






Fazit:
Für meine erste Bikepacking-Tour hab ich meine Fahrkapazitäten deutlich überschätzt.
Ursprünglich wollte ich zwei, drei Tage im Durchschnitt 100km unterwegs sein, mit einer kurzen Übernachtung via 1Nite Tent (hat sehr gut funktioniert) und dann auf einem Zeltplatz in Spiekeroog übernachten.
Bin direkt am ersten Tag („dank“ zahlreicher Unwege durch Komoot auf dem Garmin) das erste Mal über 100km (153km) gefahren und war direkt komplett erledigt.
Hab daher dann notgedrungen am nächsten Tag eine kurze Zugfahrt buchen müssen, bei der der ICE so heftig Verspätung hatte, dass ich die letzte Fähre auf die Insel verpasst habe und dann eine (teure) Nacht in einer Pension übernachtet habe.
Da war für mich fast schon der Ofen komplett aus und ich war kurz davor mir einfach einen Zug nach Hause zu buchen, aber da ich das Ganze auch nicht aufgeben wollte, hab ich mich schlussendlich doch dafür entschieden weiterzufahren.
Naja, immerhin konnte ich da meine Radklamotten mal waschen und schön ausgiebig duschen und frühstücken.
Am Ende bin ich dann nochmal knappe 40 km mit dem Rad gefahren und bin dann schlussendlich auf die Insel gekommen und wurde mit einem wunderschönen Sonnenuntergang belohnt.
Fazit meiner ersten Tour:
Hat wirklich richtig Bock auf mehr gemacht, ein paar Sachen am Equipment werde ich austauschen und verbessern, grundlegend werde ich mir für meine Touren mehr Zeit/Pausen/Übernachtungen einräumen und zudem auch manchmal einfach mehr auf meinen Körper hören und Schmerzen nicht einfach ignorieren. 🙈
Gleichzeitig lohnt es auch in schwierigen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren und das Beste aus der Situation zu machen. Am Ende kommt es ohnehin immer anders als man denkt und kann viele Faktoren absolut nicht beeinflussen.
by raffaelferrante
2 Comments
Viel Spaß weiterhin!
Als Tipp noch: immer gut essen. Das macht viel aus.
Es ist wirklich schön da! Wir waren letztes Jahr auf Langeoog.