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Mit einem hochoffiziellen Spatenstich und jeder Menge Prominenz aus Politik und Wirtschaft, wurde gestern der Bau des neuen IPAI-Campus auf dem Heilbronner Steinäcker Areal feierlich gestartet. Es soll ein „Schlüssel-Standort für KI in Europa werden“, wie es beispielsweise Bundeskanzler Friedrich Merz ausdrückt – „ein offenes Ökosystem, das alle Akteure der KI-Wertschöpfungskette zusammenbringt, um die digitale Transformation aktiv zu gestalten“ wie es in der offiziellen Pressemeldung des Betreibers heißt.
[Musik] [Applaus] [Musik] Es ist der Innovation Park Artificial Intelligence kurz IP oder zu Deutsch Innovationspark für künstliche Intelligenz, der hier bei uns in Halbron auf einem gut 30 Hektar großen Areal entstehen soll. Glaubt man den inzwischen über 80 Mitgliedern und Partnern aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, die am Projekt beteiligt sind, wird es der zentrale Zukunftsort für europäische KI. Aber was ist damit eigentlich gemeint? Im Open Space, der zur Lernfabrik unfunktionierten ehemaligen Maschinenfabrik weipert, treffe ich am Tag vor dem großen Spartenstich Thomas Bohnheim. 14 Jahre lang war er bei Google in verschiedenen Positionen tätig. arbeitete unter anderen in Mountain VIW im Herzen des Silicon Valley, der US-amerikanischen Heimat, vieler führender KInehmen. Wie würde er Schülerinnen und Schülern erklären, was hier auf dem künftigen Halbronner KI Campus entstehen soll? Auf dem IPA Gelände wird einer der größten Parks entstehen, indem man Innovation und Technologie macht. Das heißt, es kommen viele Menschen zusammen, Wissenschaftler, Technologen, Leute aber auch aus der Gesellschaft, die uns dabei helfen zu verstehen, was wollen wir in der Zukunft von diesen neuen Technologien nutzen, wie können wir unsere Industrie damit voranbringen, aber wie können wir gleichzeitig auch Rücksicht nehmen auf all das, was in der Zukunft mit Technologie möglich sein kann? Wie können wir die Bedürfnisse der Menschen einbringen? Es wird ein Ort der Begegnung sein. Es wird ein Ort sein, wo viele, viele Menschen zusammenkommen und wo wir gemeinsam Technologie gestalten können. Technologie gestalten oder wie es ein ITER wahrscheinlich ausdrücken würde, wo KI in die Anwendung gebracht werden soll. Eigentlich sind das Vorgänge, die es schon seit Jahren gemacht werden. Wir sprechen auch von Digitalisierung und das ist eigentlich nichts anderes. Künstliche Intelligenz ist erstmal ja die Hoffnung, dass man Computer benutzt und dass man Probleme, bestehende Probleme mit Computern besser löst. Und das ist tatsächlich möglich. KI ist ein Technologiebündel, was uns jetzt neue Dinge ermöglicht. Z.B. Medikamente effektiver finden, erfinden in der Wissenschaft viele Dinge verstehen, die wir bisher noch nicht so gut verstanden haben und dadurch viele neue Dinge auslösen. Das geht natürlich von der Herstellung von Impfstoffen bis hin zu ganz neuen technologischen Möglichkeiten, die wir haben in der Fortbewegung, in dem wie wir Ressourcen teilen. Da haben wir jetzt ganz viele Möglichkeiten und die müssen wir und sollten wir gemeinsam in Deutschland nutzen. Und genau hier kommt jetzt eben der künftige IPI Campus als Schlüssel ins Spiel. Es ist ganz wichtig, dass wir für uns, wenn wir große Entwicklungen durchführen möchten, dass wir Fokuspunkte schaffen. Und hier in Highbronn haben wir mit dem IPI einen Fokuspunkt geschaffen, bei dem viele Menschen, Politiker morgen, natürlich Technologen in der Zukunft, Wissenschaftler in der Zukunft, Unternehmer, aber auch die Gesellschaft, dass sie dabei sind und auf diesem Fokuspunkt entwickeln kann. Das ist notwendig. Wir haben es mit einer Technologie zu tun, die eine neue Era einleiten wird, auch in dem wie unsere Wirtschaft funktioniert, wie wir arbeiten. Es wird viele Dinge verändern und einen solchen Fokuspunkt hier in Badenwürtenberg hier in Halbron zu haben, ist natürlich was ganz besonderes. Ein Bild, das hier immer mal wieder mit Blick auf die geballte Entwicklerexpertise und das IT Nowauow an einem Standort herangezogen wird, das deutsche Silicon Valley. für den ehemaligen Google Mitarbeiter ein statthafter Vergleich. Es ist kein sehr glücklicher Vergleich. Ich glaube, ähm, für mich, der jahrelang im Silicon Valley gelebt hat, ich habe viele auch der schlechten oder negativen Seiten gesehen. Ich glaube nicht, dass Silicon Valley ein Vorbild für uns sein kann ähm in allen Lebensbereichen. Ich glaube, was wir hier schaffen können, ist etwas eigenes. Und das eigene bedeutet für mich, dass wir die Gesellschaft mitnehmen, dass wir offen sind für Entwicklung, aber auch viel mehr als das im Silicon Valley geschieht, die Stärken unserer Industrie auch nach vorne bringen. In den USA sind Industrien und Medien und verschiedene Bereiche der Wirtschaft sehr, sehr stark getrennt. Hier haben wir diese Chance in Südwestdeutschland gerade mit unserer starken Industrie, gerade auch mit dem starken Mittelstand noch viel mehr auf die Leute zuzugehen, auf die Unternehmen zuzugehen. auf der anderen Seite aber auch unsere Werte, die Gemeinsamkeit zu erhalten. Das ist etwas, was im Silicon Valley nicht so wichtig ist. Wir sehen derzeit, wie in den USA auch gesellschaftliche Modelle oft Reibung erzeugen, auch wirtschaftlich Spannung entstehen. Ich glaube, wir haben andere Voraussetzungen und für uns bedeutet Erfolg auch was anderes als für die USA. Nur das müssen wir jetzt herausarbeiten. Mit Hilfe gezielter Kommunikation und Vernetzung untereinander gelte es brachliegende Potentiale auszuschöpfen. Regionen und hier beheimatete Wirtschaft könnten am Ende als die großen Profiteure dashen. Ich glaube einmal was Besonderes ist schon mal, dass Arbeitsplätze geschaffen werden. Das ist das große Ziel, das auch hinter dem Projekt steckt. Es gab eine Zahl, die immer genannt wird, ist 5000 Arbeitsplätze. veränderten Regionen kann Regionen auch voranbringen. Wir sind derzeit stark herausgefordert in Deutschland in vielen Industriezweigen auch hier in Südwestdeutschland und ich hoffe, dass wir es hinbekommen, indem wir zusammenarbeiten, indem auch Unternehmen neue Formen der Zusammenarbeit finden, erfolgreich in diese neue Epoche einzutreten. wie Boheim selbst an diesem Vorhaben mitwirkt, wie man die Entwicklung der Zukunft in möglichst positive Bahnen lenken will und wo für ihn die eigentliche Herausforderung des IPI Projektes liegt. All das erfahren Sie im zweiten Teil.
1 Comment
Leider muss man aber auch die Nachteile von KI benennen. Eine ist, dass man nichts mehr glauben kann, vor allem hier auf YT, wenn man die vielen KI-Fake-Videos sieht, die YT überschwemmen, echt zum Kotzen. 🤮