All Mountain Bikes mit 140 bis 150 Millimeter Federweg sind die perfekten Begleiter für Tourenbiker, die auf ihren Runden durch die Wälder gern auch mal anspruchsvolle Trails unter die Stollen nehmen.

Wir haben während unseres großen All Mountain Tests festgestellt, dass sich das Angebot am Markt in zwei Lager aufteilt. Bikes wie das Canyon Neuron oder Cube Stereo One44 lassen sich dabei problemlos über die Alpen treten. Andere Kandidaten wie das YT Jeffsy oder Canyon Spectral liebäugeln eher mit dem Besuch im Bikepark.

Mehr Infos zu diesen bike wie immer auf unserer Webseite:

Das beste All Mountain 2024

Kapitel:
00:00 Intro
00:39 Darum sind All Mountains besser als Enduro Bikes
02:38 All Mountains unter 3000 € – https://youtu.be/Y6LSwjtjf2k?si=q7GiF2tuEb4IBdvs
04:30 YT Jeffsy im Test – https://youtu.be/tZ1zpsqhJUU?si=zhaKJKFBLMaQlTFf
05:20 Canyon Spectral CF mit K.I.S. im Test – https://youtu.be/A-9fwS4eMXQ?si=MWZZFY_GsPhTWIIm
07:00 Cube Stereo One44 im Test – https://youtu.be/-xs4MF7Klzo?si=cUvm5_iHq2U_gRTQ
08:00 Canyon Neuron – https://youtu.be/-9P2yg6EZFc?si=k3CwGESdKUrfzPvq
09:00 Rockrider Feel 900s – https://youtu.be/VR8MvhqGLNU?si=k3hN16Z6pue70ctY
09:55 Scor 2030 im Test
10:45 Santa Cruz 5010 im Test – https://youtu.be/jeAnLh1p4Yk?si=VvrYbIdAvFlz5Q6n
11:35 Crossworx Lite 290 im Test – https://youtu.be/IKYyDyvW6L0?si=s_kDqkRl_NO1nFlF
12:30 Raaw Jibb im Test – https://youtu.be/vpz8xe5cVnk?si=iNtD_QVpMx8MVQ5I
13:40 Fazit zum besten All Mountain Bike 2024

Link zu den Trailhardtails:
Orbea Laufey: https://bike-test.com/testbericht/trailbikes/orbea-laufey-im-test/
Rose Bonero: https://youtu.be/bcnAhIeW2Pc

