RB Leipzig hat seinen Erfolgslauf in der Fußball-Bundesliga fortgesetzt. Bei der von den Fans umjubelten Kader-Rückkehr des Ex-Nationalspielers Timo Werner gewannen die Sachsen am Samstag gegen den 1. FC Köln mit 3:1 (3:1) und feierten den dritten Sieg nacheinander. Die nach der Auftaktpleite gegen den FC Bayern (0:6) deutlich stabilisierten Leipziger setzten sich mit neun Punkten vorerst in der Spitzengruppe fest.

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Erfolge sind (noch) da, wie der Finaleinzug bei der U21-EM gezeigt hat. Dennoch hat der deutsche Fußball ein Nachwuchsproblem. Vor allem in Sachen Quantität haben andere Nationen dem DFB den Rang abgelaufen. Der Verband handelt, aber tut er genug? Und wäre eine eigene Liga für die U21 wie in England nicht die Lösung für gleich mehrere Probleme? Darüber diskutieren wir unter anderem mit DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig im neuen Bolzplatz, die du jetzt hier streamen kannst: https://kurz.zdf.de/BMP/

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Die Gäste aus Köln spielten mutig auf und kombinierten mitunter sicher bis ins letzte Drittel, RB kam seinerseits aber mit noch höherem Tempo über die schnellen Außen und verlangte von der Kölner Defensive höchste Aufmerksamkeit. Immer häufiger stieß Leipzig in die Gefahrenzone vor, letztlich mit Erfolg: Dabei krönte Assan Ouédraogo (13.) sein Debüt. Der 19 Jahre alte frühere Schalker, der den Großteil der Vorsaison verletzungsbedingt ausgefallen war, nutzte die Verwirrung im Strafraum und traf aus kurzer Distanz zur Führung. Köln zeigte sich unbeeindruckt und fand weiter spielerische Lösungen. Eric Martel spielte Jan Thielmann (23.) frei, der Mittelfeldspieler überwand RB-Torhüter Péter Gulácsi in dessen 250. Bundesliga-Spiel. Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe und suchten in einem unterhaltsamen Duell den Weg nach vorn. Kurz vor der Pause setzte Leipzig dann aber einen deftigen Nackenschlag: Rômulo (44.) und Nationalspieler David Raum (45. + 4) per direktem Freistoß stellten die Weichen für RB auf Sieg.

Die Pausenführung verwaltete Leipzig in der zweiten Halbzeit souverän. Die Sachsen standen defensiv stabil und erarbeiteten sich weitere gute Tormöglichkeiten, Yan Diomande (59.) scheiterte freistehend. Von Köln kam nur noch wenig. Ragnar Ache (60.) vergab nach einem Konter die beste Chance.

Die Aufstellungen: 

RB Leipzig: Gulácsi – Baku (80. Nedeljkovic), Orban, Lukeba, Raum – Ouedraogo (58. Banzuzi), Seiwald – Bakayoko (80. Harder), Baumgartner (90. Kampl), Diomande (90. Maksimovic) – Romulo.
Trainer: Ole Werner

1. FC Köln: Schwäbe – Sebulonsen (73. Kainz), Schmied, Hübers, Krauß – Martel (59. Huseinbasic), Jóhannesson, Kaminski – Waldschmidt (59. Ache), Thielmann (59. Maina), Bülter (46. El Mala).
Trainer: Lukas Kwasniok

Schiedsrichter: Benjamin Brand (Unterspiesheim)

