Auf der Eurobike geht es in diesem Beitrag um neue Ideen für den Fahrradalltag, smarte Technik und mehr Sicherheit für Kinder im Straßenverkehr. Dabei wird deutlich: Das Fahrrad wird nicht nur moderner, sondern auch vielseitiger und alltagstauglicher.
Zu Beginn spricht Gunnar Fehlau vom Pressedienst Fahrrad über aktuelle Entwicklungen in der Fahrradbranche. Statt einer großen Sprungtechnologie stehen in diesem Jahr vor allem praktische Lösungen im Mittelpunkt. Besonders im Stadtverkehr stellt sich die Frage, wie viele Gänge man wirklich braucht. Gerade bei E-Bikes in flachen Städten können einfache, wartungsarme Systeme mit wenigen Gängen eine sinnvolle Lösung sein.
Danach erklärt Elmar Keineke, Chief Marketing Officer UTgear, das neue H2. Dabei handelt es sich um ein Aufsatzgetriebe für E-Bikes mit Hecknabenmotor. Die Idee dahinter: Viele Gänge werden im Alltag oft gar nicht genutzt. Mit zwei Gängen soll das Fahren einfacher, zuverlässiger und wartungsärmer werden, besonders im urbanen Bereich.
Im Anschluss geht es um die Bikes von li:on, sie präsentieren ihre neuen Kinder und Jugendfahrräder. Tony Martin, Co-Founder li:on, erzählt, dass die Idee aus seiner eigenen Erfahrung als Vater entstanden ist. Beim Kauf eines Fahrrads für seine Tochter habe er gemerkt, dass es auf dem Kinderfahrradmarkt noch viel Verbesserungspotenzial gibt.
Auch Marcel Kittel, Co-Founder li:on, spricht darüber, wie die Erfahrung als ehemalige Radprofis und als Väter in die Entwicklung der Marke einfließt. Für ihn geht es darum, mit dem eigenen Know-how Fahrräder zu bauen, die Kindern im Alltag wirklich helfen.
Thomas Arimond, Geschäftsführer li:on, erklärt, was sich bei li:on inzwischen getan hat. Die Marke ist über die Startlinie hinaus und bringt die ersten serienreifen Räder auf den Markt. Im Mittelpunkt steht dabei das Konzept „Sicherheit durch Sichtbarkeit“. Reflektierender Lack, dauerhaft beleuchtete Rücklichter und ein alltagstaugliches Design sollen Kinder im Straßenverkehr besser sichtbar machen.
Zum Schluss ordnet Philipp Ferger, Geschäftsführer der fairnamic GmbH, die Entwicklungen auf der Eurobike ein. Für ihn zeigt sich, dass Fahrräder immer intelligenter, vielseitiger und alltagstauglicher werden. Besonders Lösungen für mehr Sicherheit im urbanen Verkehr machen deutlich, warum Messen wie die Eurobike wichtig sind: Neue Ideen werden sichtbar und können schnell ihren Weg in den Handel und zu den Menschen finden.