Im Oktober sind viele Dinge passiert, die die E-Bike und Fahrradwelt teilweise ganz schön erschüttert haben…hier sind die News!

Kapitel:
0:00 Intro
0:20 Zwei Insolvenzen
2:23 Jobabbau bei JobRad
4:08 Rivian präsentiert neue US-Bikemarke Also
13:22 erste Zahlen zu Sharing-Bikes und Abos
17:47 Brompton krempelt Antrieb um
21:27 Ahooga erhält Finanzspritze
23:10 Wichtige Verbände lassen Eurobike fallen
33:21 Bikebuilder des Monats
35:52 Was ist neu bei der Radelbande?

Links:
https://www.mtb-news.de/news/syntace-gmbh-insolvenzantrag/
https://www.sazbike.de/hersteller/bmz-batterien-montage-zentrum-gmbh/bmz-germany-beantragt-insolvenz-2976020.html
https://www.sazbike.de/hersteller/jobrad/hintergruende-stellenabbau-jobrad-2973828.html
https://ridealso.com

Marktzahlen Bikesharing & Abos


https://www.brompton.com/electric-t-line?srsltid=AfmBOoqrLnd-VRdXXw2nLDUTYEs0SsuYga_F9Forl_q4skIjjXs2uvMg
https://www.sazbike.de/hersteller/ahooga-erhaelt-5-5-millionen-euro-2974216.html
https://www.mtb-news.de/news/ziv-eurobike-trennung/
https://www.mtb-news.de/news/wp-content/uploads/2025/10/af542c42a5e10393bd15d99b773325ce5e1b2af4.pdf
https://www.sazbike.de/eurobike/eurobike-reagiert-ueberrascht-vorstoss-ziv-zukunft-fahrrad-2976388.html
https://journeymancycles.de

______________________________________
Werbung*:
Bei Helden.de spart ihr mit dem Helden-Code RBND4 einen Monatsbeitrag auf alle Versicherungsprodukte: https://helden.de/radelbande
______________________________________

Zweiter Kanal: https://www.youtube.com/channel/UCrIc3IFrrfyzLKS6AC73xyQ/
Instagram: https://www.instagram.com/radelbande/

Für geschäftliche Anfragen schreibt gerne an: partner@radelbande.de
Für Fragen, Rat und alles andere schreibt an: frag.die@radelbande.de

*Alle hier aufgeführten Links sind Affiliate Links. Wenn du über den Link etwas kaufst, erhalte ich eine Provision, für dich ändert sich nichts!

