Der Radschnellweg 15 verbindet Mannheim mit Weinheim auf 16 Kilometern modernster Radinfrastruktur. Ich bin die komplette Strecke selbst gefahren und zeige dir, wie gut dieser Radschnellweg wirklich ist.

In diesem Video erfährst du alles über den RS15: Von der Planung über die gebauten Abschnitte bis zu den Zukunftsplänen. Ich zeige dir die Strecke aus Fahrradperspektive, erkläre was Radschnellwege sind und bewerte die Qualität der Infrastruktur.

📍 TIMESTAMPS:
0:00 Intro – Radschnellweg 15 Mannheim-Weinheim
0:37 Was sind Radschnellwege?
1:16 Das Projekt RS15 im Detail
2:08 Die komplette Strecke selbst gefahren
5:35 Probleme und Kritik
6:16 Zukunft und Ausblick
6:45 Fazit

🚴‍♂️ ÜBER DEN RS15:
Der Radschnellweg 15 wird gemeinsam von Mannheim, Viernheim, Weinheim, Baden-Württemberg und dem Bund finanziert. Die Förderung beträgt rund 90 Prozent der Kosten. Mehrere Kilometer sind bereits fertig gebaut und verbinden wichtige Stadtteile wie Käfertal, Feudenheim und das neue Spinelli-Quartier. Die Route führt durch grüne Abschnitte, entlang von Bahnlinien und durch moderne Stadtquartiere.

