert oder noch nicht und wie kommt es so bei den Studierenden an wird die Kennenlernphase Z gut aufgefasst gibt’s jetzt da bessere gruppenbildungsmöglichkeiten oder es ist eher schwierig also haben das eher sozusagen qualitativ jati kannst super ich will es nur kurz auch ergänzen das ist nicht nur immer man muss nicht immer nachher schauen man kann auch vorher in die Literatur schauen und aufbasen was anderes aufbauen und das haben wir auf jeden Fall gemacht also die methodewoche das war nicht nur ausgedacht sondern wir haben schon in der Forschung geschaut was steht in literature und das einfach angewendet insofern kann man Anh diese Forschung einer gewissen Evaluation schon ist mit sich drin die man dann anwendet man muss nicht im vorne und damit hat man ein gutes Startpunkt und dann macht man eben die Qualit dazu und da sagt er auch die Lehrende sind manchmal natürlich nicht rigoros Forschung Ergebnissen aber die Lehrende haben diesen Kurs fünf Mal gelehrt für 5 Jahren und wenn die sagen ich merk ein Unterschied in dem Austausch mit dem Studierenden das ist wert auch wenn ich das vielleicht nicht statistisch unterlegen kann und so geht man man muss denken an evaluation vielleicht ein bisschen anders und eben nicht das alles kontrolliert in den kleinen Sinn so und das ist ein lifelong learning und die Prozessen die wir gezeigt haben beide haben wir das fel n jetzt auf eigentlich als du gesprochen hast beide waren mit ein Zeitlauf also das war um zu denken was ist die Zeitlauf die Studierende wie sieht die ganze er Semester an und nicht ein punktuell Platz wie sieht die ganze Studiengang an und daran zu denken und da kann man nicht immer dann jede Kleinigkeiten genauso prüfen W die nur ergänzen und dann war die zweite Frage GL ich wie könnte man diese in der Verbreitung also meine Wunsch für 20 4 wä dass man überlegt eben dass diese Veränderung Prozessen sind Prozessen die immer mal wieder durchgelaufen sind und nicht nur als als Checkbox exercise s wirklich dass man sagt okay da muss nicht jetzt jedes Jahr das ganze cycle noch mal aber man kann gucken weil da sind immer neue Herausforderungen und gerade in 5 Jahren ist es Zeit so viel anders und die Studierende sind auch anders die jetzt anfangen da wäre noch mal Zeit sowas zu machen und zu begleiten und wenn die unimärkte die Stellen sollte ein Portfolio sein nicht nur Mitarbeiter die nur durch Forschung promoviert sind und nicht nur Studierende und nicht nur Verwaltung sondern die ein bisschen mehr gemischt bisschen interdisziplinär arbeiten und nicht nur Lehren das wäre ja eigentlich ganz gut multiprofessionelle Teams wie der Schule genau genau genau also die Methoden die wir sozusagen also z.B die Methodenwoche oder sowas das sind auch Dinge die die Lehrperson an sich weitertragen weil die davon begeistert sind oder das tutoring und das Mentoring hat auch teilweise Aufgaben übernommen um das da sicher zustellen und ansonsten versuchen wir halt auf Bühnen wie hier einmal sozusagen darauf aufmerksam zu machen sagen hey macht das selber mal und auf unserer Webseite teilen wir auch unsere Erfahrung damit es sozusagen möglichst weitergetragen wird und andere davon profitieren genau es gab noch eine Frage im Chat habe ich gerade gesehen ob es schwierig war Studierende initial zu motivieren daran teilzunehmen kannst mir jetzt schwer vorstellen aber ähm wie wie war die Akquise sozusagen oder der Beziehungsaufbau für das Projekt bei den Studierenden genau also bei den Lehr Projekten an sich hatten wir das Glück dass die studierend und Lehrpersonen sich bei uns beworben haben das heißt die kamen schon mit einer bestimmten Motivation dahin und nimmt dem großen Engagement was die blitzinterviews und sowas anging gab es bei uns am Anfang auch Unsicherheiten oder auch bei den Fokusgruppen haben wir ja sozusagen offen eingeladen und wir haben aber die Erfahrung gemacht dass die sehr offen sind also wir waren z.B an mehreren Tagen bei diesen also bei den Vorlesungen und haben davor und dann nach Interviews durchgeführt und es hat sich schin auch so ein bisschen rumgesprochen hey die machen cooles Projekt und die haben Fragen gestellt und es wurden irgendwie mehr die auf uns zu kamen wahrscheinlich einfach durch diese offene Haltung und weil die gemerkt haben wir haben wirklich