All Mountains haben technisch gesehen einen Sweetspot nach dem sich viele Biker sehnen. Denn sie lassen sich aus eigener Muskelkraft bergauftreten und bieten bergab echtes Hämmerpotential. Und wir haben die spannendsten Bikes, die man sich 2024 in dem Segment kaufen kann, für euch getestet und verraten euch in dem Video welche Bikes wirklich rocken und welche in der Fülle des Marktes eher untergehen. Früher waren ja die Enduros die Lieblinge für die Fans knackiger Singletrails. Aber seitdem sich diese Bikes zu Mini-Downhillern entwickeln, laufen ihnen die All Mountains sprichwörtlich den Rang ab. Weil, wenn ein Bike über 16 Kilo hat, dann fährt man damit einfach nicht mehr gern bergauf. Und zudem kommt dazu, dass gerade bei uns in Deutschland die meisten Biker nicht die Strecken haben, um das Potential eines modernen Enduros mit 160, 170 oder sogar 180 Millimetern auszuloten. Da braucht es schon den regelmäßigen, und die Betonung liegt auf regelmäßigen, Bikepark-Einsatz oder Shuttle-Einsatz, um die Bikes artgerecht zu bewegen. Wenn man nur gelegentlich mal in den Bikepark schauen will, fährt man mit dem All Mountain meist besser. Und auch wenn sich landläufig die meisten Biker immer noch als Enduro-Biker bezeichnen, zeigt die Auswertung unserer User-Daten vom Bike-Test.com ganz klar, dass sich die meisten Biker doch für All Mountain Bikes mit 140 bis 150 Millimeter Federweg interessieren. Denn diese Bike-Kategorie ist die Kategorie, die auf unserer Webseite am meisten Aufmerksamkeit abgreift. Grund genug für uns die spannendsten Bikes zum Test zu bitten. Und dabei haben wir nicht nur ein Bein über die Kassenschlager wie das YT Jeffsys Canyon Spektral oder Cube Stereo one44 geschwungen, sondern auch Newcomer wie das SCOR 2030 oder Rockriders Feel 900 S getestet. Und um auch exotische Nischen nicht zu vergessen, haben wir auch hochwertige Alu-Bikes von Raaw oder Crossworks auf dem Trail getestet. Und wenn euch in dem Video hier ein Bike fehlt, das euch unbedingt interessiert, dann schreibt es bitte in die Kommentare und vor allem checkt unsere Webseite Bike-Test.com. Da haben wir nämlich den kompletten Markt, also eigentlich alle All Mountains, die man sich kaufen kann, für euch nach einheitlichen Kriterien aufbereitet, um euch den besten Marktüberblick zu bieten. Die erste Erkenntnis in dem Video dürfte die meisten Biker ziemlich erfreuen. Denn auch wenn Mountainbikes in letzter Zeit exorbitant teuer geworden sind, gibt es noch die Möglichkeit relativ preiswert ins All Mountain Business einzusteigen. Denn mit dem Radon Slide Trail AL gibt es einen Fully für unter 3000 Euro, der es in Preisbereichen wildert, wo andere Hersteller wie zum Beispiel Orbea mit dem Laufy noch Hardtails anbieten. Und versteht es mir nicht falsch, gerade ich bin jemand, der Hardtails aufgrund ihres geringen Gewichts beim attraktiven Preis wirklich liebt. Und auch die Reduktion auf das technisch Wesentliche ist ein gewisser Reiz in einer Welt, die ansonsten auf Luxus und Perfektion aus ist. Aber im Gelände, da beißt die Maus kein Faden ab, ist man mit dem Fully einfach smoother unterwegs. Und glaubt mir, wir wissen, wovon wir sprechen, denn wir haben Trail Hardtails wie das Orbea Laufy auf denselben Teststrecken getestet, wie wir auch die All Mountains gefahren sind. Im verblockten Gelände verliert man mit den Hardtails aufgrund des starren Hecks einfach früher die Kontrolle wie mit dem Fully. Und dennoch haben diese Bikes vor allem in den günstigen Preisklassen ihre Berechtigung. Um wen das interessiert, den haben wir einen Link zum Orbea Laufy Test und zum Test vom Rose Bonero in der Videobeschreibung unten verlinkt. Im Preisbereich unter 3000 Euro zeigt auch der Test des Radon Slide Trail AL, dass man zu gewissen Kompromissen bereit