**”Ich mache Vanlife ohne Van, nur mit dem Fahrrad.”**

Das Thema “Leben und Arbeiten ohne Grenzen” wird derzeit vielfach diskutiert. Unter dem Hashtag #Vier-Tage-Woche, #Homeoffice oder #Workation versammeln sich flexible Strukturen für unseren Arbeitsalltag und sorgen für anhaltend hitzige Diskussionen.

Doch was, wenn man diese Grenzen komplett hinter sich lässt? Was, wenn viel radikaler denkt als eine Woche Arbeiten und Leben auf Urlaubsschein?

Gunnar Fehlau ist in der Fahrradbranche eine echt große Nummer. Seit vielen Jahren bespielt er u.a. als Geschäftsführer des Pressedienstes Fahrrad Medien und Bühnen. Vor knapp einem Jahr ist er auf seine digital-nomadische Workpacking Tour aufgebrochen – ein Jahr leben und arbeiten auf bzw. mit dem Fahrrad. Mit dieser Reise hat er sich gleich zwei Träume erfüllt: Er praktiziert für ein Jahr in diesem Experiment eine Form von komplett autonomer Lebens- und Arbeitsgestaltung. Und zweitens hat er das Thema Vanlife auf die minimalistische Spitze getrieben. Für ein Jahr hat er sein Büro und einen Minimal-Hausstand auf den Gepäckträger geschnallt. Ohne feste Unterkunft, ohne feste “Dockingstation” bewegt er sich auf zwei Rädern durch die Lande und erkundet, was es heißt, bürgerliche Zwänge auf Zeit zu verlassen. So führt er seine Geschäfte und Unternehmen von dort aus, wo es Wlan und ein trockenes Plätzchen gibt, schläft, wo immer es sich mit einfachen Mitteln arrangieren lässt.

**Was lernen wir in der aktuellen Folge von GOOD WORK?**

– Was Komfort bedeutet und wie viel wir davon in unserem Leben wirklich brauchen
– Wie Autonomie des Einzelnen und Zusammenarbeit gleichzeitig gelingen kann
– Welche Skills trainiert werden, wenn jeder Tag unplanbar ist
– Was Teams zusammenhält, die sich (fast) nicht mehr in persona sehen
– Wie die Balance aus eigenen Bedürfnissen und Beziehungsgestaltung aussehen kann.

Lasst Euch mitnehmen in dieses Abenteuer auf zwei Rädern und das Gespräch mit einem im besten Sinne unorthodoxen Aktivisten für flexible Strukturen.

Interview: Jule Jankowski

**Werbehinweis:**
Die heutige Folge wird von unserem Werbepartner Personio gesponsert. Personio ist eine ganzheitliche HR Plattform, die sämtliche Personalprozesse digital, effizient und transparent gestaltet.

Unter dem Link: personio.de/goodwork könnt Ihr Euch zu Personio informieren und Euch kostenfrei die neuestes HR-Studie, die im Auftrag von Personio durchgeführt wurde, herunterladen.

Die Menschen in unserem GOOD WORK Salon:

In unserem GOOD WORK Salon versammeln sich spannende Zeitgenossen: Echte Vordenker:innen, Paradiesvögel ebenso wie fleissige Arbeitsbienchen, Leute aus der Mitte und aus den Nischen unserer Arbeitswelt – kurz: ein bunter Reigen an Menschen, die mit uns ihre klugen Gedanken und gelebten GOOD WORK Geschichten teilen wollen.

Die Salongespräche laden ein zu einer wahrhaftigen Begegnung mit diesen Menschen. Im gleichermaßen tiefgründigen wie leichtfüßigen Dialog mit ihnen werden wir uns ausgewählten Phänomenen der Transformation widmen. Dabei wird neben all den inhaltlich wesentlichen Aspekten Platz sein für die menschliche Perspektive. Wir rücken ein Stückchen näher heran an unsere Gäste und laden Sie ein, etwas aus ihrem persönlichen Leben mit uns zu teilen.

Der Kontext ist und bleibt die Transformation unserer Arbeitswelt auf ihren unterschiedlichen Bühnen. Unsere fünf GOOD WORK Prinzipien bleiben weiterhin als Struktur im Hintergrund bestehen. Wir sprechen künftig auch immer über

Gelungene Beziehungsgestaltung
Flexible Strukturen
Digitale Balance
Gelebte Agilität und
Das Denken in Möglichkeiten.

Die Zeit zu lernen ist: JETZT!

Goodwork der Podcast für gute Zusammenarbeit und innovative Arbeitskultur herzlich willkommen im Podcast goodwork dem Podcast für gute Zusammenarbeit und für zukunftsfähige Arbeitskultur mein Name ist juli Jankowski wie ihr wisst und ich begrüße euch zu einer neuen Folge in unserem audiosalon ich freue mich dass ich heute jemand habe der ein bisschen Schwung die

Bude bringt also normalerweise wäre das genau sein Job denn er ist absolut fest verwoben mit dem Begriff und auch ganz physisch mit seinem Fahrrad also das Thema Fahrrad spielt eine derarten derartig zentrale Rolle in seinem Leben dass man sagen kann kein Tag ohne Fahrrad im Leben von Gunnar Fehlau

Gunnar Fehlau ist velopreneur was das genau ist das kann er selbst am allerbesten erklären er hat ganz viele verschiedene Hüte auf in dem Thema Fahrrad fahren Fahrrad als Gegenstand als Objekt und vor allen Dingen das Thema Kommunikation wir lassen ihn jetzt erstmal rein hier reingerollt mit seinem Fahrrad durch die Tür herzlich

Willkommen lieber gonner ja hallo Jule ich freue mich hier zu sein wie man so im Podcast Deutsch mittlerweile zum Beginn sagt nein ich freue mich wirklich und mit dem hier das ist ja wirklich bisschen relativ und wir nehmen na nicht GZ gleich du weißt erst kommt noch mal eine andere Frage aber gleich

Nehmen wir mal vorweg dass das mit dem hier bei dir heute auch ganz anders ist als sonst üblicher Weise die letzten Tage wie bist du in den Tag gestartet lieber Gunner ja mit fast ungewohnten Komfort ich mach den kliffhänger jetzt noch weiter mit ja ich bin in dem Hotelzimmer in in

In Leipzig und weil ich auf einer Veranstaltung vom Verband Fahrrad und äh Service bin und äh ja hab so alle Annehmlichkeiten der Zivilisation der äh gemauerten Zivilisation und das ist für mich dieses Jahr schon ein bisschen besonders mhm wie fühlt sich das an wir wir lösen es immer noch nicht ganz auf

Wie fühlt sich das an wenn man mehr Komfort zu nutzen bekommt als man das üblicherweise so in seinem Alltag hat ist das dann total schön und traumha fühlst du dich wie Prinzessin auf der Erbs das es in einer Art wei so ungewohnt dass du sagst hm so richtig

Wohl fühle ich mich nicht nee das kann man gar nicht sagen weil ähm ich glaube dass man den komfortbegriff und den luxusbegriff und und auch so diesen diesen annehmlichkeitsbegriff der interagiert ja auch so ein bisschen mit dem was man erlebt und was man macht ähm und ich

Sag’s mal salop äh ich bin dieses Jahr viel mehr im Millionen Sterne Hotel unterwegs wenn ich in Himmel gucke als im 1 2 3 4 5 Sterne Hotel ähm das hat beides so seinen Reiz und seinen Cham ähm und äh ja jetzt so zum Winter hin kriegt die Zivilisation auf jeden Fall sammelt

Punkte während mein anderes Setup im Sommer seine Karten ausgespielt hat du löst auf oder ich löst du mal auf Gau ist deine Story die einfachste Sache am kürzesten ist erklärt was ich dieses Jahr tue ist ich mache van live ohne van m ich habe meinen Hausrat zum 2 Januar

Auf mein Cargobike verladen und lebe digital nomadisch und arbeite seit 2 Januar vom Fahrrad aus Radel also von Geschäftstermin zu Geschäftstermin Besuch zwischendrin Freunde oder Orte die auf der Strecke liegen und arbeite ganz normal und doch nicht ganz normal genau und knapp 200 Nächte davon habe ich gezeltet und draußen geschlafen und

Insofern auch das unser Intro dass ich so erstaunt bin über so Erfindungen wie dreifach Verglasung und und Duschen und sowas das ist dann immer ganz schön man kann das ja nur genießen wenn man es mal nicht hatte genau deswegen eben auch die Frage deswegen vielleicht haben sich

Jetzt die ein oder anderen schon gefragt warum redest du mit jemand der so viel auf dem Fahrrad unterwegs ist also was natürlich spannend ist für uns das für sich ist ja natürlich auch schon eine interessante und fesselnde Story sondern wir wollen ja auf dich und dein Fahrrad

Das Thema gucken durch die Brille der arbeitsweltgestaltung so wie du das diese Welten miteinander verbindest und da ist ja durchaus eine programmatische Überschrift über dem was du tust und vielleicht damit wir noch mal ein bisschen besser verstehen können was bei dir Arbeit überhaupt ist packe ich mal

So ein paar Stichworte raus du bist unter anderem ähm Gründer Mitgründer des Pressedienst Fahrrad das ist ein Presseportal was genau das ist das klären wir gleich auch noch mal auf es gibt aber auch noch zwei andere Organisationen die du mit oder allein gegründet hast unter anderem die velonauten und ganz neu das Bootcamp

Bike vielleicht fangen wir mal mit dem pressedienstfahrrad an möglicherweise ist das am griffigsten für die Menschen die nicht so intensiv in der fahrradszene unterwegs sind was macht Pressedienst Fahrrad was machst du dort also der pressedien Fahrrad versteht sich als ein Scharnier zwischen Medienwelt und Fahrradwelt das stammt auch noch aus er

Zeit Fahrrad ist so ein bisschen wie Fußball wir haben 40 Millionen Bundestrainer die es am Ende besser wissen und beim Fahrrad haben auch alle eine Meinung aber nicht notwendigerweise Ahnung und das Thema ist komplexer als man denkt und in den letzten Jahren über E-Bike und Federung und Cargo also da

Ist eine technologisch kulturell gesetzlich da gibt’s viel zu wissen und unser Job und unser Selbstverständnis ist es JournalistInnen bei ihrer Arbeit zum Thema Fahrer zu unterstützen das heißt wir schreiben jetzt jetzt in dem Wort sind nicht selber die Artikel sondern wir sind so ein bisschen wie so eine thematische soulöse und

Können den Leuten einfach die Hintergründe erklären Netzwerke urbar machen Interviewpartner besorgen Testmaterial besorgen das eine ganz normale Journalistin die einmal im Jahr für eine Doppelseite im Thema Fahrrad auftaucht das dann auch irgendwie schnell von ihrem Schreibtisch wieder runter kriegt das ist unser unser Job an der Stelle mhm und ich habe jetzt mal

Eine relativ naive Beobachtung nämlich dass das Thema Fahrrad draufsetzen losfahren ankommen sich komplett verändert hat also das also vielleicht abgesehen von früher ein paar ners war das ja für viele so ein Sportgerät ein Fortbewegungsmittel aber das was du jetzt schilderst ist ja wirklich so ein so ein kompletter Überbau dass sich