Interesse daran und hören zu und waren da sehr ja auch positiv sage ich mal überrascht wie gut es gelingen wir hatten auch das Glück dass wir selber Student Consultant ja im Projekt hatten das heißt wir hatten auch Studierende die Studierende gefragt haben der hat immer noch zwei Personen mehr befragen können als wir weil das einfach noch mal ein anderes vielleicht eine andere Augenhöhe ist weil auch wenn man sagt wir sind auf Augenhöhe ist ja trotzdem immer so eine gewisse Hierarchie die mitschwingt aber das war sehr positiv und auch in den Fokusgruppen auch wenn am Anfang so ein bisschen Verhalten war was was passiert jetzt was geht los dadurch dass wirklich spannende Themen waren und es immer um die Studierenden ihre eigenen Herausforderungen ging waren die halt total begeistert dabei und haben sich sehr sehr engagiert genau und könnt ihr da noch mal einsteigen gab es noch andere anderes Feedback über die Steigerung des des lern und lehrklimas hinaus also das glaube ich hattet ihr ja auch schon angesprochen dass das sich sehr positiv verändert hat gab es anderes Feedback wo gesagt wurde das ist jetzt anders im im im Klima in der Auseinandersetzung in der Methodik habt ihr da Feedback bekommen also wir haben also das ich weiß nicht ob das genau die Frage betrifft also ich weiß dass z.B bei die Methodenwoche was wir egeeführt haben bei der Bioinformatik da haben richtig Pause gedrückt das spricht die haten eine Woche wo die einfach keine Hausaufgabe hätte und keine keine große anwand V neue Material in der Vorlesung war sondern die Lehrenden hat richtig live gezeigt wie die eigentlich ein Problem lösen W die sie vorher nicht gesehen hat und sie hat gesturt und sie hat gedacht und so okay so will ich anfangen das war zuerst super schön für die lehrine dass sie diese Schwäche zeigen könnte was keine schwachinn aber um die Studierende zu zeigen wenn ich es Dozierende 15 Minuten diese Probleme nicht lösen natürlich könnte ihr das nicht nach 15 Minuten lösen um diese Erwartungen besser anzupassen und wir haben die studierend gefragt wie war es nach der Woche und viele hatten auch gesagt einfach diese auflösen so von den Druck dass sie sich selber an sich gebaut haben und dass die teilweise in diese Woche Hausaufgabe nachmachen könnte weil das ist so schnell und die waren noch nicht so weit und die lehriner hätten auch eine Pause drücken könnte für deren eene Lehrer und gucken wo sind sie jetzt also das war ein richtigen benefit von beide Seiten und das ist schwer vielleicht zu messen aber das sind das das heißt nicht dass das unterschätzt sein so und vor allem was ist richtig verloren 90 Minuten Content das haben wir gerade gehört diese Wissenstransfer ist nicht mehr das Wichtigste sondern wie lernt man und wie selfreflektiert man über das Lernen ja ich glaube eins der wichtigen Feedbacks war einfach oder der der positivsten Sachen auch einfach diese erhöhte Transparenz also sowohl Lehrende als auch Studierende haben uns zurückgemeldet ah das ist ja spannend das hätte ich ja nicht gedacht oder als Lehrperson ich bin ja offen für meine Studierenden und die wissen dass sie auf mich zukommen können aber jetzt wo ich Zeit dafür gebe und die wirklich die Zeit bekommen von mir auf mich zuzugehen kommt da viel mehr Input oder auch bei dem wie gesagt bei dem Problemen dass man dachte mathematikkompetenzen ist die größte Herausforderung und bei den blitzinterviews ist dieses Thema tatsächlich nur ganz selten am Rande aufgetaucht und es waren ganz andere Herausforderungen die da mehr im Fokus standen also einfach dieses diese aha Momente die da aufgetaucht sind einfach nur weil man sich Zeit genommen hat und wirklich interessiert mitinander ins Gespräch gekommen ist und das haben auch die viele Studierende gesagt dass sie von dieser also dass sie sich wertgeschätzter gefühlt haben einfach dadurch dass auch Feedback zurückkam und nicht eine Evaluation zum Ende des Semesters einfach verschwindet sondern währenddessen was passiert und sie das Gefühl haben sie können aktiv dabei sein und kriegen das auch wieder zurückgemeldet was passiert jetzt damit und auch wenn nichts damit passieren kann war das nicht schlimm weil trotzdem irgendwie aber ein Feedback da war ja gen also eine ganz andere Fehlerkultur ein Beobachten des Prozesses