Kommentatorin: Claudia Neumann

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So, Boarding completed. Es sind die Leipziger in den weißen Trikots, die sich zuerst spürbar auf die Reise machen. Raum, der neue Kapitän gewohnt aktiv und laufleißig. Baumgardner leitet weiter und dann der erste Antritt des neuen Jan Diomande ein Powerdribler mit viel viel Tempo, aber Seblons ist da sehr aufmerksam Kölns neuer rechter Schienenspieler. Sechste Minute diese Uvertüre und Kölnstrainer Quasok schon auf Temperatur. [Applaus] Das Spiel seines FC bislang immer mit hoher Dynamik, mit hoher Intensität. Jetzt in diesen ersten Minuten suchen sie die spielerische Struktur. Leipzig gut eingestellt. Gute Ballgewinne im Mittelfeld. Wieder Diomande. Martel verhindert das Zuspiel in den gefährlichen Raum auf Kosten eines Eckballs. Anfangsphase gehört klar den Gastgebern. Raum bringt dann die Ecke. RB bislang aber noch ohne erfolgreiche Standards in dieser Saison. Romulus Kopfball bringt Drogo in Stellung. Einmal und zweimal. Tor für Leipzig. [Applaus] 13. Minute, der Favorit geht hier in Führung. Schwäbe hier erstmal reaktionsschnell und dann aber machtlos. Assan Udrogo 19 Jahre Einstuf Schalter ausgebildet mit einer Willensleistung hier in dieser Situation. Drei Kurzeinsätze, erstes Startelf Mandat, erstes Bundesliga Tor von seinem Spieler. Der FC, eines der laufstärksten Teams in dieser Liga, zeigt Reaktion. Er arbeitet sich nach dem Rückstand mehr Ballbesitz. Martel immer wieder Initiator. Seblonson Baku dazwischen, aber Köln bleibt dran. Luck Waldschmid geblockt. Er sucht noch seine Abschlussposition. 20. Minute nicht mehr als eine Absichtserklärung der Quasjok 11. Schon erstaunlich, dass die Gastgeber nach der Führung den Fuß merklich vom Gas nehmen, die Rheinländer quasi einladen, ins Spiel zu finden. Johansson, dann wieder Martel mit einem grandiosen Zuspiel für Jan Tiedemann. Ausgleich. Nur 10 Minuten hatte Leipzigs Führung bestand 11. Die Abstände viel zu groß in dieser Szene. RB Gewährt Spielraum, den die Kölner nutzen. Erik Martel, vier Jahre einstier in Leipzig gespielt mit dem entscheidenden Steckpass, perfekt getimt. Tielmann krönt den besten Angriff an diesem Abend bislang. Sachgerecht abgeschlossen mit seinem erst zehnten Ballkontakt. Das ist Effizienz. Danach pletsletschert dieses Abendspiel so ein bisschen vor sich hin. Köln kontrolliert. Leipzig fehlen die Ideen. Baku schwäbe, Situation bleibt im Fluss. Diomande Romulo. 43. Minute. Marvin Schwäbe dauer beschäftigt in dieser kurzen Energiewelle der Leipziger. [Applaus] Rumelo von Schmied markiert, trifft den Ball nicht satt. Umbruch, Aufbruch, viel zu erledigen für den neuen Chefcoach. Am liebsten natürlich mit der sofortigen Rückkehr ins internationale Geschäft. Das Finale des ersten Durchgangs belebt Leipzig wieder so, wie sich der Trainer das vorstellt. Viel breite im Angriffstrippel. Bakayoko präzise Baumgartner, genial und Romulo mit idealer Vollendung. [Applaus] 21, eine Minute vor der Pause. Die Haushern wieder in der Spur. Viel Platz in der Entstehung. Köln einfach nicht greffig genug gegen den Ball hier. Und dann diese wunderbare Aktion von Baumgartner fürs Poesiealbum. Ein wunderbarer Treffer von A bis Z. Leipzig legt sich den Gegner zurecht und lässt den Ball perfekt laufen. Schwäbe tut was er kann, aber Rumelo gedankenschneller als Tlonen. [Applaus] Die unterschiedlichen Gemütsverfassungen am Rande passend zum Erlebten auf dem Rasen. Nachspielzeit noch mal ein ruhender Ball. Gute Position für Linksfuß David Raum. David Raum, der macht was draus. Besser geht’s nicht. 3:1 RW Leipzig. Komfortable Führung jetzt innerhalb von 5 Minuten. Alles ausgeputzt. Maue Spielphase zuvor Adakter gelegt. Suboptimales Sprungtiming übrigens hier besonders von Hübers. Kölns Mauer macht den Weg frei für Raumsfreistoß. Mit dem zwei Tore Vorsprung geht’s dann für die Wärmer 11 deutlich angenehmer in die Pause. Lukas Quasock bastelt sofort am Korrekturprogramm. Stage Time danach für Toptalent Seid Elmaler. Der 19-jährige mit vielversprechenden Joker einsetzen zuletzt. Zweite Hälfte beginnt genau wie die erste endete. Freistoßraum. Diesmal aber mit dem Lieferdienst für Romulo. Starker Auftritt vom Mittelstürmer, der aus der Türkei gekommen ist. Über zu wenig Beschäftigung kann sich Kölns Keeper Schwäbe schon längst nicht mehr beklagen. 46. Minute. Die Leipziger maximal fokussiert nach dem Wechsel. Bloß nicht wieder den FC reinholen in diese Partie. Viel mehr Körperlichkeit jetzt drin im RB-Spiel und Kapitän David Raum ist überall. Entwickelt so langsam ein Privatduell mit Schwäbe. Doppelt so viele Abschlüsse mittlerweile wie der Gegner. Chancenverwertung ein zentrales Thema bei RB. Der Vortrag mittlerweile ziemlich intelligent, weil abwechslungsreich das Konterspiel gegen aufgerückte Kölner auch im Repertoire. Orbn für Diomande sein Tempo haben wir thematisiert. Diomande gegen Schwäbe, der seiner Mannschaft hier und heute tolle Dienste erweist. Gutes Passstiming. Seblonsen und Kraus können den erst 18-jährigen Ivora nicht mehr bremsen. So langsam bewegen wir uns Richtung Crunchtime. Unverzichtbar an dieser Stelle der Hinweis auf die Kölner Last Minute Qualitäten. Schon drei Pflichtspiele in dieser Saison in Minute 90 plus entschieden. Das ist Martel, dann Kaminski. Die Flanke kommt super für Ragnar Ache. Gerade eingewechselt für den wirkungslosen Waldsch mit Riesenmöglichkeit, da muss er mehr draus machen. Der wuchtige Mittelstürmer im Sommer aus Kaiserslautern gekommen. Dominantes Spiel der Gäste jetzt. Leipzig verteidigt ziemlich tief, setzt auf defensive Kompaktheit. Eine Einzelaktion, durchaus eine starke Idee. Seid Elm, der Junge, der ein Spiel verändern kann. gegen 23 Leipziger. 72. Minute nur die Abschlusspräzision, die fehlt. Antritt explosiv. Ballführung vom Feinsten der U21 Nationalspieler erinnert so manchen in Köln schon an Prinz Poldi das größte reinische Juwel der Vereinsgeschichte. Na gut, 10 Minuten noch zu spielen. Kölns Offensivaktionen verpuffen Gelegenheit für RB Entlastungsangriffe zu starten. Deckel drauf machen ist die Devise. Banzusi Ridle Baku. Entscheidungen noch mal vertagt, aber der 31 Vorsprung bleibt unangetastet. Gutes Spielverständnis zwischen den neuen Romulo und dem eingewechselten Vanzusi. Hier [Applaus] wir springen rein in die 90. Leipzig hat die kleine FC Welle gut überstanden. H Romulo, Hake Hader und dann geht’s in den Sprint. Romulo, der Brasilianer auf und davon Außennetz. Nix ist es mit Saisontor Nummer 3, aber diese Darbietung durchaus noch mal was fürs Auge und auch Joker Konrad Harder sammelt noch ein paar Einsatzminuten, um so schnell wie möglich in den Flommen. Der Münchner 0:6 Vollwaschgang längst aus den Köpfen. Es wird der dritte Saisonsieginander. Letzter kleiner Hingucker dann in der Nachspielzeit, produziert noch mal vom FC. Flanke von Kaminski, letzte Woche noch der Punkteretter wieder für Ache. Kein Druck drauf, keine Gefahr für Gulacci in seinem 250. Bundesligaspiel. Das war’s. Keine Tore mehr im zweiten Abschnitt. Leipzig gewinnt mit 3:1. leistungsgerecht, aber ohne hier die Sterne vom Himmel zu spielen. [Applaus] [Musik]

