Die nächste Hauptuntersuchung beim TÜV steht an, weshalb auch der nächste Werkstattbesuch in nicht allzu weiter Ferne liegt.
Doch wie gut arbeiten diese eigentlich, und wie sehr kann man sich auf die Beratung der Experten verlassen, dass die vorgeschlagenen Reparaturen auch wirklich nötig sind, und nicht einfach nur ein Versuch, die Unwissenheit der Kunden für etwas Profit schamlos auszunutzen?
Diesen Fragen sind wir in dieser Handwerkerstichprobe genauer auf den Grund gegangen, also schaut doch gerne mal rein!

Share.

20 Comments

  1. Riesen Schock ,eine Werkstatt will die Bremsen die fast runter sind schon mal machen . Absolute abzocke von dieser bösen bösen Werkstatt ,ihr seit richtige Helden. Ps. Eine Werkstatt lebt von Reparaturen und wie sieht es aus wenn man zwei Wochen nach dem TÜV Termin die Bremsen runter sind .

  2. Wer Geld sparen will, sollte immer erstmal selber zum Tüv fahren und nur die Mängel laut Bericht reparieren lassen. Wenn man den Wagen vorab durchchecken lässt, wird die Werkstatt immer was finden. Die wollen ja auch Geld verdienen…🤦‍♂

  3. Sympatische Dame aber wie die anderen schon sagten, der Schmuck ist doch blöd für die Arbeit.
    Bei Werkstätten muss man ganz vorsichtig und skeptisch sein. Da gibt es sehr viele schwarze Schafe würde ich aus eigener Erfahrung sagen.
    Ich war vor ca 5 jahren für den TÜV Süd Testkunde bei Seat Vertragswerkstätten. Davon war Eine schlimmer als die Andere. Der TÜV hat das Projekt dann paar Jahre später eingestellt.
    Da gab es bestimmt zu viel Gegenwind von den großen Automobilherstellern.

  4. Ich habe mittlerweile soviel negative Erfahrung gemacht bei Werkstätten, dass ich jetzt selber am Auto schraube. Und wer hätte es gedacht, so schwer ist das garnicht und wenn ich mir dann die Preise anhöre wie " 800€ für Bremsen vorne " und dann bauen die günstige Teile ein.. ne.
    Bremse tauschen zählt nun wirklich zu den billigsten Arbeiten, die schnell erledigt sind aber komischerweise immer sehr teuer sind.
    Ich habe für meinen EA288 2.0 TDI mal angefragt, was der Zahnriemen kosten würde, samt Kühlflüssigkeit spülen, haltet euch fest! Der wollte 1200€ haben ( Golf 7 2.0 TDI )…
    Natürlich habe ich das abgelehnt und mir für 200€ alle Teile selber geholt und 1000€ gespart. Am ende war ich knapp 10 Stunden in der Selbsthilfewerkstatt aber es war auch das erste mal und ich wollte alles richtig machen…
    Lasst euch nicht verarschen und wie der unter mir schon geschrieben hat, zuerst zum TÜV und dann auch nur das machen lassen, was aufm TÜV Bericht steht. Lasst euch immer die Altteile mitgeben und sagt das auch vorher, dann wird´s schwieriger für die, euch zu verarschen.

  5. Wenn ich sowas schon sehe , einen Audi A2 mit Pumpe Düse Diesel Motor und Ölverlust. Wo bitte will man dort anfangen mit abdichten ?! Absoluter Schwachsinn dieser Beitrag !!!! Hätte die Werkstatt gesagt, wir hauen den Motor raus und dichten alles ab was geht (VDD, E-Elemente, Ölfilterhalter, Ölwanne, Getriebeflansche usw.) , wäre es wieder zu teuer geworden. Klar war er stark verölt, aber selbst nach den angeblichen 400km Testfahrt, sah der Motor "erstmal" noch ganz ok aus. Dann muss man eben weiter sehen und schauen, wo es noch her kommt. Platzt mir der Arsch bei solchen blödsinnigen Filmen.