#Radelbande #Cargobike #Lastenrad #Familybike #pedelec #ebike #test #review

Ein US Autohersteller will groß ins E-Bike Business einsteigen. Ein Traditionhersteller steigt beim E-Bike Antrieb um und ganz viele steigen aus der Lightmesse aus. Moin, ich bin Tilmann von der Radelbande und das sind nur drei der Themen, die uns letzten Monat beschäftigt haben. Hier sind die News für Oktober 2025. Wir starten aber mit den Insolvenzen und letzten Monat hat es zwei Zuliefer getroffen. Einmal die Firma Sytais, die Teil der Pierruppe waren. Pira hat für die den Vertrieb etc. übernommen. Das hat Case im Februar 2025 wieder selber gemacht. Das hat offenbar jede Menge Geld gekostet, sodass sie jetzt das Ganze ein bisschen umstrukturieren müssen und einen Strategiewechsel vollziehen müssen. Äh, es gibt einen neuen Investor scheinbar, die Gespräche sind wohl noch nicht äh vollständig beendet. Ähm, aber im Zuge dieser ganzen Umstellung wurde eben am 14. Oktober 2025 ein Insolvenzverfahren eröffnet. Ähm, sie sind sich aber sicher, dass sie das ganze geregelt bekommen. Der zweite Kandidat ist BMZ und BMZ ist dafür bekannt, dass sie z.B. viele Akkus für E-Bikes machen in Deutschland. Allerdings ist das nicht der Grund für die Insolvenz, sondern da geht es um den Bereich, um die Sparte der Energiespeichersysteme. Da wurden großer Kunde abgesprungen. Es gab Rechtsstreitigkeiten und im Zuge dieses dieses ganzen Prozesses sind sie eben zahlungsunfähig geworden und haben äe des Monats dann die Insolvenz angemeldet in Eigenverwaltung. Äh davon ist auch die E-Bike Akkusparte betroffen, dadurch dass das übergeordnete Unternehmen die BMZ Holding GmbH ebenfalls von der Insolvenz der BMZ Deutschland GmbenbH eben betroffen ist. Sie wollen das Unternehmen jetzt neu aufstellen, Strategiewechsel vollziehen und ähm sagen, aber die Nachfrage ist in den meisten Bereichen weiterhin stabil und sie haben ähm eben eine neue Struktur sich schon überlegt. Zügiger Abschluss des Verfahrens kann natürlich alles mögliche heißen. Ähm, wir wünschen natürlich beiden Unternehmen alles Gute, besonders den Mitarbeitenden und dass da wieder ähm ja, alles in den grünen Bereich kommt. Etwas ungemütlich wird’s auch beim nächsten Thema, denn es geht um einen Stellenabbau bei Jobrad. SAZ Bike hat das berichtet. Sie haben mit dem Jobrad CEO Florian Bauer gesprochen. Äh nachdem in den Jahren ab 2020, wie wir alle wissen, ein Mega Boom bei Fahrrädern vorherrschte, war das Jahr 2025 wohl ja offenbar mehr als enttäuschend. Jobrat ist der deutsche Pionier im Dienstratbereich äh rund 850 Mitarbeitende. Jetzt haben sie wohl schon einige Maßnahmen ergriffen, um diese erhöhten Kosten oder den geringeren Umsatz auszugleichen. Das scheint nicht gereicht zu haben, sodass jetzt in einigen Bereichen eben äh Kürzung vollzogen werden müssen. Man muss sagen, Jobrad ist einfach auch der erste und der größte deutsche Dienstranbieter und die haben natürlich auch megäßig Geld verdient in den letzten Jahren, dadurch, dass sehr, sehr viele E-Bikes und und Fahrräder einfach geli auch noch zu. Aber jetzt in einem schwierigen Marktumfeld halten die Leute natürlich das Geld lieber zusammen und verzichten wohl auch ungern auf einen Teil ihres Gehalts. Wer wie was betroffen ist, wird wahrscheinlich diesen Monat oder im Dezember bekannt gegeben werden und sie sagen selber, dass die ähm positiv bleiben, eine positive Zukunftsperspektive haben. Ähm, aber klar, das ist natürlich ein Einschnitt und wenn auch solche Unternehmen, die halt das ermöglichen, dass Räder günstiger an Endkundinnen und Kunden geliefert werden können, schon struggln, dann zeigt das ganz deutlich, in welcher Zeit wir uns befinden und dass eben so eine gewisse Goldgrberstimmung vorbei ist. Goldgrberstimmung hat aber jemand anders gewitterdert und zwar der US-amerikanische Autobauer Rivan. äh die bauen große elektrische Pickup Trucks und SUVs und die haben vor vier Jahren angefangen auch ein E-Bike zu entwickeln. Und das ist jetzt das Ergebnis. Also heißt die Marke. Ähm und wir gucken uns das einfach mal ein bisschen an, weil da gab es in Oktober einen ziemlichen Hype drum. Da wurde die Crim der Lacrim der Autoubenden eingeladen. Alle haben darüber berichtet, alle irgendwie aus der Richtung der oder mit der Autobrille. Also, ich war erstaunt, wie wenig Leute aus dem Fahrradbereich tatsächlich aus erster Hand von diesem Bike berichtet haben. Ähm, da kann ich gar nicht sagen, warum das jetzt der Fall ist, aber auf jeden Fall haben sie zwei Modelle vorgestellt. Einmal das TMB, das ist ein vollgefedertes Urban Bike mit so Mountainbike Anleihen und einer ziemlich variablen Auslegung, ziemlich interessant. Und das zweite ist das TMQ und da gibt es auch wieder so verschiedene Möglichkeiten, wie man das ausstatten kann. Entweder hier so als komplett geschlossener Transporter für Dinge oder eben als ähm ja so eine Art Buggy, um damit z.B. Kinder durch die Gegend zu fahren für Kitas oder ähnliches. Das TMQ ist noch weiter in der Zukunft, da kann man sich schon mal so ein bisschen vorstellen, in welche Richtung das geht. Aber das hier, das TMB, soll es schon ab Anfang 2026 geben. Ähm, wenn man sich das hier so anguckt, dann sind mir ein paar Sachen aufgefallen. Erstmal dieser hohe Grad an Integration. Und Integration im Fahrradbereich ist etwas, was den Herstellern auch auf die Füße fallen kann. Wenn wir uns z.B. das Beispiel von Move angucken. Ähm, hier hat sich Rivion bzw. also einige Dinge überlegt, die speziell für das TMB ähm ja möglich sein