sein muss. Die Geometrie des Bikes ist nicht mehr die modernste, der Rahmen kommt völlig ohne Schnickschnack daher und auch dem Dämpfer fehlt der Ausgleichsbehälter, um auf langen Abfahrten wirklich eine konstante Leistung abzuliefern. Zudem ist so ein Fully wie das Radon Slide Trail AL mit 15,6 Kilo wirklich kein Leichtgewicht. Aber die Produktmanager vom Radon Slide Trail AL haben auch bewiesen, dass sie wissen, worauf es ankommt. Denn das Bike kommt trotz gutem Preis schon mit exzellenten Reifen, einer guten Fox 36 Federgabel und wirklich starken Bremsen von Magura daher. Und damit kann man wirklich Spaß im Gelände haben. Ein zweites spannendes Bike in der Preisklasse unter 3000 Euro ist mit Sicherheit das YT Jeffsy Core 2. Das Bike hat eine modernere Geometrie, hat dafür aber einen anderen Schwachpunkt. Denn mit über 16 Kilo muss ich mir da sogar das Hühnerauge unten an meinem Zeh zudrücken, um damit auf lange Touren zu gehen. Auch das Jeffsy Core 4 Modell mit Carbonrahmen, das wir ausgiebig getestet haben, wiegt immer noch deutlich über 15 Kilo und macht damit klar, bergauf ist hier eine stramme Wade gefragt. Dafür kann man mit dem YT Jeffsy wirklich ruppigste Trails in Angriff nehmen. Wir waren damit nicht nur einen Tag im Bikepark Geiskopf und haben selbst nach einem langen Tag immer noch ein Grinsen im Gesicht gehabt. Das Bike ist sicher kein Innovationswunder, funktioniert aber einfach geil. Es hat die Züge ganz klassisch außen am Steuerrohr verlegt, hat in der Carbon Version sogar ein Staufach und hat ein wirklich gutes Fahrwerk. Aber es ist eben etwas schwer und der stärkste Konkurrent des Canyon Spektral CF sticht genau in diese Wunde des Jeffsys. Der direkte Vergleich zeigt, dass sowohl das YT Jeffsy, wie auch das Canyon Spektral CF eine sehr ähnliche Geometrie haben. Aber der direkte Vergleich zeigt auch, dass in der gleichen Preisklasse das Canyon Spektral CF ein Stück leichter ist und damit stellt das Canyon seine Allround Qualitäten in sein Schaufenster. Zudem kann man mit dem Canyon Spektral CF nicht nur mit 29er Laufrädern über den Trail rollen, sondern hat auch ab Werk die Option auf ein Mullet Setup. Und außerdem hat jedes Canyon Spektral CF ab Werk das neue KISS System zur Lenkungsstabilisierung an Bord. Die KISS Lenkungsstabilisierung, die über zwei Federn im Oberrohr funktioniert, ist mit Sicherheit kein wahnsinnig großer Gamechanger, bietet aber dennoch einen spürbaren Mehrwert, vor allem wenn man als Biker in seinen eigenen Grenzbereich geht. Und darauf kommt es ja mit so einem Allmountain an, denn mit so einem Bike will man ja vor allem bergab hämmern. In hängenden Trailpassagen, in offenen Kurven oder wenn der Trail glitschig nass ist, hat man dank des KISS Systems einfach ein bisschen besseres Gefühl, wie das Bike auf dem Trail unterwegs ist und kann so kontrollierter den Hang runter brettern. Ein bisschen schade ist, dass das Bike mit 150 mm an der Gabel nur noch 140 mm Federweg im Heck bietet. Der Vorgänger war da mit 150 mm etwas potenter. Aber auch andere Bikes, wie zum Beispiel das Trek Fuel X, haben nicht mehr Federweg wie 140 mm im Heck zur Verfügung. Der Trend auf diesen Wert ist eindeutig zu erkennen. Egal ob Radon, Canyon oder YT, bisher waren alle Bikes, die wir euch gezeigt haben, überhaupt der 15-Kilo-Marke. Als Tourenfahrer zieht man da schnell mal ein langes Gesicht, was man aber eigentlich nicht muss, denn der Markt bietet auch langhubige Bikes mit geringen Gewichten. Das beste Beispiel dafür ist das Cube Stereo 144. Beim Preis von knapp unter 4000 Euro bringt das Bike nämlich unter 13 Kilo auf die Waage und das ist ein echter Spitzenwert. Das Gewicht kommt nicht von irgendwo her. Das Bike hat zwar trotz attraktiven Preisen eine bombenmäßige Ausstattung, macht aber