Hallo zusammen,
Im Sommer will ich meine erste Fahrradreise starten und brauche dafür uA noch das Fahrrad.
Spricht etwas gegen dieses Rad? (Oder ist es sogar die beste Wahl in der Preisklasse?)
Ich bin offen für Anregungen, Rat und Vorschläge für andere Fahrräder.
In meiner Recherche bin ich auch auf das Diamant Villiger (nur 1×11?!) und Cube Kathmandu EXC gestoßen, aber das VSF macht für mich (absoluter Anfänger/Einsteiger/Laie) einen besseren Eindruck.
Danke schonmal für alle konstruktiven Antworten :))

by GoatwaiteNazario

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7 Comments

  1. GoatwaiteNazario on

    Und würde es sich lohnen 300€ mehr für die 2023 Version des VSF TX Randonneur zu zahlen, also 1999€?

  2. Filthy_Filio on

    Ich persönlich finde den Preis schon recht hoch angesetzt für ein Rad ohne Scheibenbremsen und ohne Steckachsen ( so wie ich das erkennen kann).
    Für Radreisen aber bestens geeignet.
    Für einen Anfänger ist das Rad auch recht simpel im Falle einer Reperatur.

  3. SentenceOk1977 on

    Du willst über 4.000km Rad fahren aber hast bisher kein Fahrrad? Oder hast du nur bisher kein Rad fürs Bikepacking?

    Ansonsten würde ich eher zu einem Gravel-Bike raten, wahrscheinlich eins von Giant, weil zum Teil bis 140kg Systemgewicht zugelassen.

  4. Finde es auch etwas teuer. Ich würde bei einem Reiserad auch eher von der 11fach Kassette abraten. Die können etwas anfälliger sein. Besonders bei langen Reisen vielleicht nicht so schön.

    V brakes finde ich persönlich sogar besser als disc brakes. Die sind halt sehr einfach zu warten und bremsen auch sehr gut.

    Hast du denn auch Bock auf ne dropbar?

  5. johannes4998 on

    Fahre das alte Modell mit 3×10 seit 2016 mit V-brakes. Mit hydraulsichen Scheibenbremsen wäre das Fahrrad perfekt.

    Die Tour kann ich mir damit auch vorstellen. Wenn man komplett alleine, mit Zelt und Kocher unterwegs sein will, wird das schon. Es ist dann halt auch schwer.
    Falls du doch lieber Unterkünfte buchst oder Essen gehst brauchst du sicherlich nicht so viel Platz.

    Die anderen Räder sind zu unterschiedlich um sie miteinander zu vergleichen. Wer den tiefen Einstieg vom Cube will, ist damit sicherlich zufrieden. Denn nach 3 Tagen radfahren fühlt sich der Beinschwung übers Rad nicht mehr so gut.

  6. lustiker_boi on

    Alle Räder sind okay. Ich bin die Tour schon Recht ähnlich gefahren und hab Leute auf jeder Art von Räder getroffen. Es ist wunderschön, aber unterschätz das nicht. Ist nicht wie auf YouTube. Die Anforderungen an Körper und Psyche sind ordentlich. Ich empfehle die dein Rad in- und auswendig kennen. Ansonsten ganz viel Spaß, war der Sommer meines Lebens bisher  Ich persönlich bins mit 1×11 gefahren, 40 vorne, 11-46 hinten, also leichte Untersetzung

  7. Emergency_Release714 on

    Bei der Version mit Scheibenbremsen ist kein Lowrider mit dabei. Da Du auf diese Entfernung recht autark agieren musst was die Ausrüstung angeht (Essen gibt es in Norwegen und Schweden hinreichend reisetaugliches Zeug an den Tankstellen zwischendurch) ist der schon empfehlenswert, entsprechend solltest Du den Preis für den Kauf noch einplanen (die Montage kannst Du mit zwei linken Daumen selbst machen, zur Sicherheit solltest Du aber einen passenden Gewindeschneider da haben, weil die Gewindeösen unten an der Gabel i.d.R. direkt in die Gabel geschnitten sind und dann beim Lackieren zumeist überlackiert werden, sodass Du ohne Gewindeschneider die Schrauben nicht reinbekommst).

    Beide Räder eignen sich für die Reise, denk aber dran dass das Rennradkomponenten sind, d.h. Du hast nur eine Subcomapt-Kurbel und eine recht begrenzte Kassette ohne jede Untersetzung. Gerade die Fahrt durch Norwegen ist bergig und mit Gepäck musst Du schon echt fit sein, um da komplett ohne Untersetzung hochzukommen. Wenn Du auf nahezu alles aus den zwangsläufig notwendigen Dingen verzichtest, geht das durchaus, aber dann kannst Du gleich in Richtung Gravelbike gehen und richtiges Bikepacking betreiben.

    Die Felgenbremsen haben den Vorteil, dass Du lediglich einen Satz Bremsbeläge und ein, zwei Züge einpacken musst, und schon den kompletten Notfallbedarf der Bremsen abgedeckt hast. Bei Scheibenbremsen, insbesondere hydraulischen, ist das erheblich schwieriger, sodass dann meist eher drauf vertraut wird, dass es schon gut gehen wird. Viele Reiseräder kommen deshalb nicht ohne Grund bis heute mit Felgenbremsen oder zumindest mechanischen Schreibenbremsen daher.

    Um so Details wie Steckachsen würde ich mir keine Sorgen machen, das ist ein Randonneur sodass Du damit ohnehin nicht wirklich schlechtere Oberflächen als Schotterwege mitnehmen wirst – dafür reichen auch die dünnen Hohlachsen vollkommen aus.

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