sollen. Erstmal kann man hier an dieser Stelle verschiedene Aufsätze drauf bauen, um eben verschiedene Einsatzzwecke schnell zu ermöglichen. Integrierte Lichter, dann ein integriertes Display hier in den Vorbau. Interessanterweise außenliegende Bremszüge und Kabel. Das hätte man dann ja auch noch mal verstecken können. Also wahnsinnig viele proprietäre Teile und das Spannende ist dann aber auch, dass sie sich ein eigenes Motorkonzept überlegt haben. Dream Ride. und Dream Ride. Äh, da befindet sich die komplette Motorelektronik hier in dem großen Gehäuse unten am Tradlager. Das Besondere bei Dream Ride ist, dass es keine physische Verbindung zwischen der Kurbel und dem Hinterrad gibt. Das ist ein Ride by Wire System, aber und und solche Rightby Wire Systeme haben wir schon oder habe ich schon auf der Eurobike erleben können. bei Schwerlastenrädern, allerdings auch bei so Kandidaten wie MI. Man tritt hier in einen Generator und das Ganze wird dann per Computertechnik sich überlegt, okay, wie viel Kraft muss ich da jetzt ansad geben und dann ist hier oben ein Motor und das Ganze wird dann mittels eines Riemens an das Hinterrad geleitet. Das ist also eine Möglichkeit, mit der man z.B. die Gänge simulieren kann oder man kann eine fixe Trittfrequenz einstellen, die man dann irgendwie am liebsten fährt. Morerweise wurde das bislang immer mit Hecknarben Motoren kombiniert, aber hier gibt es halt dieses große Motorgehäuse, dass wir noch mal besser sehen können, wenn wir uns das Rad an sich ansehen. Also hier ist dieses große Motorgehäuse, wo eben alles in einer Einheit versteckt ist. Und dann seht ihr hier diesen Riem, der zu einem Hinterrad geht, wo dann keine weitere Schaltung irgendwie verbaut ist. Also, das ist schon mal das erste Ding. Bis zu zehnfache Unterstützungsleistung bietet dieser Motor. Es wird interessant sein zu sehen, in welchen rechtlichen Rahmenbedingung sich das nachher bewegt. Da gibt es ja in Europa gerade viele Diskussionen drum. Ähm, aber wie in den USA üblich, ähm ist da natürlich bei gerade bei der Geschwindigkeit etwas mehr Flexibilität. Also, das unterstützt irgendwie bis 28 Meilen pro Stunde, also deutlich schneller als in Deutschland und wird dann hier von einem ebenfalls in diesem Motorgehäuse befindlichen Akku gespeist, der auch ist. Der hat zwei USB-C Schnittstellen, kann mit USB-C auch geladen werden mit bis zu 240 Watt, also das schon ganz ordentlich Power. Und der große Akku braucht von 10 bis 80% 2 Stunden und 15 Minuten, um geladen zu werden. Wenn man das mal so überlegt, gehe ich von einem 600 bis 650 Wattstunden Akku in der größeren Ausführung aus und dieser Akku soll bis zu 100 Meilen Reichweite haben, also knapp 160 km. Das ist natürlich Quatsch. Also, ich habe noch kein E-Bike erlebt, egal wie leicht es ist, womit man mit einer Akkuladung 100 Me oder 160 km weit gekommen wäre. Außer wenn man wirklich sehr sehr vorsichtig fährt, selber viel tritt und auch ab und zu mal den Motor ausschaltet, was ja mit diesem Generatorbasierten System nicht so richtig möglich ist. So, man kann nicht nur per Muskelkraft treten, weil da immer auch ein Motor ist, der halt dann dann anspringt und in diesem Bereich gibt es dann halt auch immer irgendwelche Verluste. Also, da muss man so ein bisschen gucken. 100 Meilen halte ich für äußerst optimistisch, aber ganz cool natürlich, dass das Ganze mit USB-C ausgestaltet wird. Ähm, die Autoubenden, die da bei diesem Event waren, waren alle sehr, sehr begeistert von diesem System. Äh und scheinbar hat Rivian das hinbekommen, diese diesen dieses right by Wire, also den ähm Biohybrid so sanft hinzubekommen, dass es sich anfühlt, als würde man normales Fahrrad fahren. Und das ist halt etwas, was gute Biohybride von zweckmäßigen Biohybriden unterscheidet. ähm dieses tatsächliche Gefühl des Fahrradfahrens, was natürlich bei einem zweierrigen äh Bike schon durchaus nicht unwichtig ist. Bei 4500 US-Dollar soll es ab Frühling 2026 losgehen. Ähm das ist schon relativ hoher Preis für ein E-Bike in den USA, das den Massenmarkt ansprechen soll. Ähm, das ist ein sehr preissensitiver Markt. Dort werden auch diese Bikes eher als Freizeitgerät und weniger als Autoersatz wahrgenommen, aber vielleicht schafft es Rivin. Ja, auf jeden Fall sollten sie finanziellen ziemlich langen Atem haben. Berichten zufolge ist sind 400 Millionen US-Dollar, genau, das muss ich noch mal gegenchecken. 400 Millionen US-Dollar in dieses Unternehmen also geflossen, um die Räder zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. sind sie halt nicht auf den Markt. Ein halben Jahr oder so soll es soweit sein. Und dann bin ich aber mal gespannt auf die ersten echten Real World Tests, die dann von den Kolleg in den in den USA eben durchgeführt werden. Was äh ich kritisch sehe, ist einfach das hohe Maß an proprietären Teilen und der Integration. Wir sehen ein paar normaler normale Standardfahrteile bei den Bremsen z.B. Und das ist auch was Gutes. Allerdings muss Rivian oder muss muss also bei so einem Bike dann natürlich sicherstellen, dass alles einfach servicebar ist, dass sie einen guten und lokalen Service haben. Sie haben jetzt mit Velofix einen guten Partner an Bord, der einen mobilen Service anbietet. Allerdings, wenn man sich mal so diesen Maßstab anguckt mit 400 Millionen US-Dollar Investment, da müssen schon sehr, sehr viele Räder verkauft werden, damit sich das ja am Ende des Tages lohnt. Wird das also nach Europa kommen. Davon ist jetzt noch nichts in Erfahrung zu bringen. Ich wäre auch stark