Canyon, Specialized, Trek, Cube – wir alle kennen die großen Fahrradmarken, aber habt ihr euch jemals gefragt, was hinter den Namen steckt? In diesem Video lüften wir die Geheimnisse und erzählen die oft überraschenden Geschichten hinter über 20 der bekanntesten Fahrradmarken der Welt. Wir erklären, warum Canyon so heißt, wie es heißt, was eine Gurkenfabrik mit Cannondale zu tun hat und welche patriotische Botschaft sich hinter Wilier Triestina verbirgt.

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Timestamps
00:00 – Warum heißt dein Rad so?
00:18 – Canyon
01:03 – Specialized
01:40 – Merida
02:20 – Cannondale
02:52 – Trek
03:27 – Giant
04:00 – Scott
04:40 – MyVelo
05:27 – Wilier Triestina
06:15 – Cervélo
06:54 – Cube
07:28 – Van Rysel
07:58 – BMC
08:30 – Pinarello
08:53 – Colnago
09:24 – Bianchi
09:48 – De Rosa
10:15 – Ridley
10:48 – Factor
11:27 – Orbea
12:04 – Look
12:51 – XDS Carbon
11:38 – Fazit

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Canyon, Specialized, Cube, Fun Riselle, Dreck, alles große Marken. Aber weißt du eigentlich, warum dein Fahrrad so heißt? Ja, wir lüften heute das Geheimnis hinter über 20 Fahrradmarken und erklären, warum sie genau diese Namen tragen. Bei dem einen oder anderen, da werdet ihr wahrscheinlich überrascht sein. Fangen wir mit Canyon an. Canyon ist einer der am schnellsten wachsenden Fahrradhersteller der Welt, bekannt natürlich durch den Direktvertrieb übers Internet und die deutsche Ingenieurskunst. Die Firma wurde bereits 1985 gegründet. Damals als reiner Radsporthändler unter dem Namen Radsport Arnold. Benannten auch den Brüdern Roman und Frank Arnold. Später kam dann der Name Canyon hinzu. Canyon heißt auf Deutsch ja so viel wie Schlucht oder halt Canyon. Aber warum jetzt dieser Name? Der Name soll einfach Bilder von Abenteuer, Natur und Performance wecken. Die rauhe wilde Landschaften, wie wir es vom Mountainbike kennen, aber auch die scharfen Formen, fast wie bei einem Felsen, die man eher am Rennrad sieht unter dem Airroad oder den anderen Rennrädern, die wir haben. Und der Name soll an die Region und rund um Koplens erinnern, also das Reintal. Weiter geht’s mit Specialized. Die Marke wurde 1974 von Mike Sinyard in Kalifornien gegründet. Am Anfang hat er nur Teile importiert, die man eben damals in den USA schwer bekommen konnte. Könnten beispielsweise Rennradreifen aus Europa gewesen sein, einfach alles. Der Name ist dabei Programm. Specialized bedeutet spezialisiert. Heißt er wollte klar machen, wir sind keine Oran Firma für alles mögliche. Wir konzentrieren uns auf genau das, was Radfahrer wirklich brauchen. Ja, der Anspruch war von Anfang an technisch spezialisierte innovative Produkte, die die Leistung der Fahrer verbessern. Später dann auch mit kompletten Fahrrädern. Kommen wir zu Merida. Die Marke wurde 1972 in Taiwan gegründet vom Unternehmer Ike Zeng. Der Name Merida ist bewusst konstruiert und basiert auf den chinesischen Begriffen Meri steht für schön oder excellent und da bedeutet so viel wie erreichen oder ankommen. Ja, zusammensteckt die Idee dahinter Fahrräder bauen, mit denen der Fahrer sein Ziel auf die schönste und angenehmste Art wie überhaupt erreichen kann. Merida steht also nicht nur für