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Stell dir vor, du fährst von Mannheim bis Weinheim, schnell, leise und ganz ohne Stau. Kein Stress, fast kein Anhalten, einfach rollen lassen. Genau das soll der Radschnellweg 15 ermöglichen. Ich bin die gebaute Strecke selbst gefahren und ehrlich gesagt, ich war richtig begeistert, komfortabel, schnell, gut geführt, aber noch längst nicht fertig. Ich bin Marvin, Verkehrsplaner im Studium und in diesem Video zeige ich dir, wie weit der RS15 schon ist, wie die gebauten Abschnitte aussehen, was noch fehlt und ob das Projekt wirklich das hält, was der Name verspricht. Radchnellwege sind so etwas wie Autobahnen für Fahrräder, nur ohne Abgase, Lärm und Blechlawinen. Sie sind mindestens 5 km lang, mindestens 4 m breit und sollen eine gleichmäßige zügige Gefahrt ermöglichen. Mit möglichst wenig Anhalten und ohne Konflikte mit Fußgängern oder Autos. In Deutschland sollen sie helfen, dass mehr Menschen längere Strecken mit dem Rad fahren, etwa zur Arbeit. In den Niederlanden heißen sie dafür auch Durchgangsfahrradrouten. Das bedeutet so viel wie nicht anhalten müssen mit dem Fahrrad. Bei uns ist dieser Verkehrsweg noch neu und es entsteht gerade eben erst ein Netz und der Radschnellweg 15 ist ein wichtiger Teil davon. Der RS15 soll Mannheim, Firnhim und Weinheim verbinden. Er soll rund 16 km lang werden, quer durch die Region Reinecker. Er verläuft durch grüne Abschnitte entlang von Bahnlinien und durch neue und bestehende Stadtquartiere. Er soll auch das Reineckerzentrum z.B. anbinden. Er sorgt insgesamt dann dafür, dass zukünftig zügig von Weinheim nach Mannheim gefahren werden kann. Geplant und finanziert wird er gemeinsam von Mannheim, Fürnheim, Weinheim, dem Landbadenwürtemberberg und dem Bund. In Mannheim sind bereits mehrere Kilometer fertig. In Firnhim und Weinheim laufen die Planungen auf Hochtouren. Der Bund und das Land fördern den Ausbau mit rund 90% der Kosten. Ziel ist klar: Eine komfortable, sichere und schnelle Verbindung für Pendler, Freizeit und Alltag. Zur Verdeutlichung fahren wir jetzt einmal die Strecke ab. Unser Startpunkt ist der Platz der Freundschaft in Mannheim Käfertal. Hier beginnt die bisher gebaute Strecke des RS15 in Richtung Süden. Schon hier sieht man, das ist kein normaler Radweg. Breiter Asphalt, klare Führung, eigene Beleuchtung. So muss moderne Radinfrastruktur aussehen. Am Platz der Freundschaft gibt es eine ampel geregelte Kreuzung. Hier ist der Radverkehr von den Autos getrennt. Das fühlt sich besser an, als wenn man nur ein bisschen Farbe auf der Fahrbahn sieht. Von hier führt der Radschnellweg zunächst als zwei Richtungsradweg entlang der Birkenauer Straße. Die Oberfläche ist durchgängig asphaltiert, komfortabel und eben. An den Kreuzungen mit der Robert Funari Straße wurde der Knotenpunkt mit eigenen Radwegen vor und nach der Ampel ausgestattet. Leider muss man hier noch einen Taster drücken, um grün zu bekommen. Eine automatische Erkennung wäre da deutlich zeitgemäßer. Kurz darauf beginnt eine Fahrradstraße. Grundstücke bleiben erreichbar, aber der Radverkehr hat hier Vorrang. So soll es sein. Bis zum Bahnhof Käfertal verläuft der Weg noch parallel zur Straßenbahnlinie 5. Dieser Abschnitt ist interessant, weil er abschnittsweise auch für den Linienbusverkehr freigegeben ist. Ein eher etwas seltener Fall, aber pragmatischer Kompromiss zwischen Verkehrs- und Ordnungsbehörden. An den Bahnübergängen selbst gibt es allerdings noch keinen Vorrang für den Radverkehr. Da merkt man, dass Infrastruktur manchmal an bestehende Systeme angepasst werden muss. Nach dem Bahnhofkäfertal fahren wir durch einen noch nicht neu geplanten Bereich. Danach erreicht man die Unterführung unter der Bundesstraße 38. Angenehm, breit, gut beleuchtet und ohne gefährliche Kreuzung. Hier hat man aber die bestehende Querung verwendet und musste dadurch auch nichts neu bauen. Dahinter öffnet sich das neue Spinelliquartier. Ein moderner Stadtteil auf dem Gelände der ehemaligen Spinellikaserne. Hier führt der Radchnellweg mitten durchs Quartier. Ein gelungenes Beispiel dafür, wie Radverkehr von Anfang an mitgeplant werden kann. Weiter geht’s durch die Feudenheimer auch und das ehemalige Bundesgartenschaugelände. Zwischen Wiesen, Bäumen und neuen Landschaftsflächen verläuft die Trasse ruhig und grün, ideal zum Pendeln oder einfach zum Abschalten. Die breiten Kurvenradien und die sanften Steigungen sorgen dafür, dass man sein Tempo konstant halten kann, ohne Anstrengungen. Nach dem Passieren der alten Panzerwaschanlage queren wir die Straße am Aubuckel in einem formschönen Tunnel. [Musik] Zum Schluss unterquert der Weg noch die Feudenheimerstraße, eine kurze gut ausgebaute Unterführung und endet schließlich im Bereich Neckerblatt in Mannheim Feudenheim. Dort wird sich der RS15 künftig mit der Radschnellverbindung Mannheim Heidelberg verknüpfen. Insgesamt ein durchdachter, komfortabler Abschnitt, der zeigt, wie hochwertiger moderner Radverkehr gebaut werden kann, wenn man ihn wirklich ernst nimmt. Natürlich ist jedoch noch nicht alles perfekt. An einigen Kreuzungen muss man den Taster drücken, obwohl automatische Erkennung längst Standard sein sollte. An anderen Stellen fehlen Vorfahrtsregelungen oder die Wege werden schmaler, weil Platz fehlt. Das sind typische Übergangsprobleme, wenn alte Straßenräume integriert werden. Auch die Qualität ist nicht überall einheitlich. Mal ist es glatter Asphalt, mal alter Belag. Das liegt daran, dass einfach noch nicht alles fertig geplant ist. Kurz gesagt aber, es ist ein starkes Projekt, aber eben noch kein fertiges Premiumnetz. Und wie geht es weiter? Die nächsten Abschnitte befinden sich gerade auf dem Weg in die Genehmigungsplanung. In Weinheim und Firnhheim wurde 2025 die Vorzugstrasse vorgestellt. Dort läuft jetzt die Auswertung. Wenn alles glatt läuft, könnte der Bau der restlichen Abschnitte bereits 2027 beginnen. Bis zur durchgehenden Premiumrute dauert’s also noch ein bisschen, aber der Grundständ ist gelegt. Es geht voran. Der Radschnellweg 15 zeigt, was möglich ist, wenn Städte ernsthaft in Radverkehr investieren. Die gebauten Abschnitte sind top, komfortabel, sicher und modern, aber der Weg nach Weinheim ist noch nicht frei. Trotzdem, wenn das Projekt fertig ist, wird es ein echtes Vorzeigeprojekt in der Region Rheinnecker und hoffentlich ein Beispiel, wie Mobilität der Zukunft aussieht. Was hältst du vom RS15? Schreib’s in die Kommentare. Findest du, dass solche Ratschnellwege die Zukunft des Radverkehrs sind oder sind das nur Prestigeprojekte? Wenn dich solche Themen rund um den Radverkehr interessieren, lass gerne ein Abo da. Hier gibt’s regelmäßig Videos über Planung, Infrastruktur und die Verkehrswende auf zwei Rädern. Danke fürs Zuschauen.

