Früher kamen selbst Tübinger und Metzinger zum Shoppen nach Reutlingen. Heute zeigt sich ein anderes Bild: Leere Straßen, verwaiste Geschäfte und der nächste Rückschlag steht bevor. Nach der Schließung von Galeria Kaufhof Anfang des Jahres verabschiedet sich auch „Breuninger“. Droht der Innenstadt eine Abwärtsspirale? Auch in Vaihingen-Enz sieht es düster aus: Das letzte Sportgeschäft hat geschlossen, und viele Bürger ziehen es vor, ihre Einkäufe in den großen Märkten am Stadtrand zu erledigen. Nicht nur hier verlieren die Innenstädte an Attraktivität. Sind die glanzvollen Zeiten endgültig vorbei?
Das ist ein Beitrag aus dem landespolitischen SWR-Magazin „Zur Sache Baden-Württemberg“ vom 28.11.2024. Die komplette Sendung und die ganze Debatte rund um das Thema findet Ihr unter diesem Link in der ARD-Mediathek: www.ardmediathek.de/sendung/zur-sache-baden-wuerttemberg/Y3JpZDovL3N3ci5kZS8zNDk4MjA2
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38 Comments
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Euer SWR-Team
Der Elefant im Raum benennen würde auch helfen, die falsche Migration ist auch hier mitverantwortlich.
Ja reutlingen ist so schön bund geworden 🎉🎉 jetzt genießt was ihr gewählt habt
Freilich wird das Verschwinden des Einzelhandels in den Innenstädten im Moment als einschneidender Wandel wahrgenommen, insbesondere von jener Generation, welche das vertraute Bild der letzten Jahrzehnte zu vermissen scheint. Würden 25jährige nach deren Dafürhalten befragt, so würde die Resonanz vermutlich unbeschwerter ausfallen. Hinzu kommt freilich, dass damit auch für Gaststätten, Cafés und sonstige Gastronomie ein Teil der Kundschaft schwindet, wenn nunmehrige Leerstände keine gewerbliche Nachnutzung und damit Kundenaufkommen mehr erfahren, und jemand wie der Vaihinger Bürgermeister für die Perle des Marktplatzes zumindest keinen wunschgemäßen Mieter mehr auftut.
Doch, Veränderungen gab es immer, auch in den letzten 70 Jahren stand die Zeit nicht still. Früher fanden sogar Viehmärkte auf Marktplätzen statt, wer wollte das heute noch? Dazu war es nicht immer nur ruhig und beschaulich. Es waren Schmiede und Schmieden in der Innenstadt, aus denen sich dann beispielsweise Autohäuser, Werkstätten für Landmaschinen, Gas-Wasser-Heizungs-Installateure oder Bauspengler herausbildeten. Frühere Eisenwaren-Läden erweiterten auch ihr Angebot, wurden etwa zu Werkzeughändlern oder Baumärkten, kehrten im Zuge dessen oft in den 1960er Jahren den engen und eine Weiterentwicklung begrenzenden Läden und Werkstätten der Innenstadt den Rücken, um in den neuen Gewerbegebieten neue Standorte zu beziehen. Banken dünnten aufgrund von Geldautomaten, EDV und Fusionen Öffnungszeiten sowie ihr Filialnetz aus, usw…
Und auch der Einzelhandel selbst veränderte sich. Selbstständige Schuster wurden von Geschäften verdrängt, die nur weiterverkauften. Und diese sahen sich irgendwann auch einer Konkurrenz durch Kaufhäuser ausgesetzt, die wiederum mittlerweile selbst Geschichte werden.
Auch Ramsch-Läden oder Doughnut-Ketten werden sich in den Leerständen nicht lange halten. Weil sie in der Regel mit keinem Angebot aufwarten, was dauerhaft und häufig nachgefragt wird. Vielleicht reicht es hier und da, dass ein Discount-Supermarkt als Nahversorger für autofreien Einkauf in der Stadt erhalten bleibt.
Der Rückgang der Gewerbetreibenden in der Innenstadt kann auch ein Vorteil sein, für die Lebensqualität der dort Wohnenden. Ich sähe das nicht nur negativ, Stichwort Verkehrsaufkommen, Stichwort Parkplätze.
Schrott, Ramschladen, abgeklebte Schaufenster – es passt ganz genau zu den exaltierten, koksenden Politschergen, die auf allen Ebenen des Lebens, Zerstörung, Niedergang schaffen. Die abgefeimten Lügenpolitschergen mit Klimatenschwandel, Fachkräftehilfesucher und Legenden, Märchen, Propaganda trommeln nun für ihren Buntwehrschrott.
Drogenhandel mit Legalisierung gehört zur Priorität. Industrie-Gewerbe, Unternehmertum – das kommt mit Repressionsmassnahmen übelster Art auf das Schafott!
Wer altparteien waehlt darf sich nicht beklagen.
Wie gewählt so bekommen 🎉
Na mich wundert das nicht. Mittlerweile sind Raubüberfälle und Vergewaltigungen an der Tagesordnung. Erst heute wurde in Betzingen ein EDEKA überfallen. Ich wohne in der Innenstadt und ab 20 Uhr geh man nicht mehr alleine auf die Straße, am WE sogar ab 18 Uhr. Am Arsch sicherste Stadt Baden Württembergs.
Automobil Industrie kaputt.. Einzelhandel ausgeblutet… gastro tot… Deutsche wandern aus Afghanen und Osteuropäer Wander ein!
Meist sind die Vermieter mit ihren exorbitanten Preisen Schuld. Die verdienen sich seit Jahrzehnten, für solche Lagen, dumm und dämlich. Die Gier ist unendlich.