ein Logo, sondern auch für eine Philosophie. Sie wollen qualitativ hochwertige gut gestaltete Bikes, die den Weg und eben nicht nur das Ziel schöner machen. Rider muss man aber auch sagen, ist viel mehr als nur eine Radmarke an sich. Sie produzieren auch für viele andere Hersteller in Taiwan. Kommen wir zu einer weiteren amerikanischen Marke und das ist Kennedale. Kannendale wurde 1971 von Joe Mcgomery und Partner in Conneticut gegründet. Der Name, der klingt jetzt erstmal nach irgendwas mit Kanonen, hat damit aber überhaupt nichts zu tun. Die Firma ist einfach nach der Bahnhofstation Canondale in Conneticut benannt. Ja, da auch noch ein witziger Fun Fact. Das erste Büro der Firma lag über eine Gurkenfabrik, die halt direkt gegenüber auf der Bahnhofstation war. Aus dieser unscheinbaren Ortsbezeichnung wurde einer der bekanntesten Mountainbike und Rennradmarken. Der Name Trek stammt von der Track Bicycle Corporation, gegründet 1975 in Waterlou Wisconsin. Und Track kommt ursprünglich aus dem Afrikans und bedeutet so etwas wie anstrengende lange Reise oder lange Wanderung. Ja, die Gründer Dick Burky und Bevelhawk wollten auch genau dieses Gefühl vermitteln. Sie wollten Abenteuer und Ausdauer, sie wollten lange epische Touren und vor allem Fahrräder, auf die man sich bei jeder Art von Dreck verlassen kann. Übrigens ist die Firma mit einem alten Bauernhof gestartet. Dort haben sie handgelötete Stahlrahmen gebaut mit dem Anspruch eben besonders hochwertig zu sein und Made in USA. Giant wurde 1972 in Taiwan gegründet von King Liu. Der Name ist bewusst sehr direkt gewählt. Giant heißt Gigant. Dahinter stecken mehrere Ideen. Man wollte ein riesiger Hersteller werden in Produktionsvolumen und Marktpräsenz. Der Name vermittelt Stärke, Größe und Dominanz. Und Giant ist kurz, leicht auszusprechen und perfekt für den internationalen Markt. Ja, interessanterweise haben Sie das auch geschafft. Heute sind Sie der größte Fahrradhersteller der Welt und produzieren eben auch einige Fahrräder für andere Marken. Zurück in Amerika. Der Markenname Scott, kommt vom Gründer selbst Scot. Die Firma hat er 1958 gegründet, aber nicht im Radsport, sondern eben im Skisport. Und seine erste große Innovation war, er hat den ersten Skisock aus Aluminium hergestellt, der dann die alten Modelle aus Bambus oder Stahl abgelöst hat. In den 70er Jahren hat der Motocross mit dazu genommen und 1986 dann der Einstieg ins Rennradgeschäft. Das aber mit dem Knall Scott hat den ersten Zeitverlenker oder den ersten Erolenker für Zeitfahren entwickelt. Ja, berühmt wurde er, als Greg Lemmore mit einem Scott Erolenker den Tour de France Sieg 1989 einfuhr. Seitdem steht Scott auch im Radsport für Innovation und Performance. Kommen wir zur nächsten Marke. Die ist zum einen aus Deutschland und zum anderen auch Kanalpartner bei uns. Es handelt sich um My Velo und gegründet wurde das von Vincent Augustin und Fabian Huber. Die beiden haben schon von klein auf Radsport betrieben, waren gute Freunde und haben sich irgendwann gedacht, wir brauchen eine eigene Radmarke und das geht unter dem Motto oder das haben sie öfters mal gesagt, wir glauben, dass es nicht wichtig ist, wo du stehst, aber wichtig ist, wohin du willst und dafür