Menschen also in zunehmenden Maße und immer mehr Menschen auf vielen verschiedenen Ebenen mit dem Phänomen Fahrrad beschäftigen und Mobilität ist es etwas was du aus der Mitte der buabbel raus auch so sehen würdest für breitere Gesellschaftsschichten oder wirürd du sagen na ja für die allermeisten Menschen ist es nach wie

Vor so es ist halt einfach nur ein Fahrrad das ist vielschichtig das erste ist zu sagen es hat da zwei Entwicklungen gegeben zum ein hat die Fahrradbranche in den letzten 30 Jahren etwas salop das Fahrrad von einem vorkriegsvehikel zu einem zeitgemäß technischen Fahrzeug ausentwickelt das heißt wir sind auf Ballhöhe wir sind mit

Konservativ geschätzt 8 Millionen E-Bikes die da draußen rumfahren die führende individual E-Mobilität m das heißt wir sind haben uns da mitten in die Gesellschaft reinentwickelt und bewegt und umgekehrt guck kommt die Gesellschaft aufs Fahrrad zu weil das Fahrrad natürlich na nicht natürlich aber das Fahrrad ist für die meisten urbanen und suburbanen Fragestellungen

Die wir in der Gesellschaft haben Teil der Antwort und nicht Teil des Problems reden wir über fein äh fein wie heißt Feinstaub reden wir über reden wir über Park Raum Raumnutzung reden wir über Gesundheit reden wir über also sta über mobilitätswende überall ist Fahrrad irgendwie immer eher Teil der Lösung als

Teil des Problems und das Erkennen die einzelnen Menschen schneller und mehr für sich als das z.B die Politik tut die sich im vermeintlichen Autoland Disclaimer wir haben vorm Auto schon das fahr erfunden als es im Autoland möglich ist ähm so also insofern ist da einfach gestiegener Bedarf auf geschiegenes Bewusstsein äh mit

Neuen spannenden äh Produkten das ist einfach ein eine Mixtur die die die wie soll man sagen wie so ein Hefe der der richtig schön aufgeht und dann kam Corona natürlich für uns als Fahrradbranche und für die Gesellschaft noch mal als als endgültiger Kick äh sich wieder dem dem Fahrer zuzu

Wir nehmen das Thema gern gleich noch mal auf oder später im Verlauf weil ich glaube das sind ja ich spreche da oft so von mobilis das Thema leben arbeiten Mobilität hängen ja unmittelbar miteinander zusammen also bei dir jetzt im Moment gerade ganz buchstäblich und wenn man einem dieser bubbles titchen

Dann hat das ja Auswirkung auf alle Bereiche und m da können wir glaube ich noch mal ganz gut später tiefer eintauchen also presseien Fahrradcheck da bist du Gründer und wie viel Personen seid Ihr also seid ihr einem größeres Team wie viel Menschen sind mehr oder weniger direkt bei pressedienfahrrad beschäftigt

Ja das kann man nicht so ganz genau sagen weil wir also mit den drei companies die wir da haben mit diesem Dreiklang sind wir insgesamt zu 11 oder 12 je nachdem wie man durchzählt ähm das schangiert so ein bisschen meh andat so ein bisschen wer da wo wie ist äh und

Und natürlich gibt’s offiziell irgendwo ein Arbeitsvertrag und sowas aber in der Praxis äh wechselter stand und Spielbein relativ spielerisch hin und her dann gehen wir mal zu den anderen beiden rüber das sind die velonauten also velonauten ist das aus dem pressedien Fahrrad oder aus deiner Idee hervorgegangen

Bzw wie hängt das zusammen und vor allen Dingen was machen die velonauten also der der presseden Fahrrad versteht sich als ein themendienst wo wir einfach sagen wir versorgen journalistentinen generell und und übergreifend zum Thema Fahrrad das kollidiert natürlich äh wenn man dann in äh ich sag mal in anderen Kontexten

Klare auftragstexte für den einen oder die andere macht man kann sich das so ein bisschen vorstellen wie so ein Professor der oder Professorin die C4 an der Uni forscht und dann soll so ein Gutachten schreiben und dann passt das nicht so richtig zur zu Idee von Forschung äh und dann wird wird ein

Institut ein eigenes ausgegründet so ähnlich kann man sich jetzt mit den velonauten vorstellen das was wir da an an Aufbereitung zum Thema Fahrrad gemacht haben ist natürlich auch der Industrie nicht verborgen geblieben und dann hat der eine die andere sich gemeldet gesagt du ihr versteht das

Thema könnt ihr nicht für uns dies oder das zun hab gesagt ja können wir machen machen wir aber in einem separaten Gefäß und das sind die velonauten das ist verkürzt gesagt lohntexte rein nenn ich das immer zum Thema Fahrrad und beginnt bei der kleinen beim Faktencheck eines

KI Chat geschriebenen Textes da hat sich jemand selber was gepromptet und will einfach sicher gehen dass noch mal ein Fahrrad Expertin drüber guckt dass ich da keine kleinen Fehler reing geschlichen haben bis hin zur großen Konzeption von Kommunikations Dingen und wir sind dort auch der Heimathafen vom fahstil Magazin

Und und und die die Keimzelle einem fahrradkulturmagazin dass wir auch seit knapp 10 Jahren über 10 Jahren machen wer sind so eure Kunden sind das Fahrradhersteller mutmaßlich aber auch vielleicht so unternehmen die sich ich sag jetzt mal nicht explizit das Unternehmer die sich mit Lösung wie wie beispielsweise jobrat auseinandersetzen

Oder was was für Fantasien sollten wir da mal entwickeln an der Stelle also wir sind zu 90% 95% sind wir in der Branche also Leute die in irgendeiner Form auch auch Fahrrad machen ob das nur dinglich ist oder Dienstleistung oder ob sie es ein onlineehändler ist oder so

Über uns stolpert man eigentlich wenn man sich so ein bisschen tiefer mit dem Thema Fahrrad beschäftigt was dieonut Angt und beim Pressedienst Fahrrad ist natürlich so in unserem Verständnis sind die journalistinen da die Kunden und Kundin und die sind natürlich quer über das komplette Mediensystem das reicht

Von jemanden bei der Recherche in in im öffentlich rechtlichen Fernsehen über eine freie Journalistin Content Creator bisschen zum technikredakteur von X oder Y also man könnte ja ganz platt sagen eine spezifische Art von komm tionagentur für das Thema Fahrrad ja ja also dies agenturbegriff mit dem finde

Ich nicht ganz so gut aber am Ende sind wir die textpezialisten genau also es ist so es gibt da draußen man könnte so viel s sagen tausende von textbüros die alles können und sich dann bisweilen auch lange und und aufwendig einarbeiten müssen und wir sind ein hochspezialisiertes Text oder gen Kommunikationsbüro das einfach

Eigentlich bei 95% aller fahrerthemen sofort auf Augenhöhe mit den mit den jeweiligen Akteuren sprechen kann und daraus entsteht im Prinzip der Benefit dass die Leute wissen sie müssen uns nicht groß Briefen äh wir kennen den Unterschied zwischen Dämpfung und Federung wir wissen also das geht dann sehr schnell sehr zisiliert ähm und

Umgekehrt haben wir das die Kompetenz ausreichend oft bewiesen dass wir dann das so verpacken können äh dass ist wie man so schön sagt dass der Wurm dem Fisch schmeckt und nicht dem Angler mhm und ich finde das ganz schön also wir featuren das deswegen hier so intensiv

Um besser verstehen zu können wenn wir gleich über deine aktuelle Reise sagen wir es mal so berichten besser verstehen können wie du auch in den unterschiedlichen Rollen und Bezügen unterwegs bist aber ich finde es auch auf einer anderen Ebene sehr spannend weil nämlich hier sichtbar wird was passieren kann wenn jemand sich

Fachlich intensiv in einem Feld bewegt wie plötzlich ganz ganz viele Ideen entstehen ja wie Wirkungsfelder entstehen wie berufliche Chancen entstehen wir reden hier bei goodwork sehr oft überdenken in Möglichkeiten und das ist so ein Gedanke der mir durch den Kopf ging und dann nehmen wir noch den

Die mindestens mal die dritte Rolle mit die du auch oft einnimmst nämlich der Gründer von Bootcamp Bike was macht denn bitte das Bootcamp Bike ja das ist vielleicht am allernächsten dran auch inhtlich an an an good Bootcamp Bike ist ein Online Kurs für Branchenneulinge also wir sind in der Fahrradbranche wir haben insofern

Fachkräftemangel als dass die Fahrradbranche eine wirklich wachsende Branche ist und vor allen Dingen vor dem Hintergrund dass das Personal was wir aus uns heraus in den ausbilden und heranziehen nicht mehr deckungsgleich ist mit dem was wir gerade an Bedarf haben nicht nur in der Quantität und Qualität sondern auch einfach in der

Ausrichtung also früher war es ja ganz üblich du hast im fahradladen irgendwie gejobt und dann hast du eine Ausbildung gemacht oder so und dann wurdest du vom Außendienstler entdeckt und dann gibt’s diese Karrieren vom tellerwiäscher zum Millionär heißt bei uns vom vom vom Samstag nachmittags mit Verkäufer hin zum geschäftsförhrer einer Fahrradfirma

30 Jahre später und was wir jetzt haben ist gerade auch übers E-Bike Pedelec wir haben unglaublichen Bedarf an Leuten die die nicht aus dieser typischen fahrradszenerie kommen wir brauchen IX wir brauchen coderinnen wir brauchen Rechtsanwälte wir brauchen Leute die rund ums Thema Elektronik rund ums Thema

Software und die kommen und die sind gut fachlich einzig das Fahrrad ist halt ein anderes Metier an an an vielen Stellen und was wir als Bootcamp Bike tun ist wir schulen be geben den leuteen im Prinzip ein Kompaktkurs das ist die Fahrradbranche das ist die fahrradw das Fahrrad damit

Sie einfach inhaltlich schnell ins Thema reinkommen so geht Fahrrad ja und da seid ihr oder in dem Fall auch du bist du natürlich absolute Goto Person in einer Art und Weise dass ich glaube die Bildzeitung hatte ich zur fahrradpersönlichkeit des Jahres gekürt und ich sag das so ein bisschen mit

Demem Lachen nicht aus mangelnder Wertschätzung sondern weil du mir schon verraten hast du bist bist du der Mensch der gerne Preise für sich abräumt also es war die bikbild da will ich auch no unterscheiden weil die nicht die Bild weil die bikebild äh auf auf in ihrer

Fachlichkeit ähm sehr sehr hoch und gut und gute Tiefe und Breite hatte die bei der Assoziation Bild vielleicht nicht immer gegeben ist und das sage ich als jemand der auch mal für die Bild gearbeitet hat also insofern ähm habe ich da auch ein bisschen innenblick na ich bin schon also fürs Fahrrad stelle

Ich mich auf jede Bühne ähm das finde ich schon gut und richtig wenn es um mich und auch mit meinen Aktionen oder so mache ich das gerne aber irgendwie hochgehen und Preise entgegennehmen in eigener Sache dann nehmen weiß ich nicht also da tu ich mich ein bisschen schwer das mer ich