34 Comments

  1. Kann man sich echt nur ohne Ton geben. Ich hoffe man verbietet ihr das kommentieren einfach. Da ist null Verbesserung erkennbar. Einfach unterirdischen Job gemacht. Langsam muss doch mal auf die Zuschauer gehört werden.

  2. Es geht nicht Sportstudio. Bei aller Liebe und Frauenquote. Warum ist jemand Kommentatorin, der auditiv von diesem Sport keine Ahnung hat? Sie kommentiert leider unterirdisch und kann nicht mal die Namen der Profis aussprechen. Alleine der Respekt vor den Spielern sollte das verbieten. Es ist ja nicht so, als wäre es nur ein Spieler – so als ob sie selber kein Fußballinteresse hätte.

  3. Nein sry, kann mich hier den Kommentaren überhaupt nicht anschließen.
    Sie spricht manche Namen etwas eingedeutscht und schnell aus, mehr nicht. Manche Buchstaben klingeln dann leicht anders bei ganz genauem hinhören.
    Ohne die Kommentare zu lesen hätte ich das, bis auf bei Oudraogo niemals rausgehört.
    Das wieder zum Thema zu machen ist nur noch langweilig.

  4. Krass, Spiel total egal, Hauptsache auf der Kommentatorin rumhacken wegen "Der Aussprache der Spielernamen" 😂 Geht wohl eher darum das es eine Claudia ist, wollt wohl lieber einen Mann hmm ? Sicher das Ihr hetero seid ?

  5. Ist das schlimm, das Bild ist unscharf der Kommentator kann garnichts… was ist nur aus dem Sportstudio geworden… Und für so eine Grütze sollen werden wir zangsabgezogen. Was ein dreistes Drecksland.

  6. Für mich die derzeit beste Kommentarstimme im deutschen Fußball. Emotional mitreißend ohne es zu übertreiben und trotzdem immer in ganzen, grammatikalisch korrekten und knackigen Sätzen, selbst im Live-Kommentar – ganz im Gegensatz zu vielen anderen Kolleginnen und Kollegen. Dass die Aussprache der Namen hier so ausgerollt wird kann ich nicht nachvollziehen. Für mich klingt's eher so, als hätte sich Claudia Neumann tatsächlich mit den Spielernamen auseinandergesetzt, statt einfach nur die Buchstabenreihung auf deutsch vorzulesen.

  7. Freue mich trotz der Niederlage weiterhin auf die anderen Spiele von Köln!
    Gegen RB darf man schon mal verlieren, hauptsache Leidenschaft und Kampfgeist bleibt!

  8. Wer will diese beiden uninteressanten Loser-Vereine schauen wenn es so viele spannende Vereine in der 2ten Liga gibt? Köln, Leipzig und Hoffenheim einnfach der Krebs der Liga.Köln dazu noch Fascho-Verein

  9. gönns ouedraogo so sehr, hoffe sein leidensweg is damit beendet, war so geil damals zum saisonstart bei schalke und bei der u19 wm bis zu der verletzung die scheinbar nie richtig auskuriert wurde

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