überrascht, wenn es nach Europa käme, weil hier gibt es ja noch nicht mal die Rivan Autos. Äh allerdings ist natürlich der europäische Markt für Fahrräder und E-Bikes noch mal ein ganz anderer und hier sind die Leute auch eher bereit 4inb 6000 bis 10 000 € für Fahrräder auszugeben. Insofern wäre es schon wichtiger Move, aber hier gibt es halt noch viel weniger die Infrastruktur, die für den Service notwendig ist, die Rivian ja durch seine Autohäuser in den USA schon hat. Also mich wird es überraschen, wenn die Rivian Bikes oder wenn die also Fahrräder nach Europa kämen. Was es ja allerdings gibt, sind Sharing Bikes und Aboikes und da gibt es die ersten Zahlen. Zukunft Fahrrad hat mal so ein bisschen ermittelt, wie viele Sharing Bikes in Deutschland unterwegs sind, wie viele Abo Fahrräder unterwegs sind und die Ergebnisse sind ganz interessant. Ähm, es gibt insgesamt 11570 Bike Sharing Fahrräder in Deutschland am 1. September 2025 und 9975 private Fahrradabos. Ähm, ihr erinnert vielleicht euch an die Fahrräder mit den blauen Reifen. Das ist so z.B. so ein so ein Abofahrad und Bike Sharing Räder gibt es halt von also in Lübeck fahren jetzt Voy Räder rum von Lime gibt’s die von äh der Bahn. Auf jeden Fall gibt es 57440 E-Bikes und fast 2000 Lastenräder, die dann meistens mit E-Antrieb kommen. Und besonders erwähnenswert sind aber auch die 700 freien Lastenräder, die von den verschiedenen privaten äh Initiativen in verschiedenen deutschen Städten auf die Straße gebracht werden. Die sind besonders deswegen erwähnenswert, weil freie Lastenräder heißt, die könnt ihr euch nämlich kostenlos ausleihen bei den entsprechenden Ausleihenden. Auch in Lüberg haben wir eins wiederum und das ist eine super coole Initiative, weil da sehr viel Herzflow drin steckt und sehr viel ähm ja eigene Überzeugung. Deswegen, wenn ihr so eine Möglichkeit habt in eurer Stadt so ein freies Lastenrad zu nutzen oder euch da irgendwie zu engagieren, dann äh schaut euch mal äh an. Es gibt auch eine Website, die verlinke ich euch mal hier unten oder hier oben, ähm, wo ihr ein freies Lastenrad finden könnt. Also, das sind ziemlich coole Initiative. Das sind natürlich jetzt erstmal für sich genommen ziemlich große Zahlen, aber wenn man sich das mal im Vergleich ansieht, dann bekommt das Ganze noch mal so eine etwas andere Perspektive. Es gab z.B. 45 000 Car Sharing Autos. Okay, die Hälfte von den Sharing Bikes, das ist das ist gut, weil Sharing Fahrräder werden schneller mal irgendwie ausgeliehen etc. Ähm, aber 2024 wurden 750.000 Dienstrat Leasing Verträge abgeschlossen. Zusätzlich zu den 2,1 Millionen laufenden Dienstratverträgen, die es im Dezember 2024 sowieso schon gab. Was natürlich sehr viel mehr ist, als es Sharing Bikes gibt. Aber natürlich Sharing Bikes werden halt geteilt und auf dem Dienstrad sitzt meistens nur eine einzige Person. Interessant ist da aber, dass halt immer noch sehr viele Leute lieber einen monatlichen Betrag dafür von ihrer von ihrem Gehalt zurückgehalten bekommen, um ein Fahrrad zu besitzen am Ende des Tages und nicht mit anderen teilen zu müssen. Und wenn wir uns mal insgesamt angucken, wie viele Fahrräder verkauft wurden, dann sprechen wir da über 3,9 Millionen Fahrräder in 2024, davon 53% E-Bikes. Also insgesamt sagen wir mal so, BWLer würden, also ich bin BWLer, also wir BWLer sagen, der Markt hat Potenzial und wenn man sich dann auch im Vergleich anguckt, das der Vergleich wird ja auch noch gezogen, wie viele E-Bikes und Fahrräder es in in Paris gibt. Da gibt es 20.000 E-Bikes und 1000 E-Lastenräder im kommunalen E-Bike Aboangebot mit dem Ausbau auf 40.000 1000 E-Bikes äh zusätzlich zu den privaten ähm Fahrradoobietern. Da ist also auch eine Chance für die Kommunen in dieses Thema einzusteigen und in Kombination mit einem öffentlichen Nahverkehrsticket, z.B. Fahrradabos oder ähm äh Bike Sharing Möglichkeiten für die Menschen anzubieten, die sich eventuell halt auch kein eigenes Fahrrad leisten können. Ähm dahingehend hat auch dann Zukunft Fahrrad einige Dinge an die Politik oder einige Forderungen an die Politik gestellt, die durchaus spannend sind. Also ein sehr sehr spannendes Thema und ich ähm denke auch mal, dass das Thema Fahrradoo und Bike Sharing in Zukunft weiter größer wird. Man muss allerdings sagen, wir sind hier noch auf einem sehr sehr niedrigen Niveau im Vergleich zu den privat angeschafften Fahrrädern oder privat geliesten Rädern. Ein Fahrradoanbieter ist die Bahn und zwar in Zusammenarbeit mit Brompton. Und Brompton hat jetzt bei seinen Rädern alles geändert, also was den E-Bike Antrieb angeht. Wir hatten im März 2024 mal das Pine Electric mit dem Frontnabenmotor und das hat mega viel Spaß gemacht als Bike. Ich bin das richtig gerne gefahren. Jetzt hat Bromon aber gesagt, wir ändern alles. Wir entwickeln neuen Motor, wir entwickeln neuen Akku, wir entwickeln neues Bedienkonzept und herausgekommen ist der neue Hacknabenmotor, der jetzt in alle elektrischen Bromptons eingebaut wird. Warum Hecknabenmotor? Frontnabenmotoren sind natürlich gerade dann, wenn der Akku wie beim Brompton noch vorne ist, ähm machen das Vorderrad schwerer, was die Lenkdynamik so ein bisschen einschränken kann und die haben auch häufig nicht so viel Grip auf dem Vorderrad wie auf dem Hinterrad und ähm es gibt ein allgemeinen Trend in der Fahrradindustrie weg vom Frontmotor hin zum entweder Mittelmotor oder Heckennabenmotor. 