brauchst natürlich ein richtiges Fahrrad. Ja, vor allem brauchst dann ein richtiges Fahrrad für dich und ich glaube diese Intuition sind dir auch gefolgt. Ich meine die Übersetzung ist relativ einfach. Me steht für mein Velo ist das französische Wort für Fahrrad und französisch ist ja auch die Rathautsprache. Also warum nicht mein Fahrrad raus machen? My Velo. My Velo. Jetzt wird’s richtig italienisch, sogar noch ein bisschen patriotisch. Wir haben die italienische Radmarcke Verlier Dristina. Wie ihr merkt, das ist ein Doppelname. Einmal Verlier, einmal Drestina. Das Vier ist aber eigentlich ein Akronym, also ein versteckter Satz. Steht eigentlich für Viva, l’italia, libera, auf Deutsch heißt das es lebe das freie und erlöste Italien. Ganz schön patriotisch. Also die Firma wurde 1906 im Bassano del Krappa gegründet und nach dem Zweiten Weltkrieg 1945 fügte man Triestina hinzu als Homage an die Stadt Triest, die damals politisch umstritten war. Mit Triestina wollte man Solidarität zeigen und die Hoffnung ausdrücken, dass Triest wieder vollständig zu Italien gehört. Viller Tristina ist damit viel mehr als einen Markenname. Es ist eine politische und emotionale Botschaft, Patriotismus und Verbundenheit mit Italien. Kommen wir zu Servelo, ein Name, der erfunden wurde, aber eine klare Botschaft hat. Die Marke wurde 1995 in Kanada von den Ingenieuren Phil White und Gérard Frumen gegründet. Der Name kombiniert eigentlich zwei Wörter. Zum einen haben wir italienisch für Gehirn, also Intelligenz, Denken, Ingenieurskunst und Velo, wie wir es vorhin schon hatten, Französisch für Fahrrad. Ja, zusammen wird daraus Zervelo. Gehirn auf dem Rad oder halt Intelligenz Speed, intelligentes, schnelles Fahrrad. wahrscheinlich eine Charakterbeschreibung, die sehr gut auf die aktuellen Chav Modelle zutreffen. Zurück in Deutschland. Beispielsweise wurde Cube 1993 von Markus Pirner in Waldershof Bayern gegründet. Der Name Cube bedeutet auf Deutsch so viel wie Würfel. Und was hat es mit Fahrrädern zu tun? Ganz klar, ein Würfel steht für Geometrie, für Struktur und das sind auch alles Dinge, die wir beim Rahmenbau brauchen. Und die Firma startete in einem kleinen Bereich in einer alten Möbelfabrik, quasi wie in einem kleinen Cube, einem begrenzten Produktionsraum. Und aus diesem kleinen würfelförmigen Start ist heute ein großer Hersteller mit einer breiten Palette an Mountainbikes, Rennrädern und E-Bikes geworden. Einer meiner Lieblingsmarken ist Fun Resell, deswegen müssen wir die heute auch angucken. Van Risell ist im Endeffekt die Highperformance Rennradmarke von Decathlon und der Name ist dabei auch ein Verweis auf die Kultur. Fun ist niederländisch oder flamisch und heißt nur so viel wie vor oder aus und Risell ist einfach nur die alte Bezeichnung für Lill. Ja, und das ist auch ihre Identität. Sie sind aus Lil, Nordfrankreich und das bedeutet, dort sind die Klassiker zu Hause, Paris Rubé und Co. Und genau das wollen sie auch in ihren Produkten verkörpern. BMC, vielen bekannt aus dem Profiratsport, ist ein sehr nüchter Name. BMC steht dafür für Bicycle Manufacturing Company. Die Firma sitzt in Grenchen in der Schweiz. Manchmal wird der Name auch im Volksmund anders bezeichnet und zwar als