Wenn ich das bei mir in der Umgebung sehe, wie die mit hohem Tempo und ohne Helm fast ohne Kontrolle damit rumfahren, wundert mich das überhaupt nicht.
Muenchenradler on
Man kann den Artikel auch anders lesen:
in einem Jahr mussten nur 5 Unfallopfer die auf Pedelecs unterwegs waren auf der Intensivstation behandelt werden.
Das schafft ein Senior, der die Kontrolle über sein Fahrzeug wegen des Unterzuckers verliert , mit einem einzigen Ereignis, wenn der in einem Auto sitzt und eine Gruppe Fußgänger an der falschen stelle stehen.
Daher ist die implizite Forderung einer Helmpflicht zwar aus dem STandpunkt zu verstehen aber eben in der Gesamtbetrachtung immer noch sinnvoll. Denn da muss eben mit betrachtet werden ob eine Fahrt dann doch mit dem PKW stattfindet weil am Zielort keine Möglichkgeit besteht den Helm adequat zu lagern, oder auch weil die Frisur nicht leiden darf.
RoughSalad on
Wie im Auto ja auch, am Steuer wegen Unterzucker o.ä. eine Synkope gehabt. Nur, daß sie dann irgendwo drauf fahren, und selber vom Airbag abgefangen werden.
cheapcheap1 on
Interessant wie der Autor mal wieder einen Statistik-Denkfehler in die Überschrift einbaut. Dass viele ältere Männer verunfallen liegt ja nicht daran, dass Unfälle für sie gefährlicher sind, sondern dass sie häufiger in welche hineingeraten. Vermutlich weil Männer wie überall höhere Risiken eingehen.
Sehr interessant auch, dass Helmträger deutlich seltener an Rumpf und Hüfte verletzt wurden. Anscheinend sind Helmträger sogar stärker vor Rumpf/Hüftverletzungen geschützt als vor Kopfverletzungen, wenn man das Gesicht herausrechnet. Damit hätte ich nicht gerechnet. Habt ihr eine Erklärung?
DeutscherTypNummer2 on
Wenn man scheinbar schon Daten dazu hat, könnte man doch wenigstens in den Artikel schreiben bei welchem Anteil der Verletzten ein Helm geholfen hätte.
“Helme hätten vermutlich […] verhindern können.” Finde ich da etwas schwach.
6 Comments
Wenn ich das bei mir in der Umgebung sehe, wie die mit hohem Tempo und ohne Helm fast ohne Kontrolle damit rumfahren, wundert mich das überhaupt nicht.
Man kann den Artikel auch anders lesen:
in einem Jahr mussten nur 5 Unfallopfer die auf Pedelecs unterwegs waren auf der Intensivstation behandelt werden.
Das schafft ein Senior, der die Kontrolle über sein Fahrzeug wegen des Unterzuckers verliert , mit einem einzigen Ereignis, wenn der in einem Auto sitzt und eine Gruppe Fußgänger an der falschen stelle stehen.
Daher ist die implizite Forderung einer Helmpflicht zwar aus dem STandpunkt zu verstehen aber eben in der Gesamtbetrachtung immer noch sinnvoll. Denn da muss eben mit betrachtet werden ob eine Fahrt dann doch mit dem PKW stattfindet weil am Zielort keine Möglichkgeit besteht den Helm adequat zu lagern, oder auch weil die Frisur nicht leiden darf.
Wie im Auto ja auch, am Steuer wegen Unterzucker o.ä. eine Synkope gehabt. Nur, daß sie dann irgendwo drauf fahren, und selber vom Airbag abgefangen werden.
Interessant wie der Autor mal wieder einen Statistik-Denkfehler in die Überschrift einbaut. Dass viele ältere Männer verunfallen liegt ja nicht daran, dass Unfälle für sie gefährlicher sind, sondern dass sie häufiger in welche hineingeraten. Vermutlich weil Männer wie überall höhere Risiken eingehen.
Auch sehr cool diese Grafik:
https://preview.redd.it/mcupuqjrclrg1.jpeg?width=659&format=pjpg&auto=webp&s=151352e19e98d2047e73c098f08116d73bea4f44
Sehr interessant auch, dass Helmträger deutlich seltener an Rumpf und Hüfte verletzt wurden. Anscheinend sind Helmträger sogar stärker vor Rumpf/Hüftverletzungen geschützt als vor Kopfverletzungen, wenn man das Gesicht herausrechnet. Damit hätte ich nicht gerechnet. Habt ihr eine Erklärung?
Wenn man scheinbar schon Daten dazu hat, könnte man doch wenigstens in den Artikel schreiben bei welchem Anteil der Verletzten ein Helm geholfen hätte.
“Helme hätten vermutlich […] verhindern können.” Finde ich da etwas schwach.