Krieg jetzt nicht mal geradeen Satz dazu raus das Zeig also ich ich halte lieber eine Laudatio als das eine über mich gehalten gut aber Gunner ich kann es Dir nicht ersparen jetzt kommen wir wirklich mal zu dir ganz persönlich endlich für diejenigen die sagen mann wann geht’s

Denn endlich mal los mit dem was er da so besonderes macht im moment du bist unterwegs und zwar mit deinem Fahrrad du arbeitest von unterwegs aus und du nennst das work packing Tour was genau du hast es eingangs ein bisschen beschrieben aber was genau ist die work packing Tour ja erstmal Z Begrifflichkeit

Workpacking leitet sich ab aus dem Begriff BIK packing der wiederum kommt von backpacking im englischen also den Rucksackreisen und wenn man so ein bisschen Gepäck aufs Fahrrad schnallt dann nennen die Engländer ist im amerik chen Sprachraum halt das Bike packing das ist in Deutschland jetzt auch in den

Letzten 10 Jahren gekommen also nicht so gemütliche radtur mit schweren Rädern irgendwie durch die flusställer sondern leichtes Gepäck mal auch ein bisschen sportlicher auch ein bisschen im Gelände also das was man so als fahrtfäner mit dem Rucksack auch so gemacht hat und das finde ich super und habe das jetzt

Kombiniert mit dieser Idee Work and Travel und weil die Dinge ja immer griffige Namen brauchen habe ich daraus halt aus Bike packing und Work and Travel habe ich workpacking gemacht und wie ich eingangs sagte also am Ende führe ich das Leben eines digitalen Nomaden für ein Jahr

Anders als viele das denken dass man dafür ein VW Bully braucht oder das irgendwie per Flugticket macht habe ich halt das Fahrrad gewählt so und in der Konstellation so sind mir nicht viele Leute bekannt die das bisher gemacht haben also klar auf welreise gehen mit dem Fahrrad und dann mal zwischendurch

Zwei Wochen anhalten und irgendwie als klemner arbeiten oder im Restaurant um wieder Geld zu verdienen und weiter fahren aber dass man wirklich seinen regulären Job macht und und durch die Gegend fährt das ist noch relativ neu und wenn man es hochgestochen sagt ist das ja auch die

Letzte Bastion des Autos also es gibt schon Bestatter in Kopenhagen die mit dem Cargobike Arbeiten der adahc fährt selbst auch für den pannervice schon mit dem Fahrrad es gibt Notärzte auf dem Fahrrad irgendwie alles gibt schon auf dem Fahrrad aber van life da hat man bisher gesagt fürs vanl braucht man ein

Van und ich trete gerade mal den Gegenbeweis an an und sagt braucht man nicht cargobik geht auch jetzt sagst du du bist in der Form der erste der das tut und dann ist die Frage jetzt z mich dämlich wer hat dich inspiriert und trotzdem muss es ja irgendeinen Punkt

Gegeben haben wo du diese Idee in deinem Kopf äh entspannen oder ersponnen hast und gesagt hast das möchte ich mal zusammenbringen kriegst du das noch so rekapituliert kriegst du das noch so aufgetröselt wie sich das so ähm ja entwickelt hat dieser Gedanke deinem Kopf ja das ist ja auch eine Eskalation

Irgendwie immer also positive der der Punkt den kenne ich das war duschmoment im August also ich habe immer so ein bisschen Angst vorm Duschen morgens also von zwei Dingen habe ich Angst das eine ist dass das Wasser kalt ist ich bin nicht bekennender Warmduscher also wenn ich dusche dann

Muss das bitte warm sein und das zweite ist dass da ich habe sehr oft unter der Dusche so Ideen also das ist derer Punkt wie kam das dahin das ist ein mehrklang also das eine was glaube ich auch wo viele mit fühlen und mitdenken können ist ich habe während Corona viele Reisen

Nicht gereist vi viele Leute nicht getroffen viele Events nicht besucht wir sind ja alle auch so ein bisschen teils in in so ein kukuning gegangen und zurecht das will ich jetzt nicht diskutieren und an manchen Stellen hat es uns gefallen und an anderen Stellen haben wir glaube ich auch alle gemerkt

Od oh da fehlt was so also ich bin da bin aus dieser Sache raus mit einem sehr sehr großen Defizit an an Austausch an wie gesagt Leute treffen Orte besuchen das heißt ich hatte ohnehin mir vorgenommen sobald es geht wieder mehr unterwegs zu sein das zweite ist in meiner babble und die

Ist Überraschung extrem Fahrrad geprägt da tauchten während Corona unglaublich viel so vanl Fotos auf und jeder der nicht bei drei auf den Bäumen war schien es dass er sich ein T1 2 3 4 5 67 und die die entsprechenden Gegenstücke anderer Hersteller gekauft hat und da damit

Durch die Gegen geknattert ist und ich habe diese Fotos gesehen und habe von meinem geistigen Auge eigentlich immer das den Bulli da rausgepixelt und gesagt da mit dem Fahrrad das wäre toll das ist also der das sind die beiden Stränge und der dritte Strang ist der dass mein Familienleben sich ändert unsere Kinder

Sind zum Studium im Oktober ausgezogen und das kündigte sich natürlich im Sommer an und dann war nach irgendwie 20 oder 22 Jahren mit Kindern auf einmal natürlich auch für meine Frau und mich die Frage so ähm das Nest ist ausgeflogen was machen wir jetzt hier wie wie wie wollen wir leben

M in der Psychologie würde mal sagen kritisches Lebensereignis wenn sich sowas sehr brachial verändert und den drei Klang habe ich mir gedacht ja cool du willst raus irgendwie du bist aus dieser unmittelbaren Kinder ich sag mal raumzeitlichen verknüpften Verantwortung raus und alle deine Kumpels sind im Van unterwegs

Und dann hat’s irgendwie unter der Dusche schnipp gemacht hab ich gesagt weiß was ich mach vanl ohne Fahrrad ohne W und und auf dem Fahrrad und ein paar Sekunden später hatte ich auch schon den Begriff irgendwie mit zusammen gepingpongt so jetzt ist das ja eine

Idee und danke dass du das noch mal so uns durch deine gedankenschleifen mitgenommen hast und da noch mal so ein kleiner Reminder auch also das mit dem Duschen ist nicht nur ein Klischee dass da die Ideen kommen vielleicht kommen wir sogar auch noch da dran vorbei warum es gerade da so besonders gut

Funktioniert mit den Ideen jetzt ist es eine Sache selbst sich diese Gedanken zu machen diese Idee zu haben zu sagen ich will das unbedingt aber du hast ja auch dein ähm privates Spielfeld mal aufgemacht also äh du bist in der Beziehung das ist ja auch nicht ganz

Trivial zu sagen du Schatz ich habe eine Idee ich bin dann jetzt mal ein Jahr weg also sowas gehört ja auch moderiert m wie seid ihr da zusammen mit umgegangen also was was waren die Ideen hat deine Frau vielleicht gesagt oh ja okay könnte ich mir auch vorstellen oder ähm was was

Was für Diskussion müssen wir uns da vorstellen Denken in Möglichkeiten hätte ich fast gesagt also die hat Ulli ist super muss ich erstmal sagen so bin mir der der Autor ist sich der Subjektivität seiner Aussage bewusst aber das ist schon die beste Frau der Welt ich würde sag also ich hatte diese

Idee und habe mit Uli gesprochen und habe gesagt du Uli irgendwie ich könnte mir vorstellen nach nach nach 20 Jahren Vollgas mit Kindern mit Haus mit family äh mit Selbsständigkeit und und und mal mal rauszutreten und mich ein bisschen zu sortieren auch vor der Frage wie wollen wir eigentlich die nächsten 20

Jahre und zusammen sein nicht ob sondern wie weil ich das und da bin ich ein bisschen über Bande traumatisiert sage ich jetzt mal äh ich habe das bei einigen Freunden wirklich mitbekommen Mitte der Ende der 80er Jahre war das das wirklich die sind ausgezogen am Samstag zum Studium und am Montag hat

Die Frau die Mutter äh stand mit den Koffern in der Tür und ist auch gegangen so dachte Mutte ich habe jetzt den Job mit den Kindern erledigt und jetzt irgendwie mache ich mich aber ganz schnell vom Maker und das fand das war nicht cool für die Kumpels weil die sich

Natürlich sofort gefragt haben hier wie viel Jahre habe ich meine also meine Mutter ist nur hier geblieben in offensichtlich blöden Bedingungen für sie wegen mir wie viel Jahre habe ich ihr eigentlich geklaut so also das das waren dann schon eher unangenehme kneipenabende mit vielkölsch um um die Kumpels irgendwie wieder Biss in die

Spur zu kriegen und zu sagen dass sie trotzdem ihre eigenen Entscheidung fällt selbst wenn du der Anlass bist m also insofern hatte ich habe ich schon so ein bisschen so an mitgegucktes Erfahrungswissen gehabt dass dieses äh die Kinder gehen aus dem Haus sag mal eine kritischer Moment ist

Den man nicht einfach mal so lebt sonder dann wo es vielleicht schlauer ist den bisschen bewusster und achtsamer durch zu durchleben und insofern mit der muskulären Vorspannung bin ich auch so in den letzten ein zwei Jahren schon unterwegs gewesen und Uli auch wir haben schon länger drüber gesprochen

Wie soll das eigentlich sein wenn die Kinder weg sind irgendwie wo wollen wir wohnen wie wollen wir wohnen äh welchen Aggregatszustand äh soll unsere Beziehung dann erfahren und und das ist halt auch oft so dass Kids dann nicht mit DS geschrieben werden sondern mit doppelt t dann war es

Nämlich beziehungskit und wenn der Weg ist dann zerbröselt so eine Beziehung auch ganz schnell und ich finde es man kann Situation ja nur bewerten so richtig wenn man aus ihnen heraustritt und wenn man überlegt wirklich mal den Horizont von irgendwie 20 Jahren hat und sagt wie woll ich die nächsten 20 Jahre

Zählen dann finde ich ein Jahr lang unterwegs sein das ist 5% mit 5% planungsbudget baust du kein Haus mit 5% planungsbudget machst du führst du kein CRM ein also bei ganz vielen Dingen wo wir täglichen beruflichen oder im größere Investitionen machen ist es komplett selbstverständ endlich

Irgendwie 10 15 20 teilweise 30% in die Planung zu stecken bevor irgendwas passiert und bei Beziehungen wird’s auf einmal komisch wenn man 5% investiert mich irritiert das genau aber also das mal so zum theoretischen Überbau und ganz praktisch habe ich einfach gesagt hey Ulli irgendwie 20 Jahre vollge ist gegeben ich könnte mal

Meine Ecke gebrauchen das ist meine Idee und dann hatte Uli so ein wundervollen ikikido Moment und hat oder oder so ein hat die Energie direkt für sich umgelenkt ähm und und hat etwas salop geantwortet ja cool dann kann ich ein Jahr lang alleine leben ohne dass ich

Ausziehen muss und ohne dass ich mich trennen muss also die hat am Ende das gleiche weil die hatte die gleichen Kinder die hat irgendwie den den gleichen Kreditvertrag mit der Sparkasse die hat sich auch selbstständig gemacht also die hat das die gleiche Sehnsucht danach dass mal Leben eine längere Zeit sich um