Bicycle Mountain Company, aber die gängige offizielle Bedeutung ist eben mit Manufacturing Company, also sehr nüchtern. Ja, sehr langweilig eigentlich. Trotzdem steht die Marke für Schweizer Präzision, minimalistisches Design und allgemein einfach hat sie einen sehr hochwertigen und guten Ruf im Petur würde ich sagen. Eine weitere Marke mit hervorragendem Ruf ist Pinarello. Der Markname ist hierbei auch sehr sehr einfach. einfach nach dem Gründer Giovanni Pinarello. Er hat nämlich 1952 seine erste Werkstatt in Treviso eröffnet und aus dem kleinen handwerklichen Betrieb hat er dann die Marke aufgebaut. Ich meine jetzt haben unzählige Tote Frger Grottesieger Weltmeister sind auf dem Pinarello unterwegs gewesen. Ich denke der kann zufrieden sein mit dem was er aufgebaut hat. Wir bleiben in Italien mit Colnago. Auch Colnago ist einen Familienname und zwar von Ernesto Colnago gegründet in seiner Werkstatt 1954 in Kambiago nahe Mailand. Der Name bleibt sehr persönlich, der Meister steht mit seinem Namen für Qualität seiner Rahmen. Knago ist heute ein klassisches Synonym für italienische Rennradkultur und auch der jetzige Tourde Frger Tade Pogac ist ja mit Knago schon seit Jahren sehr erfolgreich unterwegs. Ja, die älteste noch existierende Fahrradmarke der Welt ist Bianke sie wurde 1885 in Mailand gegründet und niemand anderem als Eduardo Bian. Der Name ist einfach sein Nachname, wie das bei italienischen Marken so der Fall ist. Was Bian aber sehr besonders macht, ist auch die Farbe. Die Marke ist nämlich untrennbar mit dem typischen Celest Türkis verbunden und eben seiner über 100jährigen Radsportgeschichte. Der Rosa ist wieder ein Marknamen, der direkt vom Gründer stammt. Hugo Der Rosa eröffnete 1953 seine Werkstatt in Cousano Milanino, nahe Mailand. Auch hier steht der Familienname für eine lange Tradition im italienischen Rahmenbau und für elegante klassische Rennmaschinen. War auch lange Zeit im Profipelleton unterwegs und man muss schon sagen, Mailand und Umgebung, da sitzen sehr viele Radmarken. Die nächste Marke kommt aus Belgien und das ist Ridley. Die wurde 1990 in Balen gegründet von Joachim Arzt. Der Name, der klingt erstmal britisch. Also Ridley ist aber eine persönliche Homage, als nämlich einfach großer Fan des Filmregisseurs Sir Ridley Scott, der wiederum für Filme bekannt ist wie Alien, Blade Runner oder auch Gladiator. Ja, die Filme kenne ich alle nicht. Statt einen typischen italienisch klingenden Namen zu wählen, wie es damals eigentlich im Trend war, hat er eben die Marke benannt nach seinem Lieblingsregischeur. Ist auch mal was. Regiss Regur Faktor ist bis jetzt die jüngste Marke und zwar ist sie entstanden 2007 als Hightech Abteilung von BF1 Systems, einer Firma aus Norfolk in England, die vor allem für die Formel 1 und die Luftfahrtbranche arbeitete. Der Name kommt vom englischen Wort Factor und heißt also Factor und als entscheidender Einflussfaktor oder auch als Multiplikator, der eine Leistung verstärkt. Ja, was Sie definitiv bezwecken wollen, ist, dass ihr Fahrrad der entscheidende Faktor für den Erfolg, für Speed, Kontrolle, Performance, was auch immer ist. Ich denke, die Fahrräter sind gut. Würdest du sagen, sie machen den Faktor aus? Weiß ich