Der VfB Stuttgart hat sich im Viertelfinale des DFB-Pokals glanzlos gegen Zweitligist Holstein Kiel durchgesetzt. Am Mittwochabend (04.02.) siegte der Titelverteidiger mit 3:0 (0:0) in Kiel.
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Deniz Undav erzielte den Führungstreffer (57. Minute), Chris Führich legte nach (89.), Atakan Karazor entschied schließlich die Partie für den Bundesligisten (90.+2), der sich in einer zähen Partie bei Minusgraden lange sichtbar schwer tat, am Ende aber verdient gewann.
“War ein hartes Spiel. Meiner Meinung nach haben wir verdient gewonnen, wir hatten die klareren Chancen”, sagte ein durchgefrorener Deniv Undav und ergänzte: “Ich glaube das 3:0 war vom Ergebnis her zu hoch.” Kiels Schlussmann Timon Weiner analysierte: “Wir haben super Nadelstiche gesetzt, hatten einfach zwei, drei echt vernünftige Chancen, aber wenn du so ein Spiel ziehen willst, dann musst du eine davon reinmachen.”
Der VfB begann erwartungsgemäß balldominant und setzte direkt in der Kieler Spielhälfte fest. Die erste dicke Chance hatten aber die Kieler. Nach einem Befreiungsschlag war Adrian Kapralik auf der rechten Seite allen Gegenspielern enteilt und im Strafraum, zog wuchtig ab, scheiterte aber an Alexander Nübel (8.). Drei Minuten später schoss Kapraliks Teamkollege Andu Kelati ebenfalls aus aussichtsreicher und deutlich zentralerer Position ab, zielte aber über das Stuttgarter Gehäuse. VfB-Coach Sebastian Hoeneß war sichtlich unzufrieden mit den Lücken, die sein Team in der Defensive offenbarte.
Es dauerte bis zur 19. Minute, ehe Chris Führich nach einer starken Kombination mit Undav auf der linken Angriffsseite zum ersten Mal einen gefährlichen Abschluss in Richtung des Kieler Tors brachte, doch sein flacher Schlenzer auf die lange Ecke ging knapp vorbei. Bei Stuttgarts nächster Chance war es Führich, der für Undav auflegte und seinen Stürmer mit einer Flanke von links fand, doch Undav geriet etwas in Rücklage und setzte den Ball somit deutlich über die Latte.
Der VfB war jetzt nicht nur in Sachen Ballbesitz, sondern auch in Sachen Chancen in der Partie angekommen. Kiels Keeper Weiner zeigte nach einer knappen halben Stunde bei einer Flanke eine Unsicherheit, im Anschluss wurde ein Schoss von Bilal El Khannouss so gerade noch geblockt.
Ganz aus dem Spiel waren die Gastgeber aber bei weitem nicht, im Umschaltspiel blieben die Nordlichter mit ihren Nadelstichen weiter eine konstante Gefahr. Mit zunehmender Dauer wuchs die Unzufriedenheit beim Bundesligisten, El Khannouss sah kurz vor der Pause eine Gelbe Karte, als er einen Ball im Aus wütend gegen die Bande schoss. Es war eine erste Halbzeit, die vor allem den Kieler Fans gefallen durfte, der Zweitligist hielt passabel mit und entnervte den Favoriten.
Die ganz große Show war es allerdings bisher nicht an diesem Mittwochabend. Dementsprechend brandete der bis dato lauteste Jubel im Stadion auf, als ein Hase in der Halbzeitpause über den Rasen rannte, sich angesichts der eisigen Temperaturen und der Qualität der Partie verständlicherweise aber auch schnell wieder verzog.
Auch die zweite Hälfte begann wenig spektakulär, die Stuttgarter waren erneut die etwas gefährlichere Mannschaft. In der 57. Minute belohnte sich der VfB über eine Standardsituation. Eine Freistoßflanke aus dem linken Halbfeld fand Atakan Karazor, der per Kopf Undav bediente. Der Nationalspieler drückte ihn aus dem Getümmel über die Linie. Holsteins Pokal-Keeper Weiner wurde nach Undavs Abschluss noch schmerzhaft vom Fuß des Stürmers getroffen, doch der Treffer zählte – zurecht.
Die Gastgeber waren nun gezwungen, selbst etwas mehr für die eigene Offensive zu tun, so richtig sichtbar wurde die neue Ausgangslage auf dem Rasen allerdings lange nicht. Gegen einen nun etwas tiefer stehenden VfB fanden die Kieler keine Lücke. In der 75. Minute verpasste El Khannouss mit einem abgefälschten Schuss knapp die Vorentscheidung. Beinahe hätte sich das gerächt, denn innerhalb von 30 Sekunden hatte der eingewechselte Neuzugang Aldin Jakupovic die beiden bisher besten Kieler Abschlüsse der zweiten Hälfte, scheiterte aber einmal an Nübel und zielte beim zweiten links vorbei (80.).
#sportschau #DFBPokal
5 Comments
Ata mit Bewerbung für Puskas Award
Das nenn ich mal ein Arschtor.
Gegen wen spielen wir jetzt im HF
was ein Tor
Schade die Taugenichtse aus SCHUTTGART unverdient gewonnen❗️