46 Comments

  1. An den Vorfahrtsregeln parallel zu den Bahnübergängen wird sich nichts ändern, denn der bahnkreuzende Verkehrsweg braucht Vorfahrt, damit eine Räumung des Gleisfeldes jederzeit möglich ist

  2. Ich finde sowas ja erstmal gut. Man muss aber wirklich aufpassen, dass das herkömmliche, innerstädtische Netz nicht ins Hintertreffen gerät. Ich wohne in Saarbrücken und würde z.B. allein schon deswegen niemals irgendwohin Fahrrad fahren, weil in meiner Straße Tempo 50 gilt (real werden durchaus auch 60-70 km/h gefahren) und es keine Radwege/Schutzstreifen gibt. Als jemand, der keine Routine im Radfahren hat hat man auf solchen Abschnitten Todesangst. Da würde auch ein supertoller Radschnellweg in der Nähe für mich nichts nützen, ich käme nicht hin.

    Hier sähe ich die Problematik insbesondere, weil dieser Radschnellweg auch nicht bis ins Mannheimer Zentrum reicht, sondern davor ins Gartenschaugelände abknickt, was m.M. eine seltsame Entscheidung ist.

  3. 3:52 an dieser Stelle ist der Radschnellweg doch leider nicht gut. Enge Kurven, die man nicht einsehen kann, wo aber Gegenverkehr kommen kann. Auch keine Fahrbahnmarkierungen um in Kurven beim Spur-halten zu helfen. Hier besteht erhöhte Unfallgefahr.

  4. "schon hier sieht man: das ist kein normaler Radweg" … 😭😭😭 aber warum nicht?! Ist es denn soo viel verlangt, sich außerhalb seiner luftgefederten, klimatisierten Parallelwelt fortzubewegen? Ich weiß auch wie unser "Radweg-"""netz""" aussieht, das ist so ein Armutszeugnis. Und dann gibt es vielerorts noch nichtmal etwas was die Bezeichnung ÖV verdient hätte. Ich werde nicht zuletzt deshalb in den Niederlanden studieren…
    Danke für das Video. Vielleicht müsste man das Gezeigte etwas selbstverständlicher vorstellen. Das ist zwar nicht wirklich gerechtfertigt, aber das könnte helfen damit der Groschen in einigen Köpfen fällt. Super aufbereitet 🙂

  5. Das wäre echt cool wenn dadurch die Straßen für Autos etwas leerer werden. Als Berufsautofahrer, Handwerker oder Paketzusteller sind die Straßen in den Städten eine Katastrophe

  6. Ich finde die existierende Strecke schon echt super, aber da geht noch viel mehr. Dass man für das winzige Stück in Viernheim (schrecklicher Ort btw) über ein Jahr braucht ist einfach nur peinlich. Ich bin ja mal gespannt, wie das in 5-10 Jahren aussieht, bis Heidelberg ist die Strecke dann vermutlich immer noch nicht ausgebaut.

  7. Bei mir in der Nähe ist der Radweg von Rheine bis Lutum (zwischen Coesfeld und Billerbeck) 39km seid Jahren vorhanden. Seid kurzen werden schrittweise Renovierungen durchgezogen. Und von Rheine nach Ochtrup über Neuenkirchen und Wettringen gib’s auch noch einen. Wohne in Nordhorn und wir sind nach Tübingen auf Platz 2 der besten Fahrradstädte (50-100k Einwohner) Deutschlands. Wohne direkt am Kanal und die Fahrradstraße geht von einer Seite der Stadt bis zur Niederländischen Grenze.