auch ganz bewusste Abstriche im Vergleich zur Konkurrenz. Wo die anderen Hersteller noch eine Fox 36 Gabel oder eine RockShox Lyrik verbauen, setzt Cube auf eine 34er Gabel von Fox um Gewicht zu sparen. Und auch die Maxxis Forecaster Reifen sind einen guten Tick leichter wie die Minion Schlappen, die die Konkurrenz teilweise aufzieht. Damit stellt das Cube vor allem seine Tourentauglichkeit in den Vordergrund. Wer ein Bike sucht, um damit über die Alpen zu kurbeln, wird mit dem Cube Stereo 144 glücklich. Passend dazu ist auch die eher konservativ gehaltene Geometrie, die mit ihren Werten eher den Marktdurchschnitt repräsentiert. Wer da etwas mehr Würze will, wird bei Canyon fündig. Neben dem Canyon Spektral CF haben die Koblenzer nämlich auch noch das Neuron, mit nur minimal weniger Federweg im Angebot. Mit 140mm Federweg an der Gabel hat es dennoch einen deutlich leichteren Aufbau und spricht damit vor allem Biker an, die den Besuch im Bikepark sowieso partout ausschließen. Und vor allem komfortorientierte Bikes für lange Single-Trail-Touren suchen. Cube zündet mit dem Stereo 144 C62 Race wirklich ein Ausstattungsfeuerwerk in der Preisklasse unter 4.000 Euro, mit dem kein anderer Hersteller mithalten kann. Die Bikes von Canyon punkten dafür mit einer etwas moderneren Geometrie. Und Canyon zieht in der Preisklasse unter 3.000 Euro auch noch einen Joker aus dem Ärmel. Das Canyon Neuron AL7 kostet nur 2.699 Euro und dennoch hat unsere Werkstattwaage bei Wiegen ohne Pedale nur 13,9 Kilo angezeigt. Und damit ist es das leichteste Tourenfolie mit 140mm Federweg, das man sich in der Preisklasse kaufen kann. Spannend ist auch der Versuch von Rockrider mit dem neuen Feel 900 S in der Oberklasse der Tourenbikes mitzuspielen. Das Bike hat ebenfalls 140mm Federweg, wie also auch das Stereo 144 und das Canyon Neuron und bietet für 4.000 Euro auch eine verdammt gute Ausstattung. Auf dem Trail hat sich das Bike aber leider etwas entzaubert. Denn das Angebot vom französischen Sportartikel-Discounter Decathlon ist mit 14 Kilo deutlich schwerer als die Bikes von Cube und Canyon im selben Preisbereich. Und zudem sitzt das Gewicht bei dem Bike noch an der falschen Stelle. Die Produktmanager haben leider brutal schwere Reifen aufgezogen, was jetzt weniger zum Tourencharakter des Bikes passt. Rahmen und Geometrie und vor allem Ausstattung bieten aber keinen Anlass zur Kritik. Mit etwas Tuning kann man also auch dem Feel 900 S wirkliches Spaßpotenzial für lange Touren entlocken. Wer sich jetzt weder bei den abfahrtsorientierten Bikes noch bei den Tourenfullys wiederfindet, für den hat SCORE ein ausbalanciertes Bike zwischen den beiden Extremen im Angebot. Das SCORE 2030 punktet nicht nur mit einer geilen, modernen Geometrie, sondern hat auch ein Fahrwerk mit deutlich mehr Pop als die Fahrwerke der Konkurrenten. Wenn du ein Fahrer bist mit einem aktiven Fahrstil, der gern durch Anlieger durchpuscht oder bei jeder Geländekante abzieht, dann wirst du dieses Fahrwerk lieben. Und zudem spielt das Bike mit 13,75 Kilo in der Gewichtsklasse der Tourenfullys. Aber das Ganze hat auch seinen Preis. Mit über 6.000 Euro ist das SCORE 2030 bei einer komplett mechanischen SRAM GX Eagle Schaltung mit Sicherheit kein Schnäppchen. Dafür bekommt man ein Bike mit einem breiten Einsatzbereich, mit einem eigenständigen Charakter und mit einem Image abseits des Mainstreams. Wer beim Preis völlig schmerzfrei ist und bei dem Preis von 6.000 bis 7.000 Euro für das SCORE 2030 nur lächelt, der kann auch in die preisliche Oberliga einsteigen. Das Santa Cruz 5010, das wir getestet haben, hat 10.000 Euro gekostet. Klar ist aber auch, egal wie viel Scheine du auf dem Tisch liegst, leichter als 14 Kilo wird es nicht, wenn du ein abfahrtslastiges Allmountain suchst. Neben