Ich als Reutlingerin wünsche mir für die Innenstadt Läden die Dinge anbieten die man nicht im Netz oder in der Outletcity Metzingen so einfach kaufen kann. Kunsthandwerk oder so Start-ups mit gutem Konzept . Denen sollte dann für die ersten Jahre sehr günstige Pacht ermöglicht werden damit sie sich etablieren können.
Was wir in der Innenstadt definitiv nicht brauchen ist noch ein Friseur oder noch einen Barbershop. Davon gibt es allein in der Innenstadt jeweils ca 11 Stück. Das ist zuviel.
Amazon lässt grüßen, mehr muss man dazu nicht sagen. Bei den Preisen kann der Einzelhandel nicht mithalten. Dazu kommen dann noch die Megastores im Umland
Deutschland wird zu einem einzigen Ghetto 🤮🤮🤮🤮🤮🤮🤮
Warum denn wohl?
Wenn man's mit den Mieten übertreibt…
Die Mieten sind einfach für die Einzelhändler zu hoch, da der Umsatz zu gering ist. Sie stehen in Konkurrenz zum Onlinehandel. Da muss eine Innenstadt noch ganz viel mehr bieten, quasi als Erlebniswelt, damit da überhaupt noch was geht. Schuhe kaufe ich persönlich lieber im Laden als online. Kleidung möchte ich auch sehen und fühlen und anprobieren. Außerdem macht Stöbern Spaß. Aber vermutlich rennen etliche eher gerne um ein Päckchen mit zu engen Schuhen retour zu schicken.
Na und? Fackelt die Innenstadt ab und baut endlich Wohnungen!
Nennt das Kind beim Namen, der Zustand der Innenstädte ist unerträglich, flanieren, Kaffee trinken und zwischendurch einkaufen, macht einfach keinen Spaß mehr. Fühle mich dort fremd und unwohl.
Ist die Gewerbesteuer vielleicht doch zu hoch? Diese kann man senken, dann kommt das Gewerbe auch wieder.
Wir Deutschen haben Stadt verlernt. Allein diese Einkaufscenter vor den Städten sind eigentlich schon eine Schande… für die Landbevölkerung mag das Ok sein, für Städter ist das einfach nur barbarisch. Und dann der Autoverkehr in den Städten… schön Einkaufen geh ich im Ausland (Holland, Schweden…). Hier hat man es verlernt
Selbst ein Billigshop ist i.d.R. ein GewSt-Zahler. Wenn der Bürgermeister das vor meinem Schaufenster sagen würde, hätte er sich eine gefangen. Unabhängig davon verlagert sich natürlich viel durch den Online-Handel…und vielleicht wird man damit leben müssen
Bei uns auch Internet kaufen die Leute 😊
Überall 🤷♀️
Erst im Internet einkaufen und sich dann beschweren, dass es keine Geschäfte mehr in der Innenstadt gibt. Das gleiche Problem wie mit dem ÖPNV. Erst ein Auto anschaffen und sich über die damit einhergehende Bequemlichkeit freuen und sich dann wundern, dass das Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgeht. Willkommen in der Marktwirtschaft.
In Karlsruhe war es früher super: man konnte mir der Bahn durch die Fußgängerzone und die Schaufenster ansehen. Einfach aussteigen, wenn ich was gefunden habe. Und danach, beim warten auf die Bahn nach Hause noch schnell eine Kleinigkeit gekauft.
Heute U-Bahn, da habe ich keine Lust drauf
Stimmt seid die AFD Futzis in der Innenstadt immer mehr werden muss man Angst haben in der Innenstadt.
Ich verstehe dem Bürgermeister seine Sorge nicht. Njcht damit gerechnet?!😂 Er gehört in seiner Partei zu denen die das verursacht haben. Die Bürger haben es sich so gewünscht und diese Leute gewählt. Jetzt können sie aus Löffeln. Ja und Onlinhandel allein ist es natürlich. Jaaaaa und wue kommt das zustande. Wer hat den onlinehandel gefördert?!
Die ganzen negativen Kommentatoren hatten die Möglichkeit zu wählen……..wahrscheinlich hat die Mehrheit CDU SPD gewählt……….aber hier dann jammern…….mal wieder typisch 😂😂😂
Aus diversen Gründen müsste man mir mittlerweile Geld zahlen, damit ich Innenstädte besuche.
Wegen Ramsch 😂😂😂
Man findet keinen Parkplatz und wenn ja, dann kostet der Geld oder man parkt im Parkverbot und bekommt ein Knöllchen. Rumlungernde Gestalten mit mannigfaltigen kulturellen Hintergründen.
Preise zu hoch. Ich war schon Jahre nicht mehr in der Innenstadt. Gewerbegebiete außerhalb, da kann man parken oder Amazon, Otto, Temu, Alibaba usw. Kostet weniger und ich muß die Karre nicht bewegen und darauf achten daß ich mit meiner Emissionsklasse rein fahren darf.
Die Panikmache hat gewirkt, jeder hat Angst vor einer nicht realen Gefahr.
Ist doch nur ein Spiegelbild in Deutschland das findet überall statt
Die Deutsche Politik zerfetzt das Land in den Abgrund.
Na und? Ich kauf auch lieber bei Temu direkt und lass mich nicht mehr beschissen bei dem Pack
Was Heute wenn noch läuft sind Restaurand wo sich die Weiber gerne von ihren Kerlen aushalten lassen oder den Schwanz gesteuerten Idioten beim Date abzocken… Heute gehen die Leute wenn noch ewig fressen mehr auch nicht…
Völlig ohne Grund beleidigt der Soze die paar Läden, die noch da sind…
Was sollen wir von SPD und CDU erwarten ? Man sieht es gerade in Berlin, die Können es nicht mehr. Die regieren für sich selbst, nicht für das Volk.