  8. Verlieren Sie sich hier Die Richtung ist ungewiss, Einsam, gefesselt von Träumen Ich suche immer noch…. Sogar gehen Mein Körper ist hier, Ich möchte danach suchen, aber wo? Öffne deine Augen!! Die Mächtigen Bitte hilf mir, Öffne alle Türen Perfekt sein…. Meine Hände sind nass Empfangen. Was du mir gegeben hast Ich bin dankbar…. Hey! Hey! Wach auf aus dem Schlaf!! Öffne deine Augen und schau dorthin. Viel Glück….

  9. Das Video ist sehr interessant, vielen Dank für die Arbeit!
    Diese Radschnellwege sind notwendig, um den Radverkehr zwischen den Städten zu fördern. Ich versuche auch, auf meinem noch jungen YouTube-Kanal (auf Französisch) über diese Themen zu sprechen, daher haben Sie auf jeden Fall einen Abonnenten gewonnen! 🤗

  10. Finde das eine stabile Lösung. Ich bin seit Kinderzeiten fast nur mit dem Fahrrad unterwegs und habe immer sehr viel gemeckert, wie schlecht die Infrastruktur ist. Mittlerweile muß ich ganz ehrlich sagen: Es gibt natürlich noch viel zu tun und Zustände wie in Holland werden in Deutschland noch dauern – aber es tut sich was! In mehreren deutschen Städten, die ich, teilweise im Abstand mehrerer Jahre, besucht habe, sehe ich die Veränderungen.

    Und diese Radschnellwege sind ein wichtiger Teil, um Langstrecken-Pendlern das Leben auf dem Rad zu erleichtern. Ich finde, sie sind deshalb keineswegs Prestigeprojekte. Sie sind halt ebenso wichtig wie gute Radwege innerhalb Städten – und zwar sowohl die bereits oft ganz gut ausgeschilderte Routenführung durch Nebenstraßen, wie auch gute und sichere Radwege an Hauptstraßen (die, finde ich, eher noch zu wünschen übrig lassen als die Nebenstraßen-Routen).

    Es ist eben alles gleich wichtig: Der eine muß sicher durch die Stadt kommen, der andere möchte zwischen zwei Städten das Rad statt Auto oder Bahn nehmen. Einer möchte ruhige, schöne Nebenstraßen, einer möchte die Hauptstraße ballern. 16km pro Richtung sind nicht für jeden was, aber gleichzeitig auch für mehr Leute, als sich das vielleicht zutrauen würden. Gerade mit der zunehmenden Ausstattung mit E-Bikes, Renn- oder anderen sportlichen Rädern ist so eine Strecke gut zu meistern, wenn man sich die Zeit nimmt. Damit ist man morgens gleich ein bißchen an frischer Luft, und abends kann man ggf. den stressigen Arbeitstag wegstrampeln.

    Hat jeder was von solchen Projekten. Danke für die Dokumentation!

  11. Tolle Sache. Wäre sehr nice wenns sowas überall in DE gäbe. Das man quasi in jeder Stadt Sternförmig mit Radschnellwegen raus kommt. Dann noch die Städte untereinander verbinden 😀

  12. Der Geisterfahrer, der in dem video vor dir her fährt und selbst bei Gegenverkehr einfach stur weiter 24/7 auf der entgegenkommenden Fahrbahn bleibt, triggert mich hart.

  13. Sicherlich würden die Bürger 10-20% ihrer Wege, die aktuell noch mit dem Auto zurückgelegt werden, mit dem Rad zurückgelegen, wenn die Radinfrastruktur überall so gut wäre, wie auf dem kurzen gezeigten Abschnitt des RS15.
    Es gehört aber zur Realität, dass auf fast jeder (fürs Pendeln und Alltag) relevanten Strecke in deutschen Städten Hindernisse und inakzeptable Einschränkungen für den Radverkehr existieren, für die es absehbar keine Lösung und auch keinen politischen Willen gibt diese zu ändern, weil klar ist, dass es nur auf Kosten des Autoverkehrs geht. Und der hat per Straßenverkehrsgesetz Vorrang.
    Also bleibt der Radverkehr marginalisiert und das Auto das Verkehrsmittel der Wahl.
    Vielleicht kommen meine Enkel in 50 Jahren in den Genuss akzeptabler Rad-Infrastruktur, ich werde das nicht mehr erleben, obwohl ich erst 30 bin 😢.

  14. Radwege sollten generell von Radfahrern bezahlt werden, nicht von der Allgemeinheit! Genau so wie Autofahrer KFZ-Steuer bezahlen. Die Radwege werden immer mehr, die Fahrzeuge immer grösser und stärker (Lastenfahrräder und E-Bikes) und bezahlen sollen es die Anderen. Führerscheinpflicht, Versicherungspflicht, jährliche TÜV-Überprüfung und verpflichtende Abgaben durch Steuern für die Infrastruktur auch bei Radfahrer!