25 oder 30 Newtonm hat der ist letztes Jahr schon im größeren G-line vorgestellt worden und ähm das ja mit 20 Zoll Rädern kommt hier bei der C bis T Linie die kommen mit 16 Zoll Rädern. Es gibt einen größeren Akku mit jetzt 300 45 Wattstunden Kapazität. ein neues Bedienkonzept mit dem eigenen Display oben, was ich ziemlich cool finde, weil man da nicht irgendwie auf dem Akku selber drauf rumtippen muss und man bekommt halt einige Informationen angezeigt. Was jetzt natürlich ein bisschen limitiert ist, ist dann die Bandbreite der Schaltung, denn vormals war es ja so, dass es die Electric Seine oder die elektrischen Bromptons auch mit der Zangschaltung von Brompton gab, die eine ziemlich große Bandbreite hatten, dadurch dass da eine Narbenschaltung mit einer Kettenschaltung kombiniert wurde. Das geht jetzt natürlich nicht mehr. Jetzt gibt es nur noch die Viergang Kettenschaltung in Verbindung mit einem äh Narbenmotor, was meineschens auch durchaus reichen sollte. Allerdings, wenn ihr dann eben an steilere Stücke kommt, dann könnte das System natürlich etwas zu wenig ähm ja, nicht weit genug runtergehen, was die Trifffrequenz etc. angeht. Das konnte ich jetzt leider noch nicht testen. Ich hatte nach einem Testbike gefragt. Äh, ich habe aber momentan krieg ich wohl keins. Auf jeden Fall äh könnt ihr euch aber mal das Video von Felix geben, der das Electric Tline getestet hat. Also das die absolute Topausstattung vom Brompton Electric. Aber natürlich gibt es dann auch das äh das Einstiegsmodell Cline für, ich glaube, 35000 €. Also ist kein billiges Bike, gar keine Frage. Gegenprüfen, ob das tatsächlich 3699 € mit dem Emotic System, also mit dem neuen Hecknarbenmotor. Es gibt allerdings noch deutlich reduziert einige Browns mit dem Frontnabenmotor für unter 3000 € teilweise sogar. Also, wenn ihr euch ein Electric Bromben holen wollt, dann würde ich mir einmal auch angucken, ob nicht der Frontmotor für mich reichen würde. Ich fand ih auf jeden Fall ziemlich cool. Ja, auf jeden Fall ist das ziemlich interessant, was Bromon da macht. Ich war schon letztes Jahr erstaunt über den Schritt eines Hecknarbenmotors bei der Gline. Ähm und jetzt war es natürlich der logische Schritt für Bromton auch bei den anderen Modellen den Hecknaben Motor einzubauen. Ähm wie gesagt, ich würde es gerne fahren. Vielleicht kommt ja doch noch ein Rad hier nach Lübeck. Ein anderer Fallraththersteller hat jetzt ebenfalls gute Aussichten, denn Ahuga erhält 5inhalb Millionen Euro, um die den Vertrieb weiter auszubauen und um neue Länder mit ihren Rädern zu versorgen. 2000 24 oder 23 auf der Eurobike hatte ich euch mal das Max gezeigt, deren neue Plattform, dass es sowohl mit Motor als auch ohne Motor gibt, das Spannende da ist, dass es sich um einen sehr schnellen Faltmechanismus handelt, eine ziemlich eigenständige Optik hat, integrierten Akku Frontnabenmotor mit verschiedenen Schaltungsoptionen und das ist ein ziemlich spannendes Fahrrad, weil es eben ja sich so fahren soll wie ein normales Kompaktrad, aber eben faltbar ist, auch dancheibenbremsen etc. Seitdem das Rad vorgestellt wurde, hat es einige Prüfungen erleichen müssen und hat diese wohl auch ziemlich gut gemeistert. Ich finde das ein ziemlich spannendes Fahrrad und Ahuga erwartet weiterhin ein recht großes Wachstum in dem Markt der Falträder. Also zu einer Zeit, wo sich manche Anbieter aus diesem Markt zurückziehen, kommen andere äh Hersteller neu dazu. Und ich finde es eine sehr, sehr spannende Entwicklung. Besonders wenn es darum geht, halt möglichst kompakte Faltmaße zu entwickeln oder auch eben Falträder für verschiedene Anwendungszwecke zu bauen. Eben nicht nur für den Fall irgendwie das Rad schnell in der Bahn mal mitnehmen zu können, sondern auch tatsächlich größere Reisen damit zu machen, ohne halt ein großes normales Fahrrad mitnehmlehen zu müssen. Also auch da viel Erfolg an Ahuga und vielleicht kriegen wir auch mal ein Ahuga Max irgendwie nach Lübeck, damit ich ein Video darüber machen kann und die größte Neuigkeit und das was uns alle wahrscheinlich am meisten geschockt hat, war das hier ZV, also der Zweirrad Industrieeverband und Zukunft Fahrrad brechen mit der Lightmesse. Wer übernimmt jetzt? Das ist glaube ich gar nicht die Frage, wer übernimmt jetzt, sondern warum haben die überhaupt gebrochen? Ähm nach der Eurobike 2025 waren viele so ein bisschen ratlos, weil sie was sie von der Messe halten sollten und der Zwear Industrieverband und Zukunft Fahrrad haben zusammen einen zehn Punkte Plan formuliert, um oder zehn Forderungen formuliert, um die Eurobike wieder besser zu machen. Auf jeden Fall geht es um Themenfokus. EpAC 25, was heißt das eigentlich und für wen ist das? Regagen auf Wandel im Kundenverhalten Weltleitmesse und European Footprint Format Zielgruppe Präsentation Verwandterfahrzeuge, Dauer, Kongressprogramm und Relevanz für die Politik. Und natürlich woll will die Fahrradindustrie eine Leitmesse haben und sie wollen auch, dass diese Leitmesse in Deutschland weiterhin stattfindet. Die Eurobike ist die größte Fahrradmesse der Welt. Da gibt’s kein Vertun. Aber auf der Messe 2025 konnte man ganz eindeutig sehen, dass gerade dieser Fokus auf Europa ähm immer weiter verloren geht. So viele asiatische und chinesische Hersteller waren da in Halle 12, also in der Halle 8, also in einer der wichtigsten Hallen einfach, wo wo es ursprünglich nur europäisch war und das kann man jetzt gut oder schlecht finden. Ähm was es aber zeigt ist, dass der Eurobike 2025 schon wesentliche Ausstellerinnen und Aussteller einfach gefehlt haben. Die ZG hatte bis 2000 24 noch ein Großteil der Hallen gemietet und