nur nicht. Bisher hat man sie noch nicht ganz oben auf dem Treppchen gesehen, ne? Eine weitere Marke mit einer sehr langen Historie ist die spanische Marke Obea. Obea wurde 1840 in Eiba im Baskenland gegründet und zwar von den Brüdern Matteo, Juan Rosé und Casimiro Obea. Stimmt das? Das stimmt soweit. Ja, kleiner Fun Fact. Sie haben nicht mit dem Fahrradbohr angefangen, sondern am Anfang waren sie Waffenhersteller und haben vor allem Pistolen hergestellt. Nach dem ersten Weltkrieg wandelte man das Geschäft um. Aus der Erfahrung in der Metallverarbeitung wurden ab den 1930er Jahren Fahrräder. Heute ist OBA eine Genossenschaft. Die Mitarbeiter und Miteigentümer gestalten das Unternehmen mit. Mal wieder was Französisches und zwar Look. Die Firma wurde in 1951 gegründet und benannt nach der amerikanischen Zeitschrift Look, einer der damals sehr populären Zeitschriften. Der große Durchbruch im Radsport kam in den 1980er Jahren. Look übertrug nämlich das Prinzip der Skibindung mit einem Schnellverschluss aufs Fahrradpedal und hat 1984 das moderne Pedal, wie wir es heute kennen, das Modell PP65 vorgestellt. Ja, beispielsweise hat mit diesem Modell auch 1985 Ben In die Tour gewonnen. Und in 86 hat Luke dann eben auch angefangen Rennradrahmen zu bauen und seitdem stehen sie einfach für ein glassy französischen Look, würde ich sagen. Wer passt sogar. Bin sehr überzeugt von Look. Ja. Mhm. Sind nicht ein bisschen stehen geblieben mit der Zeit? Ich finde die sind schön, die sind classig. Zum Schluss noch ein eher unbekannterer Name bei uns. Das ist nämlich keine Traditionsmarke. Und zwar geht’s ums XDS Carbon, also die Marke, die seit letztem Jahr in der World fährt aus China. XDS heißt auf Chinesisch so viel wie oder steht ausgesprochen für XI der Sheng und steht für Freude. XI D steht für Tugend, Moral und Sheng für Fülle und Wohlstand. Ja, zusammen transansportiert dann haben wir also diese Eigenschaften. Ja, also XTS, wir kennen wahrscheinlich die Radmarke XLP, das ist die Premiummarke von XDS und Astana fährt eben mit XLAB Rädern. Wir haben sie ja dieses Jahr auch schon ein paar mal vorgestellt. Das ist also eine sehr junge Marke, würde ich mal sagen, und noch relativ unbekannt im europäischen Raum. Che hat auch eine schöne Bedeutung. Che wä auch ein schöner Name dafür. Finde ich auch. Das waren also über 20 Radmarken und woher der Name davon kommt. Mein Highlight war Canondale, denn die wurden gegründet gegenüber von der Gurkenfabrik und haben es trotzdem soweit gebracht. Das finde ich respektabel. Ja, Patrick Halle ein Wortspieler. Mein Highlight war ganz klar. K Sheng fand ich äh ja nicht überraschend, aber ich hätte einfach dem Namen oder der Abkürzung keine weitere Bedeutung gegeben. Ich glaube gut gefallen. 100% falsch ausgesprochen wahrscheinlich. Und wir müssen natürlich uns entschuldigen für Chinesisch nicht, dass wieder Kommentare kommen. Wir können auch Chinesisch sagen. Wir können auch Chinesisch chinesisch. Also da äh ist einfach so, ne? Also schreibt mal in die Kommentare, was euer Highlight war, was für Marken wir noch vergessen haben. Auch gerne in die Kommentare und wenn ihr noch irgendwelche Funfs dazu habt, schreibt’s gerne rein. Bis später. Bis dann. Ts co.