dem lebenslang Garantieversprechen, den Carbon-Laufrädern und SRAMs elektronischer Transmission-Schaltung bekommt man mit dem 5010 vor allem ein Bike mit herrlich verspieltem Charakter. Dank der Mullet-Laufräder wieselt das Bike flinker durch die Trails wie alle anderen. Wem das Geld nicht juckt, der findet mit dem Santa Cruz 5010 ein Party-Bike in der Luxusausführung. Wem es aber vor allem nur darum geht, sich mit dem exklusiven Image von der Masse des Marktes abzuheben, der muss keine 10.000 Euro dafür ausgeben. Denn die deutschen Firmen Crossworx und Rohr haben exklusive Allmountains für weniger Geld im Angebot. Beim Crossworx Light 290 hat uns vor allem ein Fakt überrascht. Beim Preis von knapp über 5.000 Euro wird der Rahmen des Bikes von Hand in Thüringen geschweißt. Wer seine Bikes am liebsten direkt vom Erzeuger bezieht, hat mit Crossworx einen spannenden Anbieter am Markt. Zudem bietet das Bike einen aufwendig konstruierten Eingelenker-Hinterbau, der auf dem Trail weder einem klassischen Viergelenker- noch einem VPP-Hinterbau unterlegen ist. Bei unseren Testfahrten hat das Bike sämtliche Vorurteile, die man eigentlich gegenüber Eingelenkern hat, entkraftet. Denn das Bike spricht nicht nur sensibel an, sondern der Hinterbau bietet auch über den kompletten Federweg einen angenehmen Gegendruck und ist beim Pedalieren antriebsneutral. Trotz einer Tourenlastigen Ausstattung hat das Bike gegenüber den Carbon-Modellen, die wir zuvor vorgestellt haben, auf der Waage aber das Nachsehen. Mit 14,6 Kilo ist es deutlich schwerer als die Bikes der Mainstream-Marken. Und gleiches kann man auch vom Raww Jibb sagen, denn das Rahmengewicht von deutlich über drei Kilo führt selbst in einem Luxusaufbau, so wie wir das Bike getestet haben, zum Komplettgewicht von 14,7 Kilo. Mit seinen 150 Millimetern an der Gabel ist es bergab aber ein sehr potentes Bike. Details wie die außen verlegten Züge, die doppelt gedichteten Lager oder die ultra-robusten Kettenstreben sorgen dafür, dass das Raaw Jibb ein Partner ist, mit dem man sein ganzes Leben verbringen kann. Der Hinterbau mit nur 135 Millimeter bietet dabei ähnlich viel Gegendruck wie der des SCOR 2030 und lädt den Fahrer auf dem Trail zu einer aktiven Fahrweise ein. Da kommt wirklich Spaß auf. Die beiden Bikes haben wirklich spannende Ansätze und zeigen, dass der Werkstoff Aluminium auch im High-End-Bereich seine Berechtigung hat. Der Werkstoff ist nicht nur robuster, sondern lässt sich schlichtweg auch einfach recyceln. Die Option hat man beim Carbon-Rahmen ja eher weniger. Wer mit dem ökologischen Fußabdruck eines Carbon-Rahmens jedoch leben kann, der kommt beim selben oder sogar bei einem günstigeren Preis mit einem Carbon-Bike immer deutlich leichter weg. Zum Schluss von so einem Video will natürlich jeder wissen, was jetzt wirklich das beste All-Mountain ist, das man sich aktuell kaufen kann. Und obwohl wir in dem Video nur Bikes mit 140 bzw. 150 Millimeter Federweg an der Gabel präsentiert haben, wird klar, wie vielfältig der Markt in diesem engen Federwegsbereich ist. Die folgliche Konsequenz daraus ist, das eine beste Bike für jeden gibt es nicht. Je nachdem, ob du Typ Tourenfahrer oder Abfahrtschredder bist und wie prall dein Geldbeutel gefüllt ist, fällt die Antwort auf die Frage nach dem besten All-Mountain für dich anders aus. Wir haben dir definitiv die spannendsten Modelle auf dem Markt gezeigt. Welches Modell für dich die optimale Wahl ist, musst du selbst entscheiden. Die Fakten zu den Bikes aus dem Video haben wir euch in einem Artikel auf bike-test.com übersichtlich aufbereitet. Zusätzlich findet ihr auf unserer Webseite über 3000 einheitlich bewertete Mountainbikes. Sollte euch da immer noch ein Modell fehlen, lasst es uns in den Kommentaren wissen.