dort ihre Produkte ausgestellt. Für 2025 aber ihre Teilnahme abgesagt und da entstand jetzt halt einfach ein Vakuum. Auf der einen Seite natürlich dadurch, dass die Messe verhältnismäßig teuer ist, das haben ja auch viele äh in auf der Messe an sich zurückgemeldet, die gerade kleinere Hersteller, die dann echt struggeln mussten, um der Weltleitmesse Fahrrad überhaupt ähm beiwohnen zu können. Aber auch größere Hersteller ähm haben echt hin und her überlegt und jetzt zieht halt der ZV und Zukunftfahrad den Stecker und damit fängt es gerade auch so ein so ein Lawineffekt an, weil jetzt z.B. am 31. Oktober auch Bosch seine Absage der 2026er der Edition der Eurobike bestätigt hat und das natürlich krass so ähm diese Punkte, die da formuliert wurden, die sind ja durchaus legitim so. Aber scheinbar hatten jetzt die die Macher hinter diesen zehn Punkteplan die Macher aus der Industrie nicht den langen Atem, um das dann mit der Eurobike auch entsprechend umzusetzen, weil die Eurobike Macherinnen an sich, die reagieren überrascht auf den Vorstoß von ZV und Zukunft Fahrrad. So, also wer hat da an wem irgendwie vorbeigeredet? Wer hat da form oder oder Wünsche formuliert, die einfach nicht haltbar waren? Wer hat da eventuell nicht richtig zugehört? Das können wir alle nicht wissen, weil wir waren nicht an diesen Gesprächen dabei. Auf jeden Fall halte ich es persönlich für ein fatales Signal, wenn dann diese zwei großen Player aus der Industrie dann einfach der Weltleitmesse den Stecker ziehen. Alle sagen: “Je wir brauchen diese Messe unbedingt, wir brauchen eine Weltlight Messe, aber dann aber dann gehen wir jetzt so, wenn es nicht funktioniert, dann dann dann lassen wir es jetzt einfach.” Und innerhalb von den nächsten 9 Monaten eine komplett neue Messe auf die Beine zu stellen ist halt auch unrealistisch, weil sie sie sind sich alle einig. Wir brauchen dieses Format irgendwie. Also, das hat mich schon ziemlich geschockt, muss ich ganz ehrlich sagen. Ähm, in diesem zehn Punkteplan schwingt auch ein paar mal an schwingt an, na ja, wie auch immer, dass a Hausmessenrealität sind und das globale Player sich von der Eurobike zurückgezogen haben. Aber das ist ein ähm ein Vorgang, der ist durchaus normal für große Messen. Ich war z.B. eine Zeit lang habe ich für Dreäger gearbeitet. Dräger ist ein großer Medizintechnik Hersteller aus Deutschland. Die Medika ist die oder war zumindest damals die weltgrößte Medizintechnikmesse und irgendwann hat Dreger auch gesagt so nee sorry Kosten nutzen passt nicht mehr für uns. So aber die sind dann wenigstens nicht hingegangen und haben gesagt so das Konzept der Mediker passt überhaupt nicht mehr für uns. Wir wir lassen das jetzt. Wir haben mit denen gesprochen, die wollten nicht hören, wir lassen das jetzt, sondern die hab einfach gesagt, so, nee, Kostennutzen passt für uns einfach nicht und dann haben wir andere übernommen. So hat es dem Unternehmen geschadet, nicht mehr auf dieser Messe zu sein. Das ist halt schwer quantifizierbar, aber genüsst halt einfach die Kosten zu reduzieren und das sehen wohl viele Hersteller, die vor oder früher auf der Eurobike groß oder mit der Eurobike groß geworden sind, ähnlich. Cube z.B. war ewig nicht auf der Eurobike Specialized, war 2023 mit einem ganz kleinen Stand da. Canondale war ewig nicht da. Also diese ganzen großen Sportradhersteller mit Rang und Namen haben nicht an der Eurobike mehr teilgenommen. Auf der anderen Seite war jetzt aber auch die die ZDG, die dann halt ihre eigene riesige Hausmesse gemacht hat. Also, da sind dann ja nicht irgendwelche ähm einzelnen Marken, die dann gesagt haben, so wir gehen jetzt raus, sondern wenn eine ZDG die Messe verlässt, dann sind das plötzlich fünf oder sechs Marken, die plötzlich nicht mehr da sind. ähnlich wie Harttier, die jetzt auf der Messe auch nicht mehr als Harttier irgendwie vertreten waren, sondern nur noch mit ein zwei kleineren Marken und und wir leben ja in einer in einer Zeit, wo wesentliche Produktvorstellungen, Produktveröffentlichungen online passieren und das ist ja auch gut, weil dann man dann kann man sich jeder nämlich einen Eindruck machen. Jeder kann online gehen und sich die neue Produktrange angucken, ohne viel Zeit oder Geld in die Hand zu nehmen und eine der großen Messen zu besuchen. Also muss jetzt im Endeffekt mal überlegt werden, wofür sind diese Messen denn eigentlich noch da? Für die Händler sind sie nämlich auch nicht da, weil die bestellen sowieso online und die werden von den Außendiensten der verschiedenen Fahrradhersteller sowieso gepampert und da kommt dann jemand vorbei, zeigt das Bike und dann sagen sie ja oder nein. Aber messen und das habe ich in den letzten Jahren auch besonders bei der Eurobike immer wieder erlebt, sind Orte zum connecten. Und das war besonders krass z als 2020 und 21 eben keine Eurobike stattfand. Da hat das einfach gefehlt oder fand sie 21 statt. Also es hat auf jeden Fall gefehlt, wenn keine Messen da sind, dann fehlt dieser direkte Austausch miteinander und das müss muss eine Eurobike einfach stärker fördern. Vielleicht auch nicht unbedingt, dass jedes Jahr alle Fahrradhersteller, alle Ausstände zu genötigt werden, irgendwas brachial Neues zu zeigen, sondern vielleicht die Eurobike alle zwei Jahre stattfinden zu lassen mit mehr Glammer, mit wirklich mehr Innovation, wo sich dann die die Hersteller wirklich zwei Jahre Zeit lassen können, um dann auf dieser Weltlight Messe ihre Produkte vorstellen zu können, was dann oder wo es dann auch nicht so wichtig