Sie zentriert und organisiert und nicht um die Ansprüche anderer und die die Anliegen anderer und den Kompromissen und und und Zwangsläufigkeiten die sich daraus ergeben und so ist sie jetzt ich war ein Jahr lang und oder bin ein Jahr lang unterwegs und sie hat ein Jahr lang

Zu Hause ein Zuh Hause das nur ihres ist also wir kommen immer wieder vorbei weil Denken in Möglichkeiten aber auch bei flexiblen Strukturen dass ihr euch getraut habt auch mal eure Strukturen da wirklich mal kurz von außen zu betrachten und ähm und jetzt gibt’s ja noch eine in

Unserem Kontext ähm sehr relevante äh Systemebene nämlich das arbeiten also kommen wir auch noch mal zu dem Punkt hin äh was haben deine Kollegen deine Mitstreiter gesagt haben die gesagt ja cool ich mache ich jetzt auch oder ähm hab die gesagt ja kriegen wir hin wir sind sowieso Orts und Zeit unabhängig

Weil das ist ja eine Frage mit der jetzt auch viele sehr konventionelle Unternehmen extrem beschäftigt sind wie habt ihr das diskutiert also das das wurden wir diskutiert hätte ich jetzt erstmal gesagt da kann sich jeder dran erinnern 20 18 20 März 2020 ähm da wurde da wurden wir diskutiert und informiert

Dass das jetzt alles anders läuft auch da hatten hatte hatte hatten wir Glück dass wir weil ein Kollege schon einige Jahre vorher sagte sobald sich bei ihnen die Konstellation ein wenig ändert wird er wegziehen äh aus görtingen zu dem Stand haben wir alle waren wir noch zu sibt und haben alle in Göttingen

Gearbeitet im gleichen Büro also so richtig n to F weitgehend n to5 eine ein Büro und alles so ich sag mal relativ tradiert und der Kollege hatte immer schon und ich hatte ihm auch gesagt wir kriegen das irgendwie hin und wir waren also immer schon so ein bisschen in

Bereitschaft dass es täglich kommen könnte dass er sagt okay jetzt ist die Konstellation so jetzt geht’s los und dann wurde sie halt zu Corona für alle auf einmal saß ich alleine weil das büob be mir im Haus ist saß ich auf einmal alleine in dem großen

Büro und alle waren zu Hause und wir mussten uns ja alle organisieren m und zu dem Zeitpunkt war ich auch noch extremer Kontroletti und dachte so ja wenn ich die Leute nicht sehe dann tun die nichts und irgendwie hatte noch ein Menschenbild das und ein Selbstverständnis das mich sehr

In die Mitte gerückt hat und vielleicht nicht so viel intrinsische Komponenten bei den mitarbeiternen sah wie sie eigentlich da sind jetzt hat das bei während Corona klappt Überraschung wir haben auch an den toolings und wir haben da wie alle hart dran gearbeitet eine zoomkultur zu entwickeln kanalhygiene zu

Betreiben was wird über welchen Kanal und auch zu begreifen dass Digitalisierung vor allen Dingen auch etwas mit zeitunabhängigkeit zu tun hat und nicht nur mit irgendwie fehlender physischen Präsenz und haben in derzeit noch mal drei oder vier Leute eingestellt teilweise komplett digitale Einstellungen also über Zoom und nie gesehen bis bis nach Corona

Äh und dann ist auch noch ein zweiter Kollege weggezogen und auf einmal sind wir aus Corona raus mit irgendwie 12 Leute an fünf Standorten von denen irgendwie vier Stück gar nicht mehr nach also die könnten nicht morgens ins Büro kommen weil die sind so weit weg von

Göttingen das geht gar nicht das heißt wir sind da rein als ein relativ normales Büro und sind daraus als eine extrem dezentrale Einheit das Verdauen wir an vielen Stellen immer noch das läuft noch nicht rund und das ist 5000 Jahre irgendwie sesshaftes zusammenarbeiten an einem Ort filtert

Man nicht mal so schnell raus mit ein bisschen Software sondern da müssen wir täglich noch an uns arbeiten und und sind noch auf dem Weg aber was ich schon gemacht hatte war 21 22 irgendwie mal von Mallorca aus eine Woche gearbeitet und Rennradfahren gewesen oder besser gesagt tandämfahren mit meinem Bruder

Ein anderer Kollege war auch schon mal bei seinen Schwiegereltern irgendwie in Schweden für vier Wochen und hatte also als wir die Satelliten wie wir sie nennen hatten und die Struktur klar war haben wir gesehen na ja das kann man natürlich auch mal auf Zeit machen so und haben dann schon teilweise zu ich

Finde das gar nicht radikal aber für andere ist es radikal unsere Kernarbeitszeit z.B ist eine viertel Stunde am Tag 11:30 Uhr 11:45 Uhr Zoom wann man davor und danach arbeitet soll jeder jede selbst entscheiden mit Eigenverantwortung für den projektfuss und mit Verantwortung für die Interaktion Meetings gibt’s bei uns nur

Dienstags Dienstag kann jeder jedem Meetings reinsetzen ohne Rücksprache alle anderen Meetings an anderen Tagen nur mit Rücksprache und Bestätigung das heißt wir haben schon ein hohen Grad an Flexibilität erreicht der natürlich immer je nach Windlage beurteilt wird also wir haben natürlich wir haben Diskussionen wo im gleichen Moment jemand sagt das ist alles

Neoliberale Entgrenzung und jemand anders sagt wenn das so nicht wäre würde ich mit Familie und mit den anderen Sachen die ich habe meinen Job gar nicht tun können danke dass es so flexibel ist also da sind ver Mitten irgendwie in den höchsten Stufen der Persönlichkeitsentwicklung irgendwie Ken Wilber aushalten von

Widersprüchlichkeiten also mal ganz oben rechts weil wir sagen okay das gleiche wird hier mit komplett unterschiedlichen Vorzeichen besehen und trotzdem dann Ruhe zu bewahren und zu sagen nee das ist richtig und das wollen wir so das war jetzt eine lange Antwort aber ungefäh das war sehr eine sehr gute

Antwort und vor allen Dingen auch hat sie in meinem Kopf wieder ganz viele neue Fragen aufgeworfen nämlich wir sehen das ja jetzt auch gerade in der Diskussion was bedeutet das für Führung und du hast ja selbstkritisch gesagt ich gehörte eher zum Typ micromanager und würdest du sagen dass allein die urelle

Veränderung so ein Denkprozess bei dir in Gang gesetzt hat weil das einfach die logische Konsequenz war oder gab es da noch mehr was hat dich überhaupt an die Stelle befördert man hätte ja auch sagen können ich muss jetzt irgendwie digital dieses Systeme bauen oder Kontrollmechanismen einbauen weil ich sonst dieses Vertrauen

Nicht habe was hat dich sozusagen auf die andere Seite der führungsperspektive persönlich gebracht die hat den Blick freigeräumt darauf dass ich erkennen konnte dass die Kolleginen alle total eigenverantwortlicher schon arbeiten also vielleicht ist die Illusion im Mikromanagement gar nicht die der Kontrolle also die der das ist

Eine Illusion am Ende und auch eine vielleicht eine krasse Selbstüberschätzung der eigenen Wichtigkeit so also da schlawenzelt man rum und macht irgendwie aber die brauchen einen ganz oft g g nicht die wissen schon was sie tun wollen man muss sich abgleichen über gleiches Qualitätsverständnis über gleiche Ausrichtung gleiche Ziele aber es geht

Doch gar nicht in so ein kleinen klein so und am Ende auf der Zeitachse ja mal hast du Presswehen und es geht schnell und mal liegst du 12 Stunden im Kreissaal ist jetzt die eine Geburt besser als die andere ich man magst nicht zu beurteilen und nur aus der einen Geburt leitet sich

Auch nicht zwangsläufig irgendwas für die zweite Geburt ab will sagen wir sind ja zumindestens in unserem Business wenn es um Kommunikation um das hat ja auch mit Kreativität zu tun das hat mit mit mit mit mit schöpferischen Prozessen in irgendeiner Form zu tun da hast du gute

Tage da hast du schlechte Tage da hast du Themen also das ist so eine große Varianz dass man damit so diesen ganzen toristischen Instrumentarien mit denen wir noch unterwegs sind eigentlich man fehgeleitet das matcht überhaupt nicht und da war Corona für mich eine schöne Gelegenheit das zu lernen und

Jetzt gibt’s ja auch immer eine andere Seite du hast jetzt sehr finde ich auch sehr ehrlich und authentisch geschildert wie du dich da auch deinen Blick auf dich selbst auf deine Rolle auf dein ja wie du sagst auch wie wir wir unter liegen da auch eine Illusion wie

Wahnsinnig wichtig wir sind und was haben wir uns denn da immer für Geschichten auch erzählt was sagen deine Kollegen Kolleginnen die war das dann für die vielleicht gar nicht so ein groß Wechsel weil die für sich selbst auch schon längst so eigenverantwortlich logischerweise gearbeitet haben oder

Sagen die wir müssen uns auch erstmal da dran gewöhnen dass wir jetzt vielleicht ein anderes miteinander haben hier in unserem beruflichen Kontext dass wir anders Vertrauen reinsetzen wer woran wie arbeitet was hast du da rückgespiegelt bekommen also zum einen also muss man noch mal unterscheiden wenn wir über die coronaphase reden dann

Haben wir ja alle schon ein sehr gemeinschaftlichen Ansatz gehabt zu sagen wir wollen das irgendwie rocken und das haben wir auch was jetzt meine workpacking Tour angeht das ist natürlich in gewisserweise die nächste Zündstufe davon und ohne Corona gäb es die Tour auch nicht gar keine Frage die

Möglichkeiten nicht also auch da immer in allem Schlechten ist ja irgendwas Gutes und Corona hat sicherlich viele Verkrustungen in der Arbeitswelt auch aufgebrochen und das ist kann ich für uns sagen das ist gut also in dieser Arbeitswelt von vor Corona möchte ich nicht mehr zurück das ist gefährlich

Weil wir natürlich als Menschen immer so zum Cherry picking neigen und uns die Annehmlichkeiten von Dingen rauspicken und bei den unangenehmen Dingen dann irgendwie auf den Start oder auf irgendwas schimpfen wir sind da noch mitten im Prozess und das ist ein Prozess der unterschiedlichen Geschwindigkeiten jeder und jeder

Adaptiert sich an an an verschiedene Dinge mit verschiedenen Tempo Tempi und der eine Kollege der kommt mit sind zu Hause und freie Zeiteinteilung total gut klar die andere Kollegin vielleicht nicht der eine freut sich wenn er klare Arbeitsaufträge kriegt wieder anderer sagt nee je freier ich will eigentlich

Nur das Ziel kennen den Weg und das will ich komplett selber machen also auch da entsteht eine viel komplexere viel feinmaschigere viel heterogenere Struktur als das äh in so einem law and order Bürobetrieb von früher war und da habe ich am Ende da ist es z.B völlig egal wie ich dazu