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35 Comments

  1. Gut strukturiert und einfach erklärt! Was ist aus deiner Sicht beim gleichen Preis wichtiger Gewicht oder moderne Geometrie?

  2. Wow, ich bin mittlerweile absolut begeistert von eurer Präsentation. Kurzweilig, informativ und immer am Nerv der Kunden orientiert fallen eure Tests sehr professionell und inhaltlich extrem durchdacht aus! Klasse 👍

  3. Fehlende Bikes:
    Commencal T.E.M.P.O. und Meta TR. Die Bikes finde ich sehr interessant.
    Gerade der Vergleich zwischen Scor 2030 und T.E.M.P.O. würde mich jucken.
    Gruß und weiter so, ihr macht geilen Content.

  4. Mein Cube Stereo 140 hpc sl von 2022 wiegt nur 12,9kg und hat auch 150mm vorne und 140mm hinten. Der Preis war mir 2700€ auch viel günstiger als was es jetzt auf dem Markt gibt

  5. Das Focus Jam 6.9 sollte mal noch betrachtet werden! Ist zwar schon etwas auf dem Markt aber Preisleistung ist einfach Top 👌🏼 (Kette schlägt gegen den Hinterbau direkt hinter dem Kettenblatt aber ansonsten mega)

  6. Das Canyon Spectral finde ich ganz interessant wobei mir 160mm / 150mm Federweg lieber wären. Das Auschlusskriterium für mich ist allerdings das KIS System – schade.

  7. Moin, mal vorweg, euren Kanal finde ich prima. Sehr informativ und wirklich auf den Punkt gebracht. ich habe bei euch auch mein neues Bike gefunden, könnte man sagen… 
    Ich bin Jahrgang 66 und damit sicherlich so langsam raus aus dem aktuellen Geschehen. ich denke gerne an eine Situation vor ca. 20 jahren als ein Kunde in dem Laden des Vertrauens dem Inhaber die Vorzüge einer Luftgabel erklären wollte, um ihn zu überzeugen. Statement vom Inhaber: wenn es denn besser mit dem Nachbarn klappt… Nun sicherlich etwas scharfzüngig, spiegelt es jedoch die aktuelle Situation wieder.
    Quasi in jedem Test dreht es sich mittlerweile um einen Kettenstreben Schutz Wtf 😉 Ernsthaft? Was machen denn die Leute mit Ihren alten Mänteln? Wegwerfen? Oder das mit dem Gewicht? Also bitte… 😉 Na ich lass mal meine Kommentare … 😉 Wie schon gesagt… Wenn es denn besser mit dem Nachbarn klappt…
    Bei der Entscheidung für ein neues Bike habe ich mich nicht vom Gewicht beeinflussen lassen. Alles was jetzt unterwegs ist, wiegt deutlich weniger als vor….Jahren. Mit etwas Training, Technik und Vernunft komme ich immer noch dahin wo ich möchte, ohne ein Profi zu sein.. Es ist natürlich dem Streben nach Innovation und neuen , und besseren und weis der herrgott geschuldet das es immer wieder dies und jenes gibt, was auf dem Markt kommt und scheinbar wichtig ist. Das war " früher " auch nicht anders. Race face, Amoeba, Cyke, Outlaw und wie sie alles heißen oder hießen, denn natürlich haben viele die Füße gestreckt.
    Innovation soll es geben, Stillstand wäre grausam. Was ich vermisse, das ist, das sich der Mensch daran beteiligt, leider Technik und Geld dafür verantwortlich macht, das er wie auch immer fahren kann. Eine Entwicklung, die eine immer größere Rolle spielt nicht nur im Bike Markt .

  8. Hallo 🙂 ich möchte mir ein Einsteiger Hardtail MTB kaufen, Budget max. 1200€, bin aber mit der Auswahl der Marken und Modelle ziemlich überfordert .. D:
    Mein Fahrprofil: Waldwege, Schotter/Kieswege, Asphaltwege, mit ein bisschen Übung habe ich vor über solche Wege in die Arbeit zu fahren (einfach 17km), in Bikeparks Trails runterfahren ist nicht geplant. Bin 1,73cm groß und wiege 63kg

    Folgende Modelle find ich optisch und preislich ansprechend
    Rose Bonero 1
    Radon Cragger (7.0 ?!)
    Trekk Marlin Serie (da gibts so viele, bin überfordert)
    Orbea Laufey H10 (Vorgängermodel kriegt man teilweise noch für 1200-1300€)
    Canyon Stoic 2
    Cube ? hat die größte Auswahl, allerdings hab ich viel über qualitätsprobleme und fehlende langlebigkeit gelesen :/