27 Comments

  1. Musste schmunzeln als ich das erste mal ein Ridley vor einem Scott gesehen habe.

    Wenn wir schon bei Filmen sind: Schade, dass sie Canyon so genannt haben, Arnold wäre definitiv charakteristischer gewesen.

    Den Namen Giant find ich bis heute affig, kommt mir definitiv nicht aufs Unterrohr.

    Und woher kommt eigentlich der Mountainbike Markenname Mondraker? Regt mich irgendwie auf das es nicht Moonraker heisst, oder Mondracker😊

  2. Was Merida angeht habe ich mal gelesen, dass der Gründer bevor er die Marke Merida erschuf in den USA war. Dort hatte er bei einer Fahrradwerkstatt ein Schild gesehen, dass Fahrräder von Taiwan nicht zur Reparatur angenommen werden, weil die Qualität der Fahrräder sehr schlecht ist. Und wer möchte schon an einem Schrottrad was reparieren? Das hat ihn dann angespornt in Taiwan die Marke Merida zu gründen und um qualitativ hochwertige Fahrräder zu produzieren.

  3. Interessant finde ich auch zu TREK der Modellname "Madone", als Hommage an Mr Armstrong, der am Col de Madone für die TdF trainierte. Funny side-fact: Die anderen Modellnamen von Trek tragen die gleichen Buchstaben wie MADONE, nur in anderer Reihenfolge 😉

  4. Eine der interessantesten Namensgeschichten bei Fahrradmarken hat wie ich finde die Marke Pasculli. Sie ist nach dem italienischen Komponisten und Musiker Antonio Pasculli benannt. Die Namensidee stammt von einem der Gründer, Christoph Hartmann, der im Hauptberuf Oboist bei den Berliner Philharmonikern ist. Also ein mit Ridley vergleichbarer Fall.

  5. Orbea ist ne wirklich interessante Firma. Als Pazifist finde ich es natürlich auch super, dass sie die Produktion 1930 auf Fahrräder umgestellt haben!❤

  6. Ich hab mich bei allen meiner Räder dafür interessiert welche Geschiche und Person(en) dahinter steht. Es werden einige bisherige – wie auch schon früher aufhören, und neue chinesische dazukommen.

    Ich hatte schon Puch, RWC, KTM, Trek, Simplon, Cannondale, BMC, Orbea …
    wenn ich Rad kaufe – will ich ein passendes mit guten Detaillösungen das gerne auch nachhaltig – möglichst ausgelastet und trotzdem lange nutzen und daher ist mir Qualität /wartbarkeit und E-Teil-Versorgung aber auch Treue und Zusammenarbeit zu den lokalen Radwerkstätten wichtig. Was ich nicht mag, ist die Consumerproduktion – wo jedes Jahr in neuen Farben die Kauflust gestillt wird. Mag sein dass 13 Gang noch toller als 2×10 – und viele tolle Räder machen- die aufgerufenen Preise halte ich für überbewertet, auch wenn sie große Teams und Renbrn ausstatten- aber ich brauch keine tolles Marketing für billig in Asien gemachte Rahmen mit Auf-Klebern – Schweißnähte können schön gezogen oder verschliffen werden – Lack soll haltbar und hübsch…und Lösungen durchdacht und haltbar sein – sowas interessiert mich am Rad, auch wenn meines fahrbereit dann 10 anstatt 5kg wiegt.

  7. Jungs gutes Video
    Aber die besten Räder sind und bleiben made in italy Qualität und aussehen Bianchi Nr.1 der welt ein Ferrari als Fahrrad ….cinelli und cipollini basso dancelli….italien ist ein Kunstwerk in allen belangen amen 🙏🏽💚🤍❤️

  8. Cooles Video um sich den CrossSonntag zu versüßen,😂 Ich habe mal eine Frage zum Cyclocross Rennen en in Namur🇧🇪. MVDP und auch andere Crosser fuhren ohne Uhr oder Radcomputer. Gibt es da eine neue Technologie oder Aufzeichnungsmöglichkeit?🤔 Egal wird es den Profis ja nicht sein?!

  9. @Patrick bei Ridley🇧🇪 Scott hast Du aber noch eine Bildungslücke😂. Wenn Du für die Weihnachtszeit noch Filmempfehlungen brauchst, die Filme sind alle Klassiker😊

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