was ja auch ein modeling ist ich lerne ja auch durch Beobachtung Beziehungsaufbau auf Augenhöhe sehr schön es gab noch eine Frage die würde ich gerne noch Stellen in wie weit habt ihr besteh mit bestehenden Strukturen also der Verwaltung dem Aster zusammengearbeitet und die einbezogen und was waren da Herausforderung ich kann anfangen gänzung einfach ähm genau ein paar hatte ich ja schon genannt also wir haben vor allem mit den tutoring und dem Mentoring sehr eng zusammengearbeitet und auch mit der Ausbildungskommission mit einzelnen Lehrpersonen die die Veranstaltung geleitet haben mit den fachschaftsinitiativen haben wir uns so ein bisschen connected genau und natürlich hat die Hochschulleitung auch regelmäßig Berichte bekommen oder wir haben da sozusagen geteilt was wir so machen [Musik] wir waren in verschiedenen Kommissionen und haben so ein bisschen vorgestellt was wir machen und sozusagen Angeboten hey wenn ihr selber dabei sein wollt oder Ideen habt seid dabei ich glaube Herausforderungen waren z Minuten noch bitte zum Ende kommen genau alles gut waren vor allem die Lehrpersonen genau die sich am Anfang so ein bisschen die vielleicht nicht ganz so offen dafür waren es wurde uns mitgeteilt von Studierenden und die meinten aber wir haben es trotzdem gemacht und da es haben sich immer Menschen gefund die da irgendwie Lust drauf hatten und letztendlich weil es ja so positive Effekte auch hatte haben die Lehrpersonen dann mitgemacht und haben jetzt auch nicht irgendwie extra sich in Weg gestellt oder sowas s es waren halt einige die waren ein bisschen engagierter als andere und waren halt mehr bei Treffen dabei als andere Lehrpersonen genau ja und ihr hattet erwähnt ihr habt eine Dokumentation auf eurer Website gibt es da auch das wurde auch gefragt gibt es da auch eine eine eine methodendokumentationen Überblick zu den Methoden die ihr benutzt habt einfach anschaulich Falls an diese Methoden umsetzen wollen und ähnlich wie ihr ja agieren wollen genau also eine auflüstung einiger Methoden haben wir schon vorgenommen bei manchen Methoden wenn man darauf klickt kann man auch schon paar Hintergrundinformationen finden bei einigen ist es noch im Aufbau weil wir halt genau jetzt sozusagen mehr starten noch mit dieser Dokumentation und Aufbereitung also wer jetzt noch nicht alle Methoden findet der kann gerne noch mal in Monat schauen und da werden auf jeden Fall mehr Methoden schon aufgetaucht sein und eine Frage die ich übersehen hatte ganz konkret und praktisch wie gr sollte denn so eine Fokusgruppe sein ungefähr habt ihr da Erfahrung was funktioniert was nicht so gut funktioniert hat bestimmt auch damit zu tun wie das eigene Team aufgestellt ist könnt ihr dazu noch was sagen also ich meine das hängt auch natzlichchenon den Ziel ab also für focusgoup spefisch hätten unser Z hier war zwei tischmoderatoren also eine Studenten und ein hochschuidaktik und dementsprechend die könnten wir in unser Gruppe zwei Tischen Decken und dann haben wir gedacht wenn wir wirklich also wir hat wir waren nicht sicher wie vi kommt auch bei focus groups das ist auch so wieder ist anders bei die blitzinterviews da ist es nur 2 Minuten man geht hin wo die sind da ist kein Ex logistische Sache von der Studierende Seite vorgesehen von der Student focus group da hatten wir ein bisschen Essen auch da geworben und Kaffee und wir wussten nicht wie viel kamen und wir haben gesagt zu Not werden wir nicht zwei tischmoderatoren sondern ein tischmoderatoren dann hätten wir vier Tische haben können also dieses Agilität haben wir uns eingebaut und die studiengänger an sich ich glaube das war schon von die Studenten uns gesagt sind ungefähr Maßnahmen 60 bis 100 insgesamt könnten die vorstellen wir überhaupt auf den Studium sein und dann welche von denen kommen wird an dem T also damit könnte man sagen wenn wir 20 wahrscheinlich wir die höchstens die wir bekommen können und wir haben glaube ich 11 bekommen und damit Kön man gut abdecken genau die Literatur sagt F bis ze teilnehmen ungefähr aber es kommt darauf an wie viele Menschen hat man die sozusagen diese Gruppe leiten man kann ja auch parallel sozusagen das durchfüen verschiedenen Gruppen vielen herzlichen Dank ähm vielleicht alle weiteren Fragen am Rande der Bühne toll dass ihr alle dabei wart