    Grundsätzlich möchte ich das MTB fahren nur als kleines nebenhobby betreiben und nicht "voll durchstarten", allerdings möchte ich auch kein Schrott kaufen, der mir nur Ärger bringt, weil dann landet das Bike schnell im Keller und das wäre Schade ums Geld, ich hoffe ihr wisst was ich meine und könnt mir weiterhelfen 🙂

    Vielen Dank

  9. Was ich einfach net versteh bei den ganzen Tests immer wie man immer drauf kommt das man mit 140mm oder weniger nicht im Bikepark fahren sollte oder gehen sollte..genau wie das Thema 34er oder 38 Gabel der vergleich..meine Meinung ist es kommt auf dem Fahrergewicht auch mit an welchen Durchmesser die Gabel haben sollte/ min. muss und auch das Fahrkönnen. Eine zu steife Gabel ist auch nicht gut. Bissel Flex sollte sie schon haben. Und was den Federweg betrifft, klar 170mm verzeiht mehr Fahrfehler als 130mm. Aber man lernt definitiv mit weniger Federweg besser fahren und lernt besser die optimale Line zu fahren und die Fahrtechnik bildet sich oh aus..fahr über 26 Jahre schon MTB und geh mit 130mm und auch mit 200mm im Bikepark. Vg und klasse Video

  10. Hab mir vor 3 Tagen erstmal ein Radon Slide Trail 10.0 für 3000€ gekauft. Bin sehr gespannt drauf. Sram Gx und x01 schaltung, Fox Factory Gabel und Dämpfer und nur 14.35kg.

  11. Hi ich hab mal ne Frage ich euch. Sollte ich mir für etwa 1800 Euro ein gebrauchtes Mountainbike holen? Taugt das dann was ?

  12. Die 900s von Rockrider sind aktuell um etwas über 300€ reduziert. Da ist dann genug Geld um auf leichtere Reifen zu wechseln

  13. Hallo,
    Echt Schade das ihr nicht Italienische Mountain Bikes öfters zeigt und Testet.
    Ich sehe nur die Standard Marken wie im Auto Bereich VW,Audi,BMW,Mercedes in Deutschland.
    Macht doch mal die Ferraris und Lamborghinis locker im Mountain Bike Bereich.
    So kann man mehr lernen und so hört man eure Meinungen.
    LG Marvin

  14. Okay… Alpen Überqueren… für den Teutoburger Wald ist mein Hardtail wohl ausreichend 😁
    Und das muss auch soviel Strasse mitmachen…

  15. Die präzisen Analysen und Bewertungen der Bikes sind phänomenal! Persönlich würden mich die folgenden bikes im All Mountain-Test interessieren: Mondraker Raze / Foxy, Last Glen/Coal oder Last Cinto, Norco Optic Gen.3, Rocky Mountain Instinct, Canondale Habit und demgegenüber ein Abgleich zu "Exoten" bzw. selteneren bikes, wie Marin Rift Zone, Bird Aether 9,Transition, Pivot, Forbidden.
    Zudem halte ich es für sinnvoll und übersichtlich, die All Mountains in Unter-Kategorien Tour, Trail, Down einzuteilen sowie in Preissegmente / Massen- ggü. Boutique-Bikes – o.ä..

  16. Das beste das ich im fahrradsegment von Journalisten bzw Experten gesehen habe!
    Total abgewogen, ohne Tendenzen.. mittlerweile eine echte Rarität!
    Danke!

  17. Cube Stereo ONE55 C:62 TM 29 würde ja auch gut dazupassen?lt. Homepage 13,1 kg und in der Kategorie "engagierten All-Mountain-Einsatz" (lt. Homepage)

  18. Hey, würdet Ihr eher zu dem YT Jeffsy Core 3 mit 14,90KG für aktuell 3599€ greifen, oder zum YT Izzo Core 3 mit 13,80KG für 3199€? Oder bei einem Budget von bis zu 3500 zu einem ganz anderen, wie z.B dem Propain etc. Vielen Dank und liebe Grüße!

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