Stehe weil das wird nicht mehr zurückgehen also diese diese einfache sortierte Welt diese bieder das ist ja auch viel biedermeer Eske vergangenheits irgendwie Vereinfachung aber die wird’s nicht mehr geben die wollen wir auch ich kann auch sagen die will ich nicht mehr ich glaube das auch also ich sag ja an

Der Stelle auf die Zahnpasta geht nicht mehr in die Tube zurück ja wir können diese Erfahrungen nicht ungelebt nicht unerfahren machen ja wir können sie nicht auslöschen und jetzt geht’s eher darum das auszuverhandeln oder zu besprechen auch besprechbar zu halten also wie gesagt ich habe da meinen Kollegen irgendwie ich habe erst

Mit Ulli gesprochen weil ich w hätte diese Tour niemals gegen das System gemacht sondern nur als irgendwie mit mit de mit mit Familie und im Miteinander den Kindern war es ein wenig die studieren die sind die bauen ihre Leben auf da da solange die mich am Telefon erreichen und von uns die Kohle

Pünktlich kommt irgendwie und sie ab und zu nach Hause also das ist ja klar dass die sich jetzt erstmal um sich Ken sollen die auch die sollen raus auf auf auf See und nicht im Hafen bleiben so mit Uli hat sich gesprochen dann war natürlich danach die Frage vom Team und

Die haben das mit also da bin ich unendlich dankbar dass die sich auf das Experiment eingelassen haben weil das natürlich auch in der Gänze nicht abzusehen war was da ist und was da funktioniert und was da nicht funktioniert und da funktionieren auch einige Dinge nicht und andere funktionieren exzellent und und die

Beurteilung was wie ist unterscheidet sicher sicherlich auch äh bei jeder Person aber die haben sich drauf eingelassen und jetzt bin ich bei Tag 323 heute habe noch 30 Tage also ich bin ja schon wirklich äh im Flug würde man sagen irgendwie das Tablette ist schon wieder hochgeklappt irgendwie der Stuhl auch

Und der Anschnallgurt und die weißes aus weil Reiseflughöhe verlassen also ich bin schon wirklich im Landeanflug und soweit ich das übersehen kann hat das sehr sehr gut geklappt und das liegt auch daran dass die Kolleginnen unabhängig ihrer jobbeschreibungen und unabhängig ihrre Selbstverständnisses und der vollen Schreibtische in Lücken

Reingesprungen sind und an der Stelle ist es Zeit unseren heutigen Werbepartner kurz vorzustellen das ist personio ihr kennt das Thema wenn ihr mit Personalarbeit vertraut seid ist nimmt sehr viel Zeit in Anspruch es ist komplex und hier kommt personio ins Spiel denn die ganzheitliche HR Plattform kümmert sich genau um

Sämtliche Personalprozesse Dinge wie Personalverwaltung Entwicklung Lohnabrechnung Recruiting gestaltet sie einfach transparent und gibt euch damit Zeit für die Dinge die wirklich im Mittelpunkt stehen sollten nämlich die Mitarbeitenden Person richtet sich speziell an mittelständische oder auch kleinere Unternehmen hat Kunden wie Teufel Statista about you und gerade hat das Unternehmen eine große HR Studie

Rausgebracht ich pack mal ein paar Fakten auf den Tisch ich weiß das interessiert euch fast zwei Drittel der HR Managerinnen die befragt wurden sagen dass sie vor lauter Verwaltungsaufgaben nicht mehr die Zeit finden für wirklich strategische Arbeit ja und da gibt’s hier wirklich gerade viel zu tun ich denke an so Themen wie

Fachkräftemangel wir reden auch hier viel von remotearbeit von Hybriden Arbeitswelten und bei dem Stichwort machen sich tatsächlich 70% der Befragten Sorgen wie man das am besten gestalten könnte in Zukunft so die Aussage der Befragten wird die Bedeutung der Personalabteilung noch steigen also es ist höchste Zeit sich diesen strategischen Herausforderung zu stellen

Vielleicht steht ihr mit eurem Unternehmen gerade an der Stelle eure Personalprozesse einmal näher unter die Lupe zu nehmen dann wird es höchste Zeit sich mit personio vertraut zu machen ihr findet den Link direkt in den Show Notes unter personio.de/goodworkgwork klein und zusammen geschrieben habt ihr direkten Zugang zu personio und vor allen Dingen

Auch zu der HR Studio die könnt ihr euch dort kostenfrei herunterladen kannst du dir vorstellen dass Kolleginnen Kollegen von dir dich jetzt als RLE Model nehmen und sagen so jetzt mache ich die nächste workpacking Tour also steht vielleicht sogar schon jemand aus euem Kreis anem Start und sagt so jetzt möchte ich das

Auch also ich meine am Ende geht’s ja darum dass man ich sag mal mit flexiblen Arbeitsplatz unterwegs ist ob man dazwischen Fahrrad fährt oder ob man irgendwie jogt oder ein pährt oder was auch immer eine UFO nimmt oder ein U-Boot das ist ja ein bisschen egal oder

Ob man einfach sagt ich arbeite vier Wochen von dem Ferienhaus meiner Schwiegereltern auf krankaria das ist ja schon gewesen vorher wenn auch in kleineren Dosierungen und ich finde das also ich finde das überhaupt nicht diskussionswürdig weil letztenendes wenn der Rechner an ist und der Mensch ist da

Und der Mensch macht seinen ihren Job und man hat das Gefühl dass er auch mit der sag mal geistig in mit all mit allen Kanälen präsent ist dann ist mir das doch völlig egal ob das aus einem Zug der sibirischen Eisenbahn heraus passiert ob das Aus von zu Hause in

Göttingen in schlachmichod passiert oder ob der am Strand sitzt und KPI in der Hand hat dabei so das heißt ich würde glaube ich nur sehr technokratische Fragen stellen bist du sicher dass du de Netz hast irgendwie also würde nur operative also nur nur Dinge zum technischen funktionieren stellen und

Ansonsten hätte ich da in meinem Selbstverständnis bis zum bestimmten Maße und dann kommen wir zu dem spannenden Teil bis zum bestimmten Maße gar nicht groß mitzureden umgekehrt das System verlangt natürlich Präsenz wir brauchen einen bestimmten Kreis an Leuten die präsent sind weil Fahrrad ist dinglich so wenn es um Testräder geht um

Veranstaltung geht oder so die lassen sich Fahrradfahren lässt sich nicht wirklich ins Internet übertragen und insofern brauchen wir Crew also das System die das System würde nicht funktionieren wenn alle 12 Leute irgendwie an 12 verschiedenen Bundesstaaten der USA remote arbeiten würden das heißt wir haben auch ein paar Arbeitsplätze klar definiert dass die

Gar nicht remote tauglich sind und die haben schlicht nicht im Arbeitsvertrag also da gibt’s auch sicherlich eine ähm zwei Systeme und auch bei den Redakteurinnen den den ist es möglich wäre müssten wir gucken wo findet das statt und mit welcher Zugriffsgeschwindigkeit sind die dann wieder im System physisch wenn man sie

Bräuchtet das ist ja auch der Grund warum ich nur in Deutschland unterwegs bin auf meiner Tour ich wer natürlich auch viel lieber gerade um diese Jahreszeit an der kotasü aber ich habe Termine und dann will ich nicht irgendwie tagelang im Zug sitzen bevor ich wieder Vorort bin sondern dann soll

Das zügig gehen und deshalb bin ich in Deutschland unterwegs es wird viel diskutiert im Moment was macht das mit dem Team Zusammenhalt wenn man sich wenig/ash gar nicht mehr in Präsenz sieht was sind eure Erfahrung also Stichwort Verbundenheit ist das etwas was du in der Veränderung siehst bei

Euch oder würdest du sagen das hat sich nicht wirklich qualitativ anders entwickelt als das früher war ich glaube wir können die Tragweite dessen noch gar nicht übersehen und ich glaube dass wir je nach charakterlicher oder wie man das nennen will voraufladung das Ding automatisch ein positives vor Zeichen kriegt oder

Negatives wenn ich noch überlege wie wir vor 10 Jahren oder 15 Jahren über irgendwelches dating im Internet gewitzelt haben ja und heute ist es totale Realität und die Leute die ich kenne die sich irgendwie über dieses Internet kennengelernt haben das macht mir jetzt nicht den Eindruck als wären das irgendwie beziehungsqualitäten zweiter Klasse

Sondern die haben einfach das Tool benutzt und das hat funktioniert und wenn die beiden irgendwie Duft ineinander verknallt sind und sich geschickt anstellen dann haben die eine tolle Beziehung und wenn die nicht ineinander verknallt sind oder sich dumm anstellen dann haben sie halt eine schlechte Beziehung und da

Wei komplett unerheblich ob die sich in der Disco kennengelernt haben auf der Hundewiese oder auf tinder will sagen dass wir jetzt gerade an einigen Stellen Vorbehalte haben wo wir in in paar Jahren sagen werden easy peasy war nichts und andere Dinge überhaupt nicht überdacht haben wir sind da auch gerade

In der Verhandlung weil das Thema kriegt ja dann direkt mehrere Ebenen z.B wenn man 9 to5 arbeitet und bestimmte Dinge nicht nötig wä sind weil man sich physisch trifft wenn da ein Defizit ist auf welen Zeitkonto geht das und auf welen Budget geht das das zu beheben finde ich eine extrem spannende Frage

Und dann hast du eine Unterschiedlichkeit den einen ist Zeit wichtiger den anderen ist Geld wichtiger also das finde ich ist eigentlich das allerkomplexeste für mich gerade in diesem ganzen transformations new work Ding ist früher war klar der Ort war klar die Zeit war klar die Inhalte waren klar und

Du hast am Ende nur noch über Kohle gesprochen vielleicht noch über Urlaubstage oder so aber da hat’s ja so heute wann muss ich arbeiten wo arbeite ich wie oft also es sind so viele Layer geworden die da übereinander liegen und in jeder Situation kommt immer aus jedem

Layer einer der oder eine die an der Extremposition ist und da eine Einheitlichkeit zu finden ich glaube ähm das ist finde ich viel kritischer als die Frage ja sehen wir uns oder nicht und dieses sehen ist ist total wichtig ähm wir wir experimentieren da gerade noch also wir haben jetzt just

Übermorgen haben wir Teamtreffen äh wo wir uns äh eben alle dinglich treffen so alle können nicht krank sind oder nicht irgendwie andere äh plötzliche Sachen haben da merkt man nämlich dieses äh alle treffen sich ähm funktioniert in der Praxis der wenn wir die Kalender übereinander legen kommen

Da bei 365 Tagen extrem wenige bei rum wo das ohne zehne knirchend überhaupt für alle möglich ist also ist super komplex geworden auch da glaube ich muss man sich von seiner kontrollidee dass man das alles manag und alles im Griff hat verabschieden ja ist eine Illusion ich arbeite ja gern mit diesem gegen

Vermeintlichen Gegensatzpaar oder sind zumindestens schon mal Kräfte die in unterschiedliche icht gehen nämlich die Autonomie also das was du gerade durchlebst mit deiner workpacking Tour ist ja Autonomie würde ich mal sagen am Ende des Kontinuums und das andere ist das eingebunden sein und wie kriegen wir das Miteinander moderiert