Wichtig ist, zu welchem Zeitpunkt diese Messe stattfindet, weil das ist ja auch immer so so seit sie nicht mehr Anfang September stattfindet, haben sich alle immer beschwert, dass sie ihre Innovationen schon im Juni fertig haben mussten. Zu der Zeit, wo halt bei den Fahrrad Händlern und Händlerinnen einfach Ramba Zamba ist. So, da haben die einfach wahnsinnig viel zu tun und können nicht auf mehrere Tage auf so eine Messe gehen. Allerdings können die Leute natürlich auch nicht auf sieben verschiedene Hausmessen gehen über den gesamten Sommer verteilt. Das das funktioniert halt auch nicht. Ähm, also da beißt sich die Katze so ein bisschen in Schwanz. Also auf jeden Fall steht die Zukunft der Eurobike jetzt auf der Kippe und die Frage ist, mit was die Eurobike gesetzt werden soll, weil rein durch Online Events oder rein durch Hausmessen kann sie einfach nicht ersetzt werden und auch eine europäische Lightmesse kann nicht durch andere Messen im Ausland ersetzt werden. Auch eine Cycling World etc. hat nicht den gleichen Vibe, hat nicht die gleiche Strahlkraft wie eine Eurobike. Auch versteht mich nicht falsch. Die die Cycling World ist mega cool. Ähm aber auch niemand wünscht sich äh so eine vollgestopfte Messe, wie das zuletzt in Friedrichshafen war, zurück. So. Ähm, ich glaube ähm, dass man die Eurobike einfach, wie ich schon hab anklingen lassen, deutlich spannender machen könnte, wenn sie halt alle zwei Jahre stattfinden würde, wie die IAA eben auch schon seit seit jeher, um damit ähm ja, den Herstellern einfach ein besseres Erlebnis für weniger Geld zu ermöglichen und auch mehr Zeit zu geben, um an ihren Produkten zu arbeiten, was eben auch die Zykluszeit der eigenen der einzelnen Produkte ähm noch mal verlängern würde und insofern auch für die Hersteller verbessern würde. Ja, äh ich bin sehr gespannt, was mit der Eurobike 2026 jetzt ist, ob die sich jetzt noch mal alle wieder an einen Tisch setzen und das ganze klären. Die Eurobike an sich war wohl ja wie gesagt sehr überrascht von dem Vorstoß von ZV und Zukunft Fahrrad. Also, da scheint es zuletzt nicht unbedingt zu konstruktiven Gesprächen gekommen zu sein. Äh, allerdings ich war halt auch nicht dabei, deswegen kann ich dazu nicht so viel sagen. Ähm, aber ich finde, es ist ein fatales Signal aus der Branche jetzt die Eurobike da so fallen zu lassen. Das war das letzte und wichtigste große Newstema. Jetzt kommen wir zu dem Punkt Framebilder des Monats. Ich habe dazu Journeyman Cycles gewählt. Also Erdmann baut nämlich Lassenräder und schöne Fahrräder in Leipzig. ähm mit sehr schönen Details hier, wie dieses Headbatchge hier vorne dran, wie dann auch, wenn man sich so hier die Rahmendetails ansieht mit verschiedenen schönen gemachten Verstrebungen. Ähm zeigt auch dann schöne Bilder, wie diese Räder eingesetzt werden können und wie sie eingesetzt werden. Aber er baut auch solche ja klassischen Reiseräder oder Gravel Bikes. Das hier haben wir auf der Bepoke 2024 gesehen. Ihr könnt mal euch das Video anschauen. Genau. Made in Germany und das Besondere an Erdmann ist, dass er nicht einfach nur irgendein Fahrradmechaniker ist, sondern er ist einer von vier reisenden ähm Zweiradmechanikern. Und das ist das Besondere. Er war tatsächlich äh als zweiter in Deutschland auf der Walz äh als zweiter Zweiradmechaniker überhaupt und hat dadurch natürlich einiges gelernt in Bezug auf Selbständigkeit, in Bezug darauf äh verschiedenste Unternehmen kennenzulernen von innen und hat dann sein eigenes ähm Gewerbe gegründet. Deswegen auch Reisegewerbe Erdmann Kunze ähm hat jetzt ist jetzt von der Walz quasi zurück, hat sich niedergelassen in Leipzig, aber das ist schon ein besonderes, ja, ein besonderes Leben, dass äh die Menschen führen, die auf der Walz sind. Ich habe auch tatsächlich den vierten kennengelernt auf der BBG 2025 und das ist wirklich super spannend, welche Einschränkung die haben, aber auch wie viel ähm wie das Leben aufs Wesentliche reduziert wird. Und das ist etwas, was wir in unserem Alltag, glaube ich, was die meisten von uns häufig vermissen, dass wir einfach mal das alles etwas einfacher ist, äh anstatt dass wir es uns immer komplizierter machen. Äh, genau. Guckt euch mal also Journeyman Cycles an. bei Instagram könnt ihr ihm folgen und auch eine Nachricht schreiben. Liebe Grüße von der Adelbande. Äh und jetzt könnt ihr mal eure Vorschläge in die Kommentare schreiben, wer Framebilder des Monats oder Framebilderin des Monats November 2025 sein sollte. Was ist dann noch bei der Radelbande passiert? Im letzten Monat waren wir wie gesagt auf der Bpoked. Das Video äh ist schon seit längerem online. Wir haben dann auch im Rahmen der Bespoked eine kleine ähm beschauliche Fahrradmanufaktur besucht namens Cube. Da gibt es demnächst auch ein Video und ich war noch mal bei dem E-Mobilitätspionier Trike. Da könnt ihr demnächst schon das Video hier auf diesem Kanal sehen. Also auf jeden Fall abonnieren und was jetzt auch der Fall ist, dass wir jetzt noch einige neue Testräder bekommen. Auf der einen Seite ein schönes neues großes Long John Lastenrad, ein neues E Faltrad wird jetzt diesen Monat, also im November 2025 noch bei der Radelbande auftauchen, bevor es dann wahrscheinlich im Dezember wieder etwas ruhiger zugehen wird. Was aber auch noch dazu kommen wird, ist ein Video über Beleuchtung und zwar Beleuchtung, die kein Akku braucht. Das gucken wir uns diesen Monat auch mal an und genau, deswegen bleibt dran, abonnieren. Wir sehen uns beim nächsten Mal. Tschüss, bis dann. Yeah.