  6. So ändern sich die Zeiten: 400 € (800 DM!) für den Wechsel der Ölwannendichtung. Entweder ist der Audi so verbaut, das die Werkstatt schon 5 Stunden zum Ausbau benötigt oder die Werkstattpreise sind mittlerweile jenseits von Gut und Böse. Ich mache seit 20 Jahren fast alles selber, nur vom Zahnriementausch lasse ich die Finger und möchte dafür auch eine richtige Rechnung und Garantie haben.

  7. Als Tipp, fahrt 3-4 Monate vor der eigentlichen HU zu einer Prüfstelle und fragt nach einem Check-Up, Gebrauchtwagencheck oder eben ob der Prüfer kurz mal drüberschauen kann, ob etwas für die nächste HU gemacht werden müsste. Seid freundlich und gebt dem Prüfer dann 20-30€ für die Umstände, schließlich hätte er in der Zeit auch mit einer Hauptuntersuchung Geld verdienen können.

    Am besten einen kleinen Notizzettel schreiben lassen. Dann wisst ihr es genau und dann später auch wieder zu dem Prüfer fahren und den Zettel mitbringen. Dann kennt er das Auto auch schon.
    Alternativ gibt er den Hinweis, das Auto lieber als Bastlerauto zu verkaufen.

  8. Joa, prinzipiell schon ein sehr fairer Werkstatttest. Ich finde die Sachverständige auch sehr on Point, nur mit einer Aussage gehe ich nicht mit bei 9:44. Werkstätten sind umsatzorientiert, wir Prüfer halt nicht, sondern es wird lediglich die gesetzliche Mindesterwartung am Fahrzeug geprüft. So gerne sich Werkstätten auch im Bereich einer Hauptuntersuchung sehen, können diese eben nur den "technischen Teil" unter dem Auto (und bisschen Licht gucken) beurteilen. Bei Vorschriften z.B. einer lichttechnischen Einrichtung, Sichtbeinträchtigungen durch Sonnenkeile/fehlende/falsche Anzahl an Spiegeln, Last- und Speedindex am Reifen oder Änderungsabnahmen hört es dann meistens direkt auf.

    In meiner Anfangszeit wurde dieser ominöse Tüv-Vorabcheck in einen meiner Werkstätten für 15€ angeboten. Keine Ahnung wie man eine Untersuchung für damals knapp 100€ mit 15€ abwickeln wollte…. natürlich gab es öfter Diskussionen mit dem Werkstattmeister. Sollte ich irgendwann diesen Job nicht mehr machen, würde ich mit meinem Auto einfach zu einer Prüfstelle fahren. Im schlimmsten Falle gibt es halt n bösen Zettel mit. Die Nachprüfung ist derzeit mit unter 20€ auch machbar und macht diesen Vorabcheck überflüssig.

  9. Jede Vorabdurchsicht ist teurer als die Nachuntersuchung und birgt das Risiko, das der Prüfer anders Urteilt als die Werkstatt. Und die Undichtigkeiten am Motor nur auf die Wanne zu beschränken ist bestenfalls naiv. Liebe Grüße

  10. Beste Idee: Auto zur HU-Prüfstelle bringen, Mängel feststellen lassen und dann(!) in die Werkstatt und exakt die Mängel beheben lassen, die die Prüfstelle festgestellt hat.
    Bei der folgenden Nachprüfung durch die gleiche HU-Prüfstelle werden i.d.R. nur(!) die vorher festgestellten Mängel überprüft und wenn die behoben sind, gibt´s die Plakette.

    Ein Auftrag an eine Werkstatt "mach mal TÜV" ist wie ein Freifahrtschein für die Werkstatt. Sie kann damit i.d.R. auch Arbeiten erledigen, die für die akt. HU gar nicht nötig oder relevant wären (z.B. Bremsen funktionsfähig, aber an der Verschleissgrenze)

  11. Finde ich auch etwas komisch vorab zu sagen das die Ölwanne undicht ist? Was ist wenn es der Simmering ist? Sauber machen und Probefahren und dann neu bewerten, wäre der richtige Weg gewesen.

Leave A Reply