Und wie kriegen wir das auch vor allen Dingen immer wieder und das finde ich hast du jetzt sehr schön reflektiert auch zurückgespiegelt auf das System in dem wir unterwegs sind also wir haben jetzt hier natürlich Fokus Arbeit System im Privaten hast ist genauso geschildert weil die Autonomie des Einzelnen findet

Ja da die Grenzen wo es irgendwann troh das System ähm aus dem man das man ja auch braucht in dass man eingebunden sein möchte unter Druck zu setzen und das sind glaube ich ganz ganz komplexe Moderationen die da zu führen sind und dann geht’s dann irgendwie überhaupt

Nicht mehr darum arbeiten wir jetzt zwei Tage im Büro oder drei Tage oder macht es Sinn Klammer auf natürlich aus meiner Sicht nicht ähm jetzt die Führungskräfte wieder per Zwang ins Büro zu rolen und dann ist alles wieder supi da geht’s ja wirklich darum diese beiden Grundbedürfnisse vernünftig in Einklang

Zu bringen und vielleicht kommen wir mal noch mal so zwei drei Ebenen praktischer tiefer gesprochen weil ich könnte mir vorstellen auch wenn jetzt vielleicht nicht jeder sofort sich aufs Fahrrad schwingt und sagt ich mache jetzt auch workpacking oder bin jetzt beim Fahrrad unterwegs wen live ohne wen wie du so schön sagst

Was sind so die Herausforderung ganz praktisch gesprochen also ich könnte mir vorstellen sowas wie WLAN finden ein stabiles WLAN ist ja Arbeitsbedingung für dich was sind sonst so ganz konkrete praktische Dinge an denen du im Moment wo du auf dein Fahrrad und auf einen kleinen Hausstand angewiesen bist manchmal zurück geworfen wirst na

Erstmal will ich s ich würde muss s enttäuschen würde erstmal mit dem positiven anfangen es ist erstaunlich mit wie wenig Dingen man klar kommmt also ich habe jetzt keine Ahnung knapp 50 Kilo Gepäck ich glaube dass bei den meisten zu Hause das Regal oder der Küchenschrank mit den

Tellern Tassen und dem Besteck mehr wiegt als mein ganzer Hausstand das ist schon und mein Hausputz ist in 2 Minuten erledigt ich mache mein Zelt auf schüttel das aus dass der irgendwelche grruben rausfallen und wenn ich die Luxusvariante mache dann dann sauge ich das noch mal aus und

Dann bin ich mit dem Hausputz durch so also da gibt’s unglaublich viel Positives und und ich merke natürlich dass ich asynchron zur zur Mehrheit der Leute bin eben Internet z.B ich muss immer sicherstellen dass ich ein Internet habe und dass ich einen arbeitsfähigen Zustand habe über den Sommer war das

Alles easy weil da habe ich mich einfach auf meinen Klappstuhl in die elbaugen gesetzt hatte 5g hab meinen Rechner angemacht und habe mir Gaskocher irgendwie mit der eropressen schönen Kaffee gemacht und das war für für für außen schön anzusehen und hat sich auch innerlich gut angefühlt jetzt im November irgendwie wird’s halt ein

Bisschen eine Spur gastiger dann dort ein Ort zu finden der vernünftiges Internet hat und wo man sitzen kann das war schon manchmal eine krasse Schule der Agilität und da musste man auch schon abgebrüht sein wenn man um 14 Uhr irgendwie jetzt mal ein ganz praktisches Beispiel von von ein paar

Tagen ich hatte ein bootcampsinar vier 3 Stunden an Mittwochnachmittag hat ein Tag vorher den Coworking Space in dieser Stadt angeschrieben hab gesagt hier ich bin bei euch in town kann ich irgendwie was kost der Nachmittag keine Antwort bekommen bin am anderen Morgen dann ich vorit das noch nett gearbeitet da wo ich

Wo ich das Zelt aufgeschlagen hatte WE auch gutes Internet war und bin dann irgendwann in Stunde vorher oder so in der Stadt gewesen fahr zu der Adresse wo dieser Coworking Space sein soll dann ist da irgendein Ingenieurbüro dann rufe ich die an und sag hier wo seid ihr und

Gens geht da was dann sagten sie ne machen sie halt gerade nicht so und wenn du dann eine Stunde vor so einer Veranstaltung dann musste du schon so und da habe ich mittlerweile in 320 sagen eine gewisse abgebrühthit dann fährst du durch die Straße und guckst wo

Sind die großen Bäckereien dann ist da irendwie eine große Bäckerei gehst du rein mit deinem Handy gehst an Eckplatz guckst ah hier ist gutes Netz gehst zu der Verkäufer und sag sagen Sie mal hier ich müsste ein bisschen arbeiten und so ich würde mich da hinten hinsetzen ich

Trinke auch fleißig Kaffee keine Sorge ich würde auch gerne irgendwie Strome einstöpsen geht das und da habe ich genau einmal genau einmal bisher hat jemand nein gesagt weil angeblich man keine fremden Geräte wegen irgendeiner Versicherung und Brandschutz einstöpseln dürfte ansonsten haben alle immer ja gesagt und ich habe Presse ich habe dann

Natürlich diesen Zoom das hat dann perfekt funktioniert ähm mit wie heißt es unschaffen also mit mit digitalem Hintergrundbild die Leute haben gar nicht mitbekommen dass ich mitten in der Bäckerei sitze so und dann hat man ein gutes Headset das alles irgendwie rausfiltert in alle Richtungen da machst du dein Zoom und

Danach kaufst du noch das Brot fürs Abendessen und klappst ein Rechner ein gibst den Leuten nettes trinkh sagst danke schön und bist weg so und die Lockerheit musst du haben die musst du entwickeln wenn du die nicht hast dann ist die vanvariante natürlich eine Spur angenehmer weil du zumindestens immer

Ein trockenes Dach über den Kopf und so ein Gewissen schutzkubus um dich herum halt hast das würde ich für solche Fälle als Vorteil betrachten kommunikativer zum Erleben und zur Interaktion mit Natur und Mensch ist natürlich irgendwie das das Fahrrad ohne Windschutzscheiben mhm war das ungefähr eine Antwort auf deine Frage ja

Ja das war eine totale das war schon mal eine erste Antwort das ist ja schon mal so diese Arbeitsfähigkeit die herstellen ja das kann man sich ja sehr gut vorstellen jetzt gibt’s ja mehrere Ebenen auch so ähm du hast eben schon gesagt na ja es wird jetzt langsam gehen

Wir wirklich oder sind schon mittendrin in die ungemütliche Jahreszeit hast du dir selbst irgendwie so ein Regeln aufgelegt ich will nicht mehr als so und so viel Tage dann auch notfallmäßig ins Hotel einchecken wenn eben gar nichts mehr geht oder wie wie hart bist du da zu

Dir ich würde sagen ich bin sehr weich zu mir weil ich mich auf die Sachen einlasse also erstmal vielleicht wenn ich jetzt das ganz große Besteck raushole W ich sagen wir waren hunderttausende von Jahren haben wir nomadisch gelebt als Menschen und und hatten und da hatten wir keine Dreifachverglasung dabei und 15 cm

Sondern wir hatten irgendwelche Jurten Zelte Fälle und irgendwas mit und ich bin auch Alter fahtfinder irgendwie da habe ich meine Jugend mitverbracht und so also ich bin ohnehin so ein draußenmensch und auch auf dem Fahrrad habe ich schon unter widrigsten Bedingungen irgendwie war ich Radfahren

Und in der Summe hat in der Regel trotz aller vermeintlichen Widrigkeiten der Spaß überwogen man kennt das so ein bisschen von so vierjährigen Kindern wenn dann einmal die Gummistiefel voll sind dann ist fzens springen der größte Spaß so am Anfang ist ein bisschen doof aber wenn dann sowieso alles haveriert

Ist dann auch egal und so ähnlich ist es halt auch oft im Leben wenn es dann sowieso dann kann man auch ich hatte sicherlich irgendwie ein paar Nächte und ein paar Tage dazwischen die waren jetzt irgendwie eher zum abgewöhnen und trotzdem ich habe mich noch nie bewusst davon abgehalten also

Diesen jetzt muss ich aber ins Hotel Effekt den hatte ich noch nicht äh aber daavür muss man vielleicht auch noch ein bisschen auf aufdrößeln es sind jetzt 300 23 Tage ich habe 200 Tage draußen geschlafen die restlichen 123 dementsprechend irgendwo unter normalen zivilisatorischen Bedingungen also entweder ich war bei Freunden irgendwie

Gepennt im Gästezimmer oder war im war im Hotel das heißt ich bin ja jetzt nicht fundamental unterwegs sondern ich bin nur euphorisch unterwegs und das ist mir auch ein wichtiger Unterschied dass das ganze soll ja jetzt hier keine das soll ja eigentlich gar nichts mit Qual und Überwindung zu tun

Haben sondern das soll mit irgendwie Agilität und mit erleben und mit Freude zu tun haben und jetzt zum Winter wird vielleicht das draußen sein wieder ein bisschen dünner wobei ich eigentlich diese Übergangsjahreszeit am schlimmsten finde so 2° und Nieselregen das ist wirklich eklig -7° und trockene Kälte ist erstaunlich angenehm aber genau das

Was gerade stattfindet das ist irgendwie uncool und deshalb bin ich froh dass ich gerade mal drei Tage auf einer Veranstaltung auch im Hotel bin also kannst du dann gut annehmen was du gehst du sagst ja du bist so quasi auf den letzten Metern der Tour was überwiegt ähm die Vorfreude auf ein in

Anführungszeichen wieder zivilisatorisches leben oder vielleicht auch die Sorge darauf dass es dir schwer fallen wird dich wieder so in den Rhythmus einzufinden das hängt ja miteinander zusammen das kriegt mir das eine kriegt man ja nicht mehr ohne das andere also ich bin ähm dieses oder andersrum ich habe

Überhaupt keine Ambition jetzt zu sagen Bo da wird ein Lifestyle raus ich fahre jetzt mal weiter bis zum Ende so aus aus Gründen aus mehreren Gründen zum einen weil ich einiges vermisse zum anderen weil zurecht die Leute die jetzt einiges auf sich nehmen und mir irgendwie teilweise

Wo ich sehe und an vielen Stellen wahrscheinlich wo ich es nicht mal bemerke einfach Möglichmacher sind würden wir ein Vogel zeigen W sagen so ja mache ich das mit und hab es auch mitgemacht weil ich wusste dass es ein Ende hat wenn du jetzt bis auf weiteres

Unterwegs bist dann müssen wir reden ähm also dann würde sich die die die die groß Wetterlage zu dem Projekt krass verändern Prat verändern privat wie dientig und auch das Staubecken ich mache das in 24 wenn ich zurück bin das ist rappelvoll ich habe auch ganz viele Dinge geschoben also das hat auch eine

Gewisse Dosis sabatical auch wenn sich das nicht immer so anfühlt aber ich habe mir natürlich auch die Freiheit genommen zu sagen okay dieses ja ist so ein nomadisches irgendwie besonderes Jahr und so ein paar Entscheidungen und so ein paar Projekte die für die die so ein bisschen egal ist ob die jetzt anfangen