22 Comments

  1. Du hast das mit der Eurobike wirklich gut zusammengefasst.
    Ich sehe das inzwischen auch so: Die Eurobike ist wichtig aber auf eine ganz andere Art als früher.
    Früher war’s eine klassische Ordermesse, heute ist sie die Bühne für internationale Marken, um sich in Europa bzw. Deutschland zu zeigen.
    Mit dem Ausstieg von ZIV und Zukunft Fahrrad verliert sie ihren industriellen Rückhalt, während große Marken immer stärker auf Eigenpräsentationen setzen. Das verändert das ganze Ökosystem.

    Ich hab mich mit meinem Händler des Vertrauens unterhalten. Er sagt, es gibt keine andere Messe, auf der man an einem einzigen Tag mit so vielen Firmen und Menschen aus der Branche in Kontakt kommen kann. Das bleibt für sie wichtig, auch wenn ein Tagesticket inzwischen „Unsummen“ kostet.

    Am Ende ist die Eurobike für viele ein Ort von sehen und gesehen werden aber die Frage bleibt: Wie viel darf das eigentlich kosten?

  2. Moin Tilman, erstmal Glückwunsch zu den 35k 💪🏼 Zum Format: Hat gutes Potenzial finde ich, allerdings vielleicht max. 20min lang ( ja ich weiß wie schwieig das ist, über seid Jahren und bekomms nicht gebacken haha 🙂 ) Bei ner Wissensvermittlung wie diesem Format ist dass aber vielleicht ein stück wichtiger vermute ich. Thema zur Eurobike: Finds super schade wenn das Kartenhaus zusammenfällt, vornehmlich aufgrund des persönlichen Austauschs – wir leben doch eh alle viel zu sehr hinter den Bildschirmen, wie gut tuts dann endlich mal wieder mit echten Menschen zu quatschen. Gerade als gesamte branche, die ja in den Fokus der alltagsmobilität, in den fokus der gesellschaft rücken möchte mir ihren sinnvollen produkten ist doch gut damit bedient wenn es einen zentralen Ort im Jahr gibt.. wenn jeder wieder nur seine eigene Suppe á la kleine hausmesse macht dann fehlt doch irgendwie etwas. Nun gut auf der anderen seite verstehe ich dass die steigenden Kosten (vielleicht wirklcih viel zu heftigen Preissteigungen?) für viele Herstleler zu groß sind. Das sind aber auch nur meine 2 cent zum thema, freu mich über konstruktiven austausch hier in den kommentaren. Viel Erfolg euch weitehrin auch mit diesem Format 💪🏼

  3. ein US Autohersteller baut eBikes…
    Mein erster Gedanke: zu lang, zu breit, zu schwer, viel zu hoher Verbrauch und wankt in den Kurven schlimmer als ein 2CV

  4. Abo Bike gibt es im ländlichen Raum nicht und 99% (eigene Vermutung) der Jobrad Nutzer holen sich darüber ein günstiges Rad für die Freizeit, nicht als Ersatz fürs Auto oder zum pendeln („Job“rad 😂). Grüße

  5. Stolz zurück stellen, Köppe zusammen stecken und dann wird's och wieder ne Eurobike geben, Mensch!
    So schwer kann das doch ni sein?!
    P. S. Preismäßigung!

  6. Für mich ist die Spezi viel viel Innovativer.

    Ich war mal vor Jahren am Bodensee. Damals war die Welt noch heile. Die Händler sind sogar gern dahin gepilgert.
    dies Jahr am Main fand ich die Erweiterung mit den Micromobilen recht intressant. Zusammen mit VCD habe ich einen Rundgang genossen,

    Messen ….Warum sollte es dem Zweirad anders ergehen als dem Auto. Bei utube geht alles vom Sofa aus. So Kanäle wie "Radelbande" zerstören die Messen dieser Welt.

  7. Ich finde andere Inhalte neben den Tests gut, aber das ist mir viel zu lang. Und Industrie-News interessieren mich weniger als jene Themen, die für Verbraucher relevant sind.

  8. Eurobike brauch ich nich. Für mich zählt die SPEZI und Rehacare. Bosch ist mir egal, aber Bafang würd ich gern treffen. Sowie Anthrotech und ja Journeyman Cycles klingt interessant, hab leider kein Insta.
    Bezüglich Brompton: Vorderradmotor und 12 Gang ist super! Vor allem auch ohne Strom toll zu fahren und die alten Akkus haben auch noch einen USB-Slot für Handy aufladen.

  9. Als potentieller Besucher der Eurobike kann ich sagen, dass ich mich durch die diversen YT Kanäle besser informiert fühle, als wenn ich selbst vor Ort gewesen wäre. Das ist gut für mich, aber sicherlich nicht für den Nicht-Fachbesucher Anteil der Eurobike.

  10. Für das Pendeln ist das Brompton Electric ein gutes Fahrrad, allerdings: Wenn ein Arbeitgeber die Mitnahme von Akkus nicht erlaubt, ist man damit gekniffen.
    Das Ahooga sueht besser aus als das G G Line, aber vorne bequem eine Tasche a la Brompton anbringen?

  11. @Radelbande Gefällt mir gut das Format, kürzer und öfter macht vll Sinn, Kurze Frage zu deinem R+M Multitinker im Hintergrund: welche Box hast du auf dem vorderen Gepäckträger drauf und wie ist die befestigt?

  12. Es ist ein sehr gutes Format!
    Allerdings etwas zu lang und in Details zu ausführlich. Die Hintergründe zur Eurobike sind gut und schlüssig, aber zwei Sätze, die die Veränderung zusammenfassen sind dem Format angemessener. Soll nicht heißen, dass man das alles nicht darstellen darf, aber dann ist es eben kein "News-Format" mehr. "News" leben davon, dass der/die Zuschauer:in immer denkt "ach, davon wüsste ich ja doch gerne ein Detail mehr, lass mal nachgucken!".
    Klingt paradox und ist es auch.

Leave A Reply