  15. Wieder ein Stück asphaltierte Fläche die dem flächenfraß zum Opfer gefallen ist.

    Ein schöner gekiester Feldweg tut's auch.

    Für sie getestet

  16. Das dinge wie Vorfahrtsrecht für den Schienenverkehr als übergangsproblem dargestellt werden finde ich komisch. Es ist gut begründet warum es so ist und auch immer so bleiben wird. Kein Zug wird wegen ein paar Fahrradfahrern warten. Züge haben ja auch vorrecht vor dem Autoverkehr. Es ist also schlicht normalität das es so ist und das ist kein Problem.

    Was ich allerdings komisch finde ist das hier nicht zu rotem Asphalt gegriffen wurde. 1. Ist er langanhaltender als Rote Farbe 2. Heizt er sich im Sommer nocht so auf die Schwarzer/Grauer Asphalt was gut für Stadtgebiete ist und 3. Ist er nicht mal bedeutend teurer

  17. So ein Scheiß. Immer wieder nur Fahrradstraße für Anlieger frei, dann fahren da auch Busse drauf und Stadtfahrzeuge, Roller und Motorräder sowieso weil die garnix juckt, Fußgänger teilen sich auch streckenweise den Weg mit den Radfahrern, Knopfdrücker an Ampeln … . Das ist wieder typisch für Deutschland – Radinfrastruktur auf Wish bestellt. Und die Radfahrer freuen sich trotzdem weil es ein bisschen weniger schlecht ist als alles sonst. Es ist Verwaltungen einfach unmöglich Radinfrastruktur zu bauen die nur und ausschließlich für Fahrräder (+ Rettungsdienste) ist. Es ist vielelicht ein Schritt in die richtige Richtung aber wie immer wird es so laufen dass wenn man es halbgar und nicht konsequent macht, es dann als Vorbild dient um es garnicht mehr zu machen.

  18. Ich finde den RS15 fantastisch und erfahre mit diesem Video, dass er auch Viernheim anbinden soll, dass ist phänomenal! Wenn ich darüber nachdenke wie die Teilstrecken von Mannheim nach Viernheim bisher ausgesehen haben. Eine klare und deutliche Verbesserung! Und man muss als Fahrradfahrer keine Angst mehr vor parkenden Autos haben. Da kann sich Viernheim eine dicke Scheibe von abschneiden!!!

  19. Solche Verkehrsplaner wie dich brauchen wir in Zukunft. Bitte mach weiter so! Es darf nicht mehr vom Auto aus gedacht werden, sondern ÖPNV, das Rad und Fußgänger müssen an erster Stelle stehen. Wenn weniger Autos in unseren Städten fahren, wird es für alle angenehmer und deutlich ruhiger. 🙂

  20. In Zeiten von knappen Kassen bei Städten und Gemeinden kann sich die Region und ihre Macher glücklich schätzen, solche Projekte umsetzen zu können.
    Mich würde interessieren, ob ihr die Straßen, an denen der Radweg direkt verläuft problemlos schmälern konntet. Sieht so aus, als wäre der alte Straßenverlauf breiter.

  21. Und hier auf dem Land kann ich nicht in den nächsten Ort fahren, ohne mein Leben auf der Lamdstraße zu riskieren, weil nicht mal durchgehend schlechte Feldwege existieren.

  22. Die Streifen sind zu dünn, es wurde nur für Standard Radfahrer ausgelegt. Rennradfahrer hätten keinen Platz zum überholen, Lastenräder sind für die engen Kurven etwas zu lang, es besteht Fallgefahr. Und Velomobile (Fahrräder mit Karosse) habe einen zu großen Wendekreis, die engen Kurven können nicht gefahren werden, und auch nicht schnell. Bei dem Tunnel wird es besonders unübersichtlich, da sollte man Spiegel hinstellen in denn Kurven. Ich sehe leider auch keine Anbindung zu Kanalisation, bei Regen hält sich das Wasser auf der Strecke. Ich habe kein Auto und fahre immer mit dem Rad zur Arbeit. Selbst wenn ich 12.000€ für ein Quattrovelo ausgebe um Wettergeschützt und schneller zu sein, würden die engen Kurven Probleme machen, mich vermutlich umleiten ein Umweg zu fahren.

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