Oder in dem Jahr die habe ich schon auch sehr bewusst ins nächste Jahr reingeschoben und einige Sachen davon könnte ich sicherlich nicht noch mal J schieben also vor dem Hintergrund und auf viele von den Dingen freue ich mich auch also das sind jetzt nicht alles unangenehme Dinge aber das sind

Teilweise Dinge die eine Größe und eine tiefe und eine Breite haben dass du die äh so in der röhen auf dem treacking Campingplatz sitzen am Rechner nicht so schnell erledigt wie in dem Büro insofern freue ich mich da auch drauf auf die Sachen da spüre ich Verantwortung aber da habe ich auch

Vorfreude privat finde ich das jetzt auch irgendwie ich vermisse meine Frau sehr und das ist gut und wir haben uns ja auch irgendwie vereinbart irgendwie mindestens einmal im Monat zu sehen und haben da auch beide dran gearbeitet dass das öfter passiert also auch da würde ich sagen genug des Abstandes jetzt

Insofern würde ich sagen diskutiere das so gar nicht ob also ich komme gar nicht auf die Idee das länger zu machen und deshalb adaptiere ich mich da drauf ich bin aber mal gespannt was das mit mir macht weil ich jetzt auch schon gerade merke bin auf einer Veranstaltung jetzt

Drei Tage davor habe ich bin ich zwei Tage von Berlin aus hier rüber geradelt da war ich auch drei Tage auf Veranstaltung meine z.B meine Schwelle der übermenschtheit die ist früher erreicht als als früher ja also früher ich meine ich bin ja auch so eine Laberbacke das weiß ich ja auch aber und

Trotzdem habe ich heute ich bin froh wenn ich jetzt wieder bald dann auch bisschen ruhiger unterwegs bin und bisschen mehr Wald und bisschen weniger Menschen na ja es wäre ja also in meiner Fantasie zumindestens überhaupt nicht vorstellbar dass so ein Erlebnis so eine Erfahrung ja über so eine lange Zeit das

Ist ja jetzt auch nicht irgendwie mal nur eine Woche dass das ohne irgendwelche tieferen Lernerfahrungen und und auch veränderte Sichtweisen m sich vollziehen kann ja bin ich bei hier das wir wissen nur wie du ich fand das auch sehr schön als du eben sagtest wir sind noch mittend drin

In dem Prozess diese Flexibilität überhaupt zu begreifen ja wir lesen ständig auch gerade hier in unserem beidseitig bespielten Medium LinkedIn wer alles was wie schon gelernt und erfahren und verstanden hat ehrlicherweise ich glaube die ersten Posts in der Richtung habe ich im April 2020 gesehen wo ich dachte auch so wow

Das ging ja schnell also ich glaube wir sind immer noch mittendrin ähm zu verstehen was das äh mit uns macht und vielleicht wenn wir so langsam Richtung Ende unseres Gesprächs kommen du hast das sehr überzeugend geschülder dass das hier deine persönliche Reise ist du wolltest das mal so ausprobieren gibt’s

Auch etwas was über dich hinauspet also mit anderen Worten gibt’s auch irgendeine Mission die du vielleicht nicht unbedingt vom Start weg verfolgt hast aber die sich jetzt schon auch abzeichnet nee ich glaube wenn Mission da war dann wird die eher immer weniger ähm ja weil irgendwie also wer bin ich das

Ich ja ähm ich würde umgekehrt sagen und ich ich stehe überhaupt nicht auf Götzenkult also auch auch mit unserem historischen Hintergrund irgendwie so den einen Arm zu heben und zu sagen du hast immer recht da tue ich mich schwer mit so ich bin großer Fußballfan und diese Ambivalenz irgendwie wenn man dann auf

Der Südtribüne irgendwie skandiert zu 25 000 Leuten da muss man schon sehr aufpassen dass man immer noch drauf achtet was man da singt so das heißt ich würde also wenn wür ich so ganz groß rausumen und sagen ey Leute macht euer macht geilen scheiß ihr lebt nur einmal und ihr könnt jederzeit

Sterben insofern dann habt ihr wenigstens angefangen und wenn man es aus workpacking runterbricht würde ich sagen ich glaube die Inspiration liegt nicht in so einem ein Jahresprojekt aber wenn ich mir so diese Mai Juni Konstellation mit den Feiertagen angucke und wenn ich im konstruieren wir jetzt mal schnell Fall

Ich darf drei Tage die Woche Homeoffice machen so dann habe ich diese Wochen mit den Brückentagen das heißt ich nehme mir den Freitag frei der Donnerstag ist Feiertag die drei Tage mache ich Homeoffice das kann ich teilweise gibt’s diese Konstellation zwei zwei Wochen hintereinander dann kann ich mit zwei

Tagen Urlaub auf eine zwei Wochen Radtour gehen nicht dass die dann Urlaub ist Vorsicht das bleibt beim workpacking Arbeit so und jetzt muss man das ist auch ein schweres learning dass ich auch hatte wenn man ich will 6 x se Arbeiten an sechs Tagen die Woche 6 Stunden und

An jeden Tag ungefähr 50 km fahren das klingt alles irgendwie erstmal klein und niedlich ähm die Tage sind rappelvoll und ich habe über 300 Überstunden ich habe zum ersten Mal seit 20 Jahren wieder eine Zeiterfassung gemacht ich habe über 300 Überstunden dieses Jahr gemacht ähm also das ist nicht ganz

Ausbalanciert aber als normaler Mensch kann ich da mal so sagen okay ich habe hier drei Wochen oder zwei Wochen mir auf diese Weise ermöglicht ich bin unterwegs ich radel und wenn ich dann das Zelten weglasse und stattdessen irgendwie s ach die Tage könne ich mir mal irgendwie kleine gasthoffe oder Pensionen oder

Airbnbs dann bin ich auch mit sehr schmalem Gepäck unterwegs und dann ist auf einmal workpacking und wenn ich das im Mai mache oder im Juni ist das Wetter ja auch nett da brauche ich auch nicht so viel Ausrüstung dann ist das eigentlich irgendwie eine Radtour mit einer Packtasche mehr in der ich

Irgendwie wetterfest mein Laptop habe und das ist dann glaube ich für viele Leute schon verdammt attraktiv und verdammt auch in in Greif barer Höhe dass dass ich jetzt den Extremfall mal mache das ist zum einen natürlich auch eine journalistische Verwertbarkeit so ein Jahr unterwegs klingt natürlich auch cooler und

Ich muss natürlich wenn ich sage macht sowas auch diesem dieser Gegenfrage wenn ich das nur über den Sommer drei Monate gemacht oder vier Monate hätte jeder gesagt ja aber im Winter dann brauchst du doch wieder deinen van so also insofern habe ich mit mit irgendwie mit dem kessenspruch habe ich natürlich dann

Selber auch mein meinen Zeitplan irgendwie mir vorgegeben äh und und die Erwartungshaltung produziert zu sagen okay dann ähm da steckt schon auch eine Challenge in deinem Fall drin und was Du ja jetzt hier wieder skizziert wir sind e wieder bei Denken in Möglichkeiten ist es gibt auch dieses kleine

Abziehbildchen es gibt auch die Möglichkeiten erstmal in kleinen Schritten zu denken um was geht es denn wirklich und wie wie begrenzt ist es denn in meiner Realität was auch immer es sein mag ja wie kann ich es denn in kleinen Dosen äh für mich mal ausprobieren kann ja auch sein dass

Jemand nach zwei Wochen sagt selbst unter besten Bedingungen bei herrlichsten Sonnenschein und ohne Widrigkeiten komme ich zu dem Punkt nein nicht mein Modell aber ist eine tolle Erkenntnis also mE tolle Erkenntnis genau die ich nur so treffen kann wenn ich es gemacht habe genau meine Fahrt ist im besten Wortsinne eine

Kontinuierliche Enttäuschung also ich habe auch jeden Tag irgendeine Sache wo ich einer Täuschung aufgelegen bin wo ich so macht man oder so macht man oder so macht man’s und dann merke nee ist nicht so muss ich anders machen ja ist doch super super also toll habe ich wieder was gelernt abhacken kann ich

Irgendwie bin ich wieder mir und meinem Wesen und dem was für mich gut ist wieder eine Schicht näher ist doch toll auch wenn du sagst du stehst nicht gerne so für dich allein auf der Bühne dann noch die Frage wann kommt das Buch ja Buch ist ja wieder völlig

Okay kannst du über die Sache schreiben genau nee nee also es wird es wird es wird super geil ich habe eine Menge Spaß jetzt schon im ne April heißt der Monat im April kommt also der Januar ist buchmonat da mit anderen Worten ja du hast Z mindestens schon mal eine

Struktur und schon mal erste Seiten geschrieben oder ja ist nicht mein erstes Buch deshalb bin ich entspannt ich bin also ich bin sehr sehr gut jetzt bei der Strukturierung und bei den Daten und sonst irgendwas und das muss einem auch wieder klar sein wenn man jaah unterwegs ist dann kann man

Nicht im Juni damit mal anfangen Fotos zu sortieren sondern das passiert quasi also meine Tagesroutine ist wirklich quasi dass jeden Abend die Fotos sortiert sind irgendwie Schlagworte im Tagbuch stehen dass diese Excel Tabelle mit irgendwie diversen statistischen Erhebungen auch gefüllt ist so also da da sind wir wieder bei diesem

Disziplinatorischen teil bei dem Teil dass das einfach Freiheit und das kennen wir auch freies eigenverantwortliches Arbeiten ist das was am allermeisten Struktur und Absprache brauch damit es funktionieren kann gut kommen wir zu unserer sozusagen Standard Abschlussfrage the good the new the li was war bisher für dich das Gute an der

Work packing Tour ähm also ganz groß gesprochen im weltpolitischen Kontext kann man ja gerade schon so ein bisschen den Glauben an die Menschheit verlieren mir geht das jedenfalls so ähm und im kleinen kann ich sagen die Menschen sind super also 99,9% der Menschen steht morgens auf und

Sagt nicht heute will ich ein Arschloch sein die meisten stehen auf wollen irgendwie gut ihren tach überbringen und eigentlich auch nicht irgendwie anderen Leuten dabei weh tun dummerweise haben dann einige so viel Gegenwind am Tag dass halt um 15 Uhr die Krallen ausfahren und man selber ist überrascht

Aber im Prinzip wollen die Leute nett sein und wollen irgendwie halbwegs aufrichtig und halbwegs vernünftig irgendwie ihren ihren Tag rumbringen die Leute sind so unglaublich hilfsbereit dass es wirklich krass ist so und es hat mir es ist für mich eine krasse Schule der Agilität also ich habe teilweise Tage wo ich an fünf

Verschiedenen Stellen meinen Rechner aufklappe zum Arbeiten morgens noch nicht weiß wo ich abends schlafechweige denn ob ich Mittag irgendwo wo ich einkaufen kann also da sind so viele Bälle und so viel Variablen in der Luft dass ich mittlerweile wirklich nur noch müde schmunzel wenn ich mal in der Bahn

Sitze und da irgendwas nicht läuft wie soll ein Parameter der ein bisschen anders ist so also das hat mich noch mal sehr sehr elastisch gemacht an an Stellen wo ich früher kantiger war ich habe jetzt ich habe jetzt gerade das ich glaube es ein relativ aktuelles relativ aktuelle Folge im

Hotel Matze mit einer extrem wander in gehört die tümmer heißt sie glaube ich und die konnte auch mit der Frage wie planst du gar nicht so viel anfangen oder bzw was machst du wenn dein Plan sich nicht erfüllt und dann sagst du na ja das ist

Halt mein mein Alltag ja wenn du so wanderst wie ich wie sollte da jeder Plan aufgehen das gehört für mich jeden einzelnen Tag dazu beim bikpacking Racing sagt man be prepared for the unprepared also eigentlich wird’s ja erst spannend wenn alle Pläne zu Ende sind also eigentlich macht man die

Sachen aus meiner Sicht dafür ja man macht sie doch genau für diesen Moment wo man sagt hups daran habe ich nicht gedacht wie komme ich aus dem schlammasel wieder raus das ist ja wie Humor guter Humor fängt eigentlich erst an wenn man nicht mehr so genau weiß ob

Man lachen darf ja und und so finde ich dass solche Sachen sind genau dafür da um aus der Komfortzone zu kommen das ist Entwicklung genau du hast ein Moment Moment eben geschildert als du wirklich so gesagtast u jetzt wird’s mal knapp ja jetzt habe ich hier eine Veranstaltung

Und meine Location ist nicht da hast du vielleicht auch eine ganz tolle besondere schöne oder lustige Überraschung erlebt auf der Tour die du noch hier teilen wollen würdest mit uns nee das war ja toll dass das geklappt hat insofern war die Geschichte schon das ich überlege mal das ist wirklich

Das sind eher so menschliche Momente also ich war z.B keine Ahnung ich hatte einmal mir eine krank gefangen und also ich mache auch Dienstreisen wie jeder andere normale Mensch das heißt wenn ich Sachen mit dem Fahrrad nicht erreiche dann parke ich mein Fahrrad irgendwo neben den Zug fahr zu dem Termin und

Fahr dann wieder nach Hause zu meinem Fahrrad also er mal vorne weg ich habe das natürlich nicht geschafft alles irgendwie anzuradeln weil Sachen auch dafür viel zu spontan reinkommen und ich war auf so einer Dienstreise mit dem Zug und habe mich da irgendwie erkältet und kam zurück zu jemanden den ich kannte

Aber der jetzt nicht so also waren jetzt nicht seit Jahren dicke und der der hat sofort gemerkt oh der Junge ist irgendwie krank und hat mich bemuttert und betüddelt wie man das bei einem fünfjährigen macht zwei Tage aus dem Nichts heraus also da kriegt jetzt noch

Tränen in die Augen weil es einfach so herzergreifend war wie wie da jemand zugegriffen hat gesagt hat so da ist jetzt jemand der braucht einfach Unterstützung und der braucht die eher irgendwie nicht als 50-jähriger auf einer intellektuellen Ebene sondern eher als Fünfjähriger auf einer ganz stofflichen und emotionalen Ebene H

Genau so dieses Programm und hier ich habe dir schon mal die Wärmflasche ins Bett gelegt und da ist irgendwie komm brauchst gar nicht e leg dich hin ich bring dir was ja W du sagst ja wie geil ist denn das so oder ein anderen vielleicht ein schöner Moment der auch

So sehr noch mal zeigt warum das mit dem Fahrrad so cool ist ich hatte mir auf einer Strecke wenn ich da so ein bisschen Zeit habe dann gucke ich mal auf auf dieser planungsapp was gibt’s noch so nettes in der in der Gegend und dann stand da irgendwie historische Grab oder

Prähistorische Grabanlage ich denke ach ist kaum ein Umweg ja eine Kilometer fährst du mal hin noch vorbei ja und dann fahre ich dahin und dann ist da so eine schöne Grabanlage und dann drehe ich mich um dann ist eine perfekte Schutzhütte dann gucke ich aufs Handy

Und sehe 5g ja dann habe ich meine abendlichen Verabredung abgesagt und B ganz spontan mitten im Wald irgendwie an so einer Grabanlage habe ich irgendwie mein Lager errichtet und und da in den Sonnenuntergang geguckt und abends irgendwie noch mal den Rechner angemacht an der Stelle da kannst kommst du mit

Dem Auto natürlich nicht erst hin und und diese Flexibilität und und dann zu haben gerade da bin ich extrem dankbar für mal für ein Jahr und dann sich abends irgendwo nach dem Arbeiten auf das Grab gucken und mal so überlegen wer war denn das der da liegt was hat der

Hier gemacht wie war denn das hier vor 5000 Jahren ach dann kommt man auch ganz schnell irgendwie auf auf sehr exessentielle Fragen so wo kommen wir hin irgendwie oder wo kommen wir her wo gehen wir hin ja das ist auch mal schön wenn man das machen kann

The new was ist für dich wirklich neu eine kleine Sache die du erlebt hast ich habe eine lange Liste von Dingen die ich zum ersten Mal getan habe so ob dasgendwie fliegen ist weil ich bin eingeladen worden von jemanden sag auch ich ma ein Bodensee ich bin Flieger ich

Flieg um Bodensee ich flieg sowieso hast du Lust mitzukommen habe ich auf einmal ohne dass ich irgendwie zwei Tage vorher wusste auf einmal in so Motorsegler gesessen das neue das eine neue mit der Menschheit ist ja auch nicht neu mus ich Moment überlegen darf es auch was profanes sein

Ja das darf sogar sehr gerne was profanes sein ich habe bisher war ich extrem peny bei meinem arbeitsarrangement so wo steht der Rechner wo steht der Monitor wo steht die Maus so und hatte auch morgens dann oft so musste mich erstmal so ein paar Minuten zurecht rütteln bis ich glaubte

Dass das okay und gut sei das habe ich komplett auf Null gefahren ich habe nicht mer mehr eine Maus ich habe meinen Rechner ich klapp den auf steck mir die Knöpfe auf die Ohren und dann bin ich im Arbeitsmodus also da habe ich eine Abgebrühtheit entwickelt und eine eine

Auch da eine agil Elastizität nennest wie du willst die ich vor einem Jahr noch nicht von mir gedacht hätte ich war auch mal zwischen den so ein dre monitort Typ ja brauche ich nicht mehr glaube ich ich weiß gar nicht ob ich zu Hause dieses alte Setup wieder aufbaue ich finde dies

Kleine schnelle handliche viel angenehmer und das wirft so ab und zu mal diese diese Frage auf was also muss man jede Neuerung mitgehen muss man jede Möglichkeit mitgehen ähm das finde ich also für die Kommunikationsarbeit ist ja ohnehin so die Kunst ist ja nicht mehr das tun sondern die Kunst sind die

Richtigen Auslassungen das ist das was irgendwie wirklich im mit Blick auf Budget und Ressourcen Ziel erreichen mit den richtigen Auslassungen das ist die Kunst und nicht mit den richtigen Maßnahmen die sind bekannt gibt mir Budget gib dann ma ich ja alles aber ähm sondern wie kriege ich es mit wenig mit

Limitierten Ressourcen hin dann ist ist die Kunst die Auslassung und nicht das was ich tue manchmal erzählen wir uns auch nur die Geschichte was wir alles brauchen ja ja natürlich so und bei Klein Kindern sagt mir mal the getting not the having aber an vielen Stellen bleiben wir da kleine Kinder welches

Akli willst du künftig hinter dir lassen die Dosis macht das Gift ich glaube wenn ich wirklich zuspitzen darf dann ist es die Netzabdeckung so und die ist schon gar nicht so schlecht also sie ist besser oder andersrum als Gefühl im ganzen hätte ich schlechter erwartet punktiert ist es teilweise wirklich absurd man

Fährt irgendwo raus und 2 m später geht’s von 5g auf EDGE für gutes workpacking ohne Netz geht’s nicht und diesen Stressor den hätte ich gerne nicht in dem Maße und ansonsten S ugli nee das ist schon ziemlich cool sorry to say ich finde das ist ein wunderbares Schlusswort zu sagen es ist schon

Ziemlich cool und ich fand es auch ziemlich cool mit dir unterwegs zu sein heute lieber Gunner mein so die Grenzen der Autonomie vielleicht auch mal zu betrachten ne die Wechselwirkung zwischen eingebunden sein ins System wie ihr das ganz konkret lebt du deine Kollegen aber auch für dein kleines

Privates Blitzlicht vielen Dank an der Stelle und ich nehme persönlich vor allen Dingen mit be prepared for the unprepared danke lieber gonner ja vielleicht nur eine Frage direkt weil weil ich das mich so ist mir ist schon oder ist klar geworden dass mir klar ist dass ich natürlich

Krass privilegiert bin dass sowas geht also auch so welchen Job ich habe und welche mal abgesehen davon es ist mir schon völlig klar dass so eine Konstellation schon mit einem anderen Geschlecht mit einer anderen Hautfarbe mit einem anderen Namen mit einem anderen Budget mit mit es gibt wenig

Viele Parameter wo nur einer genügt wenn der sich ändert dass der Möglichkeitsraum nicht offen ist da weiß ich nicht ob das irgendwie klar ich bin mir dessen schon durchaus bewusst und dafür auch sehr dankbar ja aber trotzdem das wollte ich nch mal gerade sagen weil wenn man so eine Stunde schwatzt dann

Weiß manmer nicht habe ich das gesagt oder hab ich das nicht gesagt jetzt hab ich auf jeden Fall gesagt jetzt hast du es gesagt und es entsteht ein Bild bei den Hörerinnen und Hörern im Kopf dass zum Teil du dadurch verantwortest was du sagst aber zum größten Teil jeder für

Sich auch was er sich konstruiert wie er dich erlebt hat als privilegiert oder nicht und es ist schön dass du es explizit noch mal gesagt hast ja ich meine muss ja klar sein bestimmte Sachen wären so nicht möglich ist ein anderer Podcast noch mal aber genau aber und trotzdem

Das entbindet ein ja ein anderes Setting an an Möglichkeiten entbindet einem ja nicht von der Möglichkeit sie zu nutzen ganz genau jetzt egal wie das genau ja es war mir auch eine Freude und jetzt machen wir weiter den Tag good work nein das war ein ein wunderbares

Gredo noch mal zum Schluss und da danke ich Dir ganz herzlich für schön dass du da warst ja danke schön Jule tschüss ja das war’s wieder im Podcast goodwork in unserem goodwork Salon wenn euch die Art der Gespräche gefallen wenn ihr Freude daran habt etwas tiefer in die Themen einzutauchen spannende

Geschichten zu hören und transformationserfahrung live mitzuerleben dann schaltet ein hinterlasst ein Abonnement ihr findet den Podcast überall dort wo man üblicherweise Podcast findet das heißt bei Apple bei Spotify seit kürzerer Zeit auch bei Youtube ich freue mich auf jeden Fall wenn ihr wieder einschaltet und freue mich auch über Nachrichten auf

Allen möglichen Kanälen von euch und bis dahin passt gut auf euch auf eure jle [Musik] Jankowski

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